In Monschau & Im Hohen Venn

6. Juli 2018- aktualisiert: 9. Oktober 2020 Ausflugsziele in Belgien, Ausflugsziele in NRW 13 Kommentare

Vor rund zwei Wochen – am 20. Juni – feierten der Beste und ich unseren 3. Hochzeitstag.
Wir nahmen uns beide frei, denn ich hatte einen Tagesausflug in die Eifel organisiert. Die Kamera war natürlich mit im Gepäck – wenn du dringend einen Schwung Urlaubsfeeling und Idylle brauchst, scroll einfach weiter runter zu den Fotos. 🙂

Unsere erste Station war das Städtchen Monschau. Warum ausgerechnet Monschau? – Weil ich da in der 5. Klasse mal in der Jugendherberge war und das als so nett in Erinnerung hatte, dass ich unbedingt nochmal hinwollte. Mit rund 130km Entfernung von uns aus ist das ja auch nicht aus der Welt.

Von Monschau aus fuhren wir später am Tag über die Grenze nach Belgien, das nur einen Katzensprung entfernt liegt. Im Hohen Venn wollten wir wandern gehen. Warum das nicht so ganz geklappt hat, dazu kommen wir gleich… jetzt geht es aber erstmal nach Monschau!

Monschau

Schnuckelige Häuschen mit viel Schiefer und Fachwerk, ein kleiner Fluss und oben auf dem Berg eine majestätische Burg – Monschau geht schon schwer in Richtung Bilderbuchidyll.

Da wir unter der Woche dort waren, hielten sich die obligatorischen Touristen-Mengen dankenswerterweise in Grenzen. Gefühlt senkten wir beide den Altersdurchschnitt dabei aber um locker 20 Jahre. 😀

Was ich so noch nirgendwo gesehen habe: eine Gestaltungskonzept, das die Blumendeko konsequent mit einschließt. Überall in der Stadt sind nämlich unzählige Blumenkästen mit Monschau-Schriftzug verteilt, die alle mit den gleichen Petunien bepflanzt sind. Dass ich diese lilafarbene Sorte Night Sky mit ihren kleinen weißen Sprenkeln liebe, ist ja kein Geheimnis.

Monschau

Nach einem Stadtrundgang machten wir uns daran, den Panoramaweg oberhalb der Stadt zu erklimmen. Über viele, viele Stufen geht es hoch auf den Rahmenberg. Dessen Name geht zurück auf die Tuchmacherzeit, die Monschau geprägt hat: die Stoffe wurden zum Trocknen auf Rahmen gespannt und diese Rahmen wiederum stellte man auf die mit Schiefer- und Grauwackebruchsteinen befestigten Terrassen auf diesem Berg.

Von oben bietet sich ein toller Blick über die Stadt und die umliegende Landschaft.