Ruine Schmidtburg & Keltensiedlung Altburg

7. Mai 2015- aktualisiert: 13. Oktober 2020 Ausflugsziele in Rheinland-Pfalz 5 Kommentare

Der letzte Ausflug unseres Familienwochenendes im Hunsrück führte uns auf eine Zeitreise zu den Kelten:

Ruine Schmidtburg

In einem der Prospekte, die auf dem Campingplatz auslagen, hatten wir von einer Keltensiedlung in der Nähe von Schneppenbach gelesen. Klar, dass wir dort hinwollten!

Wir fuhren also ein ganzes Stück über Land und waren schon fast an unserem Ziel angekommen, als sich plötzlich unerwartet ein großartiger Ausblick bot:

Ruine Schmidtburg
Ruine Schmidtburg

Umringt von höheren Bergen, liegt die Ruine Schmidtburg quasi auf einem Hügel inmitten eines Tals. Auch heute noch ist die Anlage riesig – früher stellte sie tatsächlich die größte Festung im Hunsrück dar.

Übrigens hauste dort zeitweise ein berüchtigter Verbrecher des 18. Jahrhunderts: der Schinderhannes.

Ruine Schmidtburg

Aus Zeitgründen guckten wir uns diese Burgruine aber nur aus der Entfernung an und wanderten stattdessen zu unserem eigentlichen Ziel auf dem nächsten Hügel:

Keltensiedlung Altburg

Über stetig bergan führende Waldwege erreicht man das Keltendorf, was zwischen dem 3. und 1. Jahrhundert vor Christus eine Burganlage war. In Abgrenzung zur deutlich jüngeren Schmidtburg wird diese als Altburg bezeichnet.
In den 80er Jahren wurde an der ursprünglichen Siedlungsstelle ein Freilichtmuseum errichtet.

Den Weg flankieren zwei Pfahlgottheiten

Keltendorf Altburg
Keltische Pfahlgottheit bei Altburg

… und dann standen wir plötzlich auf einem Plateau – vor uns ein steil abfallender Abhang, rechterhand die mit Palisaden befestigte Siedlung.

Keltendorf Altburg

Wir hatten wirklich Glück, denn just als wir ankamen, öffneten sich die Tore und ein ausgesprochen sympathischer Mensch in Gewandung verabschiedete ein anderes Paar – und hatte somit Zeit, uns eine ausführliche Privatführung durch das Dorf zu bieten.

Keltendorf Altburg

Das war so spannend, dass ich tatsächlich das Fotografieren fast vergaß, und das will etwas heißen. 😉

Wenn du also mal in der Gegend sein solltest, lohnt sich ein Besuch dort unbedingt!

Zu diesen Themen gibt’s noch mehr Artikel:

Ruine Schmidtburg & Keltensiedlung Altburg

7. Mai 2015- aktualisiert: 13. Oktober 2020 Ausflugsziele in Rheinland-Pfalz 5 Kommentare

Der letzte Ausflug unseres Familienwochenendes im Hunsrück führte uns auf eine Zeitreise zu den Kelten:

Ruine Schmidtburg

In einem der Prospekte, die auf dem Campingplatz auslagen, hatten wir von einer Keltensiedlung in der Nähe von Schneppenbach gelesen. Klar, dass wir dort hinwollten!

Wir fuhren also ein ganzes Stück über Land und waren schon fast an unserem Ziel angekommen, als sich plötzlich unerwartet ein großartiger Ausblick bot:

Ruine Schmidtburg
Ruine Schmidtburg

Umringt von höheren Bergen, liegt die Ruine Schmidtburg quasi auf einem Hügel inmitten eines Tals. Auch heute noch ist die Anlage riesig – früher stellte sie tatsächlich die größte Festung im Hunsrück dar.

Übrigens hauste dort zeitweise ein berüchtigter Verbrecher des 18. Jahrhunderts: der Schinderhannes.

Ruine Schmidtburg

Aus Zeitgründen guckten wir uns diese Burgruine aber nur aus der Entfernung an und wanderten stattdessen zu unserem eigentlichen Ziel auf dem nächsten Hügel:

Keltensiedlung Altburg

Über stetig bergan führende Waldwege erreicht man das Keltendorf, was zwischen dem 3. und 1. Jahrhundert vor Christus eine Burganlage war. In Abgrenzung zur deutlich jüngeren Schmidtburg wird diese als Altburg bezeichnet.
In den 80er Jahren wurde an der ursprünglichen Siedlungsstelle ein Freilichtmuseum errichtet.

Den Weg flankieren zwei Pfahlgottheiten

Keltendorf Altburg
Keltische Pfahlgottheit bei Altburg

… und dann standen wir plötzlich auf einem Plateau – vor uns ein steil abfallender Abhang, rechterhand die mit Palisaden befestigte Siedlung.

Keltendorf Altburg

Wir hatten wirklich Glück, denn just als wir ankamen, öffneten sich die Tore und ein ausgesprochen sympathischer Mensch in Gewandung verabschiedete ein anderes Paar – und hatte somit Zeit, uns eine ausführliche Privatführung durch das Dorf zu bieten.

Keltendorf Altburg

Das war so spannend, dass ich tatsächlich das Fotografieren fast vergaß, und das will etwas heißen. 😉

Wenn du also mal in der Gegend sein solltest, lohnt sich ein Besuch dort unbedingt!

Zu diesen Themen gibt’s noch mehr Artikel:

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  1. Paleica 8. Mai 2015 um 07:30- Antworten

    das tilt shift der burg finde ich super. echt interessante plätze und das schleifen der edelsteine… ja, darüber hab ich auch noch nie nachgedacht. ein wundervolles foto, übrigens!

  2. Markus 8. Mai 2015 um 09:34- Antworten

    Tolle Eindrücke. Man muss nicht immer gleich mehrere Studnen fliegen um schöne Gegenden zu erkunden…

  3. helene 9. Mai 2015 um 09:01- Antworten

    schade, dass ihr keine Zeit hattet, denn Richtung Burg befindet sich noch die Schiefergrube Herrenberg, dort kann man unterirdisch sehen wie der Schiefer abgebaut wurde :).

    und ein Dorf weiter wohne ich, hihi 😀

    • Anne 9. Mai 2015 um 11:16- Antworten

      Ja, zumindest den Eingang der Grube haben wir gesehen, als wir am Kiosk nebendran waren. 😉

      Wenn wir nochmal in der Gegend sein sollten, sag ich dir vorher Bescheid! 😀

  4. […] Update: hier geht’s zu Teil 2 […]