Schwäbische Alb III: Ulm (+ Mainz)

Figur an der Fassade des Ulmer Münsters

Die Bilder vom Montag (Blaubeuren) und Dienstag (Ruine Rusenschloss, Uracher Wasserfall, Burg Hohenurach) hast du ja bereits gesehen. Jetzt kommt auch schon der letzte Tag: mittwochs haben wir uns erst Ulm angesehen und uns von dort aus dann wieder auf den Heimweg gemacht. Unterwegs legten wir noch einen Zwischenhalt in Mainz ein.

Ulm

Von Blaubeuren aus sind es keine 20 Kilometer. Auf der Fahrt überraschte uns schon nach wenigen Minuten plötzlich ein toller Blick auf Ulm:

Blick auf Ulm

Charakteristisch für die Skyline von Ulm ist das Münster, das mit 161,53m übrigens den höchsten Kirchturm der Welt besitzt (auf Platz 2 liegt der Kölner Dom mit 157,38m).

In Blaubeuren hatten wir am Blautopf ja die Quelle der Blau gesehen, und hier in Ulm begegnete sie uns wieder: quer durch die Altstadt schlängelt sich das Flüsschen, um wenig später in die Donau zu münden.

Ein “versautes” Denkmal namens “Dr Metzger on dr Bauer”, anlässlich des Ulmer Saumarkt-Fests – ich finde den Blick der Sau ja genial. 😀

Dr Metger un dr Baur - Saumarkt-Denkmal in Ulm
Dr Metger un dr Baur – Saumarkt-Denkmal in Ulm

Am Ufer der Donau erinnert ein weiteres Denkmal an die Donauschwaben, die im 18. Jahrhundert über die Donau nach Südosteuropa auswanderten:

Donauschwaben-Denkmal in Ulm

Wir bogen dann ab in Richtung Innenstadt, kamen an diversen hübsch restaurierten Fassaden vorbei und gelangten schließlich zum Münster.

Mit am interessantesten finde ich ja immer den Figurenschmuck an der Fassade. Dämonen, Elefanten und anatomisch korrekt ausgestattete Männeken.

Alldieweil wir ja noch ein paar Kilometerchen vor uns hatten, machten wir uns nach diesem doch relativ kurzen Stadtrundgang wieder auf den Weg.

Nächster Halt:

Mainz

In Mainz war ich das letzte (und erste) Mal vor zehn Jahren, als wir in der 11 dort auf Stufenfahrt waren.

Der Volkspark ist mir als besonders malerisch und ein bisschen geheimnisvoll in Erinnerung geblieben, mit vielen alten Bäumen bestanden, die im fahlen Mondlicht ihre Schatten warfen… deswegen wollte ich da unbedingt nochmal hin. Naja. Rotwein aus Tetrapacks und die blühende Phantasie der Jugend waren damals wohl Hand in Hand gegangen. *g* Bei Tageslicht betrachtet, war der Park jetzt nämlich irgendwie nichts allzu Besonderes mehr. ^^

Als nächstes gingen wir erstmal etwas essen (typisch määnzerisch – beim Vapiano *hust*), schlenderten dann am Rheinufer entlang und bummelten noch ein Ründchen durch die Altstadt.

Der Mainzer Dom – die Flaggen ziert das Mainzer Stadtwappen…

Mainzer Dom

Um kurz vor acht rollten wir dann auch schon wieder auf die Autobahn. Unzählige Baustellen und gute zwei Stunden später kamen wir daheim in Leverkusen an.

Das war es auch schon mit meinem “kleinen” Reisebericht – ich hoffe, er hat dir gefallen. In den nächsten Tagen geht es hier wieder wie gehabt mit bunt gemischten Beiträgen weiter. 🙂