Wieso feedly mein liebster Feedreader ist

2. April 2013- aktualisiert: 29. Dezember 2019 Bloggen 17 Kommentare

Dieser Artikel enthält unbeauftragte und unbezahlte Werbung für feedly. Ich schreibe darüber, weil ich das Tool selber nutze und es weiterempfehlen möchte.

Es gibt Tausende von großartigen Blogs da draußen! Wie kannst du da den Überblick behalten, um nie wieder einen Beitrag von einem dieser Juwele zu verpassen?

Der einfachste Weg ist es, den RSS-Feed zu abonnieren. Quasi jeder Blog bietet einen solchen Feed an, und darüber trudeln die neuen Artikel ähnlich einer eMail in deinem Feedreader-Programm ein.
Den Feed von vom Landleben findest du übrigens unter https://vom-landleben.de/feed. 🙂

Welche Kriterien sollte ein Feedreader erfüllen?

Die Auswahl an Feedreadern ist recht groß. Um das für dich passende Tool zu finden, solltest du einen Moment lang in dich gehen und dir überlegen, wie du mit den Feeds arbeiten willst.

Mir persönlich sind bei einem Feedreader vor allem drei Kriterien wichtig:

  1. Neue Blogs will ich möglichst einfach abonnieren können. Stichwort effizienter Workflow und so, ich will nicht ewig und drei Tage herumklicken müssen.
  2. Die Beiträge sollen mir anschließend ansprechend aufbereitet angezeigt werden. Etliche Feedreader kommen leider mit einem reichlich angestaubten Layout daher – und hey, das Auge liest schließlich mit. 😉
  3. Das Tool sollte kostenlos sein.

Meine Anforderungen sind damit nicht allzu ausgefallen. Je nachdem, wie dein Workflow aussieht, brauchst du vielleicht eine Anbindung an bestimmte Tools wie Evernote (feedly kann das in der kostenpflichtigen Pro-Version).

Warum ich feedly verwende

Als Google 2013 angekündigte, seinen bis dahin sehr populären Reader zum 1. Juli einzustellen, sorgte das innerhalb der Blogosphäre für einen Aufschrei. Auch ich hatte mich erstmal geärgert – es dann aber als Chance gesehen, meine Feeds mal auszumisten. Da hatte sich im Laufe der Zeit so einiges angesammelt, was mich gar nicht mehr interessierte.

Nun denn – ein neuer RSS-Reader musste her. Ich schaute mir etliche Lösungen an und die Wahl fiel schließlich auf feedly.
Update vom Januar 2019: auch jetzt, sechs Jahre später, bin ich damit immer noch voll zufrieden. 🙂

Wie sieht feedly aus?

Nach deiner Anmeldung, die angenehm unkompliziert läuft, öffnest du feedly.com im Browser und bekommst eine Übersicht über die letzten Beiträge der von dir abonnierten Blogs angezeigt.

Screenshot von feedly

Neue Artikel werden standardmäßig mitsamt ihrem Vorschaubild und einem kurzen Teasertext aufgelistet. Wenn dir dieses Layout nicht zusagt, kannst du aber auch festlegen, dass beispielsweise kein Bild angezeigt werden soll.

In der linken Spalte befindet sich eine Übersicht deiner Kategorien – die kannst du frei festlegen, um deine Feeds zu sortieren. Dadurch kannst du dir beispielsweise gezielt alle neuen Beiträge zum Thema “Fitness” anzeigen lassen.

Sofern du nicht gleich zum Lesen kommst, kannst du dir einzelne Beiträge für später speichern.

Und last but not least kannst du zwischen rund 20 verschiedenen Farbschemata wählen, whoohoo. 😉

Hinzufügen neuer Blogs

Zur besseren Übersichtlichkeit lassen sich die Blogs in verschiedene Kategorien unterteilen, sodass du dir beispielsweise nur die Beiträge zum Thema Fitness auflisten lässt.

Dabei lassen sich neue Blogs sowohl aus feedly heraus abonnieren als auch direkt über den Browser auf der jeweiligen Seite.

  • Über das Suchfeld oben rechts kannst du nach weiteren Blogs suchen – entweder über den Blognamen oder auch über Hashtags.
  • Dank der Browser-Erweiterung feedly Mini abonniere ich neue Webseiten meist direkt aus Chrome heraus oder speichere mir bestimmte Artikel für später ab.

Anbindung an Social Media-Plattformen

Wenn du beim Stöbern in deiner feedly-Liste einen interessanten Beitrag entdeckst hast, den du gleich auf Twitter & Co. teilen magst, dann sparst du dir das lästige Herumkopieren von Links: verschiedene Sharing-Buttons sind direkt in feedly integriert.

Screenshot von feedly

Shortcuts

Ich bin ja ein Freund von Tastenkürzeln. 🙂
Hast du dich einmal dran gewöhnt, sparen die Dinger dir nämlich unheimlich viel Zeit und umständliches Herumfuhrwerken mit der Maus.

Daher freut es mich sehr, dass sich viele Aktionen in feedly über Shortcuts bewerkstelligen lassen:

Screenshot: Shortcuts in Feedly
Shortcuts in Feedly
Gut zu wissen: Shortcuts für @feedly #bloggen Klick um zu Tweeten

feedly auf dem Smartphone

Für alle gängigen Smartphones ist feedly als kostenlose App verfügbar. Ich benutze feedly auf dem iPhone und finde es sehr praktisch, mir die Wartezeit am Bahnhof mit dem Stöbern in neuen Blogeinträgen verbringen zu können.

Was kostet feedly?

In der Grundversion ist feedly kostenlos. Ich selber komme gut mit dieser Basisversion zurecht.

Du kannst allerdings auch in ein Pro-Upgrade investieren und erhältst dafür gegen monatliche Zahlungen zusätzliche Features wie etwa die bereits erwähnte Evernote-Integration oder eine Anbindung an Buffer und Hootsuite. Außerdem kannst du in der Basisversion nur maximal 100 verschiedene Blogs abonnieren – in der Pro-Version entfällt diese Beschränkung.

Fazit

feedly bringt auch in der kostenlosen Version einen ganzen Batzen an nützlichen Funktionen mit und hilft dir dabei, auch bei vielen abonnierten Blogs den Überblick zu bewahren. Dabei sieht das Tool auch noch schick aus – kurzum, es macht richtig Spaß, mit feedly zu arbeiten!

Und du? Welchen RSS-Reader benutzt du?
Oder hast du vielleicht auch gar keine Feeds abonniert und folgst Blogs auf anderem Wege?
Wenn ja, wie?

Zu diesen Themen gibt’s noch mehr Artikel:

Wieso feedly mein liebster Feedreader ist

2. April 2013- aktualisiert: 29. Dezember 2019 Bloggen 17 Kommentare

Dieser Artikel enthält unbeauftragte und unbezahlte Werbung für feedly. Ich schreibe darüber, weil ich das Tool selber nutze und es weiterempfehlen möchte.

Es gibt Tausende von großartigen Blogs da draußen! Wie kannst du da den Überblick behalten, um nie wieder einen Beitrag von einem dieser Juwele zu verpassen?

Der einfachste Weg ist es, den RSS-Feed zu abonnieren. Quasi jeder Blog bietet einen solchen Feed an, und darüber trudeln die neuen Artikel ähnlich einer eMail in deinem Feedreader-Programm ein.
Den Feed von vom Landleben findest du übrigens unter https://vom-landleben.de/feed. 🙂

Welche Kriterien sollte ein Feedreader erfüllen?

Die Auswahl an Feedreadern ist recht groß. Um das für dich passende Tool zu finden, solltest du einen Moment lang in dich gehen und dir überlegen, wie du mit den Feeds arbeiten willst.

Mir persönlich sind bei einem Feedreader vor allem drei Kriterien wichtig:

  1. Neue Blogs will ich möglichst einfach abonnieren können. Stichwort effizienter Workflow und so, ich will nicht ewig und drei Tage herumklicken müssen.
  2. Die Beiträge sollen mir anschließend ansprechend aufbereitet angezeigt werden. Etliche Feedreader kommen leider mit einem reichlich angestaubten Layout daher – und hey, das Auge liest schließlich mit. 😉
  3. Das Tool sollte kostenlos sein.

Meine Anforderungen sind damit nicht allzu ausgefallen. Je nachdem, wie dein Workflow aussieht, brauchst du vielleicht eine Anbindung an bestimmte Tools wie Evernote (feedly kann das in der kostenpflichtigen Pro-Version).

Warum ich feedly verwende

Als Google 2013 angekündigte, seinen bis dahin sehr populären Reader zum 1. Juli einzustellen, sorgte das innerhalb der Blogosphäre für einen Aufschrei. Auch ich hatte mich erstmal geärgert – es dann aber als Chance gesehen, meine Feeds mal auszumisten. Da hatte sich im Laufe der Zeit so einiges angesammelt, was mich gar nicht mehr interessierte.

Nun denn – ein neuer RSS-Reader musste her. Ich schaute mir etliche Lösungen an und die Wahl fiel schließlich auf feedly.
Update vom Januar 2019: auch jetzt, sechs Jahre später, bin ich damit immer noch voll zufrieden. 🙂

Wie sieht feedly aus?

Nach deiner Anmeldung, die angenehm unkompliziert läuft, öffnest du feedly.com im Browser und bekommst eine Übersicht über die letzten Beiträge der von dir abonnierten Blogs angezeigt.

Screenshot von feedly

Neue Artikel werden standardmäßig mitsamt ihrem Vorschaubild und einem kurzen Teasertext aufgelistet. Wenn dir dieses Layout nicht zusagt, kannst du aber auch festlegen, dass beispielsweise kein Bild angezeigt werden soll.

In der linken Spalte befindet sich eine Übersicht deiner Kategorien – die kannst du frei festlegen, um deine Feeds zu sortieren. Dadurch kannst du dir beispielsweise gezielt alle neuen Beiträge zum Thema “Fitness” anzeigen lassen.

Sofern du nicht gleich zum Lesen kommst, kannst du dir einzelne Beiträge für später speichern.

Und last but not least kannst du zwischen rund 20 verschiedenen Farbschemata wählen, whoohoo. 😉

Hinzufügen neuer Blogs

Zur besseren Übersichtlichkeit lassen sich die Blogs in verschiedene Kategorien unterteilen, sodass du dir beispielsweise nur die Beiträge zum Thema Fitness auflisten lässt.

Dabei lassen sich neue Blogs sowohl aus feedly heraus abonnieren als auch direkt über den Browser auf der jeweiligen Seite.

  • Über das Suchfeld oben rechts kannst du nach weiteren Blogs suchen – entweder über den Blognamen oder auch über Hashtags.
  • Dank der Browser-Erweiterung feedly Mini abonniere ich neue Webseiten meist direkt aus Chrome heraus oder speichere mir bestimmte Artikel für später ab.

Anbindung an Social Media-Plattformen

Wenn du beim Stöbern in deiner feedly-Liste einen interessanten Beitrag entdeckst hast, den du gleich auf Twitter & Co. teilen magst, dann sparst du dir das lästige Herumkopieren von Links: verschiedene Sharing-Buttons sind direkt in feedly integriert.

Screenshot von feedly

Shortcuts

Ich bin ja ein Freund von Tastenkürzeln. 🙂
Hast du dich einmal dran gewöhnt, sparen die Dinger dir nämlich unheimlich viel Zeit und umständliches Herumfuhrwerken mit der Maus.

Daher freut es mich sehr, dass sich viele Aktionen in feedly über Shortcuts bewerkstelligen lassen:

Screenshot: Shortcuts in Feedly
Shortcuts in Feedly
Gut zu wissen: Shortcuts fü