So erstellst du auf Pinterest gelungene Pinnwände

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Hallo und willkommen zum zweiten Teil meiner Pinterest-Reihe! 🙂 Nachdem wir uns vor ein paar Tagen angeschaut haben, was Pinterest überhaupt ist und warum du es nutzen solltest, widmen wir uns heute dem Thema Pinnwände.

Was ist eine Pinnwand?

Pinnwände sind der zentrale Bestandteil deines Profils. Hier findest du alle Pins wieder, die du dir gemerkt hast.

Du kannst beliebig viele Pinnwände anlegen – sie helfen dir dabei, deine gemerkten Pins thematisch zu sortieren.

Pinnwände auf Pinterest

Einige meiner Pinnwände

Praktischerweise kannst du auch die Pinnwände anderer Nutzer abonnieren und dadurch bereits kuratierte Sammlungen interessanter Inhalte finden, ohne sie dir erst selber mühsam zusammenklauben zu müssen.

Wie kann ich eine Pinnwand erstellen?

Dein Avatar rechts oben in der Ecke bringt dich zu deinem Profil. Hier findest du den Link „Pinnwände“.

Pinterest: Pinnwände

Über die Box mit dem roten Pluszeichen kannst du dort eine neue Pinnwand erstellen.

Pinterest – Pinnwand erstellen

Es öffnet sich ein PopUp:

Pinterest – Pinnwand erstellen

Wähle einen aussagekräftigen Namen für deine Pinnwand – idealerweise enthält er das Stichwort, mit dem du selber nach Pins zu diesem Thema suchen würdest.

À propos Thema: es ist wichtig, dass du deine Pinnwände thematisch sortierst und nicht alles Mögliche auf einer einzigen Pinnwand wild durcheinander würfelst. 🙂 Andernfalls werden dir kaum andere Nutzer folgen und deine Pins werden von weniger Menschen gesehen. Mal ganz abgesehen davon, dass du sie selber in dem Chaos dann auch nicht mehr wiederfindest.

Normalerweise sind Pinnwände öffentlich: andere Benutzer können deine Pinnwände sehen und sie abonnieren. Sofern du das nicht möchtest, kannst du sie als „Geheim“ einstellen. Dann siehst nur du diese Pinnwand.

Klick noch schnell auf „Erstellen“ und schon hast du deine erste Pinnwand angelegt! 🙂

Deine Pinnwand optimieren

Aber halt, es gibt noch etwas zu tun! Grundsätzlich ist deine Pinnwand jetzt einsatzbereit, damit du dir Pins auf ihr merken kannst. Damit sie allerdings auf Pinterest selber sowie über Google gut gefunden wird und deine Pins damit erfolgreich werden, widmen wir uns jetzt noch den erweiterten Einstellungen.

Klick auf das Stiftsymbol über dem Namen deiner Pinnwand, um sie zu bearbeiten.

Pinterest – Pinnwand bearbeiten

In dem folgenden Fenster kannst du nämlich zusätzliche Informationen rund um deine Pinnwand eintragen.

Pinterest – Pinnwand bearbeiten

Die Beschreibung sollte möglichst aussagekräftig sein: verwende hier wieder die Stichwörter, die deine gepinnten Inhalte am besten beschreiben. Wenn du dir dabei am Anfang noch nicht ganz sicher bist, ist das kein Problem. Geh deine Pinnwände einfach alle paar Wochen mal durch und schau, ob die Beschreibungen noch passen oder vielleicht aktualisiert werden sollten.

Wähle danach eine Kategorie aus, der deine Pinnwand zugeordnet werden soll.

Standardmäßig wird als Vorschau einer Pinnwand eine Collage aus den letzten Pins gezeigt. Alternativ dazu kannst du ein Cover einrichten – ein ausgewählter Pin der jeweiligen Pinnwand bildet dann die linke Hälfte der Pinnwand-Vorschau. Das ist ein bisschen umständlich in Worten zu erklären – so schaut’s aus:

Pinterest – Pinnwand mit Cover

Über „Mitwirkende“ kannst du bestimmten anderen Nutzern erlauben, auf deiner Pinnwand Inhalte hinzuzufügen. So funktionieren die sogenannten Gruppenpinnwände – zu denen kommen wir später noch. Fürs Erste kannst du diese Option ignorieren.

Leg jetzt erstmal noch ein paar weitere Pinnwände an und dann pinne fröhlich drauf los! 🙂

Wie viele Pinnwände sollte ich anlegen?

Das ist ganz dir überlassen. Ich selber habe aktuell um die 40 Pinnwände, pinne aber ja auch schon eine ganze Weile.

Für den Anfang würde ich dir zu fünf bis zehn Pinnwänden raten. Wenn du die erstmal mit jeweils ein paar Dutzend Pins gefüllt hast, kannst du über weitere Pinnwände nachdenken. Sei es, weil du zu zusätzlichen Themen pinnen möchtest oder sei es, weil du zu bestimmten Themen spezifischere Pinnwände anlegst.

Du solltest auf jeden Fall lieber 10 gut bestückte Pinnwände haben als 50, auf denen sich jeweils nur drei oder vier einsame Pins befinden und der berühmte Heupuschel durchs Bild weht. Weiter unten zeige ich dir, wie du Pins auf andere Pinnwände verschiebst – du kannst später also immer noch umräumen.

Sollte ich Ordner nutzen? Wozu dienen Ordner in Pinnwänden?

Seit einigen Wochen gibt es ein neues Feature namens „Ordner“.  Ordner bieten die Möglichkeit, die Pins innerhalb einer Pinnwand weiter zu sortieren.

So ganz weiß ich noch nicht, was ich davon halten soll… klar, gerade die riesigen Pinnwände mit etlichen Hundert Pins werden irgendwann chaotisch. Anstelle von Ordnern könnte man ja aber genauso gut neue, spezifischere Pinnwände anlegen… denn Pinnwänden kann man gezielt folgen, Ordnern anscheinend nicht.
Ich abonniere lieber drei einzelne Pinnwände wie „Vegetarische Vorspeisen“, „Apfelkuchen-Rezepte“ und „Leckeres mit Kirschen“, als drölfzighundert für mich potentiell uninteressante Pins aus einer generellen „Rezepte“-Pinnwand angezeigt zu bekommen.

Aktuell nutze ich Ordner daher noch nicht und habe sie auch bei anderen Pinnern nur vereinzelt gesehen – schauen wir mal, wie sich dieses Feature entwickelt.

Kann ich die Reihenfolge meiner Pinnwände sortieren?

Jap! 🙂 In deinem Profil werden die Pinnwände erstmal in der Reihenfolge angezeigt, in der du sie erstellt hast. Diese Sortierung kannst du aber ganz easy-peasy via drag & drop ändern!

Ganz oben sollten deine wichtigsten Pinnwände stehen: beispielsweise die mit den meisten Pins oder die, die inhaltlich am besten zu deinem Blog passen.

Was nehme ich denn als Coverbild für meine Pinnwand?

Viele Artikel über Pinterest empfehlen, für alle Pinnwände einheitliche Coverbilder zu erstellen. Beispielsweise in den Farben deines Blogs und beschriftet mit dem jeweiligen Namen der Pinnwand. Keine Frage – das sieht dann nicht nur schön ordentlich aus, sondern steigert auch den Wiedererkennungswert.

Pinterest – Pinnwand-Cover

Beispiel für extra kreierte, einheitliche Cover beim Blogger-Netzwerk

Aber Achtung: die Sache hat einen Haken: Featured Collections.

Besonders gut kuratierte Pinnwände werden von Pinterest aktiv beworben. Das sind die Pinnwände, die du auf der „Entdecken“-Seite findest, auch via E-Mail und andere Social Media-Plattformen macht Pinterest auf sie aufmerksam. Diese sogenannten Featured Collections sind eine großartige Möglichkeit, um bekannter zu werden!
Laut der für das deutschsprachige Pinterest zuständigen Community-Managerin Anna Neumann wählt Pinterest hierfür allerdings keine Pinnwände mit eigens kreierten Covern aus. Warum auch immer – vielleicht, weil die „Entdecken“-Seite dadurch weniger bunt und abwechslungsreich wäre?

Sofern du dir die Chance nicht entgehen lassen willst, gefeatured zu werden, solltest du also keine einheitlichen Cover erstellen! Wähle lieber einen hübschen Pin, der das jeweilige Thema illustriert und idealerweise auch keinen Text enthält.

Kann ich Pins auf andere Pinnwände verschieben?

Ja, das ist möglich. Klicke dazu auf deiner Pinnwand oben rechts auf „Organisieren“:

Pinterest – Pinnwand organisieren

Anschließend kannst du die gewünschten Pins auswählen und sie entweder auf eine andere Pinnwand kopieren oder verschieben.

Das ist unheimlich praktisch, wenn du im Laufe der Zeit spezifischere Pinnwände anlegen möchtest: sammle deine Pins erst einmal auf einer recht breit gefassten Pinnwand und teile diese dann später auf mehrere Unterthemen auf, indem du die Pins einfach verschiebst.


Ich hoffe, dieser Artikel über Pinnwände hat dir weitergeholfen! 🙂

Im nächsten Teil dieser Serie erfährst du alles, was du über Gruppenpinnwände wissen musst! 🙂

Hast du soweit noch Fragen oder Ergänzungen?

Hat dir dieser Beitrag gefallen? Dann nimm ihn doch mit auf Pinterest und speichere ihn, damit du ihn später wiederfindest und auch andere Leute ihn entdecken! 🙂

Pinterest-Tutorial: Tipps zum Erstellen einer erfolgreichen Pinnwand

Dieser Beitrag wurde bereits 8mal kommentiert - was denkst du? Hau in die Tasten! 🙂

Anne Schwarz

Geschrieben von Anne Schwarz

Merry meet! Ich bin 31 Jahre alt und wohne mit meinem Mann, Hund und Katze in einem kleinen Dorf im Bergischen Land. Das ♥ schlägt für die Natur, die Fotografie & das Schreiben. Ich bin viel draußen unterwegs, baue unser eigenes Obst und Gemüse an und tobe mich gern kreativ aus - egal ob mit Papier oder Quellcode. » Magst du mehr erfahren?

8 Kommentare

  1. Ich habe das mit den Pinnwänden zwar verstanden, habe aber immer noch Probleme damit eigene Bloginhalte zu pinnen und die richtigen Keywörter zu vergeben. Wie machst du das mit deinen eigenen Blogbeiträgen, erstellst du die als Pins in verschiedenen Boards je nach Thema? Und vermischen sich dann in den angelegten Boards eigene Pins mit fremden Pins?
    Ich bin zwar schon länger auf Pinterest unterwegs, aber bisher nur passiv durch Pinnen und Ideensammeln fremder Inhalte.
    Liebe Grüße
    Nora

    Antworten

    • Hallo Nora,

      ja, eigene Pins und die Pins anderer vermischen sich auf den meisten Pinnwänden. Ich habe nur eine Pinnwand namens „Blogposts vom Landleben“, auf der ich ausschließlich meine eigenen Pins sammle. Von dort aus pinne ich sie weiter auf verschiedene thematische Pinnwände.

      In der Beschreibung deiner Boards und Pins sollten halt die Schlagwörter auftauchen, mit denen andere Interessierte potentiell nach solchen Inhalten suchen. Letztlich ist das genau wie bei der „normalen“ SEO.

      Ich hoffe, das hilft dir weiter? Melde dich ruhig, wenn du noch Fragen hast! 🙂

      Liebe Grüße
      Anne

      Antworten

  2. Die Pinnwände mit den unterschiedlichen Covern sprechen mich auch viel mehr an, als die identisch aussehenden Covern. Ich denke so werde ich mir das dann so auch gestalten. 🙂

    Viele Grüße, nossy

    Antworten

    • Witzigerweise ist das ja sogar weniger Arbeit, weil du nicht erst so eine Covergrafik erstellen musst. 😉

      Antworten

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