Social Media – teile mit mehr Liebe 😉

4. Juni 2014- aktualisiert: 29. Dezember 2019 Bloggen5.4 min read 22 Kommentare

Mit dem Schreiben von so einem Blogeintrag bist du mitunter ganz schön lange beschäftigt. Zwei, drei Stunden inklusive Recherche, Fotografieren und Bildbearbeitung sind keine Seltenheit. Und ist das Prachtstück dann endlich veröffentlicht, kannst du ja eigentlich deinen “Blogger-Feierabend” genießen und dich entspannt zurücklehnen, während die Leserscharen anrücken.

Denkste. Da war ja noch was.

Die Welt muss ja schließlich überhaupt erst einmal darüber in Kenntnis gesetzt werden, dass es einen neuen Post gibt, sonst hat’s sich was mit den Heerscharen der Leser.
Mit dem Veröffentlichen eines Beitrags ist die Arbeit also noch lange nicht fertig, ein ganz wichtiger Teil folgt erst jetzt: das Teilen.

Wie kannst du einen Beitrag verbreiten?

Mundpropaganda im Bekanntenkreis oder das manuelle Verlinken in Foren sind die eine Möglichkeit.

Daneben bieten dir die Wunderwerke der modernen Technik :o) aber noch einige Wege, wie du deine Artikel vollautomatisiert unters Volk bringst:

RSS-Feed

Die einfachste Möglichkeit ist das Anbieten eines RSS-Feeds.
Den können sich deine Leser abonnieren, beispielsweise über Feedly.

WordPress und Blogger generieren von Hause aus einen RSS-Feed, der beim Veröffentlichen eines Beitrags automatisch entsprechende Benachrichtigungen versendet.
Hier musst du also nichts weiter tun, außer den RSS-Button gut sichtbar in dein Blog einzubinden.

Mail-Abonnement

Alternativ zu einem RSS-Feed kannst du deine Leser auch per Mail über neue Beiträge informieren. Das WordPress-Plugin Jetpack bietet beispielsweise eine solche Funktion an – aber Vorsicht, aufgrund der Datenschutz-Bestimmungen ist WordPress in Deutschland mit Vorsicht zu genießen. Sobald du einen Artikel veröffentlichst, wird eine Mail-Benachrichtigung herausgeschickt.

Eine Zeitlang habe ich das hier im Blog so angeboten und tatsächlich haben auch einige Leser dieses Feature genutzt (du auch?). Allerdings war ich mit der Lösung nicht wirklich zufrieden. Denn: wir alle wissen, wie schnell man von einer Emailflut genervt ist. Und wenn in einem Blog fast täglich ein neuer Beitrag online geht… was eine Mail pro Tag bedeutet… puh.  Mir würde das allzu bald auf den Senkel gehen, egal wie toll ich ein Blog eigentlich finde.

Besser, allerdings auch aufwändiger für dich als Blogger, ist da eine Alternative:

Newsletter

Mit Hilfe von Tools wie MailChimp kannst du einen Newsletter versenden – so oft du möchtest. Beispielsweise, sobald ein neuer Beitrag erschienen ist, oder wöchentlich, oder monatlich… hier musst du dir halt nochmal Text einfallen lassen.

Soziale Netzwerke

Ganz wichtig sind natürlich die Sozialen Netzwerke: facebook, Twitter, Pinterest, Google+ und wie sie alle heißen.

Auf facebook wartet dabei nicht nur deine eigene Fanseite, sondern auch diverse Bloggergruppen. Erfahrungsgemäß erreichst du viele Leser, wenn du deinen Beitrag beispielsweise in der Blogger Lounge mit ihren Tausenden von Mitgliedern verlinkst.

Also wird schnell eine kurze Beschreibung getippt und der Link mit einem Rundumschlag in sämtlichen sozialen Netzwerken verteilt.
Noch besser: du findest ein Plugin, was dir diese Arbeit abnimmt. Das bereits erwähnte WordPress-Plugin Jetpack kann Beiträge beim Veröffentlichen automatisch an Twitter, facebook & Co. senden. Praktisch, oder? – Wirklich? Stopp!

Warum es ungünstig ist, überall gleichzeitig zu teilen

Wenn du deinen Beitrag auf allen Kanälen gleichzeitig publik machst, verschießt du dein ganzes Pulver auf einmal.

Du erreichst damit in erster Linie die Menschen, die genau zu diesem Zeitpunkt aktiv sind (weil ältere Beiträge logischerweise nach und nach verschütt gehen). Und, surprise surprise, oft genug sind die Leute, die deinen RSS-Feed in Feedly abonniert haben, auch Fan deiner facebook-Seite und womöglich zudem in der gleichen Bloggergruppe aktiv. Denen fliegt dein Artikellink also auf allen Kanälen gleichzeitig um die Ohren… das kann nerven.

Zudem wirkt so eine massive Linkschleuder schnell extrem lieblos hingeklatscht.
Ich bin in mehreren Bloggergruppen auf facebook und oft bekomme ich dreimal den gleichen Beitrag direkt untereinander angezeigt, weil facebook erkennt, dass da im Sekundentakt in allen Gruppen der gleiche Inhalt gelandet ist. Ich muss da leider immer gleich an eine Massenabfertigung denken. :/

Selber habe ich die Erfahrung gemacht, dass Artikel mit individuellen Teaser-Texten wesentlich besser ankommen – sie erhalten mehr Likes auf facebook, werden auf allen Kanälen häufiger aufgerufen und dann auch zahlreicher kommentiert.

Ebenso viel Herzblut, wie du in das Schreiben deines Artikels steckst, solltest du also auch in das Verbreiten des Links investieren.

Stecke ebenso viel Herzblut in das Teilen des Links wie in das Verfassen deines Artikels. Klick um zu Tweeten

Auch Google merkt es natürlich, wenn schlagartig zig Links auftauchen, deren kurze Beschreibungstexte überall gleich lauten. Ein Schelm, wer da an Spam denkt.

Zeitversetztes Teilen

Besser ist es also, zeitversetzt auf deinen Artikel aufmerksam zu machen.
Deine RSS-Abonnenten sollten den Link sofort nach dem Veröffentlichen erhalten.  Auf der facebook-Seite darf er beispielsweise eine Stunde später erscheinen, Twitter erfährt abends davon und immer samstags nimmst du dir die Zeit, einige deiner besten Fotos auf Pinterest zu verlinken.

Auf diese Weise erreichst du mehr Menschen und jemand, der den Eintrag auf facebook vielleicht mittwochs wegen Zeitmangel “überscrollt” hat, freut sich dann am Wochenende, wenn er dem Link woanders noch einmal begegnet.

Die Krux daran: das ist verflucht aufwendig.

Zum einen schreibst du idealerweise verschiedene Beschreibungstexte für die einzelnen Kanäle und beachtest deren jeweiligen Besonderheiten: auf Twitter hast du nur wenige Zeichen zur Verfügung, auf Google+ kannst du mit fetter und schräger Schrift arbeiten, facebook mag Vorschaubilder, …

Dann musst du natürlich auch einfach daran denken, die ganzen Kanäle zu bespielen. Ich gebe es zu – ich bin jemand von der “Aus den Augen, aus dem Sinn”-Fraktion. Wenn ich morgens einen Beitrag getippt habe, vergesse ich es oft, ihn dann später noch zu twittern.

Tools, die dir beim intelligenten Teilen helfen: Social Media Management

Die gute Nachricht ist: dieses Problem haben schon etliche Menschen vor uns erkannt und haben Software entwickelt, die beim Teilen hilft. Damit lassen sich alle Kanäle gleichzeitig verwalten, die einzelnen Posts können für bestimmte Veröffentlichungsdaten geplant werden, und auswerten kann man den Spaß dann auch noch.

Social Media Management heißt das Zauberwort.

Neben HootSuite ist CoSchedule einer der bekanntesten Anbieter – und CoSchedule nutze ich selber seit Jahren und liebe es!

Fazit

Nach dem Veröffentlichen deines Beitrags solltest du dir ausreichend Zeit nehmen, um ihn auf ansprechende Weise über die verschiedenen Kanäle zu teilen.
Sieh das Teilen nicht als unliebsames Anhängsel, sondern als einen wichtigen Bestandteil deines Workflows an.

Wie verbreitest du neue Beiträge?
Nutzt du ein bestimmtes Plugin oder Tool?
Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Zu diesen Themen gibt’s noch mehr Artikel:

Social Media – teile mit mehr Liebe 😉

4. Juni 2014- aktualisiert: 29. Dezember 2019 Bloggen 22 Kommentare

Mit dem Schreiben von so einem Blogeintrag bist du mitunter ganz schön lange beschäftigt. Zwei, drei Stunden inklusive Recherche, Fotografieren und Bildbearbeitung sind keine Seltenheit. Und ist das Prachtstück dann endlich veröffentlicht, kannst du ja eigentlich deinen “Blogger-Feierabend” genießen und dich entspannt zurücklehnen, während die Leserscharen anrücken.

Denkste. Da war ja noch was.

Die Welt muss ja schließlich überhaupt erst einmal darüber in Kenntnis gesetzt werden, dass es einen neuen Post gibt, sonst hat’s sich was mit den Heerscharen der Leser.
Mit dem Veröffentlichen eines Beitrags ist die Arbeit also noch lange nicht fertig, ein ganz wichtiger Teil folgt erst jetzt: das Teilen.

Wie kannst du einen Beitrag verbreiten?

Mundpropaganda im Bekanntenkreis oder das manuelle Verlinken in Foren sind die eine Möglichkeit.

Daneben bieten dir die Wunderwerke der modernen Technik :o) aber noch einige Wege, wie du deine Artikel vollautomatisiert unters Volk bringst:

RSS-Feed

Die einfachste Möglichkeit ist das Anbieten eines RSS-Feeds.
Den können sich deine Leser abonnieren, beispielsweise über Feedly.

WordPress und Blogger generieren von Hause aus einen RSS-Feed, der beim Veröffentlichen eines Beitrags automatisch entsprechende Benachrichtigungen versendet.
Hier musst du also nichts weiter tun, außer den RSS-Button gut sichtbar in dein Blog einzubinden.

Mail-Abonnement

Alternativ zu einem RSS-Feed kannst du deine Leser auch per Mail über neue Beiträge informieren. Das WordPress-Plugin Jetpack bietet beispielsweise eine solche Funktion an – aber Vorsicht, aufgrund der Datenschutz-Bestimmungen ist WordPress in Deutschland mit Vorsicht zu genießen. Sobald du einen Artikel veröffentlichst, wird eine Mail-Benachrichtigung herausgeschickt.

Eine Zeitlang habe ich das hier im Blog so angeboten und tatsächlich haben auch einige Leser dieses Feature genutzt (du auch?). Allerdings war ich mit der Lösung nicht wirklich zufrieden. Denn: wir alle wissen, wie schnell man von einer Emailflut genervt ist. Und wenn in einem Blog fast täglich ein neuer Beitrag online geht… was eine Mail pro Tag bedeutet… puh.  Mir würde das allzu bald auf den Senkel gehen, egal wie toll ich ein Blog eigentlich finde.

Besser, allerdings auch aufwändiger für dich als Blogger, ist da eine Alternative:

Newsletter

Mit Hilfe von Tools wie MailChimp kannst du einen Newsletter versenden – so oft du möchtest. Beispielsweise, sobald ein neuer Beitrag erschienen ist, oder wöchentlich, oder monatlich… hier musst du dir halt nochmal Text einfallen lassen.

Soziale Netzwerke

Ganz wichtig sind natürlich die Sozialen Netzwerke: facebook, Twitter, Pinterest, Google+ und wie sie alle heißen.

Auf facebook wartet dabei nicht nur deine eigene Fanseite, sondern auch diverse Bloggergruppen. Erfahrungsgemäß erreichst du viele Leser, wenn du deinen Beitrag beispielsweise in der Blogger Lounge mit ihren Tausenden von Mitgliedern verlinkst.

Also wird schnell eine kurze Beschreibung getippt und der Link mit einem Rundumschlag in sämtlichen sozialen Netzwerken verteilt.
Noch besser: du findest ein Plugin, was dir diese Arbeit abnimmt. Das bereits erwähnte WordPress-Plugin Jetpack kann Beiträge beim Veröffentlichen automatisch an Twitter, facebook & Co. senden. Praktisch, oder? – Wirklich? Stopp!

Warum es ungünstig ist, überall gleichzeitig zu teilen

Wenn du deinen Beitrag auf allen Kanälen gleichzeitig publik machst, verschießt du dein ganzes Pulver auf einmal.

Du erreichst damit in erster Linie die Menschen, die genau zu diesem Zeitpunkt aktiv sind (weil ältere Beiträge logischerweise nach und nach verschütt gehen). Und, surprise surprise, oft genug sind die Leute, die deinen RSS-Feed in Feedly abonniert haben, auch Fan deiner facebook-Seite und womöglich zudem in der gleichen Bloggergruppe aktiv. Denen fliegt dein Artikellink also auf allen Kanälen gleichzeitig um die Ohren… das kann nerven.

Zudem wirkt so eine massive Linkschleuder schnell extrem lieblos hingeklatscht.
Ich bin in mehreren Bloggergruppen auf facebook und oft bekomme ich dreimal den gleichen Beitrag direkt untereinander angezeigt, weil facebook erkennt, dass da im Sekundentakt in allen Gruppen der gleiche Inhalt gelandet ist. Ich muss da leider immer gleich an eine Massenabfertigung denken. :/

Selber habe ich die Erfahrung gemacht, dass Artikel mit individuellen Teaser-Texten wesentlich besser ankommen – sie erhalten mehr Likes auf facebook, werden auf allen Kanälen häufiger aufgerufen und dann auch zahlreicher kommentiert.

Ebenso viel Herzblut, wie du in das Schreiben deines Artikels steckst, solltest du also auch in das Verbreiten des Links investieren.

Stecke ebenso viel Herzblut in das Teilen des Links wie in das Verfassen deines Artikels. Klick um zu Tweeten

Auch Google merkt es natürlich, wenn schlagartig zig Links auftauchen, deren kurze Beschreibungstexte überall gleich lauten. Ein Schelm, wer da an Spam denkt.

Zeitversetztes Teilen

Besser ist es also, zeitversetzt auf deinen Artikel aufmerksam zu machen.
Deine RSS-Abonnenten sollten den Link sofort nach dem Veröffentlichen erhalten.  Auf der facebook-Seite darf er beispielsweise eine Stunde später erscheinen, Twitter erfährt abends davon und immer samstags nimmst du dir die Zeit, einige deiner besten Fotos auf Pinterest zu verlinken.

Auf diese Weise erreichst du mehr Menschen und jemand, der den Eintrag auf facebook vielleicht mittwochs wegen Zeitmangel “überscrollt” hat, freut sich dann am Wochenende, wenn er dem Link woanders noch einmal begegnet.

Die Krux daran: das ist verflucht aufwendig.

Zum einen schreibst du idealerweise verschiedene Beschreibungstexte für die einzelnen Kanäle und beachtest deren jeweiligen Besonderheiten: auf Twitter hast du nur wenige Zeichen zur Verfügung, auf Google+ kannst du mit fetter und schräger Schrift arbeiten, facebook mag Vorschaubilder, …

Dann musst du natürlich auch einfach daran denken, die ganzen Kanäle zu bespielen. Ich gebe es zu – ich bin jemand von der “Aus den Augen, aus dem Sinn”-Fraktion. Wenn ich morgens einen Beitrag getippt habe, vergesse ich es oft, ihn dann später noch zu twittern.

Tools, die dir beim intelligenten Teilen helfen: Social Media Management

Die gute Nachricht ist: dieses Problem haben schon etliche Menschen vor uns erkannt und haben Software entwickelt, die beim Teilen hilft. Damit lassen sich alle Kanäle gleichzeitig verwalten, die einzelnen Posts können für bestimmte Veröffentlichungsdaten geplant werden, und auswerten kann man den Spaß dann auch noch.

Social Media Management heißt das Zauberwort.

Neben HootSuite ist CoSchedule einer der bekanntesten Anbieter – und CoSchedule nutze ich selber seit Jahren und liebe es!

Fazit

Nach dem Veröffentlichen deines Beitrags solltest du dir ausreichend Zeit nehmen, um ihn auf ansprechende Weise über die verschiedenen Kanäle zu teilen.
Sieh das Teilen nicht als unliebsames Anhängsel, sondern als einen wichtigen Bestandteil deines Workflows an.

Wie verbreitest du neue Beiträge?
Nutzt du ein bestimmtes Plugin oder Tool?
Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Zu diesen Themen gibt’s noch mehr Artikel: