“… und über was blogge ich heute?!”

28. Oktober 2014 Bloggen3.5 min read 14 Kommentare

Diese Frage hast du dir vermutlich auch schon mindestens einmal gestellt. 😉

Denn ja, natürlich soll das Bloggen Spaß machen und einen tunlichst nicht unter Druck setzen. Natürlich ist es in den allermeisten Fällen schließlich “nur” ein Hobby. Und natürlich muss man auch nicht jeden Tag einen neuen Artikel raushauen. Natürlich, natürlich, natürlich.
Nichtsdestotrotz gibt es so Tage, da will man eigentlich etwas bloggen – und es fällt einem partout nichts ein.
Was nun, was tun?

Was du nicht tun solltest:

Einen uninspirierten Beitrag à la “Sorry, dass hier momentan nix los ist, mir fällt irgendwie nichts ein” schreiben. Das interessiert niemanden. Damit tust du weder dir und deinem Blog, noch deinen Lesern einen Gefallen.

Stattdessen könntest du…

1.) … im Voraus planen

Das ist sicherlich die eleganteste Lösung: anstatt abends vor einem nervös blinkenden Cursor zu sitzen und auf ein Techtelmechtel mit der nächstbesten Muse zu warten, schlägst du einfach deinen Redaktionsplan auf, siehst die Liste mit den geplanten Themen der nächsten Tage durch und schreibst los. Am Artikel für nächste Woche, selbstverständlich. Denn der Beitrag für heute war ja schon seit Tagen fertig und ist pünktlich heute früh online gegangen. 🙂

Hand auf’s Herz – das wäre die Idealvorstellung. In der guten alten Realität klappt es mit solch hehren Plänen dann meistens doch nicht so super.

Denn eigentlich hat der Wecker doch gerade eben erst geklingelt… und schon findest du dich nach einem 10-Stunden-Tag im Feierabendverkehr wieder, legst auf dem Weg nach Hause noch einen Spurt durch den Supermarkt ein und während du nach dem Abendessen dann noch schnell mit dem Staubsauger in der Wohnung herumfuhrwerkst, gehst du im Kopf schonmal die Agenda der morgigen Meetings durch. 
Wenn du dann mit dem ganzen Kram endlich fertig bist – bist du ja noch nicht fertig. Der Blogeintrag, you know? Weil deine letzten paar Tage auch nicht großartig anders aussahen, hast du natürlich nicht vorgebloggt.

Also muss jetzt eine Idee her:

2.) … über kommende Events berichten

Guck doch mal in den Kalender: stehen in nächster Zeit irgendwelche Events an? Beispielsweise hast du Karten für ein Konzert nächste Woche? – Dann erzähl deinen Lesern doch schon mal davon, lass sie an deiner Vorfreude teilhaben, stell die Band kurz vor, welches ist dein absolutes Lieblingsstück, weißt du noch wie du auf die Band aufmerksam geworden bist, hast du auf einem anderen Konzert vielleicht schon mal etwas Besonderes erlebt?

So kannst du auch über geplante Urlaubsreisen schreiben, über sportliche Wettkämpfe, den Martinsumzug in deiner Stadt, und und und.

3.) … an einer Blogparade teilnehmen

Blogparaden können eine nette Inspirationsquelle sein. Üblicherweise stellt ein Blogger ein oder mehrere Fragen zu einem bestimmten Thema, und innerhalb eines gewissen Zeitraums kann jeder Blogger sie in einem Artikel beantworten. Am Ende wird meistens eine Zusammenfassung / Auswertung erstellt, bei der alle Teilnehmer verlinkt werden.

Aktuelle Blogparaden findest du zum Beispiel auf blog-parade.de.

4.) … dich an Eckdaten orientieren

Sozusagen der kleine Bruder eines richtigen Redaktionsplans: überleg dir ein paar feste Tage im Monat, an denen immer ein bestimmtes Thema an der Reihe ist. Hier auf neontrauma.de sind das zum Beispiel der Monatsletzte (“gelesen im…”), der Monatserste (“Blog des Monats”) und der Freitag (“Foto-Freitag”). Dann hast du zumindest einen groben Anhaltspunkt, über was du schreiben könntest.

5.) … auf aktuelle Themen eingehen

Auf das Tagesgeschehen kannst du natürlich auch Bezug nehmen, gerade wenn es zu deinem Blog passt. Der Verkaufsstart der neuen iPhones dürfte zum Beispiel auf jedem Apple-Blog ein Thema gewesen sein.

6.) … einfach etwas Persönliches erzählen

Was liest du eigentlich gerade und wie gefällt dir das Buch? Wie sieht eigentlich dein Schreibtisch aus, von wo aus bloggst du meistens? hast du beim Bloggen eine bestimmte Routine, welche Programme verwendest du? Stell deine Meerschweinchen vor, plaudere über deinen Studiengang, zeig ein paar Fotos vom letzten Waldspaziergang, … da gibt es jede Menge.

Und wenn dir gar nichts einfällt…

… dann schreibst du halt einen Artikel darüber, über was man schreiben könnte, wenn einem nichts einfällt. :p

Zu diesen Themen gibt’s noch mehr Artikel:

“… und über was blogge ich heute?!”

28. Oktober 2014 Bloggen 14 Kommentare

Diese Frage hast du dir vermutlich auch schon mindestens einmal gestellt. 😉

Denn ja, natürlich soll das Bloggen Spaß machen und einen tunlichst nicht unter Druck setzen. Natürlich ist es in den allermeisten Fällen schließlich “nur” ein Hobby. Und natürlich muss man auch nicht jeden Tag einen neuen Artikel raushauen. Natürlich, natürlich, natürlich.
Nichtsdestotrotz gibt es so Tage, da will man eigentlich etwas bloggen – und es fällt einem partout nichts ein.
Was nun, was tun?

Was du nicht tun solltest:

Einen uninspirierten Beitrag à la “Sorry, dass hier momentan nix los ist, mir fällt irgendwie nichts ein” schreiben. Das interessiert niemanden. Damit tust du weder dir und deinem Blog, noch deinen Lesern einen Gefallen.

Stattdessen könntest du…

1.) … im Voraus planen

Das ist sicherlich die eleganteste Lösung: anstatt abends vor einem nervös blinkenden Cursor zu sitzen und auf ein Techtelmechtel mit der nächstbesten Muse zu warten, schlägst du einfach deinen Redaktionsplan auf, siehst die Liste mit den geplanten Themen der nächsten Tage durch und schreibst los. Am Artikel für nächste Woche, selbstverständlich. Denn der Beitrag für heute war ja schon seit Tagen fertig und ist pünktlich heute früh online gegangen. 🙂

Hand auf’s Herz – das wäre die Idealvorstellung. In der guten alten Realität klappt es mit solch hehren Plänen dann meistens doch nicht so super.

Denn eigentlich hat der Wecker doch gerade eben erst geklingelt… und schon findest du dich nach einem 10-Stunden-Tag im Feierabendverkehr wieder, legst auf dem Weg nach Hause noch einen Spurt durch den Supermarkt ein und während du nach dem Abendessen dann noch schnell mit dem Staubsauger in der Wohnung herumfuhrwerkst, gehst du im Kopf schonmal die Agenda der morgigen Meetings durch. 
Wenn du dann mit dem ganzen Kram endlich fertig bist – bist du ja noch nicht fertig. Der Blogeintrag, you know? Weil deine letzten paar Tage auch nicht großartig anders aussahen, hast du natürlich nicht vorgebloggt.

Also muss jetzt eine Idee her:

2.) … über kommende Events berichten

Guck doch mal in den Kalender: stehen in nächster Zeit irgendwelche Events an? Beispielsweise hast du Karten für ein Konzert nächste Woche? – Dann erzähl deinen Lesern doch schon mal davon, lass sie an deiner Vorfreude teilhaben, stell die Band kurz vor, welches ist dein absolutes Lieblingsstück, weißt du noch wie du auf die Band aufmerksam geworden bist, hast du auf einem anderen Konzert vielleicht schon mal etwas Besonderes erlebt?

So kannst du auch über geplante Urlaubsreisen schreiben, über sportliche Wettkämpfe, den Martinsumzug in deiner Stadt, und und und.

3.) … an einer Blogparade teilnehmen

Blogparaden können eine nette Inspirationsquelle sein. Üblicherweise stellt ein Blogger ein oder mehrere Fragen zu einem bestimmten Thema, und innerhalb eines gewissen Zeitraums kann jeder Blogger sie in einem Artikel beantworten. Am Ende wird meistens eine Zusammenfassung / Auswertung erstellt, bei der alle Teilnehmer verlinkt werden.

Aktuelle Blogparaden findest du zum Beispiel auf blog-parade.de.

4.) … dich an Eckdaten orientieren

Sozusagen der kleine Bruder eines richtigen Redaktionsplans: überleg dir ein paar feste Tage im Monat, an denen immer ein bestimmtes Thema an der Reihe ist. Hier auf neontrauma.de sind das zum Beispiel der Monatsletzte (“gelesen im…”), der Monatserste (“Blog des Monats”) und der Freitag (“Foto-Freitag”). Dann hast du zumindest einen groben Anhaltspunkt, über was du schreiben könntest.

5.) … auf aktuelle Themen eingehen

Auf das Tagesgeschehen kannst du natürlich auch Bezug nehmen, gerade wenn es zu deinem Blog passt. Der Verkaufsstart der neuen iPhones dürfte zum Beispiel auf jedem Apple-Blog ein Thema gewesen sein.

6.) … einfach etwas Persönliches erzählen

Was liest du eigentlich gerade und wie gefällt dir das Buch? Wie sieht eigentlich dein Schreibtisch aus, von wo aus bloggst du meistens? hast du beim Bloggen eine bestimmte Routine, welche Programme verwendest du? Stell deine Meerschweinchen vor, plaudere über deinen Studiengang, zeig ein paar Fotos vom letzten Waldspaziergang, … da gibt es jede Menge.

Und wenn dir gar nichts einfällt…

… dann schreibst du halt einen Artikel darüber, über was man schreiben könnte, wenn einem nichts einfällt. :p

Zu diesen Themen gibt’s noch mehr Artikel: