17 Eselsbrücken für die Fotografie – und was sie taugen

4. März 2018- aktualisiert: 2. Februar 2020 Foto-Tipps 45 Kommentare

Magst du Eselsbrücken? Diese kleinen Merksätze für alle nur erdenklichen Lebenslagen? – Auch in Sachen Fotografie gibt es so einige mal lustige, mal nützliche Gedächtnisstützen.

Ich habe sie mal zusammengetragen und geschaut, ob sie etwas taugen oder nicht.

Licht

Geht im Sucher keine Sonne auf, hast du noch den Deckel drauf.

Wahre Worte! 😀

Hast du die Sonne im Rücken, solltest du den Auslöser drücken.

Da ist etwas dran: unbeabsichtigtes Gegenlicht verhunzt dir schnell die Fotos, und der Schattenwurf bei Mittagssonne ist oft alles andere ideal. Sonne im Rücken ist eine gute Faustregel.

Zwischen zwölf und drei hat der Fotograf frei.

It depends, würde ich sagen. In der Mittagszeit steht die Sonne hoch am Himmel, infolgedessen gibt es oft starke Kontraste zwischen den hell ausgeleuchteten Bereichen und den schattigen Stellen. Allerdings kommt es immer auf das tatsächliche Licht an – an diesigen Tagen wirst du nicht mit Schlagschatten zu kämpfen haben.

In der grellen Mittagssonne sind die Bilder für die Tonne!

Dito.

Scheint keine Sonne durch die Ritzen, musst du blitzen.

Jain… das würde ich so nicht unterschreiben. Klar – bei schlechten Lichtbedingungen ist es naheliegend, einen Blitz einzusetzen. In den letzten Jahren hat sich im Bereich ISO aber viel getan, sodass etliche Kameras auch mit einer höheren ISO-Zahl klarkommen, ohne zu rauschen. Oder du wählst eine Langzeitbelichtung, bei der durch die Dauer mehr Licht auf den Sensor fällt.

Blende

Für Schärfe ohne Ende, nimm die kleinste Blende.

Jap – je kleiner die Blende, desto größer die Tiefenschärfe.

Vorsicht, am Anfang ist das verwirrend: je kleiner die Blende, desto größer ist nämlich die Zahl – f/1.8 bezeichnet eine weit geöffnete Blende, f/16 eine kleine Blende. 🙂

Objektiv: Tamron 28-75mm f/2.8
Blende f/14 – der Hintergrund ist recht unruhig
Objektiv: Tamron 28-75mm f/2.8
Blende f/2.8 – Scharfer Vordergrund, verschwommener Hintergrund

Bei Kind und Tier, nimm Blende 4.

Das ist eine gute Faustregel: bei Portraits möchtest du ja oft einen unscharfen Hintergrund und ein knackig scharf gestelltes Gesicht haben. Deswegen machst du die Blende möglichst weit auf, beispielsweise auf f/2.8, und setzt den Fokuspunkt genau auf die Augen der Person.

Schwierig wird das bei Kindern und Tieren, weil die beide naturgemäß oft nicht stillhalten. Dann verrutscht dir vor lauter Herumhampeln der Fokus – und dein Bild wird unscharf. Je kleiner die Blende, desto eher verzeiht es dir das Foto, wenn der Fokuspunkt nicht exakt sitzt.

Die Sonne lacht, nimm Blende 8.

Ich glaube, das war der erste Merksatz zur Fotografie, den ich jemals gehört habe. Und ich persönlich kann ihn ganz und gar nicht unterschreiben! Ich fotografiere ja gerne mit Offenblende als Stilmittel, sodass der Hintergrund unscharf verschwimmt. Klar, dadurch gelangt sehr viel Licht auf den Sensor. Aber da verkürze ich dann lieber die Belichtungszeit, um das wieder auszugleichen, als die Blende zu schließen.

Fotografierst du ein Konzert, wird die Blende aufgesperrt.

Genau. Während des Studiums habe ich ja mehrere Jahre lang ein Musikmagazin geleitet und im Rahmen dessen regelmäßig Konzerte fotografiert. Abgesehen von Open Air-Veranstaltungen haben Konzerte die Eigenschaft, meist recht duster zu sein – zumindest aus Sicht der Kamera. 😉
Ein lichtstarkes Objektiv sowie eine Kamera, die in Sachen ISO möglichst weit mitgeht, sind da ein Muss.

Motiv

Wenn du denkst, du bist nah dran, geh noch einen Schritt näher ran.

Hmm… kommt auf den Bildaufbau an, denke ich.

Ist es strittig, mach es mittig.

Finde ich ganz und gar nicht. Mittig platzierte Motive wirken schnell langweilig – vor einiger Zeit habe ich ja mal darüber geschrieben, wie du den optimalen Bildaufbau findest.

Unterm Knie schneide nie!

Stimmt! Das wirkt einfach unglücklich:

Urlaub in Blaubeuren 2014
Abgeschnittene Füße sind nicht schön 😉

Vordergrund macht Bild gesund.

Oh ja! Gerade bei Landschaftspanoramas sind das wahre Worte – die wirken einfach viel ansprechender, wenn es auch im Vordergrund irgendein Element wie beispielsweise einen adrett ins Bild ragenden Ast gibt.

Hintergrund nicht kunterbunt.

Jap, sonst lenkt er zu sehr vom eigentlichen Motiv ab.

Belichtungszeit

Nur mit Stativ, da gibts keinen Streit, gelingt die lange Belichtungszeit.

Word! In der Hand kannst du die Kamera einfach nicht lange genug stillhalten, um mehrere Sekunden lang verwackelungsfrei zu belichten. Etwa 1/100s bekommt man gut hin, mit etwas Übung auch 1/60s. Darüber hinaus wird’s fast unmöglich, die Kamera stillzuhalten.

Sternenhimmel
Volle 6 Sekunden lang habe ich hier belichtet – für das menschliche Auge war es stockduster

Für Langzeitbelichtungen brauchst du also ein Stativ oder zumindest einen Untergrund, auf dem du deine Kamera abstellen kannst. Auf diese Weise gelingen dir beispielsweise Fotos vom Sternenhimmel oder auch dynamische Aufnahmen von fließendem Wasser.

Langzeitbelichtung am Bach
Diesen Bach habe ich mit 1/30s fotografiert, damit das Wasser lebendig wirkt

Bildbearbeitung

Ist das Bild nicht wirklich top, hilft Dir auch kein Photoshop.

Joa! Ein kleinerer Fauxpas wie ein hässliches Verkehrsschild im Hintergrund lässt sich leicht wegretuschieren, und in Sachen Aufhellen und Abdunkeln der Tiefen bzw. Lichter kannst du auch verdammt viel drehen. Aber ein komplett verwackeltes Foto oder schlicht ein saulangweiliges Motiv vermag auch Photoshop nicht mehr zu retten.

Fotografierst du deine Bilder roh, bist du beim Bearbeiten darüber froh!

Eine Eselsbrücke aus moderner Zeit: gemeint ist, dass du im RAW-Modus fotografieren solltest. Bei diesen Dateien hast du später in Lightroom & Co. einen größeren Spielraum, was das Bearbeiten angeht, als bei JPEGs.


Ein paar dieser Merksätze finde ich wirklich hilfreich, andere haben mich eher einfach schmunzeln lassen. Wie ergeht es dir da?

Und kennst du noch mehr Eselsbrücken zum Fotografieren? 🙂

Hat dir dieser Beitrag gefallen? Dann nimm ihn doch mit auf Pinterest und speichere ihn, damit du ihn später wiederfindest und auch andere Leute ihn entdecken! 🙂

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17 Eselsbrücken für die Fotografie – und was sie taugen

4. März 2018- aktualisiert: 2. Februar 2020 Foto-Tipps 45 Kommentare

Magst du Eselsbrücken? Diese kleinen Merksätze für alle nur erdenklichen Lebenslagen? – Auch in Sachen Fotografie gibt es so einige mal lustige, mal nützliche Gedächtnisstützen.

Ich habe sie mal zusammengetragen und geschaut, ob sie etwas taugen oder nicht.

Licht

Geht im Sucher keine Sonne auf, hast du noch den Deckel drauf.

Wahre Worte! 😀

Hast du die Sonne im Rücken, solltest du den Auslöser drücken.

Da ist etwas dran: unbeabsichtigtes Gegenlicht verhunzt dir schnell die Fotos, und der Schattenwurf bei Mittagssonne ist oft alles andere ideal. Sonne im Rücken ist eine gute Faustregel.

Zwischen zwölf und drei hat der Fotograf frei.

It depends, würde ich sagen. In der Mittagszeit steht die Sonne hoch am Himmel, infolgedessen gibt es oft starke Kontraste zwischen den hell ausgeleuchteten Bereichen und den schattigen Stellen. Allerdings kommt es immer auf das tatsächliche Licht an – an diesigen Tagen wirst du nicht mit Schlagschatten zu kämpfen haben.

In der grellen Mittagssonne sind die Bilder für die Tonne!

Dito.

Scheint keine Sonne durch die Ritzen, musst du blitzen.

Jain… das würde ich so nicht unterschreiben. Klar – bei schlechten Lichtbedingungen ist es naheliegend, einen Blitz einzusetzen. In den letzten Jahren hat sich im Bereich ISO aber viel getan, sodass etliche Kameras auch mit einer höheren ISO-Zahl klarkommen, ohne zu rauschen. Oder du wählst eine Langzeitbelichtung, bei der durch die Dauer mehr Licht auf den Sensor fällt.

Blende

Für Schärfe ohne Ende, nimm die kleinste Blende.

Jap – je kleiner die Blende, desto größer die Tiefenschärfe.

Vorsicht, am Anfang ist das verwirrend: je kleiner die Blende, desto größer ist nämlich die Zahl – f/1.8 bezeichnet eine weit geöffnete Blende, f/16 eine kleine Blende. 🙂

Objektiv: Tamron 28-75mm f/2.8
Blende f/14 – der Hintergrund ist recht unruhig
Objektiv: Tamron 28-75mm f/2.8
Blende f/2.8 – Scharfer Vordergrund, verschwommener Hintergrund

Bei Kind und Tier, nimm Blende 4.

Das ist eine gute Faustregel: bei Portraits möchtest du ja oft einen unscharfen Hintergrund und ein knackig scharf gestelltes Gesicht haben. Deswegen machst du die Blende möglichst weit auf, beispielsweise auf f/2.8, und setzt den Fokuspunkt genau auf die Augen der Person.

Schwierig wird das bei Kindern und Tieren, weil die beide naturgemäß oft nicht stillhalten. Dann verrutscht dir vor lauter Herumhampeln der Fokus – und dein Bild wird unscharf. Je kleiner die Blende, desto eher verzeiht es dir das Foto, wenn der Fokuspunkt nicht exakt sitzt.

Die Sonne lacht, nimm Blende 8.

Ich glaube, das war der erste Merksatz zur Fotografie, den ich jemals gehört habe. Und ich persönlich kann ihn ganz und gar nicht unterschreiben! Ich fotografiere ja gerne mit Offenblende als Stilmittel, sodass der Hintergrund unscharf verschwimmt. Klar, dadurch gelangt sehr viel Licht auf den Sensor. Aber da verkürze ich dann lieber die Belichtungszeit, um das wieder auszugleichen, als die Blende zu schließen.

Fotografierst du ein Konzert, wird die Blende aufgesperrt.

Genau. Während des Studiums habe ich ja mehrere Jahre lang ein Musikmagazin geleitet und im Rahmen dessen regelmäßig Konzerte fotografiert. Abgesehen von Open Air-Veranstaltungen haben Konzerte die Eigenschaft, meist recht duster zu sein – zumindest aus Sicht der Kamera. 😉
Ein lichtstarkes Objektiv sowie eine Kamera, die in Sachen ISO möglichst weit mitgeht, sind da ein Muss.

Motiv

Wenn du denkst, du bist nah dran, geh noch einen Schritt näher ran.

Hmm… kommt auf den Bildaufbau an, denke ich.

Ist es strittig, mach es mittig.

Finde ich ganz und gar nicht. Mittig platzierte Motive wirken schnell langweilig – vor einiger Zeit habe ich ja mal darüber geschrieben, wie du den optimalen Bildaufbau findest.

Unterm Knie schneide nie!

Stimmt! Das wirkt einfach unglücklich:

Urlaub in Blaubeuren 2014
Abgeschnittene Füße sind nicht schön 😉

Vordergrund macht Bild gesund.

Oh ja! Gerade bei Landschaftspanoramas sind das wahre Worte – die wirken einfach viel ansprechender, wenn es auch im Vordergrund irgendein Element wie beispielsweise einen adrett ins Bild ragenden Ast gibt.

Hintergrund nicht kunterbunt.

Jap, sonst lenkt er zu sehr vom eigentlichen Motiv ab.

Belichtungszeit

Nur mit Stativ, da gibts keinen Streit, gelingt die lange Belichtungszeit.

Word! In der Hand kannst du die Kamera einfach nicht lange genug stillhalten, um mehrere Sekunden lang verwackelungsfrei zu belichten. Etwa 1/100s bekommt man gut hin, mit etwas Übung auch 1/60s. Darüber hinaus wird’s fast unmöglich, die Kamera stillzuhalten.

Sternenhimmel
Volle 6 Sekunden lang habe ich hier belichtet – für das menschliche Auge war es stockduster

Für Langzeitbelichtungen brauchst du also ein Stativ oder zumindest einen Untergrund, auf dem du deine Kamera abstellen kannst. Auf diese Weise gelingen dir beispielsweise Fotos vom Sternenhimmel oder auch dynamische Aufnahmen von fließendem Wasser.

Langzeitbelichtung am Bach
Diesen Bach habe ich mit 1/30s fotografiert, damit das Wasser lebendig wirkt

Bildbearbeitung

Ist das Bild nicht wirklich top, hilft Dir auch kein Photoshop.

Joa! Ein kleinerer Fauxpas wie ein hässliches Verkehrsschild im Hintergrund lässt sich leicht wegretuschieren, und in Sachen Aufhellen und Abdunkeln der Tiefen bzw. Lichter kannst du auch verdammt viel drehen. Aber ein komplett verwackeltes Foto oder schlicht ein saulangweiliges Motiv vermag auch Photoshop nicht mehr zu retten.

Fotografierst du deine Bilder roh, bist du beim Bearbeiten darüber froh!

Eine Eselsbrücke aus moderner Zeit: gemeint ist, dass du im RAW-Modus fotografieren solltest. Bei diesen Dateien hast du später in Lightroom & Co. einen größeren Spielraum, was das Bearbeiten angeht, als bei JPEGs.


Ein paar dieser Merksätze finde ich wirklich hilfreich, andere haben mich eher einfach schmunzeln lassen. Wie ergeht es dir da?

Und kennst du noch mehr Eselsbrücken zum Fotografieren? 🙂

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  1. Tabea 4. März 2018 um 23:21- Antworten

    Ich habe noch keinen dieser Sprüche gehört, aber ich denke, die wenigsten werde ich mir merken können. Aber das meiste hat man ja eh irgendwann verinnerlicht.

    Liebe Grüße

    • Anne 6. März 2018 um 04:58- Antworten

      Ja, das stimmt – nett finde ich sie teils trotzdem. 😉

    • Jörg R 12. November 2019 um 11:26- Antworten

      Zum Hintergrund eines deiner Sprüche die du aufgefangen hast

      Wenn die Sonne lacht Blende 8

      Ich bin seit 40 Jahren Berufsfotograf dieser Spruch bezieht sich auf alte Kameras beiden Kameras an dem konntest du nur vorne drei Blenden einstellen keine Zeiteinstellung war dort möglich es gab nur die 60. Sekunde

      In dem Sinne wünsche ich dir eine klare Blende 8

      Mit lieben Gruß Jörg rimböck aus Wesel

    • Jörg R 12. November 2019 um 11:30- Antworten

      Bei Nacht sind alle Katzen grau !

      Was hat das mit den Rezeptoren in deinem Auge zu tun die roten Zäpfchen im Auge sind Licht unempfindlicher das heißt du siehst nachher nur noch schwarz weiß

      In der Farbgestaltung sollte man dran denken z.b. an die blaue Stunde

      …..😀

      • Jörg R 12. November 2019 um 11:31- Antworten

        Noch einer aus der witzigen Kaste

        Treffen sich zwei Fotografen
        Beide tot. 😥

        Tja so ist das wenn man Fotos schießt. 🤪🤭👻

        • Anne 19. November 2019 um 12:56- Antworten

          Den kannte ich nur mit Jägern. 😉

      • Anne 19. November 2019 um 12:56- Antworten

        Hallo Jörg,

        ah, danke für die Erläuterung. 🙂

  2. Blackmoon 5. März 2018 um 04:25- Antworten

    Mir geht´s da ähnlich wie Tabea,ich kannt nix davon ^^

    Generell versuch ich blitzen zu vermeiden bzw. ruiniert schnell das Bild. Zumindest wenn man so die Standartblitzer nimmt. Dann lieber Stativ wenn´s das Motiv erlaubt oder ne Möglichkeit die Kamera ruhig abzustellen/legen.

    Genau,immer mittig ist langweilig. Mach das auch immer vom Motiv abhängig bzw. was ich vorhabe. Und versuche auch nix abzuschneiden *g* Manchmal passiert´s halt,dann ist es eben für die Tonne und man kann´s nicht mehr ändern. Aber digital ist das ja nicht sooo das Drama. Analog waren/sind vermasselte Fotos etwas dramatischer ^^

    Was heißt „top“ Also bei manchen Fotos hilft wirklich kein Photoshop mehr ^^ Genau das gleiche gilt für Kameras. Was nützt die beste Software und Kamera,wenn der der hinter steht keinen Blick und Umsetzung für Fotos hat. Da kann weder Hard noch Software etwas retten. Und mancheiner haut mit der kleinsten,simpelsten Mini-Kamera die tollsten Bilder raus.

    L.G
    Blackmoon

    • Anne 6. März 2018 um 05:05- Antworten

      Jap, und wenn Blitz, dann einer zum Aufstecken, den man mitsamt Diffusor gegen die Decke o.Ä. richten kann und damit nicht ganz so krasse Schatten verursacht… witzigerweise habe ich seit einer halben Ewigkeit nicht mehr mit dem Aufsteckblitz gearbeitet und vermisse ihn auch null.

      Das stimmt – die Technik kann gute Fotos nur unterstützen und einem mehr Spielraum geben. Ich erinnere mich, vor ein paar Jahren mal einen Fotokalender gesehen zu haben, wo jemand mit einer ganz, ganz einfachen Lochkamera den Jakobsweg oder so fotografiert hatte – und obwohl die Technik natürlich extrem einfach war, sahen die Motive trotzdem toll aus.

    • Holger Unkenholt 20. September 2019 um 20:08- Antworten

      Ich bin glücklich mit meiner Sony, die handgehalten bei Dämmerung kennt, in Kirchen das Nonplusultra (ISO 800 noch ok und Belichtung bis max 1/15, mit Verwacklungsschutz gut aus der Hand, geht manchmal noch mit 1/8).

      • Anne 21. September 2019 um 07:37- Antworten

        Hallo Holger,

        schön, dass du mit deiner Kamera so zufrieden bist! 🙂
        Welche Sony hast du denn genau?

        Viele Grüße
        Anne

        • Holger Unkenholt 22. September 2019 um 21:27- Antworten

          Nicht die Superkamera, aber als Bridgekamera mit externem Blitz verwendbar Sony HX400V.
          Liebe Grüße
          Holger

  3. Paleica 5. März 2018 um 08:32- Antworten

    lustig, die meisten kannte ich gar nicht. und eine schöne idee – google freut sich bestimmt über diesen artikel 🙂 einige dinge macht man finde ich ganz intuitiv – klar, langzeitbelichtung ohne stativ (wobei ich zugebe, dass ich manchmal die kamera auch einfach wo ablege, weil ich tendenziell ohne stativ unterwegs bin). menschen unter dem knie abschneiden – sagt das gefühl, dass das seltsam aussieht. bei vielen anderen kommt es einfach drauf an, denke ich – da kamen wir zu ähnlichen schlüssen 🙂

    • Anne 6. März 2018 um 05:07- Antworten

      Mal schauen, ob Tante Google bzw. Googelnde den spannend finden… ich muss gestehen, dass ich außer für die Recherchen zu diesem Artikel noch nie nach Eselsbrücken gegoogelt habe, die hab ich eigentlich immer durch Zufall irgendwo aufgeschnappt. 😉

      • Paleica 22. März 2018 um 10:10- Antworten

        🙂 die menschen googeln nach den schrägsten dingen 😀

        • Anne 23. März 2018 um 06:45- Antworten

          Oh ja! 😀 Früher gab es doch auf ein paar Blogs immer diese Beiträge über „Absurde Suchbegriffe, die Leute hergeführt haben“… die fand ich immer herrlich amüsant. Mittlerweile scheint Googles Algorithmus besser geworden zu sein, meine Suchbegriffe passen immer zu den Artikeln. ^^

      • Paleica 22. März 2018 um 10:10- Antworten

        aber das weißt du ja sowieso besser als ich 😀

  4. Caro 5. März 2018 um 09:44- Antworten

    Coole Sprüche! Ich kannte die gar nicht aber sind super Merkhilfen und ich fand deine Kommentare dazu auch sehr spannend zu lesen 🙂
    Liebe Grüße
    Caro von ouiouimarie.de

    • Anne 6. März 2018 um 05:10- Antworten

      Danke – dann mal viel Spaß beim Fotografieren! 🙂

  5. Seh-N-'Sucht 5. März 2018 um 11:48- Antworten

    „Geht im Sucher keine Sonne auf, hast du noch den Deckel drauf.“ Die Leute mit Sucherkamera werden das mit dem Deckel dann nicht so schnell feststellen 😉

    „Bei Kind und Tier, nimm Blende 4.“ Stimmt für Spiegelreflexkameras – aber diese ganze Minisensoren … Je kleiner der Sensor, desto mehr Schärfentiefe hat die gleiche Blende, bei gleicher Brennweite und Entfernung – ist also nicht so einfach von Kamera auf Kamera zu übertragen und stimmt daher nur bedingt.

    „Für Schärfe ohne Ende, nimm die kleinste Blende.“ Ab einer Blende X kreuzen sich die Kurven der zunehmenden Schärfe die man durch das Schließen der Blende erreich mit der Beugungsunschärfe die durch das immer kleiner werdende Loch entsteht. Pech – ab da wird eine zunehmende Blende auch wieder Unschärfe ins Bild bringen 🙂 Nur beim Makro – da darfst Du blendentechnisch in die Vollen gehen. Stimmt also auch nicht so ganz …

    Als diese Eselsbrücken entstanden sind, gab es Kleinbild und Mittelformatkameras mit Film … daher kann das bei der Vielfalt der heutigen Kameras schon abweichen…

    Wenn heute Leute blitzen, dann haben sie entweder einen Blitz und kennen sich aus oder ein Automatikprogramm aktiv, bei dem man den Blitz nicht ausschalten kann. Der Moment, wo Leute mit einer Kompakten zum Beispiel den Kölner Dom mit Blitz ausleuchten wollen 😉 Kann nur in die Hose gehen 😉

    Ich merke mir lieber, wie es richtig geht und warum und dann braucht man auch keine Brücken, dann kann man sich immer wieder alles herleiten und erklären.

    Motivprogramme sind ja ähnlich – die Leute stellen da was ein, was in der Kamera hinterlegt ist. Eine Bekannt schaute mal auf meine MK II und sagte dann ganz verdutzt. Da oben an dem Rad – da ist kein Landschaftssymbol und keines für Menschen. Kannst Du damit gar keine Landschaft fotografieren? So hatte ich das bisher noch nie gesehen – offensichtlich kann diese Kamera das alleine nicht! Und stimmt – man kann es dann nur, wenn man die Zusammenhänge versteht und selber einstellen kann.

    Du schreibst: „Etwa 1/100s bekommt man gut hin, mit etwas Übung auch 1/60s. Darüber hinaus wird’s fast unmöglich, die Kamera stillzuhalten.“ Das mag für Dich richtig sein.
    Wie lange die Belichtungszeit sein kann liegt 1. an der Brennweite in Verbindung mit der Sensorgröße und an jedem selber. Ich habe gestern noch 50 mm mit 1/6 – 1/8 – 1/10 Sek. fotografiert – und ist ok. Bei 24 mm reichen an der Kleinbildkamera auch 1/24 Sek. bei 600 mm sollte es dann schon 1/600Sek. sein. Die meisten Kameras bieten heute einen Verwacklungsschutz, der noch längere Verschlusszeiten unterschützt ohne das die Bilder verwackelt sind. So pauschal lässt sich das halt einfach auch nicht sagen. Das muss auch jeder für sich selber ausprobieren. Ich verwackle mit einer kleinen Kamera z.B. auch mehr als mit meiner schweren Vollformat – einfach mal ausprobieren! Und auch mal auf die Haltung beim Fotografieren achten.

    Daher ausprobieren, weniger auf Sprüche hören und einfach mal machen. Heute ist es ja digital und kann sofort wieder gelöscht werden. Mehr hinterfragen und versuchen mehr zu verstehen als Dinge einfach so hinzunehmen. „Die Sonne lacht nimm Blende 8“ – Warum? Was passiert, wenn ich es nicht tue? 8-16-4 wo liegt denn der der Unterschied? Zu viele Regeln beschränken auch die Kreativität.

    • Anne 6. März 2018 um 05:14- Antworten

      Stimmt, die Beugungsunschärfe setzt auch irgendwann ein… ich muss gestehen, dass ich in 99% der Fälle mit Offenblende arbeite und das gar nicht auf dem Schirm hatte. Danke für die Ergänzung!

      Jaaah, die „Ich muss blitzen, weil ich nicht weiß, wie ich das an meiner Kamera ausschalte“-Fraktion ist bei Musuemswärtern & Co. immer sehr beliebt. 😉

      Gnihihi, natürlich kann die Kamera dann ohne entsprechendes Motivprogramm keine Landschaften aufnehmen… sehr schön. Made my day. 😀

    • Jörg R 20. Februar 2020 um 18:15- Antworten

      Auch das mit der kleinen Blende ist nur Halbwissen

      Bei mir hier fliegen im Moment die Wildgänse

      Wenn ich ein Tier scharf fotografieren will dann geht das nur bei ganz kleiner Blende und großer Tiefenschärfe

      Leider halten die Viecher so selten an und stellen sich zum Fotografieren in einer tolle Pose in der Luft

      Richtig ist allerdings
      Das in der Tiefe feine Strukturen verloren gehen bei komplett geschlossener Blende damit kann ich aber prima leben solange man die Federn von meinem Wildgänsen noch sehen kann für mich ist in dem Fall wichtiger dass ich das Tier Schaf abbilde

      Peking Ente schmeckt auch nicht wenn sie nicht scharf gewürzt ist 🤡🤡🤡

      .

      LG Jörg
      .

  6. nossy 5. März 2018 um 21:07- Antworten

    Den Artikel finde ich echt gelungen. Er hat mich zum lachen und schmunzeln gebracht! 😀

    Solche Eselsbrücken kenne ich gar nicht. Ich versuche meistens einfach aus meinen Erfahrungen zu lernen oder probiere mich einfach ein bisschen aus und hoffe dann beim nächsten mal es wieder hin zu bekommen.

    Mit Blitz fotografiere ich tatsächlich nie. Ich finde Blitzfotos einfach schrecklich und kann gar nicht nach vollziehen wie manche für fast alles den Blitz nutzen. Gruselig.

    Lieben Gruß, nossy

    • Anne 6. März 2018 um 05:20- Antworten

      Ausprobieren ist eh der beste Weg, um etwas zu lernen! Vor allem weißt du dann auch direkt, welche Auswirkung es hat, wenn du etwas anders machst. 🙂

      Ich glaube, die meisten Blitzfotos entstehen unabsichtlich bzw. aus Unwissenheit bei den typischen Touri-Fotos… jetzt mal abgesehen vom gezielten Blitzen im Studio.

      • nossy 6. März 2018 um 17:53- Antworten

        Stimmt für Studioaufnahmen mag der Blitz sinnvoll sein. Für draußen in der Regel eher nicht. 🙂

  7. Konzertheld 6. März 2018 um 22:58- Antworten

    Nette Liste! Die, die ich kannte, waren alle dabei, am nützlichsten finde ich immer noch „Bei Kind und Tier, nimm Blende 4“. Spannender finde ich allerdings, dass du mal ein Musikmagazin geleitet hast – wie cool! Magst du da mal was drüber erzählen? Deine Foto-Erfahrungen kann ich auf jeden Fall bestätigen, habe ein paar Jahre im Sommer Festivals fotografiert und selbst da, wo ja wirklich dicke Technik aufgefahren wird, ist es einfach schwierig zu fotografieren. Allerdings sind dort auch meine coolsten Fotos entstanden. Jedenfalls werde ich mein 50mm 1,8 nie wieder hergeben…

    • Anne 8. März 2018 um 09:04- Antworten

      Ja, kann ich gerne mal machen. 🙂 Ich hab hier in den Entwürfen eh noch einen alten Artikel mit Tipps zur Konzertfotografie herumzuliegen, den kann ich dafür eigentlich mal überarbeiten und veröffentlichen. 🙂

  8. Carolin 11. März 2018 um 15:56- Antworten

    Hihi, das sind aber lustige Merksätze! Ich komme ja bis heute noch immer etwas mit der Belichtungszeit durcheinander. 😀

    • Anne 12. März 2018 um 05:11- Antworten

      Im Zweifelsfall hilft da Ausprobieren, finde ich. Bis es einem irgendwann in Fleisch und Blut übergegangen ist, bei welchem Licht / ISO, welcher Blende und welchem Motiv welche Belichtungszeit passt. 😉

  9. […] Garten, sondern hat auch Fotoskills, die ich etwas (eeeetwas.) beneide. Letztens schrieb sie über Eselsbrücken in der Fotografie”. “Endet Minimalismus irgendwann?” fragt sich Sabine, ob man wohl irgendwann […]

  10. […] 17 Eselsbrücken zum Fotografieren, zusammengestellt auf dem Blog „Vom Landleben“, den ich unter anderem für die Foto-Tipps schätze. Nach einer Anleitung von diesem Blog habe ich übrigens auch meine neue Blogroll gebaut. Das ist in WordPress gar nicht so einfach – aber ich arbeite daran. Hier könnt ihr schonmal gucken, wie weit ich bin. Ich habs noch nicht im Menü – kommt Zeit, kommt… ihr wisst schon! […]

  11. Sumojama 29. November 2018 um 21:20- Antworten

    Nicht schlecht, sprach der Specht. Danke.Bin immer wieder Dankbar,für tolle Tips.

    • Anne 1. Dezember 2018 um 09:28- Antworten

      Gerne, viel Spaß beim Fotografieren!

  12. Helmut Linner 14. Januar 2019 um 14:04- Antworten

    Da ist bei vielen Punkten was wahres d‘ran! Vielen Dank für die Tips!!👍

  13. Christina 23. Januar 2019 um 19:06- Antworten

    „…willst du Schärfe unversehrt, nimm´nen hohen Blendenwert“

    …habe ich mir so gemerkt, um in einer schnellen Situation nicht über das Verwirren mit kleinen und großen Blenden zu stolpern 😉

    • Anne 24. Januar 2019 um 07:36- Antworten

      Hallo Christina,
      das ist auch eine nette Eselsbrücke. 😉

  14. Inge 14. Februar 2019 um 10:33- Antworten

    Ich weiß nicht genau ob es so ich es richtig wiedergebe aber hatte in einem Schulfotokurs gelernt:

    Groß ist die Zahl, der Lichtweg ist schmal.
    Die Zahl ist klein, viel Licht kann hinein.

    • Anne 16. Februar 2019 um 08:12- Antworten

      Hallo Inge,

      stimmt, das ist auch ein guter Merksatz. 🙂

  15. Fredy 17. Februar 2019 um 09:19- Antworten

    hallo
    Heute bin ich über Pinterest auf deine Seite gestossen.
    Hammer super schön.
    Ich unterrichte und erlaube mir den einen oder anderen Spruch zu nehmen.
    Selbstverständlich werde ich die Quelle angeben.

  16. Gerwine Ogbuagu 14. Juni 2019 um 08:13- Antworten

    Es sind super Merksätze. Danke!

    Auch mein erster war:

    Wenn die Sonne lacht, nimm Blende 8.

    Alle anderen kannte ich nicht.

  17. Fridtjof 25. Juni 2019 um 13:19- Antworten

    Die Merksätze sind alle gut und wichtig, wenn man über den Status Handy-Knipser hinauswachsen möchte!
    Es fehlt noch ein griffiger Spruch gegen die Bequemlichkeit immer die Programmautomatik zu nutzen !
    Indirekt ist es ja erwähnt….. dass man mal mehr mit Blende, Zeit und ASA experimentieren sollte.

  18. Jörg R 12. November 2019 um 11:35- Antworten

    Ein Telezoom macht faul
    Über einen 50mm freut sich Paul !😘

  19. Marie G. 9. Mai 2020 um 09:11- Antworten

    Mit den Kommentaren hier ist es wie mit den Merksätzen, alles mehr oder weniger wahr, aber ohne Anspruch auf irgendeine „Wahrheit“.
    Merksätze sind immer nur so etwas wie Eselsbrücken und sollen einem dann, wenn man noch kein oder kaum Wissen hat, den Weg weisen und ich finde, das tun eigentlich alle Sprüche von oben.
    Ja, manche stammen aus der Zeit, als „alles anders war“, aber ich bringe z.B. gerade meinem leicht geistig behinderten (und fast 60-jährigen) Bruder die anspruchsvolleren Seiten der Digitalfotografie näher und ihr glaubt gar nicht, wie hilfreich diese Merksätze dabei zum Verinnerlichen der Prinzipien sind.
    … und dann „Bei Kind und Tier nimm Blende 4“. Wow, den kannte ich noch gar nicht, der hat geradezu metaphysische Kraft, was hab ich gelacht. Und wie wahr der ist! 😉

Ich freue mich über jeden ehrlichen Kommentar und gebe mein Bestes, zeitnah zu antworten! Ein Hinweis an die Spam-Fraktion: ich überprüfe die Kommentare vor dem Freischalten. Wer etwa scheinheilig schreibt, dass er einen guten Malerbetrieb sucht, nur um selber einen ebensolchen als Link anzugeben – der kann sich seine Mühe sparen.

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  1. Tabea 4. März 2018 um 23:21- Antworten

    Ich habe noch keinen dieser Sprüche gehört, aber ich denke, die wenigsten werde ich mir merken können. Aber das meiste hat man ja eh irgendwann verinnerlicht.

    Liebe Grüße

    • Anne 6. März 2018 um 04:58- Antworten

      Ja, das stimmt – nett finde ich sie teils trotzdem. 😉

    • Jörg R 12. November 2019 um 11:26- Antworten

      Zum Hintergrund eines deiner Sprüche die du aufgefangen hast

      Wenn die Sonne lacht Blende 8

      Ich bin seit 40 Jahren Berufsfotograf dieser Spruch bezieht sich auf alte Kameras beiden Kameras an dem konntest du nur vorne drei Blenden einstellen keine Zeiteinstellung war dort möglich es gab nur die 60. Sekunde

      In dem Sinne wünsche ich dir eine klare Blende 8

      Mit lieben Gruß Jörg rimböck aus Wesel

    • Jörg R 12. November 2019 um 11:30- Antworten

      Bei Nacht sind alle Katzen grau !

      Was hat das mit den Rezeptoren in deinem Auge zu tun die roten Zäpfchen im Auge sind Licht unempfindlicher das heißt du siehst nachher nur noch schwarz weiß

      In der Farbgestaltung sollte man dran denken z.b. an die blaue Stunde

      …..😀

      • Jörg R 12. November 2019 um 11:31- Antworten

        Noch einer aus der witzigen Kaste

        Treffen sich zwei Fotografen
        Beide tot. 😥

        Tja so ist das wenn man Fotos schießt. 🤪🤭👻

        • Anne 19. November 2019 um 12:56- Antworten

          Den kannte ich nur mit Jägern. 😉

      • Anne 19. November 2019 um 12:56- Antworten

        Hallo Jörg,

        ah, danke für die Erläuterung. 🙂

  2. Blackmoon 5. März 2018 um 04:25- Antworten

    Mir geht´s da ähnlich wie Tabea,ich kannt nix davon ^^

    Generell versuch ich blitzen zu vermeiden bzw. ruiniert schnell das Bild. Zumindest wenn man so die Standartblitzer nimmt. Dann lieber Stativ wenn´s das Motiv erlaubt oder ne Möglichkeit die Kamera ruhig abzustellen/legen.

    Genau,immer mittig ist langweilig. Mach das auch immer vom Motiv abhängig bzw. was ich vorhabe. Und versuche auch nix abzuschneiden *g* Manchmal passiert´s halt,dann ist es eben für die Tonne und man kann´s nicht mehr ändern. Aber digital ist das ja nicht sooo das Drama. Analog waren/sind vermasselte Fotos etwas dramatischer ^^

    Was heißt „top“ Also bei manchen Fotos hilft wirklich kein Photoshop mehr ^^ Genau das gleiche gilt für Kameras. Was nützt die beste Software und Kamera,wenn der der hinter steht keinen Blick und Umsetzung für Fotos hat. Da kann weder Hard noch Software etwas retten. Und mancheiner haut mit der kleinsten,simpelsten Mini-Kamera die tollsten Bilder raus.

    L.G
    Blackmoon

    • Anne 6. März 2018 um 05:05- Antworten

      Jap, und wenn Blitz, dann einer zum Aufstecken, den man mitsamt Diffusor gegen die Decke o.Ä. richten kann und damit nicht ganz so krasse Schatten verursacht… witzigerweise habe ich seit einer halben Ewigkeit nicht mehr mit dem Aufsteckblitz gearbeitet und vermisse ihn auch null.

      Das stimmt – die Technik kann gute Fotos nur unterstützen und einem mehr Spielraum geben. Ich erinnere mich, vor ein paar Jahren mal einen Fotokalender gesehen zu haben, wo jemand mit einer ganz, ganz einfachen Lochkamera den Jakobsweg oder so fotografiert hatte – und obwohl die Technik natürlich extrem einfach war, sahen die Motive trotzdem toll aus.

    • Holger Unkenholt 20. September 2019 um 20:08- Antworten

      Ich bin glücklich mit meiner Sony, die handgehalten bei Dämmerung kennt, in Kirchen das Nonplusultra (ISO 800 noch ok und Belichtung bis max 1/15, mit Verwacklungsschutz gut aus der Hand, geht manchmal noch mit 1/8).

      • Anne 21. September 2019 um 07:37- Antworten

        Hallo Holger,

        schön, dass du mit deiner Kamera so zufrieden bist! 🙂
        Welche Sony hast du denn genau?

        Viele Grüße
        Anne

        • Holger Unkenholt 22. September 2019 um 21:27- Antworten

          Nicht die Superkamera, aber als Bridgekamera mit externem Blitz verwendbar Sony HX400V.
          Liebe Grüße
          Holger

  3. Paleica 5. März 2018 um 08:32- Antworten

    lustig, die meisten kannte ich gar nicht. und eine schöne idee – google freut sich bestimmt über diesen artikel 🙂 einige dinge macht man finde ich ganz intuitiv – klar, langzeitbelichtung ohne stativ (wobei ich zugebe, dass ich manchmal die kamera auch einfach wo ablege, weil ich tendenziell ohne stativ unterwegs bin). menschen unter dem knie abschneiden – sagt das gefühl, dass das seltsam aussieht. bei vielen anderen kommt es einfach drauf an, denke ich – da kamen wir zu ähnlichen schlüssen 🙂

    • Anne 6. März 2018 um 05:07- Antworten

      Mal schauen, ob Tante Google bzw. Googelnde den spannend finden… ich muss gestehen, dass ich außer für die Recherchen zu diesem Artikel noch nie nach Eselsbrücken gegoogelt habe, die hab ich eigentlich immer durch Zufall irgendwo aufgeschnappt. 😉

      • Paleica 22. März 2018 um 10:10- Antworten

        🙂 die menschen googeln nach den schrägsten dingen 😀

        • Anne 23. März 2018 um 06:45- Antworten

          Oh ja! 😀 Früher gab es doch auf ein paar Blogs immer diese Beiträge über „Absurde Suchbegriffe, die Leute hergeführt haben“… die fand ich immer herrlich amüsant. Mittlerweile scheint Googles Algorithmus besser geworden zu sein, meine Suchbegriffe passen immer zu den Artikeln. ^^

      • Paleica 22. März 2018 um 10:10- Antworten

        aber das weißt du ja sowieso besser als ich 😀

  4. Caro 5. März 2018 um 09:44- Antworten

    Coole Sprüche! Ich kannte die gar nicht aber sind super Merkhilfen und ich fand deine Kommentare dazu auch sehr spannend zu lesen 🙂
    Liebe Grüße
    Caro von ouiouimarie.de

    • Anne 6. März 2018 um 05:10- Antworten

      Danke – dann mal viel Spaß beim Fotografieren! 🙂

  5. Seh-N-'Sucht 5. März 2018 um 11:48- Antworten

    „Geht im Sucher keine Sonne auf, hast du noch den Deckel drauf.“ Die Leute mit Sucherkamera werden das mit dem Deckel dann nicht so schnell feststellen 😉

    „Bei Kind und Tier, nimm Blende 4.“ Stimmt für Spiegelreflexkameras – aber diese ganze Minisensoren … Je kleiner der Sensor, desto mehr Schärfentiefe hat die gleiche Blende, bei gleicher Brennweite und Entfernung – ist also nicht so einfach von Kamera auf Kamera zu übertragen und stimmt daher nur bedingt.

    „Für Schärfe ohne Ende, nimm die kleinste Blende.“ Ab einer Blende X kreuzen sich die Kurven der zunehmenden Schärfe die man durch das Schließen der Blende erreich mit der Beugungsunschärfe die durch das immer kleiner werdende Loch entsteht. Pech – ab da wird eine zunehmende Blende auch wieder Unschärfe ins Bild bringen 🙂 Nur beim Makro – da darfst Du blendentechnisch in die Vollen gehen. Stimmt also auch nicht so ganz …

    Als diese Eselsbrücken entstanden sind, gab es Kleinbild und Mittelformatkameras mit Film … daher kann das bei der Vielfalt der heutigen Kameras schon abweichen…

    Wenn heute Leute blitzen, dann haben sie entweder einen Blitz und kennen sich aus oder ein Automatikprogramm aktiv, bei dem man den Blitz nicht ausschalten kann. Der Moment, wo Leute mit einer Kompakten zum Beispiel den Kölner Dom mit Blitz ausleuchten wollen 😉 Kann nur in die Hose gehen 😉

    Ich merke mir lieber, wie es richtig geht und warum und dann braucht man auch keine Brücken, dann kann man sich immer wieder alles herleiten und erklären.

    Motivprogramme sind ja ähnlich – die Leute stellen da was ein, was in der Kamera hinterlegt ist. Eine Bekannt schaute mal auf meine MK II und sagte dann ganz verdutzt. Da oben an dem Rad – da ist kein Landschaftssymbol und keines für Menschen. Kannst Du damit gar keine Landschaft fotografieren? So hatte ich das bisher noch nie gesehen – offensichtlich kann diese Kamera das alleine nicht! Und stimmt – man kann es dann nur, wenn man die Zusammenhänge versteht und selber einstellen kann.

    Du schreibst: „Etwa 1/100s bekommt man gut hin, mit etwas Übung auch 1/60s. Darüber hinaus wird’s fast unmöglich, die Kamera stillzuhalten.“ Das mag für Dich richtig sein.
    Wie lange die Belichtungszeit sein kann liegt 1. an der Brennweite in Verbindung mit der Sensorgröße und an jedem selber. Ich habe gestern noch 50 mm mit 1/6 – 1/8 – 1/10 Sek. fotografiert – und ist ok. Bei 24 mm reichen an der Kleinbildkamera auch 1/24 Sek. bei 600 mm sollte es dann schon 1/600Sek. sein. Die meisten Kameras bieten heute einen Verwacklungsschutz, der noch längere Verschlusszeiten unterschützt ohne das die Bilder verwackelt sind. So pauschal lässt sich das halt einfach auch nicht sagen. Das muss auch jeder für sich selber ausprobieren. Ich verwackle mit einer kleinen Kamera z.B. auch mehr als mit meiner schweren Vollformat – einfach mal ausprobieren! Und auch mal auf die Haltung beim Fotografieren achten.

    Daher ausprobieren, weniger auf Sprüche hören und einfach mal machen. Heute ist es ja digital und kann sofort wieder gelöscht werden. Mehr hinterfragen und versuchen mehr zu verstehen als Dinge einfach so hinzunehmen. „Die Sonne lacht nimm Blende 8“ – Warum? Was passiert, wenn ich es nicht tue? 8-16-4 wo liegt denn der der Unterschied? Zu viele Regeln beschränken auch die Kreativität.

    • Anne 6. März 2018 um 05:14- Antworten

      Stimmt, die Beugungsunschärfe setzt auch irgendwann ein… ich muss gestehen, dass ich in 99% der Fälle mit Offenblende arbeite und das gar nicht auf dem Schirm hatte. Danke für die Ergänzung!

      Jaaah, die „Ich muss blitzen, weil ich nicht weiß, wie ich das an meiner Kamera ausschalte“-Fraktion ist bei Musuemswärtern & Co. immer sehr beliebt. 😉

      Gnihihi, natürlich kann die Kamera dann ohne entsprechendes Motivprogramm keine Landschaften aufnehmen… sehr schön. Made my day. 😀

    • Jörg R 20. Februar 2020 um 18:15- Antworten

      Auch das mit der kleinen Blende ist nur Halbwissen

      Bei mir hier fliegen im Moment die Wildgänse

      Wenn ich ein Tier scharf fotografieren will dann geht das nur bei ganz kleiner Blende und großer Tiefenschärfe

      Leider halten die Viecher so selten an und stellen sich zum Fotografieren in einer tolle Pose in der Luft

      Richtig ist allerdings
      Das in der Tiefe feine Strukturen verloren gehen bei komplett geschlossener Blende damit kann ich aber prima leben solange man die Federn von meinem Wildgänsen noch sehen kann für mich ist in dem Fall wichtiger dass ich das Tier Schaf abbilde

      Peking Ente schmeckt auch nicht wenn sie nicht scharf gewürzt ist 🤡🤡🤡

      .

      LG Jörg
      .

  6. nossy 5. März 2018 um 21:07- Antworten

    Den Artikel finde ich echt gelungen. Er hat mich zum lachen und schmunzeln gebracht! 😀

    Solche Eselsbrücken kenne ich gar nicht. Ich versuche meistens einfach aus meinen Erfahrungen zu lernen oder probiere mich einfach ein bisschen aus und hoffe dann beim nächsten mal es wieder hin zu bekommen.

    Mit Blitz fotografiere ich tatsächlich nie. Ich finde Blitzfotos einfach schrecklich und kann gar nicht nach vollziehen wie manche für fast alles den Blitz nutzen. Gruselig.

    Lieben Gruß, nossy

    • Anne 6. März 2018 um 05:20- Antworten

      Ausprobieren ist eh der beste Weg, um etwas zu lernen! Vor allem weißt du dann auch direkt, welche Auswirkung es hat, wenn du etwas anders machst. 🙂

      Ich glaube, die meisten Blitzfotos entstehen unabsichtlich bzw. aus Unwissenheit bei den typischen Touri-Fotos… jetzt mal abgesehen vom gezielten Blitzen im Studio.

      • nossy 6. März 2018 um 17:53- Antworten

        Stimmt für Studioaufnahmen mag der Blitz sinnvoll sein. Für draußen in der Regel eher nicht. 🙂

  7. Konzertheld 6. März 2018 um 22:58- Antworten

    Nette Liste! Die, die ich kannte, waren alle dabei, am nützlichsten finde ich immer noch „Bei Kind und Tier, nimm Blende 4“. Spannender finde ich allerdings, dass du mal ein Musikmagazin geleitet hast – wie cool! Magst du da mal was drüber erzählen? Deine Foto-Erfahrungen kann ich auf jeden Fall bestätigen, habe ein paar Jahre im Sommer Festivals fotografiert und selbst da, wo ja wirklich dicke Technik aufgefahren wird, ist es einfach schwierig zu fotografieren. Allerdings sind dort auch meine coolsten Fotos entstanden. Jedenfalls werde ich mein 50mm 1,8 nie wieder hergeben…

    • Anne 8. März 2018 um 09:04- Antworten

      Ja, kann ich gerne mal machen. 🙂 Ich hab hier in den Entwürfen eh noch einen alten Artikel mit Tipps zur Konzertfotografie herumzuliegen, den kann ich dafür eigentlich mal überarbeiten und veröffentlichen. 🙂

  8. Carolin 11. März 2018 um 15:56- Antworten

    Hihi, das sind aber lustige Merksätze! Ich komme ja bis heute noch immer etwas mit der Belichtungszeit durcheinander. 😀

    • Anne 12. März 2018 um 05:11- Antworten

      Im Zweifelsfall hilft da Ausprobieren, finde ich. Bis es einem irgendwann in Fleisch und Blut übergegangen ist, bei welchem Licht / ISO, welcher Blende und welchem Motiv welche Belichtungszeit passt. 😉

  9. […] Garten, sondern hat auch Fotoskills, die ich etwas (eeeetwas.) beneide. Letztens schrieb sie über Eselsbrücken in der Fotografie”. “Endet Minimalismus irgendwann?” fragt sich Sabine, ob man wohl irgendwann […]

  10. […] 17 Eselsbrücken zum Fotografieren, zusammengestellt auf dem Blog „Vom Landleben“, den ich unter anderem für die Foto-Tipps schätze. Nach einer Anleitung von diesem Blog habe ich übrigens auch meine neue Blogroll gebaut. Das ist in WordPress gar nicht so einfach – aber ich arbeite daran. Hier könnt ihr schonmal gucken, wie weit ich bin. Ich habs noch nicht im Menü – kommt Zeit, kommt… ihr wisst schon! […]

  11. Sumojama 29. November 2018 um 21:20- Antworten

    Nicht schlecht, sprach der Specht. Danke.Bin immer wieder Dankbar,für tolle Tips.

    • Anne 1. Dezember 2018 um 09:28- Antworten

      Gerne, viel Spaß beim Fotografieren!

  12. Helmut Linner 14. Januar 2019 um 14:04- Antworten

    Da ist bei vielen Punkten was wahres d‘ran! Vielen Dank für die Tips!!👍

  13. Christina 23. Januar 2019 um 19:06- Antworten

    „…willst du Schärfe unversehrt, nimm´nen hohen Blendenwert“

    …habe ich mir so gemerkt, um in einer schnellen Situation nicht über das Verwirren mit kleinen und großen Blenden zu stolpern 😉

    • Anne 24. Januar 2019 um 07:36- Antworten

      Hallo Christina,
      das ist auch eine nette Eselsbrücke. 😉

  14. Inge 14. Februar 2019 um 10:33- Antworten

    Ich weiß nicht genau ob es so ich es richtig wiedergebe aber hatte in einem Schulfotokurs gelernt:

    Groß ist die Zahl, der Lichtweg ist schmal.
    Die Zahl ist klein, viel Licht kann hinein.

    • Anne 16. Februar 2019 um 08:12- Antworten

      Hallo Inge,

      stimmt, das ist auch ein guter Merksatz. 🙂

  15. Fredy 17. Februar 2019 um 09:19- Antworten

    hallo
    Heute bin ich über Pinterest auf deine Seite gestossen.
    Hammer super schön.
    Ich unterrichte und erlaube mir den einen oder anderen Spruch zu nehmen.
    Selbstverständlich werde ich die Quelle angeben.

  16. Gerwine Ogbuagu 14. Juni 2019 um 08:13- Antworten

    Es sind super Merksätze. Danke!

    Auch mein erster war:

    Wenn die Sonne lacht, nimm Blende 8.

    Alle anderen kannte ich nicht.

  17. Fridtjof 25. Juni 2019 um 13:19- Antworten

    Die Merksätze sind alle gut und wichtig, wenn man über den Status Handy-Knipser hinauswachsen möchte!
    Es fehlt noch ein griffiger Spruch gegen die Bequemlichkeit immer die Programmautomatik zu nutzen !
    Indirekt ist es ja erwähnt….. dass man mal mehr mit Blende, Zeit und ASA experimentieren sollte.

  18. Jörg R 12. November 2019 um 11:35- Antworten

    Ein Telezoom macht faul
    Über einen 50mm freut sich Paul !😘

  19. Marie G. 9. Mai 2020 um 09:11- Antworten

    Mit den Kommentaren hier ist es wie mit den Merksätzen, alles mehr oder weniger wahr, aber ohne Anspruch auf irgendeine „Wahrheit“.
    Merksätze sind immer nur so etwas wie Eselsbrücken und sollen einem dann, wenn man noch kein oder kaum Wissen hat, den Weg weisen und ich finde, das tun eigentlich alle Sprüche von oben.
    Ja, manche stammen aus der Zeit, als „alles anders war“, aber ich bringe z.B. gerade meinem leicht geistig behinderten (und fast 60-jährigen) Bruder die anspruchsvolleren Seiten der Digitalfotografie näher und ihr glaubt gar nicht, wie hilfreich diese Merksätze dabei zum Verinnerlichen der Prinzipien sind.
    … und dann „Bei Kind und Tier nimm Blende 4“. Wow, den kannte ich noch gar nicht, der hat geradezu metaphysische Kraft, was hab ich gelacht. Und wie wahr der ist! 😉

Ich freue mich über jeden ehrlichen Kommentar und gebe mein Bestes, zeitnah zu antworten! Ein Hinweis an die Spam-Fraktion: ich überprüfe die Kommentare vor dem Freischalten. Wer etwa scheinheilig schreibt, dass er einen guten Malerbetrieb sucht, nur um selber einen ebensolchen als Link anzugeben – der kann sich seine Mühe sparen.