Luminar 4 im Test: ist die Bildbearbeitungs-Software wirklich so gut?

8. Februar 2020- aktualisiert: 8. Februar 2020 Foto-Tipps 9 Kommentare

Luminar wird in Fotografenkreisen aktuell ziemlich gehypt.
Aber kann Luminar wirklich Adobe Lightroom ersetzen?!

Ich bearbeite meine Fotos ja gerne nach: hier den Ausschnitt verbessern, dort einen hässlichen Mülleimer wegretuschieren. Die Farben etwas wärmer, Tiefen und Lichter optimieren, am Ende nachschärfen. Das macht mir fast so viel Spaß wie das Fotografieren selber! 🙂

Daher habe ich gespannt die 14-tägige Testversion der Bildbearbeitungs-Software Luminar ausprobiert.
Ob sie mich überzeugen kann und ich Adobe Photoshop & Lightroom jetzt an den Nagel hänge, erfährst du in diesem Beitrag.

Was ist Luminar?

Luminar ist eine Bildbearbeitungs-Software, die stark auf Künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence, AI) setzt. Wie auch in Lightroom kannst du alle möglichen Einzelheiten deines Fotos manuell korrigieren und verschiedene Effektfilter anwenden. Die AI nimmt dir aber viel davon ab.
Darüber hinaus ermöglicht Luminar auch das Austauschen des Himmels (!), das gezielte Optimieren der Struktur wichtiger Bildbereiche oder das Verbessern der Haut bei Portraitfotos.

Vor gerade einmal drei Jahren, Ende 2016, veröffentlichte die Firma Skylum (vormals Macphun) die erste Version von Luminar. Aktuell ist Luminar 4 am Start.

Luminar kann als Standalone genutzt werden oder auch als Plugin für Lightroom, Photoshop und Aperture.
Die Software läuft auf Windows und MacOS und kostet derzeit einmalig 89€.

Zum Vergleich: mein aktuelles Toolset

Derzeit verwende ich die klassische Kombination aus Adobe Lightroom und Photoshop.

In Lightroom organisiere ich meine Fotos und nehme die RAW-Bearbeitung vor, danach wandern die Bilder zum Feintuning in Photoshop.

Das Abo von Photoshop und Lightroom zusammen kostet mich 11,89€ im Monat. Ich hätte durchaus nichts dagegen, diese wiederkehrende Ausgabe durch einen Einmalkauf zu ersetzen.

Erste Schritte in Luminar

Nach der problemlosen Installation präsentiert Luminar eine aufgeräumte Oberfläche. Vieles erinnert an Lightroom, sodass die Einarbeitungszeit für Umsteiger extrem kurz ausfällt.

Luminar 4 - Test der Bildbearbeitungs-Software

Auch als Neuling wirst du dich in Luminar vermutlich schnell zurechtfinden – die Schieberegler sind einleuchtend benannt. Im Zweifelsfall klickst du dich also einfach durch und probierst aus, was sich wie auswirkt.

Zuerst wollen die Bilder importiert werden. Anschließend kannst du, ähnlich wie in Lightroom, zwischen der Bibliothek und dem Bearbeiten-Modul wechseln.

Die Bearbeitung läuft größtenteils intuitiv über Schieberegler und Dropdown-Menüs ab.

Die Bearbeitung ist non-invasiv, das heißt: die Originaldatei wird nicht verändert. Mit einem Klick kannst du alle Änderungen ungeschehen machen.

Luminar im Test - Bildbearbeitung Burguine
Über Schieberegler änderst du intuitiv die verschiedensten Einstellungen

Beispiel: Bildbearbeitung eines Waldfotos

Es ist schon irre, was sich aus einem Foto herausholen lässt!

Hier einmal zum Vergleich ein Vorher-Nachher-Foto aus dem Wald in der Wahner Heide, das ich mit der Sony a6000 aufgenommen habe:

Luminar im Test - Bildbearbeitung Wald
Das Original out of cam

Nach gerade einmal zwei Minuten in Luminar ist das daraus geworden:

Luminar im Test - Bildbearbeitung Wald

Das untere Bild würde ich mir an die Wand hängen, das obere nicht.

Tatsächlich spiegelt das bearbeite Foto viel eher die Stimmung wieder, die dort im Wald herrschte. Für mich kommt es der Wirklichkeit also näher als das Original aus der Kamera.

So sieht übrigens die bearbeite Version aus, die ich damals in Lightroom erstellt habe:

Wandern in der Wahner Heide - Eichenwald

Die Variante aus Luminar gefällt mir besser.

Weniger ist mehr

Keine Frage, Bildbearbeitung ist heutzutage eine unglaublich mächtige Sache. Allerdings bewegst du dich damit auf einem schmalen Grat… denn wie lange zeigt ein Foto noch die Wirklichkeit? Ab wann sieht es vielleicht toll aus, hat mit der Realität aber nicht mehr viel zu tun? Und muss es das überhaupt?

Im Eifer des Gefechts passiert es in Luminar auf jeden Fall schnell, dass die Bilder unrealistisch wirken. Bei aller Liebe zur Bildretusche frage ich mich ja immer: könnte es so gewesen sein? – Wenn etwa die Farben künstlich und zu grell leuchten, war es defintiv zu viel des Guten.

Im Zweifelsfall musst du Luminar etwas zügeln und die automatischen Anpassungen abschwächen. Das geht sehr einfach, fast überall lässt sich die Intensität von 0 bis 100 einstellen.

Hier hatte ich beispielsweise ein Foto der Burguine Windeck, das ich verbessern wollte:

Burg Windeck

Die automatische Anpassungen lieferte ein Resultat, das mir zu künstlich wirkte. Insbesondere das Grün der Wiese wirkt sehr grell.

Burg Windeck

In wenigen Klicks lässt sich das aber regulieren:

Burg Windeck

Hier noch einige Vorher-Nachher-Fotos – benutze einfach den Schieberegler, um sie zu vergleichen:

Luminar im Test - Bildbearbeitung BlumenLuminar im Test - Bildbearbeitung Blumen
Luminar im Test - Bildbearbeitung RegenbogenLuminar im Test - Bildbearbeitung Regenbogen
Möwen am StrandMöwen am Strand

Hier bei den Möwen fällt übrigens auf, dass das Radieren-Werkzeug in Luminar nicht so gut funktioniert wie das in Photoshop. Zudem rödelt es jedesmal etliche Sekunden, was auf Dauer nervt.

AI Sky Replacement: immer der gleiche Himmel?

Ein zweifelsohne ziemlich beeindruckendes Feature stellt das „AI Sky Replacement“ dar: mit einem Klick lässt sich der Himmel austauschen. Und zwar so, dass es verdammt realistisch rüberkommt. Selbst fisselige Bäume werden sauber freigestellt und auch die Lichtstimmung des übrigen Fotos passt sich dem jeweiligen Himmel an.

Ist dir das bei dem Möwenfoto oben aufgefallen?

Auf den ersten Blick ist das Sky Replacement ein unglaublich geniales Feature! Denn wem ist es nicht schon mal passiert, dass man aus irgendwelchen Gründen nur einmalig an einer bestimmten Location fotografieren konnte – und ausgerechnet da war der Himmel langweilig grau?

Mir ging es zum Beispiel so, als ich vor einiger Zeit die Burgruine Eibach fotografierte. Was für ein öder Himmel!

Ruine Eibach
Das Original ist reichlich fad

Luminar macht es einem verführerisch einfach, in die Kitschfalle zu tappen… einfach einen Himmel mit Sonnenuntergang auswählen und die Farben noch ein bisschen anpassen. Voilà:

Ruine Eibach

Ab und an mag das nett sein, aber man hat es auch schnell über.

Dann doch lieber eine realistischere Version mit einem dezent blauen Himmel:

Ruine Eibach
Auch dieser Himmel ist nicht echt

Die Kehrseite der Medaille ist natürlich, dass viele Fotografen auf die rund 30 mitgelieferten Himmel zurückgreifen werden. Durchaus nicht unwahrscheinlich, dass einem der immergleiche Himmel dann bald allüberall begegnet.

Allerdings kann man auch eigene Himmelsfotos hinterlegen, das sorgt für die nötige Individualität.

Das hier ist einer der mitgelieferen Sternenhimmel:

Luminar 4 im Test - HimmelLuminar 4 im Test - Himmel

Vorteile und Nachteile – Luminar vs. Lightroom

Es macht richtig viel Spaß, mit Luminar das Beste aus deinen Fotos herauszukitzeln! 🙂

Fast alle Ergebnisse ließen sich auch in Lightroom erzielen – aber mit deutlich mehr Arbeitsschritten und viel mehr manuellem Gefriemel. In Sachen Effizienz hat Luminar also eindeutig die Nase vorn.

Zwei große Mankos hat Luminar aber zumindest aktuell noch:

  • Luminar kann nicht mit Metadaten umgehen. Kamerainfos, Bildtitel & Co. gehen beim Öffnen mit Luminar verloren und du kannst sie auch nicht manuell eintragen.
    Einzig eine Bewertung nach Sternen und Farben bietet Luminar an – das nutze ich allerdings beides nicht. Für den Export vermisse ich hier vor allem die Möglichkeit, einen Bildtitel und meine Copyright-Infos zu hinterlegen.
  • Es ist mega-umständlich, ein Wasserzeichen hinzuzufügen. In Photoshop erledige ich das ruckzuck mit einem Brush, sodass ich bei jedem Foto die optimale Bildecke und Intensität einstellen kann. Das geht in Luminar nicht.

Aufgrund dieser beiden Punkte möchte ich aktuell noch nicht auf die Adobe-Produkte verzichten. Luminar fügt sich aber smart in den Workflow ein – die Fotos lassen sich nämlich einfach von Lightroom aus in Luminar öffnen und von dort aus in Photoshop.

Vorerst wird Luminar meinen Workflow also einfach ergänzen… und ich bin sehr gespannt, ob die künftigen Versionen Lightroom und Photoshop dann vielleicht wirklich überflüssig machen.

Mein Fazit

Für weniger als 100€ bekommst du mit Luminar ein unglaublich mächtiges Tool zur Bildbearbeitung an die Hand. Du benötigst keine Vorkenntnisse und musst dich nicht stundenlang einarbeiten, um deine Fotos in beeindruckende Bilder zu verwandeln.

Auch als anpruchsvoller Anwender, der nicht alles der Automatik überlassen will, kommst du hier voll auf deine Kosten.

Du kannst Luminar über die Webseite kaufen oder über Amazon*.

Hast du Luminar schon ausprobiert?

Zu diesen Themen gibt’s noch mehr Artikel:

Luminar 4 im Test: ist die Bildbearbeitungs-Software wirklich so gut?

8. Februar 2020- aktualisiert: 8. Februar 2020 Foto-Tipps 9 Kommentare

Luminar wird in Fotografenkreisen aktuell ziemlich gehypt.
Aber kann Luminar wirklich Adobe Lightroom ersetzen?!

Ich bearbeite meine Fotos ja gerne nach: hier den Ausschnitt verbessern, dort einen hässlichen Mülleimer wegretuschieren. Die Farben etwas wärmer, Tiefen und Lichter optimieren, am Ende nachschärfen. Das macht mir fast so viel Spaß wie das Fotografieren selber! 🙂

Daher habe ich gespannt die 14-tägige Testversion der Bildbearbeitungs-Software Luminar ausprobiert.
Ob sie mich überzeugen kann und ich Adobe Photoshop & Lightroom jetzt an den Nagel hänge, erfährst du in diesem Beitrag.

Was ist Luminar?

Luminar ist eine Bildbearbeitungs-Software, die stark auf Künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence, AI) setzt. Wie auch in Lightroom kannst du alle möglichen Einzelheiten deines Fotos manuell korrigieren und verschiedene Effektfilter anwenden. Die AI nimmt dir aber viel davon ab.
Darüber hinaus ermöglicht Luminar auch das Austauschen des Himmels (!), das gezielte Optimieren der Struktur wichtiger Bildbereiche oder das Verbessern der Haut bei Portraitfotos.

Vor gerade einmal drei Jahren, Ende 2016, veröffentlichte die Firma Skylum (vormals Macphun) die erste Version von Luminar. Aktuell ist Luminar 4 am Start.

Luminar kann als Standalone genutzt werden oder auch als Plugin für Lightroom, Photoshop und Aperture.
Die Software läuft auf Windows und MacOS und kostet derzeit einmalig 89€.

Zum Vergleich: mein aktuelles Toolset

Derzeit verwende ich die klassische Kombination aus Adobe Lightroom und Photoshop.

In Lightroom organisiere ich meine Fotos und nehme die RAW-Bearbeitung vor, danach wandern die Bilder zum Feintuning in Photoshop.

Das Abo von Photoshop und Lightroom zusammen kostet mich 11,89€ im Monat. Ich hätte durchaus nichts dagegen, diese wiederkehrende Ausgabe durch einen Einmalkauf zu ersetzen.

Erste Schritte in Luminar

Nach der problemlosen Installation präsentiert Luminar eine aufgeräumte Oberfläche. Vieles erinnert an Lightroom, sodass die Einarbeitungszeit für Umsteiger extrem kurz ausfällt.

Luminar 4 - Test der Bildbearbeitungs-Software

Auch als Neuling wirst du dich in Luminar vermutlich schnell zurechtfinden – die Schieberegler sind einleuchtend benannt. Im Zweifelsfall klickst du dich also einfach durch und probierst aus, was sich wie auswirkt.

Zuerst wollen die Bilder importiert werden. Anschließend kannst du, ähnlich wie in Lightroom, zwischen der Bibliothek und dem Bearbeiten-Modul wechseln.

Die Bearbeitung läuft größtenteils intuitiv über Schieberegler und Dropdown-Menüs ab.

Die Bearbeitung ist non-invasiv, das heißt: die Originaldatei wird nicht verändert. Mit einem Klick kannst du alle Änderungen ungeschehen machen.

Luminar im Test - Bildbearbeitung Burguine
Über Schieberegler änderst du intuitiv die verschiedensten Einstellungen

Beispiel: Bildbearbeitung eines Waldfotos

Es ist schon irre, was sich aus einem Foto herausholen lässt!

Hier einmal zum Vergleich ein Vorher-Nachher-Foto aus dem Wald in der Wahner Heide, das ich mit der Sony a6000 aufgenommen habe:

Luminar im Test - Bildbearbeitung Wald
Das Original out of cam

Nach gerade einmal zwei Minuten in Luminar ist das daraus geworden:

Luminar im Test - Bildbearbeitung Wald

Das untere Bild würde ich mir an die Wand hängen, das obere nicht.

Tatsächlich spiegelt das bearbeite Foto viel eher die Stimmung wieder, die dort im Wald herrschte. Für mich kommt es der Wirklichkeit also näher als das Original aus der Kamera.

So sieht übrigens die bearbeite Version aus, die ich damals in Lightroom erstellt habe:

Wandern in der Wahner Heide - Eichenwald

Die Variante aus Luminar gefällt mir besser.

Weniger ist mehr

Keine Frage, Bildbearbeitung ist heutzutage eine unglaublich mächtige Sache. Allerdings bewegst du dich damit auf einem schmalen Grat… denn wie lange zeigt ein Foto noch die Wirklichkeit? Ab wann sieht es vielleicht toll aus, hat mit der Realität aber nicht mehr viel zu tun? Und muss es das überhaupt?

Im Eifer des Gefechts passiert es in Luminar auf jeden Fall schnell, dass die Bilder unrealistisch wirken. Bei aller Liebe zur Bildretusche frage ich mich ja immer: könnte es so gewesen sein? – Wenn etwa die Farben künstlich und zu grell leuchten, war es defintiv zu viel des Guten.

Im Zweifelsfall musst du Luminar etwas zügeln und die automatischen Anpassungen abschwächen. Das geht sehr einfach, fast überall lässt sich die Intensität von 0 bis 100 einstellen.

Hier hatte ich beispielsweise ein Foto der Burguine Windeck, das ich verbessern wollte:

Burg Windeck

Die automatische Anpassungen lieferte ein Resultat, das mir zu künstlich wirkte. Insbesondere das Grün der Wiese wirkt sehr grell.

Burg Windeck

In wenigen Klicks lässt sich das aber regulieren:

Burg Windeck

Hier noch einige Vorher-Nachher-Fotos – benutze einfach den Schieberegler, um sie zu vergleichen:

Luminar im Test - Bildbearbeitung BlumenLuminar im Test - Bildbearbeitung Blumen
Luminar im Test - Bildbearbeitung RegenbogenLuminar im Test - Bildbearbeitung Regenbogen
Möwen am StrandMöwen am Strand

Hier bei den Möwen fällt übrigens auf, dass das Radieren-Werkzeug in Luminar nicht so gut funktioniert wie das in Photoshop. Zudem rödelt es jedesmal etliche Sekunden, was auf Dauer nervt.

AI Sky Replacement: immer der gleiche Himmel?

Ein zweifelsohne ziemlich beeindruckendes Feature stellt das „AI Sky Replacement“ dar: mit einem Klick lässt sich der Himmel austauschen. Und zwar so, dass es verdammt realistisch rüberkommt. Selbst fisselige Bäume werden sauber freigestellt und auch die Lichtstimmung des übrigen Fotos passt sich dem jeweiligen Himmel an.

Ist dir das bei dem Möwenfoto oben aufgefallen?

Auf den ersten Blick ist das Sky Replacement ein unglaublich geniales Feature! Denn wem ist es nicht schon mal passiert, dass man aus irgendwelchen Gründen nur einmalig an einer bestimmten Location fotografieren konnte – und ausgerechnet da war der Himmel langweilig grau?

Mir ging es zum Beispiel so, als ich vor einiger Zeit die Burgruine Eibach fotografierte. Was für ein öder Himmel!

Ruine Eibach
Das Original ist reichlich fad

Luminar macht es einem verführerisch einfach, in die Kitschfalle zu tappen… einfach einen Himmel mit Sonnenuntergang auswählen und die Farben noch ein bisschen anpassen. Voilà:

Ruine Eibach

Ab und an mag das nett sein, aber man hat es auch schnell über.

Dann doch lieber eine realistischere Version mit einem dezent blauen Himmel:

Ruine Eibach
Auch dieser Himmel ist nicht echt

Die Kehrseite der Medaille ist natürlich, dass viele Fotografen auf die rund 30 mitgelieferten Himmel zurückgreifen werden. Durchaus nicht unwahrscheinlich, dass einem der immergleiche Himmel dann bald allüberall begegnet.

Allerdings kann man auch eigene Himmelsfotos hinterlegen, das sorgt für die nötige Individualität.

Das hier ist einer der mitgelieferen Sternenhimmel:

Luminar 4 im Test - HimmelLuminar 4 im Test - Himmel

Vorteile und Nachteile – Luminar vs. Lightroom

Es macht richtig viel Spaß, mit Luminar das Beste aus deinen Fotos herauszukitzeln! 🙂

Fast alle Ergebnisse ließen sich auch in Lightroom erzielen – aber mit deutlich mehr Arbeitsschritten und viel mehr manuellem Gefriemel. In Sachen Effizienz hat Luminar also eindeutig die Nase vorn.

Zwei große Mankos hat Luminar aber zumindest aktuell noch:

  • Luminar kann nicht mit Metadaten umgehen. Kamerainfos, Bildtitel & Co. gehen beim Öffnen mit Luminar verloren und du kannst sie auch nicht manuell eintragen.
    Einzig eine Bewertung nach Sternen und Farben bietet Luminar an – das nutze ich allerdings beides nicht. Für den Export vermisse ich hier vor allem die Möglichkeit, einen Bildtitel und meine Copyright-Infos zu hinterlegen.
  • Es ist mega-umständlich, ein Wasserzeichen hinzuzufügen. In Photoshop erledige ich das ruckzuck mit einem Brush, sodass ich bei jedem Foto die optimale Bildecke und Intensität einstellen kann. Das geht in Luminar nicht.

Aufgrund dieser beiden Punkte möchte ich aktuell noch nicht auf die Adobe-Produkte verzichten. Luminar fügt sich aber smart in den Workflow ein – die Fotos lassen sich nämlich einfach von Lightroom aus in Luminar öffnen und von dort aus in Photoshop.

Vorerst wird Luminar meinen Workflow also einfach ergänzen… und ich bin sehr gespannt, ob die künftigen Versionen Lightroom und Photoshop dann vielleicht wirklich überflüssig machen.

Mein Fazit

Für weniger als 100€ bekommst du mit Luminar ein unglaublich mächtiges Tool zur Bildbearbeitung an die Hand. Du benötigst keine Vorkenntnisse und musst dich nicht stundenlang einarbeiten, um deine Fotos in beeindruckende Bilder zu verwandeln.

Auch als anpruchsvoller Anwender, der nicht alles der Automatik überlassen will, kommst du hier voll auf deine Kosten.

Du kannst Luminar über die Webseite kaufen oder über Amazon*.

Hast du Luminar schon ausprobiert?

Zu diesen Themen gibt’s noch mehr Artikel:

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  1. Konzertheld 9. Februar 2020 um 16:31- Antworten

    Als Linux-User bin ich ohnehin raus und schwöre weiterhin auf Darktable, aber interessant zu sehen ist das allemal. Den Möwen-Himmel finde ich ziemlich überzeugend, mir war zwar bei dem Schieberegler-Bild klar, dass du den ausgetauscht hast, aber der sieht wirklich gut aus. Der blaue Wölkchenhimmel bei der Ruine überzeugt mich allerdings nicht. Irgendwas ist da nicht stimmig, ich vermute, das Licht passt doch nicht so recht. Aber du sagst ja selbst völlig richtig, man sollte es nicht übertreiben mit so krassen Bearbeitungen und hat es eh irgendwann über. Insofern gut, dass du auch abgesehen davon einen Nutzen aus Luminar ziehst. 🙂 Die Lightroom-Photoshop-Kombi kenne ich von früher aus Windows-Zeiten und ja, manches lief da nicht so glatt bzw. war nicht so schnell gemacht.

    • Anne 10. Februar 2020 um 08:08- Antworten

      Darktable habe ich mir tatsächlich auch installiert dieser Tage – ich wollte mal schauen, ob es in Kombination mit Luminar das Adobe-Paket ablösen kann. Bislang kam ich aber noch nicht dazu, mich näher damit zu befassen.

      Ja, die Farben wirken da sehr… weichgespült. Das ist mir übrigens seit einem der letzten Updates auch beim automatischen Regulieren der Belichtung in Lightroom aufgefallen – Tiefen und Lichter werden so glatttgezogen, dass die Bilder unrealistisch wirken.

  2. Sabienes 9. Februar 2020 um 21:55- Antworten

    Hast du das Programm als Standalone oder als Plugin für Photoshop genutzt?
    LG
    Sabienes

    • Anne 10. Februar 2020 um 08:12- Antworten

      Die Installation ist die gleiche – danach kannst du Luminar entweder als Programm starten oder du schiebst das Foto von Lightroom bzw. Photoshop nach Luminar.

      In Lightroom geht das über Foto -> Bearbeiten in -> In Luminar 4 bearbeiten.
      In Photoshop ist es Filter –> Skylum Software –> Luminar 4.

      Liebe Grüße
      Anne

  3. Blackmoon 10. Februar 2020 um 04:01- Antworten

    Ausprobiert hab ich´s noch nicht … hab´s seit ein paar Wochen hier liegen,aber noch nicht zu gekommen.
    Übertreiben kann man es IMMER. Egal ob jetzt mit Luminar oder sonst einem Programm.
    Benutze Lightroom oder Photoshop. Bearbeite die Bilder eh nur minimal.
    Darktable hatte ich probiert,ist aber nicht sooo meines bzw. bin nicht mit warm geworden.

    • Anne 12. Februar 2020 um 06:50- Antworten

      Word – in Lightroom kann man auch über die Stränge schlagen. 😉
      Ich will jetzt die letzten paar Wintertage nutzen, mich auch mit Darktable näher zu beschäftigen… sobald draußen die Gartensaison losgeht, komm ich da eh nicht mehr zu. 😀

  4. Nora 10. Februar 2020 um 13:05- Antworten

    Ich habe momentan wie du nur Photoshop und Lightroom im Einsatz und könnte mir jetzt nach deiner Vorstellung auch Luminar vorstellen, aber wohl ohne Lightroom abzuschaffen. So reizvoll es ist, alles auszuprobieren und tolle Effekte zu erzielen…es bleibt bei mir ein flaues Gefühl im Magen, denn ich mag es wirklich, Situationen so abzubilden, wie sie waren – na gut, mit blauerem Himmel vielleicht oder höherem Kontrast und solche Spielchen. Aber eine ganze Szene zu verändern – durch den gigantischen Sternenhimmel beispielsweise – bringt mir persönlich keinen Mehrwert, da ich das im Real Life ja so nicht erlebt habe…..
    LG Nora

    • Anne 12. Februar 2020 um 06:42- Antworten

      Ja, das werde ich sicher nicht auf Dauer machen, schon gar nicht bei den eher dokumentarischen Fotos von Ausflügen & Co.
      Die „normale“, sprich realistische Nachbearbeitung, geht in Luminar aber ja auch.

  5. Marie G. 9. Mai 2020 um 10:02- Antworten

    Dieser Beitrag ist eigentlich ein Zwilling zu „Wie weit darf Fotobearbeitung gehen“ und zeigt ganz deutlich, dass die Frage falsch gestellt ist, denn ansonsten müsste man auch Salvador Dali oder Joan Miró definitiv ablehnen, weil sie in der Darstellung der „natürlichen Objekte“ eindeutig „zu weit“ gegangen sind.

    Die Frage stellt sich aber doch eigentlich nur dann, wenn man davon ausgeht, dass die Fotografie den „Auftrag“ hat, die Welt so abzubilden, wie sie ist. Und das ist – muss man leider sagen – nicht nur so ein impliziter Konsens im Denken über Fotografie, sondern so sind auch 99% aller Fotos inspiriert und werden mit diesem Denken gemacht.

    Wenn man die Frage aber zweiteilt, einmal in „Wie weit darf die Fotobearbeitung gehen, um die Welt so abzubilden, wie sie ist?“ und dann in „Wie weit darf die Fotobearbeitung gehen, um aus dem Rohmaterial, das sie Welt bietet, ein Kunstwerk zu schaffen?“ kann kommt – mir zumindest – zu beiden Fragen nur eine mögliche Antwort in den Sinn, nämlich „Alles, was nötig ist, ist erlaub!“

    Und damit komme ich (endlich) zu Luminar 4. Ich hatte schon mehr als 30 intensive Jahre ambitionierter „Analog-Photographie“ mit eigenen Labors, etc. hinter mir, als ich auf digital umgestiegen bin und habe die digitale Bildbearbeitung aus so einer verqueren Mischung aus „professionellem“ Stolz und analoger Arroganz nach dem Motto „wir können, die machen einfach nur“ abgelehnt. Für mich war das Bild vor allem *meine* Komposition und entstand bei *mir* im Kopf, musste dann aber mit viel Wissen und Können hervorgezaubert werden. Klar, im Labor wurde auch gezaubert, und wie, immer mit dem Ziel, das Bild aus dem Kopf auf’s Papier zu bringen.

    Das ist aber der Schlüssel, denn irgendwann bin dann auch ich darauf gekommen, dass die Methoden der digitalen Bildbearbeitung nichts anderes als moderne Versionen meiner „old school“ analogen Werkzeuge sind und dass es nicht darauf ankommt, ob man sie einsetzt, sondern mit welchem Ziel und vor allem, ob man sie *bewußt* einsetzt.

    Ich arbeite deshalb, wie andere Kommentatoren auch, vor allem mit darktable, einem „ehrlichen“ Programm für Menschen, die verstehen wollen, was passiert. Dann wurde ich aber wegen des Hypes um Luminar 3 neugierig und habe es mir gekauft, jetzt bin ich bei Luminar 4 und immer noch hin- und hergerissen. Schon in Luminar 3 hat mich unglaublich fasziniert, wie gut der AI Filter funktioniert und welch irre Effekte man schon dort mit der Sonnenplazierung und den Himmelseffekten erzielen konnte und Luminar 4 setzt hier definitiv noch einen drauf, aber …

    … irgendwie hasse ich all dieses Gedöns auch. Man kann nicht immer ein gutes Bild machen, ok. Manchmal fehlt das Licht, manchmal kriegt man schlicht nicht den richtigen Winkel zustande oder, oder. Dann ist es cool, wenn man so was wie Luminar 4 zum Spielen hat, aber was Luminar 4 anbietet ist nichts geringeres als ein one-click Werkzeugset, das es einem komplett abnimmt, sich vor dem Fotografieren auch nur irgendwelche Gedanken über die Komposition und die Bildparameter machen zu müssen. Und da helfen dann auch die Schieberegler 0-100 nicht mehr … 🙁

    Klar kann man mit Luminar 4 auch „manuell“ arbeiten, aber dafür steht es ja nicht und mein Fazit zu Luminar 4 ist deshalb, dass ich froh bin, es zu haben, es aber eigentlich nur benutze, wenn ich entweder mit einem Schnellschuss „mal schauen“ will, ob ich beim Durchklicken durch die Filter eine Inspiration bekomme, oder wenn ich total gelangweilt bin.

    Für alles andere benutze ich dann doch lieber darktable!

Ich freue mich über jeden ehrlichen Kommentar und gebe mein Bestes, zeitnah zu antworten! Ein Hinweis an die Spam-Fraktion: ich überprüfe die Kommentare vor dem Freischalten. Wer etwa scheinheilig schreibt, dass er einen guten Malerbetrieb sucht, nur um selber einen ebensolchen als Link anzugeben – der kann sich seine Mühe sparen.

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  1. Konzertheld 9. Februar 2020 um 16:31- Antworten

    Als Linux-User bin ich ohnehin raus und schwöre weiterhin auf Darktable, aber interessant zu sehen ist das allemal. Den Möwen-Himmel finde ich ziemlich überzeugend, mir war zwar bei dem Schieberegler-Bild klar, dass du den ausgetauscht hast, aber der sieht wirklich gut aus. Der blaue Wölkchenhimmel bei der Ruine überzeugt mich allerdings nicht. Irgendwas ist da nicht stimmig, ich vermute, das Licht passt doch nicht so recht. Aber du sagst ja selbst völlig richtig, man sollte es nicht übertreiben mit so krassen Bearbeitungen und hat es eh irgendwann über. Insofern gut, dass du auch abgesehen davon einen Nutzen aus Luminar ziehst. 🙂 Die Lightroom-Photoshop-Kombi kenne ich von früher aus Windows-Zeiten und ja, manches lief da nicht so glatt bzw. war nicht so schnell gemacht.

    • Anne 10. Februar 2020 um 08:08- Antworten

      Darktable habe ich mir tatsächlich auch installiert dieser Tage – ich wollte mal schauen, ob es in Kombination mit Luminar das Adobe-Paket ablösen kann. Bislang kam ich aber noch nicht dazu, mich näher damit zu befassen.

      Ja, die Farben wirken da sehr… weichgespült. Das ist mir übrigens seit einem der letzten Updates auch beim automatischen Regulieren der Belichtung in Lightroom aufgefallen – Tiefen und Lichter werden so glatttgezogen, dass die Bilder unrealistisch wirken.

  2. Sabienes 9. Februar 2020 um 21:55- Antworten

    Hast du das Programm als Standalone oder als Plugin für Photoshop genutzt?
    LG
    Sabienes

    • Anne 10. Februar 2020 um 08:12- Antworten

      Die Installation ist die gleiche – danach kannst du Luminar entweder als Programm starten oder du schiebst das Foto von Lightroom bzw. Photoshop nach Luminar.

      In Lightroom geht das über Foto -> Bearbeiten in -> In Luminar 4 bearbeiten.
      In Photoshop ist es Filter –> Skylum Software –> Luminar 4.

      Liebe Grüße
      Anne

  3. Blackmoon 10. Februar 2020 um 04:01- Antworten

    Ausprobiert hab ich´s noch nicht … hab´s seit ein paar Wochen hier liegen,aber noch nicht zu gekommen.
    Übertreiben kann man es IMMER. Egal ob jetzt mit Luminar oder sonst einem Programm.
    Benutze Lightroom oder Photoshop. Bearbeite die Bilder eh nur minimal.
    Darktable hatte ich probiert,ist aber nicht sooo meines bzw. bin nicht mit warm geworden.

    • Anne 12. Februar 2020 um 06:50- Antworten

      Word – in Lightroom kann man auch über die Stränge schlagen. 😉
      Ich will jetzt die letzten paar Wintertage nutzen, mich auch mit Darktable näher zu beschäftigen… sobald draußen die Gartensaison losgeht, komm ich da eh nicht mehr zu. 😀

  4. Nora 10. Februar 2020 um 13:05- Antworten

    Ich habe momentan wie du nur Photoshop und Lightroom im Einsatz und könnte mir jetzt nach deiner Vorstellung auch Luminar vorstellen, aber wohl ohne Lightroom abzuschaffen. So reizvoll es ist, alles auszuprobieren und tolle Effekte zu erzielen…es bleibt bei mir ein flaues Gefühl im Magen, denn ich mag es wirklich, Situationen so abzubilden, wie sie waren – na gut, mit blauerem Himmel vielleicht oder höherem Kontrast und solche Spielchen. Aber eine ganze Szene zu verändern – durch den gigantischen Sternenhimmel beispielsweise – bringt mir persönlich keinen Mehrwert, da ich das im Real Life ja so nicht erlebt habe…..
    LG Nora

    • Anne 12. Februar 2020 um 06:42- Antworten

      Ja, das werde ich sicher nicht auf Dauer machen, schon gar nicht bei den eher dokumentarischen Fotos von Ausflügen & Co.
      Die „normale“, sprich realistische Nachbearbeitung, geht in Luminar aber ja auch.

  5. Marie G. 9. Mai 2020 um 10:02- Antworten

    Dieser Beitrag ist eigentlich ein Zwilling zu „Wie weit darf Fotobearbeitung gehen“ und zeigt ganz deutlich, dass die Frage falsch gestellt ist, denn ansonsten müsste man auch Salvador Dali oder Joan Miró definitiv ablehnen, weil sie in der Darstellung der „natürlichen Objekte“ eindeutig „zu weit“ gegangen sind.

    Die Frage stellt sich aber doch eigentlich nur dann, wenn man davon ausgeht, dass die Fotografie den „Auftrag“ hat, die Welt so abzubilden, wie sie ist. Und das ist – muss man leider sagen – nicht nur so ein impliziter Konsens im Denken über Fotografie, sondern so sind auch 99% aller Fotos inspiriert und werden mit diesem Denken gemacht.

    Wenn man die Frage aber zweiteilt, einmal in „Wie weit darf die Fotobearbeitung gehen, um die Welt so abzubilden, wie sie ist?“ und dann in „Wie weit darf die Fotobearbeitung gehen, um aus dem Rohmaterial, das sie Welt bietet, ein Kunstwerk zu schaffen?“ kann kommt – mir zumindest – zu beiden Fragen nur eine mögliche Antwort in den Sinn, nämlich „Alles, was nötig ist, ist erlaub!“

    Und damit komme ich (endlich) zu Luminar 4. Ich hatte schon mehr als 30 intensive Jahre ambitionierter „Analog-Photographie“ mit eigenen Labors, etc. hinter mir, als ich auf digital umgestiegen bin und habe die digitale Bildbearbeitung aus so einer verqueren Mischung aus „professionellem“ Stolz und analoger Arroganz nach dem Motto „wir können, die machen einfach nur“ abgelehnt. Für mich war das Bild vor allem *meine* Komposition und entstand bei *mir* im Kopf, musste dann aber mit viel Wissen und Können hervorgezaubert werden. Klar, im Labor wurde auch gezaubert, und wie, immer mit dem Ziel, das Bild aus dem Kopf auf’s Papier zu bringen.

    Das ist aber der Schlüssel, denn irgendwann bin dann auch ich darauf gekommen, dass die Methoden der digitalen Bildbearbeitung nichts anderes als moderne Versionen meiner „old school“ analogen Werkzeuge sind und dass es nicht darauf ankommt, ob man sie einsetzt, sondern mit welchem Ziel und vor allem, ob man sie *bewußt* einsetzt.

    Ich arbeite deshalb, wie andere Kommentatoren auch, vor allem mit darktable, einem „ehrlichen“ Programm für Menschen, die verstehen wollen, was passiert. Dann wurde ich aber wegen des Hypes um Luminar 3 neugierig und habe es mir gekauft, jetzt bin ich bei Luminar 4 und immer noch hin- und hergerissen. Schon in Luminar 3 hat mich unglaublich fasziniert, wie gut der AI Filter funktioniert und welch irre Effekte man schon dort mit der Sonnenplazierung und den Himmelseffekten erzielen konnte und Luminar 4 setzt hier definitiv noch einen drauf, aber …

    … irgendwie hasse ich all dieses Gedöns auch. Man kann nicht immer ein gutes Bild machen, ok. Manchmal fehlt das Licht, manchmal kriegt man schlicht nicht den richtigen Winkel zustande oder, oder. Dann ist es cool, wenn man so was wie Luminar 4 zum Spielen hat, aber was Luminar 4 anbietet ist nichts geringeres als ein one-click Werkzeugset, das es einem komplett abnimmt, sich vor dem Fotografieren auch nur irgendwelche Gedanken über die Komposition und die Bildparameter machen zu müssen. Und da helfen dann auch die Schieberegler 0-100 nicht mehr … 🙁

    Klar kann man mit Luminar 4 auch „manuell“ arbeiten, aber dafür steht es ja nicht und mein Fazit zu Luminar 4 ist deshalb, dass ich froh bin, es zu haben, es aber eigentlich nur benutze, wenn ich entweder mit einem Schnellschuss „mal schauen“ will, ob ich beim Durchklicken durch die Filter eine Inspiration bekomme, oder wenn ich total gelangweilt bin.

    Für alles andere benutze ich dann doch lieber darktable!

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