Mein Immerdrauf-Objektiv: Tamron 28-75mm f/2.8

15. August 2014- aktualisiert: 1. Februar 2020 Foto-Tipps 19 Kommentare

Heute stelle ich dir ein Objektiv vor, das ich für 80% meiner Fotos verwende – weswegen ich es liebevoll mein “Immerdrauf” nenne. 😉 Landschaftsaufnahmen, Foodfotos, Portraits von Menschen und Tieren… die allermeisten dieser ganzen Bilder hier im Blog habe ich damit aufgenommen.

Die Rede ist vom Tamron AF 28-75mm f/2,8*.

Tamron AF 28-75mm 2,8 XR DI LD ASL SP Macro digitales Objektiv für Canon
Preis: 446,95 €
(* = Affiliate-Link / Bildquelle: Amazon-Partnerprogramm)

Das gute Stück hier mal solo:

Objektiv: Tamron 28-75mm f/2.8

Wie du an der Bezeichnung “28-75” erkennst, handelt es sich um ein Zoom-Objektiv. Die kleine Blendenzahl von 2.8 bedeutet, dass es ganz schön lichtstark ist – und anders als bei vielen Zoomobjektiven ist die Blende 2.8 bei allen Zoomstufen durchgehend möglich. Beim Kitobjektiv Canon EF-S 18-55mm lautet die Bezeichnung ja “1:3.5-5.6”, d.h. die Blende 3.5 hast du nur bei 18mm. Wenn du heranzoomst, ist nur nur 5.6 möglich.

Du kannst das 28-75er sowohl auf APS-C-Kameras verwenden (beispielsweise Canon 1000D, 60D, …) als auch am Vollformat (wie ich mit meiner 5D Mk III).

Ein Tamron-Objektiv für Canon?!

Sowohl von Tamron, als auch von Sigma gibt es diverse Objektive, die speziell für Canon-, Nikon- oder Sony-Kameras gefertigt werden. Beim Kauf musst du daher auf die entsprechende Spezifikation achten. Preislich liegen die Objektive beider Hersteller deutlich unter dem von Canon oder Nikon, wobei sie von der Qualität durchaus mithalten können.

So habe ich für mein 28-75er rund 350 Euro bezahlt, während für eine vergleichbare Brennweite von Canon (24-70mm und ebenfalls f/2.8) schlappe 2.000 Euro fällig werden. 🙂
Selber habe ich das Canon 24-70 noch nicht ausprobieren können, aber laut diverser Testberichte ist in der Bildqualität kein großer Unterschied festzustellen. Lediglich bei der Geschwindigkeit des Autofokus und der Lautstärke des Bildstabilisators hat das Canon die Nase vorne (und durch die zusätzlichen 4mm ist der Weitwinkel noch etwas weitwinkliger)… aber ob dir das den saftigen Preisunterschied wert ist, hängt von deinen Einsatzzwecken und deiner Portokasse ab. 😉

Der Zoombereich…

… reicht also von 28mm (Weitwinkel) bis hin zu 75mm.
Hier habe ich unsere Katze mal vom gleichen Standpunkt aus mit beiden Extremen abgelichtet:

Objektiv: Tamron 28-75mm f/2.8
28mm
Objektiv: Tamron 28-75mm f/2.8
75mm

So stark fährt der Tubus beim Zoomen aus:

Objektiv: Tamron 28-75mm f/2.8
Objektiv: Tamron 28-75mm f/2.8

Die Bildqualität…

… lässt nichts zu wünschen übrig. Die Fotos werden knackig scharf, und das auch bei Offenblende, sprich f/2.8. Ich liebe ja das Spiel mit Schärfe und Unschärfe, weswegen ich fast immer mit Offenblende arbeite. Dadurch wird der Bereich, auf den ich fokussiere, scharf abgebildet und der Rest unscharf.

Hier siehst du den Unterschied zwischen Blende f/2.8, f/8 und f/14 (die Belichtungszeit und ISO habe ich jeweils angepasst) und kannst beobachten, wie sich das Bokeh verändert, sprich das unscharfe Muster im Hintergrund:

Bokeh-Effekt beim Fotografieren
Blende f/2.8
Bokeh-Effekt beim Fotografieren
Blende f/8
Objektiv: Tamron 28-75mm f/2.8
f/14

Mit einer maximalen Blende von 2.8 ist das Tamron natürlich ziemlich lichtstark, sodass du auch aus Situationen mit wenig Licht noch viel herausholen kannst – Stichwort Available Light.

Chromatische Abberationen, sprich ungewollte bunte Farbränder, treten mit diesem Objektiv nur extrem selten auf.

Die Verzerrung hält sich auch bei 28mm in vertretbaren Grenzen. Deine Fotos wirken also nicht unnatürlich verzerrt.

Der Autofokus…

… ist wie gesagt ein kleines Manko des Tamron 28-75ers, da er manchmal doch etwas hinterherhinkt. Gerade bei Sportfotos oder Tieren in Bewegung merkt man das. Allerdings verwende ich in solchen Situationen meist eh ein anderes (Tele-)Objektiv, sodass ich das AF-Problem ganz elegant umgehe. 😉

Die Handhabung…

Mit rund 500g fällt das Tamron 28-75mm verhältnismäßig leicht aus. Zum Vergleich: das oben erwähnte 24-70 von Canon wiegt knapp das Doppelte. :o)

Es liegt gut in der Hand, durch die geriffelte Oberfläche rutscht man beim Zoomen und Fokussieren nicht ab.

Pro & Contra

ProContra
LichtstärkeAutofokus etwas lahm
Zoombereich
Gewicht
Preis

Fazit

Wenn du auf der Suche nach einem verhältnismäßig preiswerten, lichtstarken Zoomobjektiv bist, kann ich dir das Tamron 28.75mm ans Herz legen! Es eignet sich sowohl für Landschaftsaufnahmen und Portraits, als auch für Produktbilder, Foodfotos und und und.
Tamron AF 28-75mm 2,8 XR DI LD ASL SP Macro digitales Objektiv für Canon
Preis: 446,95 €
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Verwendet hier noch jemand dieses Objektiv? 🙂

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15. August 2014 Foto-Tipps 19 Kommentare

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Die Rede ist vom Tamron AF 28-75mm f/2,8*.