#FopaNet – Fotoparade 1-2018

20. Juli 2018- aktualisiert: 23. Juli 2018 Fotografie 18 Kommentare

Das #FopaNet alias Fotoparaden-Netzwerk ist eine Institution – seit 2015 werden zweimal jährlich Auszeichnungen für die schönsten Fotos aus diversen Kategorien verliehen. Bislang habe ich es irgendwie nie geschafft, rechtzeitig meinen Beitrag zusammenzustellen – tschakka, diesmal bin ich dabei! 😉

So ganz offiziell geht es beim FopaNet um Reisefotos. Die hab ich nun mal leider nicht im Gepäck – ich bin einfach nicht so der Weltenbummler. Das ganze Kerosin beim Fliegen ist schlecht für die Umwelt, das Geld sparen wir lieber für die nächste große Aktion rund ums Haus (pflastern!) und ich find’s hier so schön, dass ich gar nicht weg will. 😉

Aber hey – ab wann ist eine Reise denn eigentlich eine Reise? Noch vor wenigen Jahrzehnten hatte man kein Auto, keinen öffentlichen Nahverkehr. In dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, lebte ein alter Bauer – der war genau einmal in seinem Leben in Köln, das war sein weitester Ausflug überhaupt. Und ich fahre da jeden Tag zur Arbeit hin und das Pendeln ist für mich das Selbstverständlichste der Welt. Wie viele Kilometer muss man zurücklegen, ehe es eine Reise wird?

Oder geht es darum, Fotos von anderen Orten aufzunehmen? Tjo… wenn ich nachts zum Himmel schaue, fotografiere ich Sterne, die weiter entfernt sind als jeder Ort auf der Erde – und noch dazu ist das wie eine Zeitreise, denn das Licht braucht schließlich eine ganze Weile, um durch das Universum zu gelangen. Vom Mond hierher nur eine Sekunde, vom Zentrum der Milchstraße bis zu uns 26.000 Jahre. Weit genug? 😉

Meine schönsten Fotos aus dem 1. Halbjahr 2018

Sechs Kategorien hat Michael für diese Fotoparade vorgegeben, darüber hinaus kann man sich auch noch ein par eigene Themen als Zugabe überlegen. Los geht’s:

Nahaufnahme

HeuschreckeDieses kleine Kerlchen entdeckte ich im Gemüsegarten auf einem Zucchini-Blatt – ein Grünes Heupferd.

Nachts

Sternenhimmel

Im Februar zog ich trotz klirrender Kälte mit Stativ und Kamera auf den Hügel, um den Sternenhimmel zu fotografieren.

Nass

Springbrunnen in unserem Teich

Im Mittelgarten haben wir ja zwei kleine Teiche, und in einem davon plätschert ein Springbrunnen vor sich hin. Bei einer Belichtungszeit von 1/500s entstand dieses Foto.

Kontrast

#Farbblick2018 – Grün – Areca-Palme Makro

Für Tabeas Fotoprojekt Farbblick zum Thema Grün legte mich in meinem Arbeitszimmer mitsamt Kamera auf den Rücken und fotografierte die Blätter meiner Areca-Palme von unten.

Farbtupfer

Japanischer Ahorn im April 2018

Wenn der Garten im Frühling gerade erst aufwacht, ist das hier der Farbtupfer schlechthin: die leuchtend roten Blätter des Japanischen Ahorns!

Schönstes Foto

Bella – Mai 2018

Hier habe ich mich für ein Foto von Bella entschieden. Es ist objektiv betrachtet bei weitem kein perfektes Pferdeportrait – der Dicken hängt ein Grashalm aus dem Maul, sie hält die Lippen ein bisschen schief, die Mähne ist zottelig und die Auslichtung ungleichmäßig… nichtsdestotrotz ist es für mich eines der Bilder, bei denen ich den Charakter eines Tieres einfangen konnte.
In ihrem Blick liegen hier all die Liebe, Neugier, Intelligenz und auch der Schalk, die dieses Pony so besonders machen.

Zugabe

Jetzt noch ein paar Extra-Fotos:

Frühlingsbote

Im Frühjahr kann ich es kaum erwarten, endlich wieder die ersten Blüten zu entdecken. Ein ganz besonders toller Anblick sind dabei Kirschblüten wie die hier, die die Bäume auch aus großer Entfernung noch weiß leuchten lassen:

Kirschblüte

Fachwerk

Ha, ein Reisefoto habe ich doch! Und zwar von unserem Ausflug nach Monschau im letzten Monat. Die vielen liebevoll restaurierten Fachwerkhäuser verleihen der kleinen Stadt einen wunderbar idyllisches Flair – Urlaubsstimmung pur.

Monschau

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang – Februar 2018

Zum Abschluss noch eine kräftige Portion Kitsch 😉 – als die Bäume noch kahl und die Tage kurz waren, fotografierte ich einen traumhaften Sonnenuntergang bei uns in der Nähe.

Alles in allem habe ich so beim Durchschauen meiner Fotos festgestellt, dass ich dieses Jahr bislang relativ wenige explizite Fototouren unternommen habe. Ich hatte einige “Auftragsarbeiten” wie Hochzeiten, Geburtstage oder Portraits, aber die allermeisten Bilder sind dann doch einfach im Garten oder der unmittelbaren Umgebung entstanden. Insgesamt übrigens 5.249 Fotos bis jetzt. 😀

Wer ist noch mit dabei?

Die aktuelle Runde#FopaNet läuft noch bis zum 31. Juli. Bereits entdeckt habe ich die Beiträge von Michael auf Erkunde die Welt, von Thomas und Melanie auf Reisen-Fotografie, von Burkhard auf PixelWo sowie von Paleica auf episoden.poesie.

Machst du auch mit? 🙂

Zu diesen Themen gibt’s noch mehr Artikel:

#FopaNet – Fotoparade 1-2018

20. Juli 2018- aktualisiert: 23. Juli 2018 Fotografie 18 Kommentare

Das #FopaNet alias Fotoparaden-Netzwerk ist eine Institution – seit 2015 werden zweimal jährlich Auszeichnungen für die schönsten Fotos aus diversen Kategorien verliehen. Bislang habe ich es irgendwie nie geschafft, rechtzeitig meinen Beitrag zusammenzustellen – tschakka, diesmal bin ich dabei! 😉

So ganz offiziell geht es beim FopaNet um Reisefotos. Die hab ich nun mal leider nicht im Gepäck – ich bin einfach nicht so der Weltenbummler. Das ganze Kerosin beim Fliegen ist schlecht für die Umwelt, das Geld sparen wir lieber für die nächste große Aktion rund ums Haus (pflastern!) und ich find’s hier so schön, dass ich gar nicht weg will. 😉

Aber hey – ab wann ist eine Reise denn eigentlich eine Reise? Noch vor wenigen Jahrzehnten hatte man kein Auto, keinen öffentlichen Nahverkehr. In dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, lebte ein alter Bauer – der war genau einmal in seinem Leben in Köln, das war sein weitester Ausflug überhaupt. Und ich fahre da jeden Tag zur Arbeit hin und das Pendeln ist für mich das Selbstverständlichste der Welt. Wie viele Kilometer muss man zurücklegen, ehe es eine Reise wird?

Oder geht es darum, Fotos von anderen Orten aufzunehmen? Tjo… wenn ich nachts zum Himmel schaue, fotografiere ich Sterne, die weiter entfernt sind als jeder Ort auf der Erde – und noch dazu ist das wie eine Zeitreise, denn das Licht braucht schließlich eine ganze Weile, um durch das Universum zu gelangen. Vom Mond hierher nur eine Sekunde, vom Zentrum der Milchstraße bis zu uns 26.000 Jahre. Weit genug? 😉

Meine schönsten Fotos aus dem 1. Halbjahr 2018

Sechs Kategorien hat Michael für diese Fo