Getestet: Fotoposter von Saal Digital

Fotoposter von Saal Digital

Auf Papier wirken Fotos nochmal ganz anders, als wenn man sie auf dem Bildschirm betrachtet. Aus diesem Grund lasse ich mir immer mal wieder einen Stapel Bilder ausbelichten – um sie in der Wohnung aufzuhängen, zu verschenken oder in Collagen & Co. einzubetten.

Bei Saal Digital, dem Fotoservice meines Vertrauens, durfte ich Fotoposter testen. 🙂

Die Software

Zuerst installierst du dir die SaalDesignSoftware, über die du die Bilder nicht nur hochladen und bestellen, sondern auch zu Collagen, Fotobüchern & Co. zusammenstellen kannst.
Das Programm ist sowohl für Windows, als auch für Mac verfügbar.

Test: Fotoposter von Saal Digital

Die Software finde ich sehr benutzerfreundlich zu bedienen; mit wenigen Klicks gelangt man zum Ziel. Dabei kannst du, wenn nötig, noch diverse Einstellungen verändern, um etwa die Bildqualität zu verbessern. Das empfiehlt sich, wenn die Fotos direkt out of cam kommen; ich hatte meine Bilder allerdings vorher bereits in Adobe Lightroom optimiert.

Meine Motive

Das erste Motiv ist schon relativ alt, aber der Beste und ich mögen beide die Atmosphäre darauf. Aufgenommen habe ich es an einem Sommerabend 2009, als wir auf ein Feld in der Nähe von Kürten gefahren sind, um den kilometerweiten Panoramablick auf Köln und das ganze Umland zu genießen. Sogar den angestrahlten Dom konnte man von dort aus sehen.

Außerdem passt das Bild von den Farben her perfekt auf die orange-gelb in Wischtechnik gearbeitete Schlafzimmerwand, die wir momentan mit Fotos bestücken.

Sonnenuntergang

Das zweite Poster sollte ein Geschenk für den Besten werden: ein Bild von unserer Katze Juli.

Juli, unsere Katze

Papiere & Preise

Bei den Größen der Poster kann man zwischen knapp 20 Formaten wählen, die Kantenlängen variieren dabei von 20 bis 250cm.

Auch bei der Frage nach der Papiersorte hat man ein bisschen die Qual der Wahl: schon das Standardpapier Fujicolor gibt es in den Varianten Glänzend, Silk oder Matt. Edler wird es mit den FineArt-Papieren von Hahnemühle. Hinzu kommen Papiersorten, bei denen sich die Oberfläche jeweils für bestimmte Arten von Motiven eignet; beispielsweise die Effektpapiere von Kodak, die einen Metallic-Look erzeugen und sich somit beispielsweise für Fotografien von Autos anbieten.

Für das Sonnenuntergangs-Poster habe ich mich für die Größe 50x70cm und die Papiersorte Fujicolor Matt zum Preis von 11 € entschieden. Mit 252g/m² handelt es sich um ein stabiles Standardpapier, was sich für alle Motive eignet und mit einem auf 200 Jahre ausgelegten UV-Schutz versehen ist. Wer schon mal zu Hause Fotos ausgedruckt hat und dabei nicht gerade die allerhochwertigsten Papiere und Farben verwendet hat, der kennt schließlich die Gefahr des Ausbleichens und Verfärbens.

Test: Fotoposter von Saal Digital

Bei dem Katzenfoto wählte ich aufgrund seiner Farbgebung die Papiersorte Fujifilm Perlmutt in 30x40cm Größe aus, was 4,50€ kostet. Auch hier gibt es wieder den UV-Schutz, und durch die silbrige Beschaffenheit eignet es sich besonders gut für Motive, denen ein metallischer Glanz den letzten Schliff verleiht.

Test: Fotoposter von Saal Digital

Nach dem Auswählen des Fotos erhält man übrigens immer gleich eine Rückmeldung, ob die Auflösung für die gewünschte Druckgröße ausreichend ist.

Versand & Verpackung

So… aufgegeben habe ich meine Bestellung Donnerstagnacht um halb elf. Freitagmittag erhielt ich eine Mail, dass die Poster versendet wurden, und am Samstagvormittag um kurz vor elf klingelte auch schon der Postbote. Wow! Diese Geschwindigkeit muss ich hier einfach mal loben.

Der Versand kostete mich 5,90€.

Verpackt waren die Poster in einer stabilen Papprolle, zusätzlich geschützt durch ein Seidenpapier.
Dadurch haben sie den Transport unbeschadet überstanden, alle Kanten und Ecken befinden sich in einem tadellosen Zustand.

Posterqualität

Kommen wir nun zum wichtigsten Punkt: zur Qualität der Fotoposter.
Um es gleich vorwegzunehmen – ich bin mit beiden extrem zufrieden!

Die Farbwiedergabe kommt sehr gut hin (auch ohne dass ich das angebotene ICC-Profil verwendet hätte, das habe ich erst nach dem Aufgeben der Bestellung entdeckt), alle Details sind sauber zu erkennen und sowohl die Tiefen, als auch die Lichter sind korrekt ausbelichtet.

Es war ein bisschen schwierig, die Beschaffenheit der beiden Papiere abzufotografieren… hier könnt ihr (hoffentlich) den Unterschied zwischen der matten Oberfläche des Sonnenuntergangs sowie des glänzenden Papiers bei dem Katzenfoto erkennen:

Fotoposter von Saal Digital – Produkttest

Wie gesagt, ich bin sehr zufrieden und kann Saal Digital wärmstens weiterempfehlen! 🙂

Was ich dir an dieser Stelle leider noch nicht bieten kann, sind Fotos von den fertig gerahmten und aufgehängten Bildern. Ebenjene Rahmen muss ich nämlich erst noch besorgen. 😉

3 Kommentare

  1. Judith sagt:

    Hach, das find ich super!
    Lasse auch für meine Kunden alle Abzüge bei Saal drucken.
    Vor allem das Portrait Silk Papier find ich super, da hier keine Fettflecken sichtbar werden, wenn die Fotos umhergereicht werden.
    Hast du dir schonmal ein Fotoalbum drucken lassen?

    LG,
    Judith

  2. Hey,

    ich bin zwar nicht so toll im Fotos schießen wie du (nicht im geringsten), aber dennoch gestalte ich super gern Fotobücher, Fotoposter, Collagen usw. Zuletzt natürlich von meiner Hochzeit 😉
    Allerdings habe ich bsher nur Erfahrungen mit Snapfish gemacht, ggf. teste auch Saal Digital auch mal aus, ich habe in letzter Zeit sehr viel Gutes darüber gelesen 🙂

    LG
    Yasmin

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