Sternenhimmel

Stars can’t shine without darkness

Über dem Bett haben wir ein großes Dachfenster. Das war mein absoluter Traum… gemütlich aneinander gekuschelt im Warmen liegen und dabei Sternbilder gucken… beim Einschlafen nach oben blicken und die Sterne über einem leuchten sehen… das ist einfach nur wow.

Was mitunter allerdings auch passiert: dass der Sternenhimmel so irre schön ist, dass man kurzentschlossen wieder aufsteht, sich mit Skihose, Fleecepulli, dicker Jacke, Wollmütze und fingerlosen Handschuhen ausstaffiert und das Stativ unter den Arm klemmt, um trotz klirrender Kälte mitsamt Kamera den Hügel hoch zu marschieren!

Sternenhimmel

So geschehen Mitte Januar. Eigentlich hatten wir noch gar nicht Neumond, aber es war trotzdem stockdunkel. Zumindest in unserer unmittelbaren Umgebung – das Dorf auf dem nächsten Hügel leuchtete nicht nur in der Langzeitbelichtung ganz schön.

Sternenhimmel

Nach den Bildern vom Sternenhimmel im Winter und der Milchstraße über der Eifel war das jetzt mein dritter Versuch in Sachen Astrofotografie. Diesmal waren sogar noch mehr Sterne zu sehen als letztes Jahr, und mit den Fotos bin ich auch deutlich zufriedener.

Sternenhimmel

Fotografiert habe ich wieder mit der Canon 5D Mk III und dem Tamron 28-75 f/2.8. Offenblende und 6 Sekunden Belichtungszeit bei ISO 6400, am Ende garniert mit einer Prise Lightroom-Bearbeitung.

Sternenhimmel

Ein UFO? Oder doch eher bloß ein schnödes Flugzeug? 😉

Sternenhimmel

Eine gepfuschte Milchstraße… eigentlich nur der Strahl einer Taschenlampe.

Sternenhimmel

Sternenhimmel

Was ein bisschen spannender sein könnte, ist der Vordergrund. Die heimischen Strommasten machen da jetzt nicht ganz so viel her… in der nächsten sternklaren Nacht will ich ein paar Kilometer mit dem Auto fahren. Auf meinem Arbeitsweg komme ich nämlich über einen Hügel inmitten von Feldern, von dem aus man einen Blick auf das nächstgrößere Dorf mitsamt Kirchturm-Panorama hat und in der anderen Richtung das Siebengebirge sieht.

Darauf freue ich mich jetzt schon! =)

23 Kommentare

  1. Lena sagt:

    einfach nur … wow

  2. Paleica sagt:

    also ich persönlich finde die strommasten gar nicht so übel ^.^ die bilder sind wirklich toll geworden und die spontanbeinachtnochmalaufstehaktionen versteh ich gut – habe ich so bei unserem ausflug in garmisch partenkirchen erlebt 😀 da ist echt einiges los bei euch, superschön! ich wohne ja viel zu nah an der stadt, ich muss immer die chance ergreifen, wenn ich mal weiter weg bin, weil die lichtverschmutzung von wien, mödling und baden überschneiden sich an vielen orten ganz gut.

    • Anne sagt:

      Dankefein! <3

      Mh, das ist krass, wie weit die Lichtverschmutzung reicht... der orange Schein auf dem vorletzten Foto kommt von einer Ansiedlung, die mehrere Kilometer weit weg liegt - und eigentlich verhältnismäßig klein ist, bei weitem keine richtige Stadt.

  3. Jemand sagt:

    Schöne Bilder. Hier im Pott hat man leider kaum eine Chance auf einen schönen Sternenhimmel.

    Sehr interessant finde ich ja das Projekt „Humanity Star“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Humanity_Star). Von dem Ding könnte man evtl. auch schöner Bilder machen, wenn man ihn während der Dämmerung sehen kann.

    • Anne sagt:

      Wow, das ist ja irre – danke fürs Drauf-Aufmerksam-Machen! Am 25. Februar soll das hier sichtbar sein – hoffentlich ist der Himmel wolkenfrei, da werde ich auf jeden Fall mit der Kamera rausgehen!

  4. Wow, das sieht richtig schön aus! 🙂 ♥

  5. Aki sagt:

    Sehr schöne Bilder sind’s geworden! (Und die Strommasten stören mich persönlich gar nicht.)

  6. Blackmoon sagt:

    Ich find die Bilder klasse … auch mit Strommasten 😀
    Müsste/sollte mich auch mal treten und probieren,so lang es noch früh genug dunkel wird/ist. Weit muss ich nicht ein mal. Ein paar Meter den Weg rauf,da ist´s tappenduster wenn man die richtige Richtung wählt. In die eine ist nämlich ein großer Firmenkomplex der Lichtverschmutzung betreibt. Bisschen Licht aus der Hinterrichtung stört nun nicht.

    Liebe Grüße
    Blackmoon

  7. Tabea sagt:

    Irre, wie viel man auf deinen Fotos erkennen kann. Ich bin richtig beeindruckt.

    Liebe Grüße

  8. nossy sagt:

    Wahnsinn, was für tolle Aufnahmen! Sogar den Orion kann ich sehr gut erkennen, wobei ich sonst auf so sternenreichen Fotos kaum noch ein Sternenbild erkennen kann.
    Einfach fantastisch.
    Ich könnte mich jetzt in diesen Moment einfach in deinen Fotos verlieren. Traumhaft. Sooooo gerne möchte ich auch mal wieder einen so tollen Sternenhimmel mit eigenen Augen sehen.

    Lieben Gruß, nossy

    • Anne sagt:

      Lieben Dank! <3

      Ja, mittlerweile kann ich zumindest ein paar Sternbilder identifizieren... bei manchen geht aber auch die Phantasie mit mir durch und ich glaube sie irgendwo ganz woanders zu erkennen. 😀

  9. […] Stars can’t shine without darkness […]

  10. Christina sagt:

    Wunderschön! Da hat sich der nächtliche Ausflug auf jeden Fall gelohnt. 🙂

  11. […] Im Februar zog ich trotz klirrender Kälte mit Stativ und Kamera auf den Hügel, um den Sternenhimmel zu fotografieren. […]

  12. […] Stars can’t shine without darkness […]

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