#21in2021: mein Bücherstapel im 3. Quartal

#21in2021 - gelesene Bücher Q3 2021

21 Bücher zu lesen habe ich mir für dieses Jahr im Rahmen der Challenge #21in2021 vorgenommen. Acht Bücher habe ich im ersten Quartal geschafft, zehn im zweiten… und dann?

Tja. In diesem Quartal bin ich nicht nur weniger zum Bloggen gekommen, sondern auch weniger zum Lesen. Gerade mal sieben Bücher sind es zwischen Juli und September geworden. Aber hey, ich habe offiziell die 21-Bücher-Marke passiert und damit mein Ziel für dieses Jahr erreicht. Zugegeben, es war niedrig gesteckt. Aber trotzdem. 😉

#19: Shy Boy – Monty Roberts

Nachdem ich vorher den Pferdeflüsterer gelesen hatte, kam danach das 2. Buch von Monty Roberts an die Reihe. Ich glaube, es stand bei mir beinahe seit seinem Erscheinungsdatum im Regal, aber gelesen habe ich es irgendwie nie. Manchmal hat man das ja mit Büchern – völlig zu Unrecht.

Shy Boy ist ein wilder, frei lebender Mustang. Monty Roberts hat als Jugendlicher einmal dank seiner Join Up-Methode mit einem wilden Mustang gearbeitet – und dieses Erlebnis fortan für sich behalten aus Angst, dass man ihm ohnehin nicht glauben und ihn als Lügner verspotten würde. Jahrzehnte später möchte er dieses Unterfangen endlich wiederholen. Diesmal ganz öffentlich, begleitet von einem Kamerateam.

Wird es ihm gelingen, Shy Boy durch seine gewaltfreie Methode innerhalb weniger Tage an Sattel & Trense zu gewöhnen…?

(Da das Buch so alt ist, halte beim Kauf am besten nach einem preiswerten gebrauchten Exemplar Ausschau.)

Shy Boy. Gespräche mit einem Mustang
Preis: 48,80 €
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#20: The Witch’s Book of Self-Care – Arin Murphy-Hiscock

An diesem Buch habe ich ein geschlagenes halbes Jahr herumgelesen. Die ganze Zeit über lag es auf meinem Nachttisch, aber ich war einfach nicht sonderlich oft in der Stimmung, etwas über Selbstfürsorge zu lesen.

Unterteilt in die fünf Kapitel Self-Care and Magic, Mental and Emotional Self-Care, Physical Self-Care, Spiritual Self-Care und Household Self-Care, geht es um die verschiedensten Aspekte des Lebens, bei denen man sich etwas Gutes tun kann. Etliche Dinge sind quasi Basics, die sich so oder so ähnlich in fast jedem Buch über modernes Hexentum finden: Edelsteine oder Räuchern etwa.

Innovativ fand ich einige Aspekte wie Hygge oder das ganz profane Thema Haushalt und Ordnung. Und ebenfalls sehr sympathisch: dass die Autorin gleich zu Beginn mit dem Klischee aufräumt, Selbstfürsorge sei, sich etwas besonders Teures zu kaufen oder alle Jubeljahre mal einen Wellnesstag einzulegen.

These media suggestions also assume that engaging in these kinds of activities will fill a gap in your life, implying that you are somehow not normal if engaging in one doesn’t fill the void in your heart. Take courage! The media view of self-care does not have to align with your sense of self-care… and, in fact, it’s probably healthier if it doesn’t.

Arin Murphy-Hiscock: The Witch’s Book of Self-Care, S. 12 f.

Da ist verdammt viel Wahres dran. Auch wenn es mit der Umsetzung bei mir teils doch etwas hapert. 😉

#21: Der Astronaut – Andy Weir

Ein Wissenschaftler, ganz auf sich allein gestellt irgendwo jwd im Weltraum – wer denkt da nicht gleich an den Marsianer? Aus der Feder des gleichen Autors ist nun eine neue Geschichte entsprungen, die erstmal ähnlich klingt und doch völlig anders ist.

Als Ryland Grace aufwacht, erinnert er sich an gar nichts, nicht einmal an seinen eigenen Namen. Der Raum um ihn herum ist irgendwie merkwürdig. Und neben ihm liegen zwei Leichen, die schon vor langer Zeit gestorben sein müssen.

Den Raum identifiziert er schließlich als ein Raumschiff außerhalb unseres Sonnensystems und nach und nach kehrt seine Erinnerung zurück… er ist der letzte Überlebende einer Mission, von der nicht weniger abhängt als die Rettung der gesamten Menschheit. Denn eine außerirdische Spezies, die sich von Licht ernährt, hat die Sonne erreicht… und wenn deren Licht & Wärme abnehmen, drohen verheerende Folgen für Klima und Nahrungsmittel.
Die Mission führt ihn zu einer ungeahnten Begegnung… aus der sich die wohl ungewöhnlichste Freundschaft ever entwickelt.

Das war mal wieder einer der Romane, bei denen es mich auf den letzten Seiten traurig stimmte, Abschied von den Protagonisten nehmen zu müssen.

Der Astronaut: Roman
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#22: The Facilitative Way – Priscilla H. Wilson

Ein Re-Read: zum ersten Mal habe ich dieses Buch vor zwei oder drei Jahren gelesen und mir damals schon viele Passagen mit dem Textmarker angestrichen. Das hat es mir jetzt ermöglicht, die Seiten schnell zu überfliegen und nur die relevanten Abschnitte genauer nachzulesen.

Facilitative Leadership ist ein mir sehr sympathischer Ansatz. Grundsätzlich geht es darum, als Vorgesetzter sein Team nicht herumzukommandieren, sondern zu unterstützen und optimale Rahmenbedingungen zu schaffen, damit produktiv gearbeitet werden kann. Das geschieht in erster Linie durch ein entsprechendes Mindset und gezielte Kommunikation. Gerade im Change Management ist das ja das A und O.

Ich bin ein großer Fan von Grafiken und Diagramme, die solche Ansätze illustrieren – und davon gibt es hier jede Menge. Damit das Ganze dann aber auch in der Praxis gelingt, wartet das rund 200 Seiten starke Buch mit zahlreichen konkreten Schritt-für-Schritt-Anleitungen auf.

Ein Lesetipp für alle, die in Teams arbeiten… und nicht unbedingt nur für Vorgesetzte.

The Facilitative Way: Leadership That Makes the Difference
Preis: 22,05 €
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#23: Der Lehrling des Feldschers – Greg Walters

Geschichte trifft Fantasy: gegen Ende des Dreißigjährigen Kriegs zieht der Waisenjunge Gustav als Lehrling mit einem Schwarzen Feldscher durch die Lande. Feldschere waren damals Heiler auf dem Schlachtfeld – und Schwarze Feldschere versorgen nicht nur Menschen, sondern auch Dämonen.

Die Handlung wird nie langweilig, sondern nimmt schnell Fahrt auf und überzeugt durch etliche Wendungen und Verwicklungen verschiedener Erzählstränge.

Ich mochte es, dass die Geschichte in Deutschland spielt, weil man zu Städten wie Osnabrück einfach einen anderen Bezug hat als zu irgendwelchen ausgedachten Welten. Außerdem lernt man reale historische Persönlichkeiten kennen wie etwa Maximilian von und zu Trauttmansdorff.

Stellenweise passen das historische Setting und die eher lockere Sprache allerdings nicht ganz zueinander. Und bei sowas bin ich dann ja picky – wenn das dritte Mal jemand irgendetwas „genervt“ tut, fällt mir das einfach auf.

Nichtsdestotrotz eine Leseempfehlung!

Der Lehrling des Feldschers (Die Feldscher Chroniken, Band 1)
Preis: 14,99 €
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#24: Der Lehrling des Feldschers 2 – Greg Walters

… und weiter geht die Geschichte: die Wirren des Dreißigjährigen Kriegs halten noch immer an, aber Gustav und sein Meister wurden mittlerweile durch Intrigen aus der Zunft der Schwarzen Feldschere verstoßen. Auf sich allein gestellt, kämpfen sie im harten Winter um ihr Überleben. Kälte und Hunger sind dabei nicht das einzige, was sie bedrohen…

Genauso spannend geschrieben wie der erste Teil, konnte mich hier nun auch die Sprache mehr überzeugen. Ich kann es kaum erwarten, hoffentlich bald auch den dritten Band zu lesen!

Der Lehrling des Feldschers II (Die Feldscher Chroniken, Band 2)
Preis: 14,99 €
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#25: Unkaputtbar – Nicole Jäger

Nach all der Fantasy musste es dann mal wieder ein Exkurs in die Realität sein… und Biographien lese ich ohnehin gern.

In Unkaputtbar setzt sich die Hamburger Kabarettistin mit häuslicher Gewalt auseinander, die sie jahrelang in Beziehungen erfahren hat. Dreh- und Angelpunkt des Buchs ist dabei die Frage, wieso in aller Welt sie sich überhaupt immer wieder auf solche toxischen Partnerschaften eingelassen hat und sie jahrelang nicht beenden konnte. Gerade, da sie als selbstbewusste Frau, die regelmäßig auf der Bühne steht, nicht das Klischee des verhuschten Opfers erfüllt.

Der Untertitel „Wie mein Mangel an Selbstwert zum Problem wurde und wie ich da wieder rauskam“ deutet schon an, in welche Richtung die Erkenntnis geht. Und da das Ding mit dem Selbstwertgefühl bei mir ganz unabhängig vom Thema Beziehung auch so eine Sache ist, habe ich mir etliche Passagen mit dem Textmarker gelb angestrichen.


Für das 4. Quartal liegt hier schon ein beachtlicher Stapel an Büchern parat… schau’n mer mal, ob ich demnächst also wieder mehr zum Lesen (und Bloggen!) komme. 🙂

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