KölnTriathlon 2014 – mein erster Triathlon! \o/

7. September 2014- aktualisiert: 30. November 2020 Leben 11 Kommentare

Obacht, jetzt kommt erstmal viel Text – wie ich mich auf den KölnTriathlon vorbereitet habe, wie es gestern lief und wieso der Tag um ein Haar in einer bösen Katastrophe geendet hätte.
Am Ende folgt dann die Fotostrecke. 🙂

Kleine Rückblende:

Wir schreiben den 31. August 2013. Ein wolkenverhangener Tag in Köln-Fühlingen, und während der Beste bei seinem ersten Triathlon startet, fotografiere ich ihn und Hunderte andere Athleten als akkreditierte Fotografin.
Schwimmen, Radfahren, Laufen – was für ein Riesenpaket, denke ich mir. Sowas würde ich nie machen! Allein schon das Schwimmen… uargh, mit einem Blick auf das dunkle, fast schwarz wirkende Wasser des Fühlinger Sees bin ich heilfroh, nicht in diese Brühe reinzumüssen. Ich empfinde verdammten Respekt für alle, die sich das zutrauen.

„Habe ich das wirklich getan…?!“

Zwei Tage später. Ich bin mit dem Sichten und Bearbeiten der Fotos fertig, du findest sie hier im Artikel Fotos vom Carglass Cologne Triathlon Weekend 2013. Wir sitzen bei einem Glas Wein bei meinen Eltern, und der Beste erzählt wieder einmal mit leuchtenden Augen, wie großartig er den Triathlon fand… und dann passiert, was passieren musste: ich rufe die Webseite des KölnTriathlons auf – und melde mich an.
Aus einem spontanen „OMG, habe ich das gerade wirklich getan?!“ wird dann auch am nächsten Tag erstmal ein „OMG, habe ich das gestern wirklich getan?!“ – ja, verdammt. ^^

700m schwimmen, 26km Radfahren und 7km laufen sollten mich bei der CologneSmart-Distanz erwarten.

Mit dem Radtraining hatte ich ja ein paar Monate vorher ernsthafter begonnen, seit ich mir im Juni ein Crossbike gekauft hatte. Laufen ging ich auch mehr oder weniger regelmäßig, ein paar Wochen später stand ja im Rahmen des KölnMarathons auch mal wieder ein Halbmarathon an. Aber Schwimmen?! Srsly?! – Naja, spätestens jetzt hatte ich einen Grund, mich schleunigst damit zu befassen. Und schon fuhr ich einen Tag später todesmutig ins Schwimmbad… über die Anfänge meines Schwimmtrainings habe ich hier ja mal gebloggt.

Unternehmen Bleiente

Fortan ging ich mehr oder minder regelmäßig schwimmen. Das mit dem Kraulschwimmen hing ich irgendwann im Januar an den Nagel, weil ich es wortwörtlich satt hatte, jedesmal entweder literweise Chlorwasser zu verschlucken oder nur zweimal pro Bahn zu atmen. ^^ Bleiben wir halt beim guten, alten Brustschwimmen. Dass ich damit im Laufe der Wochen auch auf der Sportbahn, wo recht geübt aussehende Brustschwimmerinnen unterwegs waren, schneller war und das Tempo auch durchhielt, beruhigte mich etwas. 😉

Blieb die Sache mit dem See. Ein hell erleuchtetes, drei Meter tiefes Schwimmbad mit sauber gechlortem Wasser ist die eine Sache. Ein bis zu 15m tiefer, mit Pflanzen bewachsener und von Fischen bevölkerter See eine ganz andere. Ich war doch überhaupt noch nie in einem See schwimmen gewesen, außer mal im zarten Alter von vier oder so, wo meine Mom mich alsbald panisch davon abhielt. ^^

An dieser Stelle ist es dann mal Zeit für ein Lob an den Besten, der sich mein Hadern mit dem Schicksal geduldig anhörte und schließlich im Juli mit mir zum Van-Diergarth-See hier in Leverkusen fuhr. Außer uns war keiner da und wir schwammen in Ufernähe hin und her. So ganz geheuer war mir das ja nicht, weil es ein Baggersee ist, der schon wenige Meter später steil abfällt und man dann nur noch ein dunkelgraues, eiskaltes Loch sieht… brrrr. Bammel hatte ich danach immer noch, aber immerhin war ich schon mal in einem See schwimmen gewesen.

Ein oder zwei Wochen später fuhren wir dann zum Fühlinger See, der insgesamt sehr groß und verzweigt ist. Der Triathlon wird auf der Regattabahn ausgetragen und dort kann man auch trainieren. Während man sonntagmorgens um acht fast alleine ist, tummeln sich dort unter der Woche nach Feierabend Dutzende Schwimmer, meist in Neoprenanzügen. Hab ich nicht, geht auch ohne. 😉
Wenn man sich einmal überwunden hat, in das kalte Wasser zu klettern, gewöhnt man sich auch relativ schnell an die Temperatur. Zum Schwimmen ist es super, dass die Regattabahn in mehrere Bahnen unterteilt ist, weil man sich dadurch an den Bojen orientieren kann. Insgesamt war ich vor dem Triathlon dreimal im Fühlinger See schwimmen und das hat einen Riesenbatzen Nervosität genommen. Kann ich also nur empfehlen.

Die Regattabahn auf dem Fühlinger See in Köln
Die Regattabahn auf dem Fühlinger See in Köln

Sonstige Vorbereitung

Ich bin ein paar Mal mit dem Rad zum Schwimmen gefahren, auch zu unterschiedlich weit entfernten Bädern (das weiteste war bis nach Dormagen und von da aus bin ich über Köln zurückgefahren). Längere Radtouren zwischen 50 und 100km habe ich öfters absolviert.
Einmal habe ich einen kompletten Triathlon durchgezogen (8km mit dem Rad zum Schwimmbad, 1.800m schwimmen, 8km mit dem Rad zurück, 3,3km laufen).  Aber nach längeren Radstrecken auch mal weiter zu laufen, habe ich sträflich vernachlässigt. Und das sollte ich noch bereuen. 😉

Und dann war es soweit.

Seit meiner Anmeldung habe ich ungelogen jeden Tag an diesen verdammten Triathlon gedacht. ^^
„Noch zwei Monate…“, „Heute in einer Woche…!“, „… oh verdammt, heute!“

Ich war ziemlich nervös, ja.
Donnerstags holte der Beste unsere Startunterlagen ab und dann bastelten wir erstmal. Auf den Helm müssen drei Aufkleber mit der Startnummer gepappt werden, am Fahrrad muss die Startnummer befestigt werden. Dodaal professionell haben wir sie nicht einfach angeklebt, was später beim Abpiddeln total nervt, sondern haben sie laminiert, gelocht und mit Kabelbinder befestigt. Die Verpflegung, Radbrille und sonstigen Krempel für die Wechselzone haben wir in geräumige Boxen gepackt, die man regendicht verschließen kann. Tadaa:

Unsere Rädern und die Boxen für die Wechselzone
Unsere Räder und die Boxen für die Wechselzone

Freitagabend brachten wir die Räder zum Bike-CheckIn. Dort werden die Bremsen überprüft und ob der Helm zuverlässig sitzt. Anschließend stellt man das Rad in der Wechselzone ab, d.h. auf dem Parkplatz ist ein großes Areal mit Gitterzäunen abgesperrt und man hängt sein Rad auf eine Stange. Den „Parkplatz“ sollte man sich dabei gut merken. 😉
Wir waren früh dran und ich erwischte praktischerweise einen Platz ganz außen.

Mein Rad in der Wechselzone
Mein Rad in der Wechselzone

Und dann war der Samstagmorgen da. Meine Mom kam netterweise her, damit Hund und Katze den Tag über nicht alleine wären. Der Hund sollte uns allen übrigens noch einen Riesenschreck einjagen, aber dazu später.

Um kurz nach neun fuhren wir los, ergatterten einen Platz auf dem nächstgelegenen Parkplatz (im letzten Jahr mussten wir endlos weit durch die Pampa latschen) und deponierten die Boxen in der Wechselzone.

Um 10.30 fand meine Wettkampfbesprechung statt, d.h. die Strecken wurden kurz vorgestellt, um welche Bojen man schwimmen musste, dass man tunlichst über die Matten für die Zeitnahme laufen musste, ab welchem Punkt man aufs Rad steigen durfte und ab wo man wieder absteigen musste, dass man keinen Windschatten fahren durfte und so weiter.

Eine letzte Umarmung mit dem Besten, und dann war es auch schon kurz vor 11 und unsere Startgruppe bewegte sich mehr oder weniger zögerlich in Richtung Schwimmeinstieg, d.h. zu einer Plattform im See. „Wie Vieh, das zur Schlachtbank getrieben wird…“, bemerkte eine Teilnehmerin neben mir mit belegter Stimme… ^^
Rein ins Wasser, da konnte man dann erstmal noch kurz stehenbleiben und sich an die Temperatur (19,5°C)gewöhnen, ehe ich dann in Richtung Start schwamm. Um nicht über den Haufen geschwommen zu werden, hielt mich hinten und rechts außen.
„Zehn… neun… acht…“, zählte der Countdown runter, und dann ging’s auch schon los. „Wahnsinn, jetzt nimmst du echt an einem Triathlon teil…“, dachte ich noch, und dann konzentrierte ich mich nur aufs Schwimmen. Nachdem die schnelleren Kraulschwimmer von dannen gezogen waren und sich das Feld auseinander gezogen hatte, konnte ich zwei Bahnen weiter nach innen wechseln und stellte beruhigt fest, dass ich immerhin nicht die Letzte war. ^^ Um die blaue Boje außenrum, auf der anderen Bahn zurück – und dann fing meine Schwimmbrille an zu beschlagen. „Du liebe Zeit, gleich seh ich gar nix  mehr außer Nebel…“ – ich legte einen Zahn zu und schloss auf den nächstbesten Schwimmer vor mir auf, um nicht am Ende völlig orientierungslos in die falsche Richtung zu schwimmen. ^^

Ich kam dann aber doch gut zum Schwimmausstieg (wo es extrem hilfreich ist, dass einen helfende Hände aus dem Wasser auf die Treppe ziehen) und zog mir im Laufen die Brille und Badekappe vom Kopf. Über ein Spalier läuft man zwischen den Zuschauern bergauf in Richtung Wechselzone. Witzigerweise hat der Beste mich dabei gefilmt und mir ein „Hey, du lebst noch!“ zugerufen, woraufhin ich ihn auf dem Video angrinse… ich weiß davon allerdings absolut gar nichts mehr. ^^
Blick auf die Uhr: 20 Minuten habe ich für die 700m schwimmen gebraucht. Nicht phänomenal schnell, aber 10 Minuten schneller, als ich es veranschlagt hatte. 🙂 (Wobei die Zeit übrigens für alle Schwimmer ab dem Startschuss zählt, auch wenn man sich dabei noch weiter hinten im Feld hinter der Startlinie befindet.)

In der Wechselzone habe ich mir zuallererst den Radhelm plus Radbrille aufgesetzt und das Band mit der Startnummer umgeschnallt. Fasst man nämlich das Rad an, ohne dass der Helm geschlossen ist, gibt’s eine Strafe. Ebenso muss die Startnummer beim Radfahren auf dem Rücken befestigt sein, beim Laufen allerdings vorne. Über so ein Startnummernband kann man sie einfach rumziehen.
Dann schnell die Füße abtrocknen, Socken und Schuhe anziehen, dabei ein Twix in den Mund stopfen und mit ein paar Schlucken Red Bull runterspülen. Übrigens habe ich mich dafür entschieden, auch zum Radfahren meine Laufschuhe anzuziehen und nicht die Klickschuhe. Es würde nämlich mehrere 180°-Wenden geben, und wenn ich dann im Fall der Fälle nicht rechtzeitig aus den Klickern rauskäme… nee, das Risiko wollte ich mir ersparen. ^^

Knapp vier Minuten nach dem Schwimmausstieg saß ich denn auch schon auf dem Rad. Zwei Runden musste ich fahren, wobei die Radstrecke aufgrund einer Baustelle kurzerhand auf 24km verkürzt werden musste, wofür es später 7,8 statt 7km zu laufen sein würden.

Gefühlt ging es deutlich mehr bergauf als bergab und die 180°-Kehren ging ich vorsichtig an, insgesamt kam ich mit der Strecke aber gut zurecht. Für die 24km habe ich 58 Minuten gebraucht, dann ging es auch schon wieder zurück in die Wechselzone. Auch diesmal lautete die Parole wieder: erst das Bike aufhängen, dann den Helm absetzen. Radbrille abnehmen, noch ein paar Schlucke Red Bull und loslaufen.

Ehh, sagte ich laufen? – Staksen trifft es eher. Jetzt bekam ich nämlich die Quittung dafür, dass ich den Wechsel vom Radfahren zum Laufen im Training so sträflich vernachlässigt hatte. Meine Beine fühlten sich hölzern an, an normale Schritte war nicht zu denken. Schon nach ein paar Hundert Metern drohte mein rechter Wadenmuskel zuzumachen und ich versuchte ihn erstmal zu lockern und ging ein Stück. Dann wieder antraben… du liebe Güte… eine Teilnehmerin neben mir hatte ähnliche Probleme und wir mussten darüber lachen, dass wir uns beide so fühlten, als würden wir zum ersten Mal laufen. ^^
Die Strecke führte in einem Bogen um den Fühlinger See herum, war also wirklich nett. Ich „lief“ in einem Trupp von vier oder fünf Leuten, wobei unser sogenanntes Tempo wirklich jenseits von gut und böse war. Zwischendurch ging ich immer mal wieder ein Stück, weil ich mir nicht sicher war, was mit dem Muskel passieren würde, wenn ich einfach die Zähne zusammenbeißen und weiterlaufen würde. Solche Probleme habe ich echt selten und einen richtigen Krampf hatte ich noch nie, kann aber auch gut darauf verzichten. 😉 Dann wieder laufen, bis die Wade wieder zuging… und wieder gehen… du liebe Güte. Auch abgesehen von dem Muskelproblem war ich mittlerweile echt fertig und verfluchte die ganzen Steigungen, die da noch kamen. ^^

Dann war es aber geschafft… nochmal den Hügel vom Anfang der Laufstrecke hoch und wieder runter, diesmal aber rechts statt links abbiegen und endlich war die Zielgerade erreicht. Da war es mir dann auch egal, was mit dem Muskel passieren würde, und bin das letzte Stück gerannt (bzw. habe das getan, was sich im Vergleich zu vorher wie Rennen anfühlte *g*)… durch’s Ziel… um jubeld die Arme hochzureißen oder sowas war ich echt zu fertig… aber dann war’s geschafft! Ich hatte einen Triathlon gefinisht!

Im Ziel bekam jeder eine Medaille und, als Hommage an den Iron Man auf Hawaii, eine Blumenkette umgehängt, dazu gab’s ein Finisher-Shirt und ein Handtuch.
Im „Athlet’s Garden“ konnte man sich dann mit Getränken und Essen versorgen (wobei ich außer einem Stück Gurke nichts runterbekam) und mit den anderen Teilnehmern plaudern. Unser Lauftrüppchen fiel sich nachher grinsend in die Arme und wir gratulierten uns alle gegenseitig, durchgehalten zu haben. ^^

Insgesamt habe ich 2:20 gebraucht, was 40 Minuten schneller ist als ich erwartet hatte (ja, ich hatte mich an den Letzten vom Vorjahr orientiert *g*).

Der Beste bei den CologneOlympics

Mittlerweile war es also halb zwei und der Beste würde noch mindestens zwei Stunden lang unterwegs sein. Der ist nämlich wieder über die olympische Distanz gestartet, sprich 1.500m schwimmen, 40km auf dem Rad und 10km laufen.

Ich ging also zum Auto, holte meine Kamera und vertrieb mir die Zeit mit Fotografieren. Das Schwimmen des Besten hatte ich verpasst, ich sah ihn aber auf dem Rad und dann auf der Laufstrecke, wo ich auch ein kurzes Stück mit ihm zusammen lief.
Und hej: seit Monaten hat der Beste Probleme mit dem Knie, mit einem Fersensporn und einer Entzündung der Plantarsehne im Fuß. Radfahren und Schwimmen ging also, aber an Lauftraining war nicht zu denken bzw. wurde mit wahnsinnigen Schmerzen quittiert. Und trotzdem ist er gestern gestartet und ist die vollen 10km durchgelaufen! Chapeau!

Ein gemeinsames Selfie durfte am Ende natürlich nicht fehlen. Himmel, waren wir groggy! ;-)
Ein gemeinsames Selfie durfte am Ende natürlich nicht fehlen. Himmel, waren wir groggy! 😉

Schrecksekunde daheim

Nachdem auch er schließlich im Ziel war, haben wir unsere Räder aus der Wechselzone geholt und sind nach Hause gefahren, wo Muttern, Hund und Katze warteten. Und mit was platzte meine Mom dann heraus? – „Der Hund ist vom Balkon gesprungen!“ oO

Wtf…?! – Nach vorne raus ist unsere Wohnung ebenerdig, der Hof ist aber ausgeschachtet worden und somit entspricht der Balkon quasi dem 1. Stock. An der Balkonfront geht es somit gut vier Meter nach unten, an der Seite zum Rasen hin zum Glück „nur“ rund drei Meter. Und meine Mom saß auf dem Balkon, als Nala wohl auf einmal seelenruhig aufgestanden ist, zur seitlichen Brüstung lief (da, wo auch die Katzentreppe befestigt ist)… und erst auf die Brüstung und dann nach unten sprang. oO
Meine Mom hat natürlich einen riesigen Schrecken bekommen und ist nach unten gerast, wo der Hund mit eingeklemmten Schwanz perplex wartete… zum Glück ist Nala nichts passiert! Sie humpelt nicht und ist ganz die alte. Vermutlich ist in ihrem kleinen Schädel eine Sicherung durchgebrannt und sie kam auf die Idee, doch auch genauso wie die Katze auf der Balkonbrüstung entlangspazieren und über die Katzentreppe nach unten verschwinden zu können… du liebe Güte…. mich überläuft’s immer noch eiskalt, wenn ich mir vorstelle, was da hätte passieren können. Viecher… oO

Jetzt haben wir die Brüstung an der Seite mit Blumentöpfen verstellt…

Fotos vom Carglass Cologne Triathlon Weekend 2014

Naja. Zurück zum Triathlon. Wer beim Lesen bis hierher durchgehalten hat, wird jetzt endlich mit der Fotostrecke belohnt. 😉
Fotografiert habe ich die 1. und 2. Gruppe der CologneOlympics.

Kölntriathlon 2014 - Carglass Cologne Triathlon Weekend
Kölntriathlon 2014 - Carglass Cologne Triathlon Weekend
Kölntriathlon 2014 - Carglass Cologne Triathlon Weekend
Kölntriathlon 2014 - Carglass Cologne Triathlon Weekend
Kölntriathlon 2014 - Carglass Cologne Triathlon Weekend
Kölntriathlon 2014 - Carglass Cologne Triathlon Weekend
Kölntriathlon 2014 - Carglass Cologne Triathlon Weekend
Kölntriathlon 2014 - Carglass Cologne Triathlon Weekend
Kölntriathlon 2014 - Carglass Cologne Triathlon Weekend
Kölntriathlon 2014 - Carglass Cologne Triathlon Weekend
Kölntriathlon 2014 - Carglass Cologne Triathlon Weekend
Kölntriathlon 2014 - Carglass Cologne Triathlon Weekend
Kölntriathlon 2014 - Carglass Cologne Triathlon Weekend

So… und nachdem mein erster Gedanke im Ziel gestern „Uff! Nie wieder Triathlon!“ war, melde ich mich gleich für nächstes Jahr an… jetzt bin ich angefixt! ^^

Zu diesen Themen gibt’s noch mehr Artikel:

KölnTriathlon 2014 – mein erster Triathlon! \o/

7. September 2014- aktualisiert: 30. November 2020 Leben 11 Kommentare

Obacht, jetzt kommt erstmal viel Text – wie ich mich auf den KölnTriathlon vorbereitet habe, wie es gestern lief und wieso der Tag um ein Haar in einer bösen Katastrophe geendet hätte.
Am Ende folgt dann die Fotostrecke. 🙂

Kleine Rückblende:

Wir schreiben den 31. August 2013. Ein wolkenverhangener Tag in Köln-Fühlingen, und während der Beste bei seinem ersten Triathlon startet, fotografiere ich ihn und Hunderte andere Athleten als akkreditierte Fotografin.
Schwimmen, Radfahren, Laufen – was für ein Riesenpaket, denke ich mir. Sowas würde ich nie machen! Allein schon das Schwimmen… uargh, mit einem Blick auf das dunkle, fast schwarz wirkende Wasser des Fühlinger Sees bin ich heilfroh, nicht in diese Brühe reinzumüssen. Ich empfinde verdammten Respekt für alle, die sich das zutrauen.

„Habe ich das wirklich getan…?!“

Zwei Tage später. Ich bin mit dem Sichten und Bearbeiten der Fotos fertig, du findest sie hier im Artikel Fotos vom Carglass Cologne Triathlon Weekend 2013. Wir sitzen bei einem Glas Wein bei meinen Eltern, und der Beste erzählt wieder einmal mit leuchtenden Augen, wie großartig er den Triathlon fand… und dann passiert, was passieren musste: ich rufe die Webseite des KölnTriathlons auf – und melde mich an.
Aus einem spontanen „OMG, habe ich das gerade wirklich getan?!“ wird dann auch am nächsten Tag erstmal ein „OMG, habe ich das gestern wirklich getan?!“ – ja, verdammt. ^^

700m schwimmen, 26km Radfahren und 7km laufen sollten mich bei der CologneSmart-Distanz erwarten.

Mit dem Radtraining hatte ich ja ein paar Monate vorher ernsthafter begonnen, seit ich mir im Juni ein Crossbike gekauft hatte. Laufen ging ich auch mehr oder weniger regelmäßig, ein paar Wochen später stand ja im Rahmen des KölnMarathons auch mal wieder ein Halbmarathon an. Aber Schwimmen?! Srsly?! – Naja, spätestens jetzt hatte ich einen Grund, mich schleunigst damit zu befassen. Und schon fuhr ich einen Tag später todesmutig ins Schwimmbad… über die Anfänge meines Schwimmtrainings habe ich hier ja mal gebloggt.

Unternehmen Bleiente

Fortan ging ich mehr oder minder regelmäßig schwimmen. Das mit dem Kraulschwimmen hing ich irgendwann im Januar an den Nagel, weil ich es wortwörtlich satt hatte, jedesmal entweder literweise Chlorwasser zu verschlucken oder nur zweimal pro Bahn zu atmen. ^^ Bleiben wir halt beim guten, alten Brustschwimmen. Dass ich damit im Laufe der Wochen auch auf der Sportbahn, wo recht geübt aussehende Brustschwimmerinnen unterwegs waren, schneller war und das Tempo auch durchhielt, beruhigte mich etwas. 😉

Blieb die Sache mit dem See. Ein hell erleuchtetes, drei Meter tiefes Schwimmbad mit sauber gechlortem Wasser ist die eine Sache. Ein bis zu 15m tiefer, mit Pflanzen bewachsener und von Fischen bevölkerter See eine ganz andere. Ich war doch überhaupt noch nie in einem See schwimmen gewesen, außer mal im zarten Alter von vier oder so, wo meine Mom mich alsbald panisch davon abhielt. ^^

An dieser Stelle ist es dann mal Zeit für ein Lob an den Besten, der sich mein Hadern mit dem Schicksal geduldig anhörte und schließlich im Juli mit mir zum Van-Diergarth-See hier in Leverkusen fuhr. Außer uns war keiner da und wir schwammen in Ufernähe hin und her. So ganz geheuer war mir das ja nicht, weil es ein Baggersee ist, der schon wenige Meter später steil abfällt und man dann nur noch ein dunkelgraues, eiskaltes Loch sieht… brrrr. Bammel hatte ich danach immer noch, aber immerhin war ich schon mal in einem See schwimmen gewesen.

Ein oder zwei Wochen später fuhren wir dann zum Fühlinger See, der insgesamt sehr groß und verzweigt ist. Der Triathlon wird auf der Regattabahn ausgetragen und dort kann man auch trainieren. Während man sonntagmorgens um acht fast alleine ist, tummeln sich dort unter der Woche nach Feierabend Dutzende Schwimmer, meist in Neoprenanzügen. Hab ich nicht, geht auch ohne. 😉
Wenn man sich einmal überwunden hat, in das kalte Wasser zu klettern, gewöhnt man sich auch relativ schnell an die Temperatur. Zum Schwimmen ist es super, dass die Regattabahn in mehrere Bahnen unterteilt ist, weil man sich dadurch an den Bojen orientieren kann. Insgesamt war ich vor dem Triathlon dreimal im Fühlinger See schwimmen und das hat einen Riesenbatzen Nervosität genommen. Kann ich also nur empfehlen.

Die Regattabahn auf dem Fühlinger See in Köln
Die Regattabahn auf dem Fühlinger See in Köln

Sonstige Vorbereitung

Ich bin ein paar Mal mit dem Rad zum Schwimmen gefahren, auch zu unterschiedlich weit entfernten Bädern (das weiteste war bis nach Dormagen und von da aus bin ich über Köln zurückgefahren). Längere Radtouren zwischen 50 und 100km habe ich öfters absolviert.
Einmal habe ich einen kompletten Triathlon durchgezogen (8km mit dem Rad zum Schwimmbad, 1.800m schwimmen, 8km mit dem Rad zurück, 3,3km laufen).  Aber nach längeren Radstrecken auch mal weiter zu laufen, habe ich sträflich vernachlässigt. Und das sollte ich noch bereuen. 😉

Und dann war es soweit.

Seit meiner Anmeldung habe ich ungelogen jeden Tag an diesen verdammten Triathlon gedacht. ^^
„Noch zwei Monate…“, „Heute in einer Woche…!“, „… oh verdammt, heute!“

Ich war ziemlich nervös, ja.
Donnerstags holte der Beste unsere Startunterlagen ab und dann bastelten wir erstmal. Auf den Helm müssen drei Aufkleber mit der Startnummer gepappt werden, am Fahrrad muss die Startnummer befestigt werden. Dodaal professionell haben wir sie nicht einfach angeklebt, was später beim Abpiddeln total nervt, sondern haben sie laminiert, gelocht und mit Kabelbinder befestigt. Die Verpflegung, Radbrille und sonstigen Krempel für die Wechselzone haben wir in geräumige Boxen gepackt, die man regendicht verschließen kann. Tadaa:

Unsere Rädern und die Boxen für die Wechselzone
Unsere Räder und die Boxen für die Wechselzone

Freitagabend brachten wir die Räder zum Bike-CheckIn. Dort werden die Bremsen überprüft und ob der Helm zuverlässig sitzt. Anschließend stellt man das Rad in der Wechselzone ab, d.h. auf dem Parkplatz ist ein großes Areal mit Gitterzäunen abgesperrt und man hängt sein Rad auf eine Stange. Den „Parkplatz“ sollte man sich dabei gut merken. 😉
Wir waren früh dran und ich erwischte praktischerweise einen Platz ganz außen.

Mein Rad in der Wechselzone
Mein Rad in der Wechselzone

Und dann war der Samstagmorgen da. Meine Mom kam netterweise her, damit Hund und Katze den Tag über nicht alleine wären. Der Hund sollte uns allen übrigens noch einen Riesenschreck einjagen, aber dazu später.

Um kurz nach neun fuhren wir los, ergatterten einen Platz auf dem nächstgelegenen Parkplatz (im letzten Jahr mussten wir endlos weit durch die Pampa latschen) und deponierten die Boxen in der Wechselzone.

Um 10.30 fand meine Wettkampfbesprechung statt, d.h. die Strecken wurden kurz vorgestellt, um welche Bojen man schwimmen musste, dass man tunlichst über die Matten für die Zeitnahme laufen musste, ab welchem Punkt man aufs Rad steigen durfte und ab wo man wieder absteigen musste, dass man keinen Windschatten fahren durfte und so weiter.

Eine letzte Umarmung mit dem Besten, und dann war es auch schon kurz vor 11 und unsere Startgruppe bewegte sich mehr oder weniger zögerlich in Richtung Schwimmeinstieg, d.h. zu einer Plattform im See. „Wie Vieh, das zur Schlachtbank getrieben wird…“, bemerkte eine Teilnehmerin neben mir mit belegter Stimme… ^^
Rein ins Wasser, da konnte man dann erstmal noch kurz stehenbleiben und sich an die Temperatur (19,5°C)gewöhnen, ehe ich dann in Richtung Start schwamm. Um nicht über den Haufen geschwommen zu werden, hielt mich hinten und rechts außen.
„Zehn… neun… acht…“, zählte der Countdown runter, und dann ging’s auch schon los. „Wahnsinn, jetzt nimmst du echt an einem Triathlon teil…“, dachte ich noch, und dann konzentrierte ich mich nur aufs Schwimmen. Nachdem die schnelleren Kraulschwimmer von dannen gezogen waren und sich das Feld auseinander gezogen hatte, konnte ich zwei Bahnen weiter nach innen wechseln und stellte beruhigt fest, dass ich immerhin nicht die Letzte war. ^^ Um die blaue Boje außenrum, auf der anderen Bahn zurück – und dann fing meine Schwimmbrille an zu beschlagen. „Du liebe Zeit, gleich seh ich gar nix  mehr außer Nebel…“ – ich legte einen Zahn zu und schloss auf den nächstbesten Schwimmer vor mir auf, um nicht am Ende völlig orientierungslos in die falsche Richtung zu schwimmen. ^^

Ich kam dann aber doch gut zum Schwimmausstieg (wo es extrem hilfreich ist, dass einen helfende Hände aus dem Wasser auf die Treppe ziehen) und zog mir im Laufen die Brille und Badekappe vom Kopf. Über ein Spalier läuft man zwischen den Zuschauern bergauf in Richtung Wechselzone. Witzigerweise hat der Beste mich dabei gefilmt und mir ein „Hey, du lebst noch!“ zugerufen, woraufhin ich ihn auf dem Video angrinse… ich weiß davon allerdings absolut gar nichts mehr. ^^
Blick auf die Uhr: 20 Minuten habe ich für die 700m schwimmen gebraucht. Nicht phänomenal schnell, aber 10 Minuten schneller, als ich es veranschlagt hatte. 🙂 (Wobei die Zeit übrigens für alle Schwimmer ab dem Startschuss zählt, auch wenn man sich dabei noch weiter hinten im Feld hinter der Startlinie befindet.)

In der Wechselzone habe ich mir zuallererst den Radhelm plus Radbrille aufgesetzt und das Band mit der Startnummer umgeschnallt. Fasst man nämlich das Rad an, ohne dass der Helm geschlossen ist, gibt’s eine Strafe. Ebenso muss die Startnummer beim Radfahren auf dem Rücken befestigt sein, beim Laufen allerdings vorne. Über so ein Startnummernband kann man sie einfach rumziehen.
Dann schnell die Füße abtrocknen, Socken und Schuhe anziehen, dabei ein Twix in den Mund stopfen und mit ein paar Schlucken Red Bull runterspülen. Übrigens habe ich mich dafür entschieden, auch zum Radfahren meine Laufschuhe anzuziehen und nicht die Klickschuhe. Es würde nämlich mehrere 180°-Wenden geben, und wenn ich dann im Fall der Fälle nicht rechtzeitig aus den Klickern rauskäme… nee, das Risiko wollte ich mir ersparen. ^^

Knapp vier Minuten nach dem Schwimmausstieg saß ich denn auch schon auf dem Rad. Zwei Runden musste ich fahren, wobei die Radstrecke aufgrund einer Baustelle kurzerhand auf 24km verkürzt werden musste, wofür es später 7,8 statt 7km zu laufen sein würden.

Gefühlt ging es deutlich mehr bergauf als bergab und die 180°-Kehren ging ich vorsichtig an, insgesamt kam ich mit der Strecke aber gut zurecht. Für die 24km habe ich 58 Minuten gebraucht, dann ging es auch schon wieder zurück in die Wechselzone. Auch diesmal lautete die Parole wieder: erst das Bike aufhängen, dann den Helm absetzen. Radbrille abnehmen, noch ein paar Schlucke Red Bull und loslaufen.

Ehh, sagte ich laufen? – Staksen trifft es eher. Jetzt bekam ich nämlich die Quittung dafür, dass ich den Wechsel vom Radfahren zum Laufen im Training so sträflich vernachlässigt hatte. Meine Beine fühlten sich hölzern an, an normale Schritte war nicht zu denken. Schon nach ein paar Hundert Metern drohte mein rechter Wadenmuskel zuzumachen und ich versuchte ihn erstmal zu lockern und ging ein Stück. Dann wieder antraben… du liebe Güte… eine Teilnehmerin neben mir hatte ähnliche Probleme und wir mussten darüber lachen, dass wir uns beide so fühlten, als würden wir zum ersten Mal laufen. ^^
Die Strecke führte in einem Bogen um den Fühlinger See herum, war also wirklich nett. Ich „lief“ in einem Trupp von vier oder fünf Leuten, wobei unser sogenanntes Tempo wirklich jenseits von gut und böse war. Zwischendurch ging ich immer mal wieder ein Stück, weil ich mir nicht sicher war, was mit dem Muskel passieren würde, wenn ich einfach die Zähne zusammenbeißen und weiterlaufen würde. Solche Probleme habe ich echt selten und einen richtigen Krampf hatte ich noch nie, kann aber auch gut darauf verzichten. 😉 Dann wieder laufen, bis die Wade wieder zuging… und wieder gehen… du liebe Güte. Auch abgesehen von dem Muskelproblem war ich mittlerweile echt fertig und verfluchte die ganzen Steigungen, die da noch kamen. ^^

Dann war es aber geschafft… nochmal den Hügel vom Anfang der Laufstrecke hoch und wieder runter, diesmal aber rechts statt links abbiegen und endlich war die Zielgerade erreicht. Da war es mir dann auch egal, was mit dem Muskel passieren würde, und bin das letzte Stück gerannt (bzw. habe das getan, was sich im Vergleich zu vorher wie Rennen anfühlte *g*)… durch’s Ziel… um jubeld die Arme hochzureißen oder sowas war ich echt zu fertig… aber dann war’s geschafft! Ich hatte einen Triathlon gefinisht!

Im Ziel bekam jeder eine Medaille und, als Hommage an den Iron Man auf Hawaii, eine Blumenkette umgehängt, dazu gab’s ein Finisher-Shirt und ein Handtuch.
Im „Athlet’s Garden“ konnte man sich dann mit Getränken und Essen versorgen (wobei ich außer einem Stück Gurke nichts runterbekam) und mit den anderen Teilnehmern plaudern. Unser Lauftrüppchen fiel sich nachher grinsend in die Arme und wir gratulierten uns alle gegenseitig, durchgehalten zu haben. ^^

Insgesamt habe ich 2:20 gebraucht, was 40 Minuten schneller ist als ich erwartet hatte (ja, ich hatte mich an den Letzten vom Vorjahr orientiert *g*).

Der Beste bei den CologneOlympics

Mittlerweile war es also halb zwei und der Beste würde noch mindestens zwei Stunden lang unterwegs sein. Der ist nämlich wieder über die olympische Distanz gestartet, sprich 1.500m schwimmen, 40km auf dem Rad und 10km laufen.

Ich ging also zum Auto, holte meine Kamera und vertrieb mir die Zeit mit Fotografieren. Das Schwimmen des Besten hatte ich verpasst, ich sah ihn aber auf dem Rad und dann auf der Laufstrecke, wo ich auch ein kurzes Stück mit ihm zusammen lief.
Und hej: seit Monaten hat der Beste Probleme mit dem Knie, mit einem Fersensporn und einer Entzündung der Plantarsehne im Fuß. Radfahren und Schwimmen ging also, aber an Lauftraining war nicht zu denken bzw. wurde mit wahnsinnigen Schmerzen quittiert. Und trotzdem ist er gestern gestartet und ist die vollen 10km durchgelaufen! Chapeau!

Ein gemeinsames Selfie durfte am Ende natürlich nicht fehlen. Himmel, waren wir groggy! ;-)
Ein gemeinsames Selfie durfte am Ende natürlich nicht fehlen. Himmel, waren wir groggy! 😉

Schrecksekunde daheim

Nachdem auch er schließlich im Ziel war, haben wir unsere Räder aus der Wechselzone geholt und sind nach Hause gefahren, wo Muttern, Hund und Katze warteten. Und mit was platzte meine Mom dann heraus? – „Der Hund ist vom Balkon gesprungen!“ oO

Wtf…?! – Nach vorne raus ist unsere Wohnung ebenerdig, der Hof ist aber ausgeschachtet worden und somit entspricht der Balkon quasi dem 1. Stock. An der Balkonfront geht es somit gut vier Meter nach unten, an der Seite zum Rasen hin zum Glück „nur“ rund drei Meter. Und meine Mom saß auf dem Balkon, als Nala wohl auf einmal seelenruhig aufgestanden ist, zur seitlichen Brüstung lief (da, wo auch die Katzentreppe befestigt ist)… und erst auf die Brüstung und dann nach unten sprang. oO
Meine Mom hat natürlich einen riesigen Schrecken bekommen und ist nach unten gerast, wo der Hund mit eingeklemmten Schwanz perplex wartete… zum Glück ist Nala nichts passiert! Sie humpelt nicht und ist ganz die alte. Vermutlich ist in ihrem kleinen Schädel eine Sicherung durchgebrannt und sie kam auf die Idee, doch auch genauso wie die Katze auf der Balkonbrüstung entlangspazieren und über die Katzentreppe nach unten verschwinden zu können… du liebe Güte…. mich überläuft’s immer noch eiskalt, wenn ich mir vorstelle, was da hätte passieren können. Viecher… oO

Jetzt haben wir die Brüstung an der Seite mit Blumentöpfen verstellt…

Fotos vom Carglass Cologne Triathlon Weekend 2014

Naja. Zurück zum Triathlon. Wer beim Lesen bis hierher durchgehalten hat, wird jetzt endlich mit der Fotostrecke belohnt. 😉
Fotografiert habe ich die 1. und 2. Gruppe der CologneOlympics.

Kölntriathlon 2014 - Carglass Cologne Triathlon Weekend
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So… und nachdem mein erster Gedanke im Ziel gestern „Uff! Nie wieder Triathlon!“ war, melde ich mich gleich für nächstes Jahr an… jetzt bin ich angefixt! ^^

Zu diesen Themen gibt’s noch mehr Artikel:

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  1. Lexa 7. September 2014 um 11:22- Antworten

    Bekloppt. Einfach nur bekloppt 😀 Ich werde wohl nie verstehen, warum Menschen sowas machen. Wettkampfgene fehlen mir irgendwo völlig.
    Aber du hast meinen vollen Respekt das durchgezogen zu haben. Klasse!

  2. Missi 7. September 2014 um 11:38- Antworten

    Absoluten Respekt, supercool! 🙂 Ein Triathlon würde mich auch mal sehr reizen, dann aber erstmal über eine ähnliche Distanz wie bei Dir. Mein Problem wäre wohl am Ehesten das Radfahren 😀

  3. Christina 8. September 2014 um 08:14- Antworten

    Ich glaub ich wär gar nicht der Typ für sowas. So gerne ich mir so Events anschaue – mitmachen will ich da eher nicht. Aber Respekt, dass du das machst – find ich super!

  4. Verena 9. September 2014 um 16:56- Antworten

    Voll cool, Glückwunsch + Respekt!

    Ich bin ja überrascht, wie viele meiner Facebook-Kontakte auch Triathlon machen… Ein Freund von mir macht sogar Iron Man, war schon in Melbourne und sonstwo, der trainiert auch ständig wie irre (neben einem full-time-job), sehr krass! Und mein Freund fährt auch schon mal Radrennen mit, aber alles zusammen – wow!
    (Insgeheim würde mich das aber auch ein bisschen reizen, aber ich denke erst mal so locker an nen 5km-Women’s Run oder so 😛 – just for fun. Mal sehen, vielleicht werde ich ja noch Läufer…)

    • Anne 10. September 2014 um 06:55- Antworten

      Wow, das ist schon krass, so ein Training dann neben dem Job durchzuziehen. Ich merk bei mir ja schon einen krassen Unterschied – während des Studiums bin ich viel, viel mehr gelaufen als jetzt. Aber so gerne ich Sport mache, neben einem Vollzeitjob habe ich halt auch noch andere Interessen und Verpflichtungen und ich würde nicht Beziehung, Hund und Blog komplett für den Sport opfern wollen.

  5. Ponine T. 14. September 2014 um 11:59- Antworten

    Verrückt ist es ja, aber eben irgendwie auch sehr bewundernswert. Eine ehemalige Klassenkameradin von mir macht das professionell, ich gehe jedes Mal ein, wenn ich sie im Fernsehen sehe. Auch für dich allerhöchster Respekt, dass du es geschafft hast 🙂

  6. Mara 14. September 2014 um 12:26- Antworten

    Wow, absolut beneidenswert, dass Du so etwas schaffst. Dafür muss ich noch ein wenig weiter trainieren… 😉

  7. […] ich über eine Veranstaltung berichte, etwa über den KölnTriathlon oder die photokina, dann bemühe ich mich darum, den Artikel so zeitnah wie möglich zu […]

  8. Michelle Pohl 21. April 2015 um 11:52- Antworten

    Ich habe den Beitrag super sehr genossen!
    Ich habe mich für mein 1. Triathlon angemeldet (eine sehr kürzere Distanz als deine) und es ist super schön erklärt was auf man zukommt.
    Danke!!!

  9. […] stand der Termin in meinem Kalender. Quasi direkt nach meinem Debüt beim KölnTriathlon 2014 hatte ich mich für dieses Jahr angemeldet – und dann hat mich eine dicke Erkältung […]

  10. […] kannst du auch über geplante Urlaubsreisen schreiben, über sportliche Wettkämpfe, den Martinsumzug in deiner Stadt, und und […]

Ich freue mich über jeden ehrlichen Kommentar und gebe mein Bestes, zeitnah zu antworten! Ein Hinweis an die Spam-Fraktion: ich überprüfe die Kommentare vor dem Freischalten. Wer etwa scheinheilig schreibt, dass er einen guten Malerbetrieb sucht, nur um selber einen ebensolchen als Link anzugeben – der kann sich seine Mühe sparen.

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  1. Lexa 7. September 2014 um 11:22- Antworten

    Bekloppt. Einfach nur bekloppt 😀 Ich werde wohl nie verstehen, warum Menschen sowas machen. Wettkampfgene fehlen mir irgendwo völlig.
    Aber du hast meinen vollen Respekt das durchgezogen zu haben. Klasse!

  2. Missi 7. September 2014 um 11:38- Antworten

    Absoluten Respekt, supercool! 🙂 Ein Triathlon würde mich auch mal sehr reizen, dann aber erstmal über eine ähnliche Distanz wie bei Dir. Mein Problem wäre wohl am Ehesten das Radfahren 😀

  3. Christina 8. September 2014 um 08:14- Antworten

    Ich glaub ich wär gar nicht der Typ für sowas. So gerne ich mir so Events anschaue – mitmachen will ich da eher nicht. Aber Respekt, dass du das machst – find ich super!

  4. Verena 9. September 2014 um 16:56- Antworten

    Voll cool, Glückwunsch + Respekt!

    Ich bin ja überrascht, wie viele meiner Facebook-Kontakte auch Triathlon machen… Ein Freund von mir macht sogar Iron Man, war schon in Melbourne und sonstwo, der trainiert auch ständig wie irre (neben einem full-time-job), sehr krass! Und mein Freund fährt auch schon mal Radrennen mit, aber alles zusammen – wow!
    (Insgeheim würde mich das aber auch ein bisschen reizen, aber ich denke erst mal so locker an nen 5km-Women’s Run oder so 😛 – just for fun. Mal sehen, vielleicht werde ich ja noch Läufer…)

    • Anne 10. September 2014 um 06:55- Antworten

      Wow, das ist schon krass, so ein Training dann neben dem Job durchzuziehen. Ich merk bei mir ja schon einen krassen Unterschied – während des Studiums bin ich viel, viel mehr gelaufen als jetzt. Aber so gerne ich Sport mache, neben einem Vollzeitjob habe ich halt auch noch andere Interessen und Verpflichtungen und ich würde nicht Beziehung, Hund und Blog komplett für den Sport opfern wollen.

  5. Ponine T. 14. September 2014 um 11:59- Antworten

    Verrückt ist es ja, aber eben irgendwie auch sehr bewundernswert. Eine ehemalige Klassenkameradin von mir macht das professionell, ich gehe jedes Mal ein, wenn ich sie im Fernsehen sehe. Auch für dich allerhöchster Respekt, dass du es geschafft hast 🙂

  6. Mara 14. September 2014 um 12:26- Antworten

    Wow, absolut beneidenswert, dass Du so etwas schaffst. Dafür muss ich noch ein wenig weiter trainieren… 😉

  7. […] ich über eine Veranstaltung berichte, etwa über den KölnTriathlon oder die photokina, dann bemühe ich mich darum, den Artikel so zeitnah wie möglich zu […]

  8. Michelle Pohl 21. April 2015 um 11:52- Antworten

    Ich habe den Beitrag super sehr genossen!
    Ich habe mich für mein 1. Triathlon angemeldet (eine sehr kürzere Distanz als deine) und es ist super schön erklärt was auf man zukommt.
    Danke!!!

  9. […] stand der Termin in meinem Kalender. Quasi direkt nach meinem Debüt beim KölnTriathlon 2014 hatte ich mich für dieses Jahr angemeldet – und dann hat mich eine dicke Erkältung […]

  10. […] kannst du auch über geplante Urlaubsreisen schreiben, über sportliche Wettkämpfe, den Martinsumzug in deiner Stadt, und und […]

Ich freue mich über jeden ehrlichen Kommentar und gebe mein Bestes, zeitnah zu antworten! Ein Hinweis an die Spam-Fraktion: ich überprüfe die Kommentare vor dem Freischalten. Wer etwa scheinheilig schreibt, dass er einen guten Malerbetrieb sucht, nur um selber einen ebensolchen als Link anzugeben – der kann sich seine Mühe sparen.