Leverkusener Winterlaufserie 2012, Teil I: 10km

Zum zweiten Mal findet heuer die Leverkusener Winterlaufserie statt: an drei Terminen kann man über diverse Strecken starten und sich so den ein oder anderen Trainingsanreiz für die kalte Jahreszeit verschaffen. Da die Läufe für uns praktisch vor der Haustür stattfinden, sogar weitestgehend auf unserer Hausstrecke entlangführen, war klar, dass wir teilnehmen würden. Sowohl der Beste, als auch meinereiner haben uns für die Option “Maxi-Laufserie” angemeldet und uns somit für die jeweils längstmöglichen Strecken entschieden: 10, 15 und 21,1 Kilometer.

Bei trockenem Wetter und Temperaturen um die 9° stand heute dann der erste Lauf über 10 km an. Parken kann man übrigens direkt am Gelände  auf einem weitläufigen Parkplatz unterhalb der Autobahnbrücke. Für uns sollte es um 12.30 Uhr losgehen; die Zeit bis zum Start vertrieben wir uns damit, den Läufern des eine Stunde früher stattfindenden 10km-Toplaufs (< 45min) zuzusehen. Eingedenk des  närrischen Datums, 11.11., und der Tatsache, dass man sich nun mal im Rheinland befindet, lief immerhin einer der Läufer in einem Biene Maja-Kostüm. 😉

Dann fiel auch für uns der Startschuss: von der Laufbahn der Kurt-Rieß-Anlage aus führt die Strecke ein Stück an der Dhünn entlang, biegt dann in den Neulandpark ab und von da aus geht es auf der anderen Seite der Dhünn wieder zurück. Alldieweil diese Runde mit ihren moderaten Steigungen 5 km lang ist, wollte sie also zweimal gelaufen werden.

Im Hinterkopf hatte ich noch meinen kleinen Fail von meinem letzten 10km-Lauf im Juni, der damals mein erster Start überhaupt war: da hatte ich mir vorgenommen, nicht den typischen Fehler zu begehen, am Anfang vor lauter Aufregung völlig zu überpacen – um dann bei der 1km-Marke dezent entsetzt festzustellen, dass ich stattdessen viel zu langsam losgelaufen war und schon eine 7:20 auf der Uhr stand. *facepalm* Nun gut.

Die ersten beiden Kilometer gingen mit einem Pace von 5:53 und 5:49 locker weg und auch mit den folgenden Durchgangszeiten von 6:15, 6:05, 5:55 und 6:08 war ich zufrieden. Im Training bewege ich mich derzeit je nach Strecke meist so zwischen 6:15 und 6:30 und hatte für heute einen Durchschnitt von 6:20 angepeilt. Bei Kilometer 7 ging es wieder in den Neulandpark hinein – als mir schon ein paar Läufer auf der gegenüberliegenden Seite entgegen kamen, die den ganzen Neulandpark also schon hinter sich hatten. oO In yer face, Motivation. Da brach mein Pace denn auch auf eine 6:21 und eine 6:37 ein… ehe das Ziel dann doch näher kam. 6:07, 5:55, done. (Die Pacezeiten kommen mehr oder weniger hin, die Garmin piepte jeweils ein paar Meter vor oder hinter den Kilometermarken. Alles in allem erwies sie sich aber als recht genau.)

Zwei Läufer waren sogar mitsamt Babyjogger unterwegs: Respekt! Und der kleine Junge, der sich den Fahrtwind um die Nase wehen ließ und dabei begeistert “schneller, Papa, schneller!” rief, war zu süß. 😉

Der Beste hat seine anvisierte Zeit von “irgendwas mit 59” deutlich unterboten und ist mit einer großartigen 57:52 (netto, selber gestoppt) ins Ziel gekommen. Auch ich bin mit meiner ~1:01:45 zufrieden, was ziemlich genau sechs Minuten schneller ist als beim EVL-10km-Lauf im Juni (okay, der hatte mehr Steigungen).
Die offizielle Ergebnisliste ist momentan leider noch nicht online. Edit: Mittlerweile ist sie da: beim Besten waren es 00:57:51 und bei mir 1:01:39. 🙂

Weiter geht es am 9. Dezember!

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2 Kommentare

  1. aaaaaaaaalso da mir selbst als absoluten Sportmuffel unklar ist, WIE man so eine Strecke denn überhaupt schaffen kann ist mir noch schleierhafter, wie es dabei auch noch um Zeit gehen kann.
    Ich würd das in einer WOCHE nicht schaffen.
    Daher sowieso und überhaupt: Respekt!!!

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