{Lieblinks} Vorsätze, Pläne & Bucket Lists für 2018

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Die klassischen guten Vorsätze à la „Ab jetzt jeden Tag xyz“ oder „Nie wieder abc…!“ sind ja eigentlich prädestiniert dazu, irgendwann Mitte Januar klammheimlich unter den Teppich gekehrt zu werden. Ist uns allen schon mal passiert, oder? 😉

Realistischer sind da Pläne für ein ganzes Jahr – neudeutsch Bucket Lists genannt. Eben eine Sammlung verschiedenster Dinge, die irgendwann im Laufe des Jahres (oder eines anderen Zeitraums) erledigt oder erlebt werden wollen.
Schön finde ich auch die Idee, jedes Jahr unter ein bestimmtes Motto zu stellen. Oder sich überhaupt zu fragen, ob es wirklich immer der 1.1. sein muss, ab dem man irgendetwas anders machen will?

Da mein Feedreader gerade voll ist mit lauter inspirierenden Vorhaben, Plänen und Gedanken zum Jahresanfang, widme ich diesen heute eine ganze Linksammlung. Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen! 🙂


Missi führt auf Himmelsblau ihr Projekt Sparkle and Shine weiter, bei dem sie sich monatliche Ziele in den Bereichen Body, Mind, Soul und Heart steckt und zum Mitmachen einlädt:

Im Großen und Ganzen geht es darum, sich jeden Monat Dinge vorzunehmen und diese aufzuschreiben. Mehr Informationen und eine Möglichkeit zur Anmeldung findet ihr hier.

Auf tellyventure findet die Blogparade Mein Wort für 2018 statt:

Anstatt endlos lange Listen mit neuen Vorsätzen für 2018 zu füllen, die wir – und seien wir mal ehrlich – wahrscheinlich eh nicht alle umsetzen werden, suchen wir uns ein Wort aus, an dem wir uns das kommende Jahr entlang hangeln können. So vermeiden wir unnötigen, belastenden Stress, mit dem wir sonst ins Neue Jahr rutschen würden und konzentrieren uns auf diesen einen Leitgedanken. Unser Wort ist zugleich Wegweiser und Gebrauchsanleitung. Es ist der Kompass für das nächste Jahr, den wir die kommenden 365 Tage immer ins uns tragen werden.

Aileen von Be happy. hat sich in diesem Zusammenhang das Wort „Achtsamkeit“ als Motto für 2018 auserkoren:

Achtsamkeit soll für mich 2018 zum Wegbegleiter werden. Ich möchte mir viele Stunden der Entspannung im Alltag einrichten und mich viel mehr auf mich und meine Bedürfnisse konzentrieren. Ich möchte sehr viel weniger digital sein & dafür sehr viel mehr Kreativität und Lesestunden in meinen Alltag bringen.

Sandra beginnt das Jahr 2018 mit einer Pause auf ihrem Blog Grüneliebe:

In den vergangenen Jahren habe ich zu Jahresbeginn immer gedacht, jetzt gehe ich mit voller Energie ins neue Jahr. Die fehlt mir aber tatsächlich gerade ein wenig. Mein Kopf ist voll mit Ideen, aber mir fehlt die Energie all das umzusetzen. Daher versuche ich es jetzt mal anders: Ich lasse es ruhig angehen, versuche den Kopf freizukriegen, meinen Gedanken mal nachzuhängen ohne Druck und ohne das Gefühl, ich muss heute noch dies und das tun.

Frau Piepenkötter schenkt sich das Jahr 2018 – nicht im Sinne von „das kannste knicken“, sondern wirklich als Geschenk an sich selbst:

Ich werde die 364 Tage die vor mir liegen dafür verwenden, herauszufinden was ICH gerne tuen möchte. Mit diesem Jahr, meiner Zeit, meinen Leben. Wer bin ich? Was macht mich aus? Was macht mir Spaß? Wie will ich leben? In was für einer Welt will ich leben? Was kann ich tun? Was will ich tun? Alles kann passieren. Klar ist nur: Ich entscheide.

Bine von was eigenes sieht das mit der fixen Idee, unbedingt ab dem 1. Januar etwas Neues zu beginnen, entspannt:

Was mich ein bisschen kirre macht, sind diese Jahresend-Neuanfang-Gedanken, irgendetwas Neues zu beginnen, auszurufen, zu starten. […] Auf der einen Seite habe ich wenig Lust dazu, andererseits ist es gar nicht so schlecht, wenn man sich selbst zu einer Routine zwingt, denn dann kommt man nicht so schnell aus dem Tritt und hat eine Verpflichtung sich und seinen Lesern gegenüber. […]

Nun, das neue Jahr ist gerade mal ein paar Stunden alt und eigentlich ist es völlig schnurz, wann man etwas Neues startet. Ob im Januar oder erst im März- scheiß drauf. Lass uns lieber noch ein bisschen den warmen Kokon genießen, bevor das Lotterleben endgültig ein Ende hat. Ideen kommen schon noch, sind vielleicht schon da, haben aber noch nicht den Weg an die Oberfläche gefunden.

Ganz viele Einsendungen von Bucket Lists gibt es bei den 18 Plänen für 2018 auf LUISELIEBT:

Wenn man verinnerlicht hat, dass man für sein Glück selbst verantwortlich ist, dass man Ereignisse, Reisen und Launen selbst in der Hand hat, kann man gar nicht anders, als sich Pläne machen zu wollen. Vorfreude zu schaffen.


Und wie ist das bei dir?
Hast du Pläne für 2018 geschmiedet oder dir irgendetwas Bestimmtes vorgenommen?

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Anne Schwarz

Geschrieben von Anne Schwarz

Merry meet! Ich bin 31 Jahre alt und wohne mit meinem Mann, Hund und Katze in einem kleinen Dorf im Bergischen Land. Das ♥ schlägt für die Natur, die Fotografie & das Schreiben. Ich bin viel draußen unterwegs, baue unser eigenes Obst und Gemüse an und tobe mich gern kreativ aus - egal ob mit Papier oder Quellcode. » Magst du mehr erfahren?

12 Kommentare

  1. Meine Pläne erscheinen morgen auf dem Blog. Ich will viel schreiben, ein bisschen Reisen…
    Aber was da nicht drauf steht: Ich will das mit dem Essen endlich in den Griff kriegen.

    Liebe Grüße

    Antworten

  2. Nein also klassische Vorsätze in dem Sinne hab ich nicht bzw. hab ich mir auch noch nie gesetzt. Ich find es doof,setzt einen unter Druck,es steckt eine Art Zwang hinter etc.pp.
    Seit ich eine Art Bullet Journal führe,hab ich mir angewöhnt,am Anfang des Monats,auf das Monatsblatt,ein paar Ziele zu schreiben. Nichts wildes,nur ein paar Kleinigkeiten. Auch als eine Art ToDoListe. Das hab ich jetzt schlichtweg auf das Jahr übertragen. Eine Mischung aus ToDo,Wünsche etc. Vllt passt BucketList ganz gut. Mal sehen wie viele davon am Endes des Jahres abgehakt sind und welche nicht.
    Fing jetzt z.B an mit „Friseurtermin“ da meine Haare unbedingt ab müssen. Morgen lass ich mir dann mal eine Schere über den Kopf laufen 😉
    Des weiteren steht „nähen lernen“ mit bei. Möchte ich seit Jahren. Da ist da ein dickes Fragezeichen hinter. Keine Ahnung ob´s klappt oder ob es das nächste Mal wieder mit bei steht 😉
    Werd da wohl am Wochenende auch was zu schreiben denk ich.

    Liebe Grüße
    Blackmoon

    Antworten

  3. Hm, ich habe bisher nicht so wirklich Pläne für 2018. Ich glaube, ich habe nie Pläne für das neue Jahr, sondern lasse es auf mich zukommen. Das klingt jetzt super langweilig 😀

    Antworten

  4. Solche Bucket Lists finde ich auch immer total interessant. Selbst bin ich aber tatsächlich zu faul dazu, sowas regelmäßig zu führen und abzuhaken. Für mich persönlich entsteht dann mehr ein Pflichtgefühl und das mag ich nicht.

    Ich halte es daher lieber freier und freue mich dann im nachhinein über meine ersten Male 😉
    Denn diese sammle ich wirklich unheimlich gerne. Vor allem positive erste Male natürlich ^^

    Lieben Gruß, nossy

    Antworten

    • Das klingt ja auch nach einer spannenden Sache. 🙂
      Vor ein paar Jahren hatte ich mir auch mal vorgenommen, jeden Tag irgendetwas zum ersten Mal zu machen… ich glaube, ich habe das damals nicht lange durchgezogen. Irgendwann fielen mir keine tollen Sachen mehr ein und sowas wie „zum ersten Mal seit dem Eizug hinter jenem Schrank geputzt“ ist nun echt nicht so das, was ich da eigentlich im Sinn hatte. 😀

      Antworten

  5. Hallo Anne,

    deine beiden Kommentare landeten im Spam 🙁
    Daher habe ich erst jetzt mitbekommen, dass du mir geschrieben hast.

    Danke für deine lieben Kommentare ♥
    Ich habe auch an der Blogparade „Mein Wort für 2018“ teilgenommen, denn ich finde diese Blogparade mehr als gelungen. Die Menschen haben ja viele Vorsätze, die oft scheitern und so kann man sich auf nur ein Wort konzentrieren. Das finde ich viel besser.

    Mein Wort war auch Achtsamkeit. 🙂

    Liebe Grüße, Anja

    Antworten

    • Hallo Anja,

      oha, gut dass du dann nochmal im Spam-Ordner nachgeschaut hast. ^^

      Interessant, dass du dich ebenfalls für Achtsamkeit entschieden hast. 🙂

      Liebe Grüße
      Anne

      Antworten

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