Unser Badezimmer im Danhaus

Nachhaltig… im Bad? #bestandsaufnahme

Neulich habe ich ja angekündigt, hier fortan auch über Nachhaltigkeit zu bloggen. Los geht’s!

Fangen wir doch mal mit einer Bestandsaufnahme an: wie nachhaltig lebe ich bzw. leben wir eigentlich gerade? Was habe ich bereits geändert und wie zufrieden bin ich damit? An welchen Baustellen möchte ich noch arbeiten? Was ist doof, geht aber gefühlt gerade nicht anders?

Ursprünglich wollte ich einen einzigen langen Beitrag daraus machen – aber da aus lang dann laaaang wurde, teile ich ihn doch lieber auf die verschiedenen Lebensbereiche auf. Und ja, allein der Beitrag hier ist verdammt ausführlich geworden. 😀

Nachhaltigkeit im Bad

Gerade das Thema Körperhygiene ist ja sehr sensibel. Niemand möchte schließlich müffelnd herumlaufen. 😉

Da der Beste an seiner Pflegeroutine erstmal nichts ändern will – was ich auch vollkommen okay finde, das ist schließlich eine persönliche Entscheidung – werde ich nur von mir selber berichten.

Vor ungefähr zweieinhalb Jahren habe ich begonnen, mich bewusster mit den Inhaltsstoffen von Kosmetik auseinanderzusetzen. So wahnsinnig viel Schminkzeug benutze ich nun eh nicht, aber am Anfang hieß das für mich erstmal nur: kein Gesichtswasser mit Alkohol kaufen (weil ich eh stellenweise Probleme mit trockener Haut habe) und statt zur Drogerie-Eigenmarke zu den teuren, dafür aber tierversuchsfreien & veganen Duschgels von Treaclemoon greifen.

In einigen Bereichen nutze ich mittlerweile Naturkosmetik und bevor ich demnächst ein aufgebrauchtes herkömmliches Produkt ersetze, will ich erstmal ausprobieren, ob es eine umwelt- und gesundheitsfreundlichere Alternative gibt.

Duschen & Haarewaschen

Ich gehe jeden Morgen duschen und wasche mir dabei auch die Haare. Ja, ich weiß, dass das nicht unbedingt gesund ist und viel mehr Wasser verbraucht als eine normale Wäsche. Das ist leider eine der Gewohnheiten, die umzustellen ich mich echt schwer tue – Duschen ist für mich einfach mein „Hallo, wach!“-Start in den Tag.

Nach dem Sport gehe ich mich abends sogar ein zweites Mal kurz abbrausen, weil ich nicht verschwitzt und klebend ins Bett gehen will. Watt’n Glück, dass ich mittlerweile nicht mehr jeden Tag Sport mache, ne? 😀

Unsere Dusche im Badezimmer

Immerhin versuche ich jedesmal, nur so lange wie wirklich nötig unter der Dusche stehenzubleiben. Und ich debattiere dabei regelmäßig mit meinem inneren Schweinehund, ob ich zum Einseifen das Wasser ausstelle oder nicht. Wenn mir so kalt ist, dass ich mit Gänsehaut unter der Dusche stehe, bringe ich’s leider nicht über mich. Möp… und dabei friere ich doch so schnell.

Wenn ich meine Haare nicht jeden Tag wasche, werden sie leider schnell strähnig und fettig… einige Nachhaltigkeits-Blogger schwören ja auf eine Roggenmehl-Pampe zum Haarewaschen, was dieses Problem nach einiger Zeit bessern soll. Dazu konnte ich mich aber, ehrlich gesagt, noch nicht aufraffen. Hat damit jemand von euch Erfahrungen?

Im Frühling bin ich allerdings von konventionellem Shampoo umgestiegen auf Alepposeife – und bin damit total zufrieden! Der werde ich demnächst einen eigenen Beitrag widmen.

Nachhaltig im Bad? Aleppo-Seife

Alepposeife

Aktuell habe ich noch einige Reste Duschzeug, die ich aufbrauche. Danach möchte ich komplett auf Alepposeife umsteigen, auch für die Körper- und Gesichtsreinigung (wobei ich da mal ausprobieren muss, was meine Haut dazu sagt). Zum Glück war ich noch nie jemand, der Duschgel oder ähnliches hortet.

Zu guter Letzt habe ich hier noch ein Peeling und eine Bodylotion herumzustehen, die ich mal geschenkt bekommen habe. Ich nutze sowas aber so gut wie gar nicht. :/ Ich nehme mir auf jeden Fall vor, die endlich mal aufzubrauchen, damit sie aus den Füßen sind. Einfach wegwerfen will ich die Produkte nicht – und wer will schon eine angebrochene Flasche Körperlotion geschenkt bekommen? 😉

MakeUp & Gesichtspflege

Grundsätzlich schminke ich mich ziemlich dezent. Lidschatten, meistens Mascara und Gesichtspuder gegen glänzende Stellen – das war es dann auch schon.

Früher habe ich mich ungeschminkt tatsächlich nicht aus dem Haus getraut, das war so meine „Kriegsbemalung“, inklusive Eyeliner und Lippenstift. Mittlerweile schminke ich mich nur für die Arbeit oder wenn wir irgendwo eingeladen sind.

Bis vor einigen Monaten habe ich noch eine flüssige Foundation verwendet. Heidernei, das war vielleicht ein Teufelskreis – ich hatte rote Stellen und trockene Haut, die ich mit Foundation zu kaschieren versuchte… wodurch die Probleme aber noch schlimmer wurden.
Ich habe nun nicht gerade wunderbare Haut, aber immerhin ist es besser geworden. Und wenn ich jetzt halt allmählich Lachfältchen an den Augen bekomme und man die sieht… wayne. 🙂

Ich bin gespannt, ob ich ohne trockene Haut durch den Winter komme. In der kalten Jahreszeit creme ich mein Gesicht abends mit einer Feuchtigkeitscreme von Sante ein… ja, ist eigentlich eine Tagescreme, aber die fettigen Nachtcremes waren irgendwie ein Overkill.

An Lidschatten besitze ich genau eine Schachtel (mit ein paar verschiedenen Tönen) von Catrice – und wie lange ich die jetzt schon benutze, wurde mir erst bewusst, als ich neulich mal meinen ganzen Instagram-Feed durchscrollte: gekauft im Herbst 2013. Da bin ich also echt sparsam. 😀
Sollte der iiiiirgendwann wirklich mal leer sein, werde ich mir eine vegane Variante zulegen.

In Sachen Mascara hatte ich mal Naturkosmetik ausprobiert – leider war der nicht wasserfest. Am Ende des Tages hatte ich dann auch an trockenen Tagen schwarze Schatten unter den Augen. Kennt da jemand eine gute Alternative zu herkömmlichem Mascara?

Auch für den Gesichtspuder suche ich noch eine Bio-Alternative zum „Indefectible“ von L’Oréal. Tipps, anyone?

Nachhaltig im Bad? Gesichtspflege

Meine aktuelle Gesichtspflege – Naturkosmetik, aber halt verpackt in Plastik

Zum Reinigen verwende ich normalen Augen-MakeUp-Remover (auf Wattepads – möp) und für das Gesicht selber mittlerweile entweder nur Wasser oder, wenn ich Puder drauf hatte, ein Waschgel von Alverde. Und zwar mit den guten, alten Waschlappen statt irgendwelcher Einmal-Tücher.
Wie gesagt, sobald das Waschgel alle ist, will ich auch hier versuchsweise auf Alepposeife umsteigen. Ich bin ja ein Fan von vielseitig verwendbaren Mitteln.

Früher habe ich zum Reinigen übrigens Mizellenwasser verwendet, das hat aber nicht nur regelmäßig Müll durch die Wattepads produziert, sondern meine Haut wurde dadurch auch sehr trocken. Mit dem Waschgel geht es meiner Haut auf jeden Fall deutlich besser.

Händewaschen

Aktuell haben wir im Bad und Gäste-WC Spender für Flüssigseife zu stehen. Ja, die Dinger sehen hübscher aus als ein abgegrabbeltes Stück Seife, was irgendwann eben nicht mehr seine akkurate ursprüngliche Form hat.

Nachdem ich vor einiger Zeit über ein Rezept für selbst hergestellte Bio-Flüssigseife gestolpert bin, mag ich das definitiv mal ausprobieren. Vorerst haben wir aber noch für einige Monate herkömmliche Vorräte.

Nachhaltig im Bad? Eine Bestandsaufnahme.

Aktuell noch fertige Flüssigseife, bald kommt der DIY-Versuch

Beim Händewaschen ist es übrigens wirklich easy-peasy, das Wasser während des Einseifens kurz abzudrehen. Auch für Frostbeulen! 😉

Die Frisur

Kommen wir zu meinem ersten kleinen Fail auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Bad. 😀

Meine Haarbürste ist  – bzw. war – mindestens zehn Jahre alt. Ich habe keine Ahnung mehr, wo ich sie mal gekauft habe, aber vermutlich war es in irgendeiner Drogerie. Ein ziemlich einfaches Modell aus Plastik, mittlerweile x-mal heruntergefallen und ziemlich abgeschrammelt, aber es tat halt seinen Dienst – Knoten ausbürsten. Ein bisschen luden sich meine Haare dabei immer statisch auf, aber wayne.

Nun müsst ihr wissen, dass ich nicht unbedingt zu der Sorte Mensch gehöre, die sich x-mal am Tag vorm Spiegel zurechtmacht und die Frisur richtet. Meine Haarbürste habe ich ziemlich genau zweimal am Tag in der Hand: nämlich morgens nach dem Duschen, noch mehr oder weniger im Halbschlaf, und abends vor dem Schlafengehen, mehr oder weniger wieder im Halbschlaf. Ich guck mir das Ding also in der Regel nicht näher an.

Ab und an entferne ich mal die Haare, die sich darin verheddert haben, aber das war es dann auch schon. Bis zu jenem Tag, an dem ich im Bad ausmistete (ihr wisst schon, überflüssiges Zeugs verschenken und so, Minimalismus lässt grüßen), die Schubladen und Schränke auswischte und beschloss, die Bürste mal gründlicher zu reinigen. Und irghs… was mir nie aufgefallen war: auf dem Grund der Bürste, also am unteren Ende der Borsten, befand sich ein… Schwurbelzeugs. Mir fällt echt kein besserer Name ein.
Mittlerweile bewahre ich meine Haarbürste in einer Schublade auf, aber jahrelang lag sie einfach im Regal und staubte ein. Und diese Staubpartikel sind wohl irgendwie eine unheilvolle Allianz mit ausgebürstetem Haarspray eingegangen und haben sich in schwarze, verfilzte Fusseln verwandelt. Es ist ein bisschen eklig, ja.  :/

Ich pulte also und schrubbte und knibbelte und fluchte und… stellte fest, dass das Zeug kaum abzukriegen war. Die gezwirbelten Staubmäuse wollten partout nicht über diesen kleinen Knubbel am oberen Ende der Borsten rutschen. So wollte ich die Bürste aber auch echt nicht mehr benutzen, iiihh!

Ich haderte kurz mit dem Schicksal: ist ja typisch, dass ausgerechnet meine Aktion „mehr Nachhaltigkeit im Bad“ damit beginnt, dass ich erstmal Plastikmüll produziere und dann Geld für die Bestellung einer neuen Bürste ausgebe, wie? Gnarf. So kam es dann aber.

Ich habe mir dann eine vegane, in Deutschland gefertigte Holzbürste aus zertifiziertem Buchenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft* bestellt. Bämm!

Vegane, nachhaltige Haarbürste

Meine neue Super-Haarbürste

Je nach Bad Hair Day-Level verwende ich unter der Woche etwas Haarspray, damit mir die Haare nicht dauernd ins Gesicht rutschen und strähnig werden. Damit bin ich nicht wirklich glücklich – darauf zu verzichten fällt mir derzeit aber auch schwer. Neulich habe ich bei Shia ein Rezept für selbst hergestelltes Haarspray aus Wasser und Zucker entdeckt. Das klingt so simpel, dass ich es einfach mal ausprobieren mag. Auch wenn ich mich ja frage, ob ich dann wohl sämtliche Insekten der Umgebung anziehen werde. 😀

Immerhin habe ich mir seit Längerem eine Frisur zugelegt, die ohne Schaumfestiger oder Haargel auskommt. Ich hatte mal einen Undercut plus kurze Haare, die ich dann jeden Tag mit Gel aufstellte… was für ein Aufwand, was für eine Chemie… und eigentlich fand ich das immer ziemlich eklig. 😉

Deo

Im Moment benutze ich einen Sprühdeo. Aus Gewohnheit, und ich will das ändern!
Vor rund zwei oder drei Jahren hatte ich mir tatsächlich mal eine Deo-Creme von Wolkenseifen bestellt… und benutzt… und das war eigentlich auch super… aber aus irgendeinem Grund habe ich mich nicht dran gewöhnt. Komisch, ich weiß gar nicht, warum genau. Vielleicht lag es daran, dass ich beides – Creme und Flasche – nebeneinander im Schrank zu stehen hatte und dann aus purer Gewohnheit einfach immer zur Sprühflasche gegriffen habe? Hmm.

Ich will auf jeden Fall kein Spray-Deo mehr nachkaufen, sondern wieder zu einer Creme greifen. Vegan, hierzulande hergestellt, ihr wisst schon. 😉

Hat jemand eine Empfehlung für mich?

Was ich nicht ändern möchte…

  • Klopapier benutzen wir weiterhin. Punkt.
  • Mit dem Gedanken an eine Menstruationstasse kann ich mich ebenfalls nicht anfreunden.
  • Zahnpasta ist so auch erstmal okay. Wir schrubben uns zwar regelmäßig die Beißerchen, aber so viel Müll fällt dabei nun auch wieder nicht an. Daher hat das erstmal keine Prio. Während des Zähneputzens drehe ich das Wasser ab, das hat mir schon meine Mama von klein auf so beigebracht. 😉
  • Meine Kontaktlinsen (weiche Monatslinsen) möchte ich auch nicht missen. Ich besitze zwar mittlerweile auch eine Brille, damit komme ich aber nicht so wirklich gut zurecht (aka: ich bin ziemlich kurzsichtig und wenn am Rand alles verschwimmt, komme ich mir total behindert vor °_°).
    Harte Linsen, die man theoretisch jahrelang verwenden kann, hatte ich mal vor vielen Jahren. Die Betonung liegt auf theoretisch, denn ich erinnere mich noch sehr genau an dieses unglaublich leise Krrrrks, mit dem die Linse damals beim Entnehmen aus dem Schälchen – wo sich das Mistding umgedreht und mit einem Unterdruck am Boden festgesaugt hatte – zerbrach… und die harten Linsen waren leider sauteuer.

Alles in allem produzieren wir im Bad nicht allzu viel Müll, denke ich. Zumindest relativ gesehen im Verhältnis zu dem Abfall, der bei uns beispielsweise durch Lebensmittelverpackungen anfällt.

Für mich selber ist hier das Ziel, mehr auf Naturkosmetik umzusteigen. Irgendwer schrieb mal den klugen Satz, dass man nichts an seine Haut lassen sollte, was man nicht auch essen würde – da ist was dran.

Es gibt auf jeden Fall eine ganze Menge Dinge, die ich einfach mal selber herstellen und ausprobieren mag. Darüber werde ich dann natürlich auch berichten. 😉

Wie ist das bei euch, welche Tipps habt ihr für nachhaltige Körperpflege?

26 Kommentare

  1. Voll gut. Ich freue mich sehr über dein Bestreben, hier über deine persönlichen Ansätze zur Nachhaltigkeit zu schreiben. Gerade weil es eben unvollständig, aber authentisch ist. Ich finde das extrem wichtig – viele Menschen werden sich von Bloggerinnen wie Maddie von DariaDaria (die du ja auch liest) abgeschreckt fühlen. Aber jeder kann ein bisschen was tun. Tierversuchsfreie Produkte z.B. sind mir ein besonderes Anliegen, daher verwende ich inzwischen Produkte von Lavera. Sprühdeos waren noch nie Thema, da versuche ich gerade, ein gutes zu finden, was keine Aluminiumsalze enthält… leider bin ich verwöhnt von den extremen Sportdeos und ein bisschen genervt, dass ich die aktuelle Alternative drei, vier Mal am Tag benutzen muss, wenn ich unterwegs bin. Was allerdings nicht so schlimm ist wie die Tatsache, dass ich von Monats- auf Tageslinsen umsteigen musste. Der Müllberg! Herrje.

    Übrigens gut, dass du auch die Kleinigkeiten erwähnst. Wasser abstellen beim Zähneputzen – ich hatte ja ganz vergessen, dass es Menschen gibt, die das nicht tun. Habe nie verstanden wieso…

    • Anne sagt:

      Jap – manche Dinge sind wirklich solche Kleinigkeiten, dass sie jeder umsetzen kann. Auch ohne erst irgendwelche speziellen Produkte besorgen zu müssen.

      Wirklich regelmäßig lese ich DariaDaria übrigens nicht, Fashionblogs sind eigentlich nicht so meine Welt. Aber im Zusammenhang mit der Recherche über nachhaltige Blogs bin ich irgendwann mal über ihren Blog gestolpert und hab mir einige ihrer Artikel dazu gebookmarked.

      Ich find’s gut, dass du auf tierversuchsfreie Produkte achtest und auch auf die Inhaltsstoffe vom Deo! Viel Erfolg bei der Suche nach einem guten Ersatz und berichte mal, wenn du etwas gefunden hast.

      Liebe Grüße
      Anne

  2. Bee sagt:

    Anne, glaub mir, ich hätte nie gedacht, dass du mal etwas zu Beauty schreibst. Beauty ist mein Start in die Bloggerei gewesen 🙂 und ich finde es super, dass du mit diesem Bereich beginnst. Da geht viel Plastik in die Rohre und es steckt viel Chemie drin. Ich kaufe sehr bewusst Kosmetika bzw Drogerieartikel, ich nutze die App Codecheck um zu gucken, was ist drin im Produkt, Rot zeigt dir bedenkliche Inhaltsstoffe an, wobei ich da auch Unterschiede mache, Rot definiert jeder anders. Übrigens ist smarticular super, wenn auch manche da recht extrem unterwegs sind, so viele tolle Tipps zum Stöbern.

    Aleppo-Seife ist top, ein Allrounder, Roggenmehlshampoo will ich definitiv bald probieren, habe ich erst gestern noch zu gelesen. Deo Spray (mit Gas) geht gar nicht für mich, schon ganz lange benutze ich keins, ich nutze von Speick einen Deo Stick, mit dem ich sehr gut zurecht komme, manchmal auch ein Pumpspray von alverde. Meine Haut ist sehr trocken und neigt zur Rosacea, seit über einem Jahr benutze ich Wasser und eine pflegende Creme vielleicht 2-3 mal im Monat. Meine Haut ist besser denn je, man neigt einfach dazu die trockene Haut zu überpflegen.

    Ich könnte hier ellenlang weiterschreiben… möchte aber keinen langweilen 🙂

    • Anne sagt:

      Gnihi – ganz ehrlich? Ich auch nicht. 😀
      Eigentlich kommt das Thema Kosmetik auch nur deswegen als erstes, weil ich mir überlegt habe, wie ich die vielen Gedankenschnipsel in meinem Kopf am sinnvollsten in Blogposts verwandle… und dann kam ich irgendwann auf die Idee, mit der Bestandsaufnahme anzufangen. Als die wiederum wirklich auszuufern drohte, teilte ich sie auf mehrere Artikel für die jeweiligen Lebensbereiche auf… und ganz schnöde nach dem Alphabet kommt „Bad“ als erstes. 😉
      Kleiner Spoiler: es wird bei der Bestandsaufnahme noch die Themen Einkaufen, Garten, Küche, Unterwegs und Werkeln geben. Und darauf aufbauend dann vereinzelte Erfahrungsberichte und Tipps / Ideen. 🙂

      Danke, dass du mir Codecheck nochmal ins Gedächtnis gerufen hast! Eigentlich dachte ich, dass mir die App ganz neu ist, aber der Appstore sagt, dass ich sie irgendwann wohl tatsächlich schon mal installiert hatte. ^^ Ist auf jeden Fall sehr praktisch! Und ich musste gestern natürlich gleich damit durch’s ganze Haus rennen und alle möglichen Barcodes scannen. 😀

      Ich bin mal gespannt auf deine Erfahrungen mit Roggenmehl-Shampoo! Berichtest du dann mal darüber?
      Rolldeos mag ich irgendwie nicht… ich hatte mal eins, aber da hat die Flüssigkeit dann irgendwie die Kugel verklebt, sodass sie auf der Haut nicht rollte, sondern nur trocken rieb (autschn)… das hatte mich nicht so überzeugt.

      Von mir aus kannst du gerne noch mehr berichten, ich finde deine Erfahrungswerte sehr spannend und aufschlussreich! 🙂

      Liebe Grüße
      Anne

      • Bee sagt:

        Wenn Roggenmehlshampoo etwas ist, das ich wirklich gut finde und meine Haare es lieben, dann werde ich das verbloggen, mal sehen, ob das eine fotografisch ansprechende Sache ist 😉

        Der Stick von Speick ist kein Roll-on, die mag ich auch gar nicht. Es ist etwas, das man herausdreht, das Auftragen ist einfach, nur im Winter, wenn der Stick recht kühl steht, dann fluppt es nicht so einfach mit dem Auftragen. Sehr wirksames Deo, kann ich wirklich empfehlen.

        Handseife habe ich noch nie selbst gemacht (aber das kann ja noch werden), ich kaufe die Sonett flüssige Handseife. Die Firma stellt Produkte her, die hochwertigst sind und dazu ökologisch top. Da gibt es auch Deos 🙂 die Produktpalette ist wirklich groß und die Preise sind in Relation zur Qualität der Inhaltsstoffe absolut ok.

        Nachhaltigkeit beim Einkaufen, ein wichtiges Thema. Ich fahre auch nicht für jedes Teil einzeln los, gut geplant ist die halbe Miete.

        LG Bee

        • Anne sagt:

          Dann bin ich schon mal gespannt! Fotografisch ansprechend oder nicht, wenn’s denn schee macht… 😀

          Ah, dieses Prinzip von Deos kannte ich gar nicht, danke für’s Erklären.

          Liebe Grüße
          Anne

  3. Liebe Anne,

    dein letzter Beitrag hat mich dazu gebracht, mich wieder mehr mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Ich habe mich außerdem durch ein paar Nachhaltigkeits-Blogger geklickt und den ein oder anderen neuen Blog entdeckt. Dafür erst einmal danke – also für’s erinnern und aufscheuchen!

    Ich finde es schön, dass wir beide schon mal den gleichen Ansatz haben: Im Bad aufbrauchen was noch da ist und dann umsteigen. Ich werde da vermutlich auf die „nackten“ Produkte von Lush setzen. Ich mag Lush gerne.

    Genau im Gegensatz zu dir habe ich eher mit fettiger Haut zu kämpfen. Ich werde also auch weiterhin ein Peeling benötigen, aber da mal sehen was es an Naturkosmetik so gibt…

    Deo möchte ich auch, wenn es leer ist austauschen. Ich möchte gerne das Deo-Puder von Lush testen – vllt wäre das ja auch etwas für dich.

    Sowohl beim Zähneputzen, als auch beim Einseifen unter der Dusche stelle ich das Wasser immer ab. Beim Händewasche kam mir die Idee irgendwie noch gar nicht. Das werde ich mir gleich mal angewöhnen.

    In der nächsten Woche möchte ich mir unbedingt mal den Unverpackt-Laden in Köln anschauen. Ich bin neugierig geworden.
    Und das ein oder andere, wie ich in der Küche Müll vermeiden kann ist auch schon geplant – z.B. eine abwaschbare Backunterlage, um Backpapier zu vermeiden.

    Liebe Grüße
    Marina

    • Anne sagt:

      Hallo Marina,

      (entschuldige bitte die späte Antwort – ich komme gerade mit dem Beantworten der vielen lieben Kommentare gar nicht mehr hinterher! <3 )

      Wow, das freut mich total, dass meine beiträge dazu ein kleiner Anstoß sein können!

      Bei Lush war ich schon ewig nicht mehr... mag einerseits daran liegen, dass ich die Fußgängerzone nach Möglichkeit meide, andererseits haut mich diese krasse Duftwolke vor dem Laden schon immer halb aus den Latschen. 😀

      Mh, ich hab so eine klassische Mischhaut... in der T-Zone habe ich auch schnell fettige Haut und ansonsten eher trocken. Jetzt im Sommer geht es, ich bin mal auf den nächsten Winter gespannt.

      Wie war es denn im Unverpackt-Laden?

      Liebe Grüße
      Anne

      • Hey Anne,

        es ist super, dass deine Beiträge so gut ankommen!

        Ich habe gestern selbst einen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit geschrieben – du hast mich inspririert 😉

        In den Unverpacktladen habe ich es leider nicht mehr geschafft. Ich war zu lange im Lush ^^‘
        Dafür habe ich einen tollen großen Bioladen in Köln entdeckt der auch Fair-Faishon in Bioqualität führt. Doof nur, dass ich als Azubi kein Geld dafür habe…

        Gruß
        Marina

  4. Tabea sagt:

    Wow – ich hatte gar nicht erwartet, dass du so zeitnah mit dem Nachhaltigkeits-Bloggen durchstartest. Aber ich freue mich natürlich umso mehr!

    Die Idee einer Bestandsaufnahme ist wirklich gut. Vielleicht brauche ich sowas für mein Leben auch mal… um mir Erfolge und Ziele für die Zukunft vor Augen zu führen?

    Mit Inhaltsstoffen von Kosmetik und Pflege habe ich mich noch nicht auseinander gesetzt, da ich sowas bisher nicht selbst gekauft habe… Kosmetik nutze ich ja nicht und Duschgel / Shampoo / Creme / Bodylotion / Seife bekomme ich mehr geschenkt, als ich aufbrauchen kann, da ich das meiste nur in geringen Mengen verbrauche. Nur Deo kaufe ich ab und zu und vertraue da auf die Marke, die meine Mama immer benutzt hat: CD. Weil es eben ohne Aluminium auskommt und mir das wichtig ist.
    Falls ich aber mal was demnächst kaufen muss, dann will ich auf Tierversuchsfreiheit und möglichst wenig Chemie achten – und ich würde gerne Haarseife statt Shampoo testen. Außerdem gibt es Seife NUR am Stück und nicht in flüssig bei mir.

    Meine Haare sehen Duschgel / Shampoo nur zwei Mal pro Woche – weil ich faul bin und es ja auch besser für die Kopfhaut ist.

    Ich dusche eigentlich nur abends oder falls ich vormittags dusche, mache ich erst Sport. Zwei Mal am Tag duschen würde mir nicht in den Sinn kommen…
    Hihi – und schnell bin ich auch immer. 8 Minuten inklusive Haare föhnen ist mein Rekord im Winter… gerade bin ich auch so bei 6-8 Minuten mit allem drum und dran. Und das Wasser ist beim Einseifen IMMER aus, das kenne ich gar nicht anders…

    Also Haare fetten auch langsamer nach, wenn man sie einfach seltener wäscht… die gewöhnen sich dann daran. Früher habe ich auch alle zwei Tage spätestens waschen müssen – jetzt gehen sogar fünf. Das liegt also nicht am Shampoo oder so, sondern ist nur Gewöhnung.

    Bodylotion und solche Sachen verschenke ich immer direkt weiter und benutze sie gar nicht erst, wenn ich sie (wie so oft) geschenkt bekomme.

    Deine Idee, Flüssigseife selbst zu machen, ist auch nicht schlecht. Aber ich bin mit meinen Seifenstücken doch glücklich… und schicke Spender müsste ich sonst auch erst kaufen.

    Also ich habe ewig nur einen einzigen Kamm besessen… für meine kurzen Haare reicht das. Aber als der letztens verschwand, habe ich mir einfach ein 12er Set Kämme gekauft, weil das genau so teuer war wie einzelne… aber auch alle Plastik. Meine Haare sind mir sowieso egal.
    Dass du deine Bürste nicht mehr nutzen wolltest, als dir der Staub aufgefallen war, kann ich irgendwie verstehen… ich habe früher auch schon mal zwei Bürsten aus dem Grund ersetzt – aber immerhin hast du eine nachhaltige neue Bürste gekauft.

    Haarspray kann ich zum Glück nicht ausstehen… dann habe ich lieber abstehende oder platt anliegende Haare. Aber wenn du von dem Zucker-Versuch erzählen würdest, würde mich das schon interessieren 😉

    Achja – Sprühdeo mag ich auch nicht mehr nutzen… also nicht das, was unter Druck steht. Ich habe einen Deo-Zerstäuber, das finde ich okay, weil das ja mechanisch die Flüssigkeit verteilt – aber sonst finde ich auch Roll-On nicht schlecht. Creme oder sowas kann ich mir aber nicht vortellen.

    Klopapier wird bei mir auch nicht ersetzt!!! Aber die Tasse liegt hier schon und wird bei nächster Gelegenheit getestet. Ich bin neugierig und auf Dauer ist es ja auch günstiger.
    Zahnpasta will ich auch behalten, da vertraue ich selbstgemachten Alternativen nicht. Und Bambus-Zahnbürsten sind mir einfach zu teuer, da bin ich gerade noch stur.

    Ich glaube, insgesamt macht mein Bad auch wenig Müll – der Eimer wird eher aus Hygienegründen geleert als weil er voll wäre 😉 Lebensmittel sind wirklich schlimmer, viel schlimmer.

    Liebe Grüße

    • Anne sagt:

      Hallo Tabea,

      so, jetzt komme ich endlich dazu, deinen lieben Kommentar zu beantworten!

      So eine Bestandsaufnahme finde ich am Anfang von jedweden Projekten und geplanten Veränderungen immer unglaublich hilfreich. Das hilft mir nicht nur, die größten Baustellen zu erkennen, sondern zeigt dann auch im Nachhinein, was man schon geschafft hat. Und das wiederum motiviert halt auch einfach.

      Ich find’s super, dass du auf tierversuchsfreie Kosmetik achten magst!

      Mit dem Mülleimer im Bad geht’s uns übrigens auch so – dass der wirklich voll wäre, ist echt selten und so leeren wir ihn meistens halbvoll aus. Ist ja auch mal schön, wenn nicht dauernd der Abfall überquillt. In der Küche müssen wir viel, viel häufiger den Müll rausbringen.

      Liebe Grüße
      Anne

  5. Vicky sagt:

    Zu dem Haarewaschen:
    Ich musste Anfangs meine Haare auch jeden Tag waschen. Mittlerweile (nach so 5 Jahren! :D) bin ich soweit, sie nur jede Woche waschen zu müssen.
    Spart verdammt viel Wasser und bei meiner Mähne (ziemlich viel, ziemlich dick und mittlerweile auch wieder lang :D) auch ziemlich viel Arbeit.
    Begonnen hab ich einfach damit, mal an nem Wochenende oder im Urlaub (heieiei, damals waren es noch Schulferien…) eben mal einen Tag das Waschen auszusetzen, wenn ich eh nicht das Haus großartig verlassen habe. Ja, man fühlt sich ekelig, aber mir ging das so derbe auf den Sack, sie jeden Tag waschen zu müssen! Irgendwann habe ich es dann auch mal durchgezogen und bin dann halt mit einem Zopf oder Dutt zur Schule, damit es nicht so auffiel. So geht die Story halt weiter. Ich habe das Waschen immer weiter hinaus gezögert. Natürlich geht das nicht von heute auf morgen; ich glaube ich habe für einen Tag „ordentlich waschfrei“ bestimmt ein halbes Jahr gebraucht an Gewöhnzeit? Die Haut fettet dort ja mit der Zeit immer weniger nach, weil man ja immer weniger das Fett weg nimmt. Am Anfang echt ekelig, mit der Zeit aber einfach nur noch sau cool.
    Mittlerweile freue ich mich nicht mehr nur über den verminderten Aufwand, sondern eben auch über das gesparte Wasser/Shampoo/Spülung usw.

    Ach und zu Treaclemoon: Ich meine, sie enthalten leider Mikroplastik. Ich bin mir da aber gerade nicht mehr so sicher. Habe zu dem Thema noch nicht so ausführlich recherchiert, wollte das aber dem Gewissen halber zumindest kurz angemerkt haben.

    Die Deos von Wolkenseifen möchte ich so gern auch nochmal ausprobieren, da habe ich nur gutes bisher gehört. Mal sehen, ob ich mich mit denen anfreunden kann! 🙂

    Menstruationstassen sind nach wie vor so ein Ding; entweder man hasst sie oder man liebt sie. Wenn man offen zugibt eine zu besitzen, dann kommen meist zwei verschiedene Reaktionen: „Uaaah, wie ekelig!“ oder „oah, wie cool!“.
    Ich muss sagen, dass ich meine nicht mehr missen wollen würde (und sie bereits nachkaufte, als ich die erste verloren glaubte…) und einfach nur froh bin, wieviel Müll ich da sparen kann! 😉
    Natürlich ist es am Anfang erstmal ungewohnt (um es nett auszudrücken) und kostet ein wenig Überwindung, aber im Prinzip ist das ja auch irgendwie alles … natürlich? You know what I mean.

    ich find die Analyse auf jeden Fall klasse und man sieht, dass du dir sehr viele Gedanken gemacht hast!

    Liebe Grüße

    • Anne sagt:

      Hallo Vicky,

      oha, 5 Jahre insgesamt und alleine ein halbes Jahr, bis die Haare sich dran gewöhnt haben, nicht mehr jeden Tag gewaschen zu werden… Respekt, dass du so geduldig bist und das Projekt „weniger Haarewaschen“ so konsequent durchziehst! Mal sehen, ob ich das irgendwann auch hinbekomme… aktuell schreckt mich der Gedanke, ehrlich gesagt, ziemlich ab.

      Mh, das mit dem Mikroplastik nervt mich auch an unserer aktuellen Zahnpasta… das wird eine der nächsten Baustellen.

      Haha, ja, ich weiß, was du meinst. 😀 Andererseits gibt es eine ganze Reihe noch so natürlicher Dinge, die ich eindeutig „eeek“ finde… 😉

      Liebe Grüße
      Anne

  6. Sabrina sagt:

    Ich schau auch immer öfter, was geht und was geht nicht. Seit bald einen jahr nutze ich auf einen Cup, ich dachte vorher auch Örg never… ich mochte schon nie Tampons *örg* außerdem hab ich die ersten 2 tage nur minimal, da waren die dinger furz trocken und aua, dann kommen 3 normale tage und dann wieder 2 minimal.
    Binden waren auch so ne sache. durch das plasitkzeug wurde ich immer wund =( sehr sehr aua… Anfangs nahm ich noch die pille und dann eben druch, aber seit mein sohn geboren ist verhüte ich nicht mehr mit hormonen (nfp, nur an den „böse“ tagen gibts gummi oder enthaltsamkeit xD) da MUSSTE was anderes her.
    tja schattensprung war net einfach, aber ej ich bin so mega begeistert davon :O hätte ich nie gedacht. heute eckel ich mich vor binden xD allein… ach lassen was das XD

    beim shampoo bin ich noch am rumtesten, meine haut ist sehr ölig, die haare extrem fettig. ich wasche sie wirklich nur wenn ich raus muss. sosnt immer festen zopf oder so. aber es wird net besser. da bin ich immer noch am rumtesten, genauso fürs gesicht :/ es nervt einfach. Aber ich will mir jetzt die schwammpads holen die wie wattepads sind aber eben kochbar 😀
    bürste wird auch wieder eine nautrbürste einziehen, wobei diese entwirrkünstler deutlich besser sind :/ aber eben plastik.
    Duschzeug gibts wirklich nur neu wenn leer oder ich es geschenk bekomme (oder schatz es im laden für 10ct her hatte wenn die es reduziert haben xD) zahnpasta nehm ich nur weleda.

    Deo klappt bei mir nichts außer ein spray. alles andere wird „heiß“ unter den achseln. ich vertrag es einfach net und es wird teils echt klatsch nass.

    was ich gern nutze ist heilerde fürs gesicht.

    • Anne sagt:

      Hallo Sabrina,

      so unterschiedlich sind die Erfahrungen und Einstellungen da, finde ich immer wieder spannend zu hören.

      Was für Schwammpads denn? Ich hatte mal so einen Konjac-Schwamm, der fühlte sich vor allem am Anfang wirklich toll an auf der Haut. Leider halten diese Schwämme aber nur etwa zwei Monate, daher bin ich wieder auf normale Waschlappen umgestiegen.

      Liebe Grüße
      Anne

  7. FrauHeldin sagt:

    Mit Nachhaltigkeit im Bad habe ich mich bisher kaum befasst. Beim Klopapier greife ich zum DANKE Klopapier aus Recyclingpapier.

    Die von Bee in den Kommentaren erwähnte App habe ich mir jetzt auch mal runtergeladen und werde in Zukunft beim Nachkaufen, mehr darauf achten 🙂

    Ich hoffe für die Zukunft, dass sich auch diese verpackungsfreie Läden ein bisschen mehr durchsetzen. Passt vielleicht nicht immer, aber ich denke schon dass es viele Produkte gibt, bei denen man wirklich nicht diesen ganzen Plastikmüll drum herum braucht.

    Bin auf jeden Fall gespannt, wie es weiter geht mit der Nachhaltigkeit 🙂

    • Anne sagt:

      Guten Morgen,

      ja, die App habe ich mir dank Bees Hinweis auch installiert und finde sie saupraktisch! Bislang habe ich allerdings nur Produkte gescannt, die war schon zu Hause hatten, im Laden hab ich’s glatt vergessen.

      Ich hoffe ja, dass die ganz normalen Supermärkte nach und nach ihr Konzept umstellen und weniger Verpackungen einsetzen. Das würde mehr bringen als ein paar „extreme“ Läden, denke ich (wobei die natürlich auch super sind – man erreicht nur nicht die breite Masse der Leute).

      Liebe Grüße
      Anne

  8. Laura sagt:

    Ein paar Dinge, die mir spontan beim Lesen aufgefallen sind 🙂 :
    Drogerie-Eigenmarken sind zwar keine Naturkosmetik, aber in aller Regel eigentlich nicht schlecht. Man muss da natürlich für jedes Produkt einzeln betrachten, aber von Balea und Co. gibt es eigentlich ziemlich gute, simple Sachen. Tierversuchsfrei sind die gängigen Eigenmarken auch alle (soweit ich weiss), daher bereits allemal besser als L’Oreal & Co.
    Gleichfalls Catrice – keine Tierversuche, ob die Lidschatten, die du besitzt, auch vegan sind muss man wieder einzeln überprüfen (in den meisten Fällen ist bei Lidschatten höchstens Karmin als nicht-veganer Inhaltsstoff, betrifft also vor allem rötliche Töne).
    Wattepads habe ich vor langer Zeit bereits durch kleine Mikrofasertücher ersetzt. Da habe ich mittlerweile einen grossen Vorrat, sodass sie mir nicht ausgehen, bis ich das nächste Mal 60° Wasche. Mit denen geht nicht-wasserfestes Makeup sogar ganz gut ohne jeglichen Reiniger, also nur mit Wasser ab. Ganz luxuriös habe ich mir auch eine Packung solcher Tücher gegönnt, die wie Wattepads genäht sind (rund und doppellagig im Gegensatz zu einem kleinen quadratischen Stück Stoff) – für das Gefühl, Wattepads zu verwenden 😀

    Beim Haarewaschen wollte ich auch schon lange Mal Aleppo-Seife ausprobieren. Mein Freund hat wegen diverser Allergien vor ein paar Jahren sich durch verschiedene Reinigungsmittel probiert, u.a. diese Seife, war mit ihr aber nicht so zufrieden, daher liegt sie jetzt noch rum… Da ich aber nur einmal wöchentlich meine Haare wasche und zuerst mein vorhandenes Shampoo aufbrauchen möchte, könnte das noch ein bisschen dauern. ^^

    • Anne sagt:

      Hallo Liebes,

      ah, danke für den Hinweis!

      Bei den Mikrofasertüchern habe ich bislang gezögert – wir hatten damals auf der Baustelle mal Mikrofasertücher zum Putzen gekauft, weil es schnell gehen musste und es in dem Laden nichts anderes gab. Urgh… sowohl ich, als auch der Beste haben davon unglaublich trockene, rissige Haut bekommen. Hast du dieses Problem mit den Tüchern zum Abschminken nicht?
      Grundsätzlich finde ich diese wiederverwendbaren Tücher und Pads nämlich ganz charmant. 🙂

      Liebe Grüße
      Anne

      • Laura sagt:

        Hm, in Richtung trockene Haut hätte ich bisher bei mir nichts beobachtet – aber weder beim Putzen noch beim Abschminken. Höchstens einmal vom Putzmittel. Die Abschminktücher sind aber tatsächlich viel weicher und sanfter – mit den Putztüchern würde ich mir nicht ins Gesicht gehen wollen! Ansonsten gibt es aber auch wiederverwendbare Baumwoll-Abschminktücher/-„Wattepads“, vielleicht wäre das ja etwas für dich?

        Lieben Gruss!

  9. […] freue mich sehr, dass mein erster Bestandsaufnahme-Beitrag in Sachen Nachhaltigkeit, nämlich im Bad, bei euch so gut angekommen ist und auf so viel Interesse stößt! Heute geht es weiter – […]

  10. dunkelbunt sagt:

    Nach dem Küchenartikel musste ich doch gleich diesen hier lesen. 😀

    Zuerst einmal finde ich es super, dass du ehrlich bist und nichts schönredest! Das Problem mit dem Wasserabstellen beim Duschen kenne ich leider nur zu gut. :/ Ich habe festgestellt, dass es mir leichter fällt, wenn ich Haare und Körper getrennt wasche. Sind meine Haare nass, ist mir sofort kalt und ich kann das Wasser nicht ausstellen. Oder nur nach dem Sport, wenn mir ordentlich heiß ist. Weiteres Problem dabei: Wasche ich meine Haare über Kopf, sind sie ein einziges Knubbelchaos und ich weine beim Kämmen und reiße mir so viele raus. Ich hätte gern so ein Haarwaschbecken beim Friseur, wo sie nicht über Kopf gewaschen werden. :/ Aber das ist wohl nur ein Traum. 😀

    Ich kann dir einige Videos für Selbstmachdeo empfehlen: https://youtu.be/z9rrRFtv5eI und auch https://youtu.be/xlFRVWLS4CQ (generell kann ich dir die beiden sehr empfehlen, Pia Kraftfutter hat viel zum Thema Nachhaltigkeit zu sagen!). Ich habe beide schon ausprobiert und fand das Natrondeo besser, aber das ist Geschmackssache. 🙂 Ansonsten sollen die Deos von Wolkenseife richtig super sein.

    Das Roggenmehlshampoo habe ich ebenfalls ausprobiert und mochte es ganz gern – nur werden meine Haare wieder zu einem Knubbelchaos und ich habe teilweise das Gefühl gehabt, dass am Hinterkopf nicht alles weggespült wurde und es dort strähnig wurde. Vielleicht war es auch nur die Entwöhnungsphase, die noch nicht vorbei ist. Ansonsten nutze ich gerade wieder normales Shampoo, eben weil ich solch störrischen Haare habe. Aber ich wasche nur jeden zweiten oder dritten Tag, helfe zwischendurch mit Maismehl als Trockenshampooersatz aus. Das klappt gut. 🙂 Haarspray fand ich in der Naturkosmetik bisher kein schönes und ob das Selbstgemachte so gut klappt? Da bin ich gespannt auf deinen Erfahrungsbericht. 🙂

    Wären denn Microfasertücher für’s Abschminken oder wiederverwendbare Wattepads für dich etwas? Guck mal hier: https://shop.original-unverpackt.de/collections/pflege-und-kosmetik/products/abschminkpads-waschbar
    Und was für eine Zahnbürste nutzt du? Das mit der Zahnpasta kann ich verstehen. Ich habe mal selbstgemachte Zahnpasta ausprobiert und auch Zahnpastatabletten, aber keines hat mir so ein schönes frisches Gefühl gegeben wie Zahnpasta aus der Tube und ich finde, dass man trotz allem nicht auf das Wohlbefinden verzichten sollte. 🙂 Aber Zahnbürsten sollte man ja schon öfters wechseln und da finde ich Plastikzahnbürsten auch unpassend. :/

    Wegen deiner trockenen Stellen: probiere mal Grüntee und Aloe Vera. Da gibt es auch so ein Video von Moinyamina, in der sie Grünteemasken macht (einfach aufgießen, kalt werden lassen und mithilfe von Baumwolltuch oder -masken (kann man auch wiederverwendbar kaufen) aufs Gesicht auftragen. Ich nutze das immer, wenn ich richtig trockene Stellen habe und zusammen mit etwas Aloe Vera Konzentrat zwischengemischt sind trockene Stellen echt adé!

    Ich bin super gespannt auf deine Updates, wie es klappt bei dir und vielleicht helfen dir ja ein paar Dinge von denen, die ich aufgezählt habe 🙂

    Liebe Grüße
    dunkelbunt

    • Anne sagt:

      Guten Morgen,

      ah, die Haare erst nach dem eigentlichen Duschen nass zu machen und zu waschen, ist eine gute Idee! Werde ich gleich mal ausprobieren. 🙂

      Hast du nach dem Roggenmehl dann noch eine Rinse verwendet? Die soll ja auch in Sachen Kämmbarkeit helfen.

      Danke für den Tipp mit den Mikrofasertüchern! Wie ich eben schon auf Lauras Kommentar hin geschrieben habe: ich hatte mal Mikrofastertücher zum Putzen und habe davon sehr trockene und rissige Haut bekommen. Da das auch dem Besten so ging, der eigentlich eine ziemlich unempfindliche Haut hat, schob ich das generell auf Mikrofastertücher… ist das bei denen zum Abschminken anders?

      Mh, ich nutze eine elektrische Zahnbürste, bei der regelmäßig den Aufsatz austausche. Klar, auf lange Sicht produziert das immer wieder neuen Plastikmüll. Andererseits sind die Dinger wirklich nicht groß (an anderer Stelle im Haushalt kann ich erstmal deutlich mehr Müll sparen) und ich frage mich halt immer, wie nachhaltig die Alternativen sind. Bambus wächst zwar schnell nach, dürfte aber auch erstmal um die halbe Welt geflogen werden. Ebenso wie diese Miswak-Zweige… das sieht zwar erstmal natürlicher aus, ist bei genauerem Hinsehen aber auch nicht so wirklich nachhaltig. :/

      Danke für den Tipp mit Grüntee und Aloe Vera, das werd ich mal ausprobieren!

      Liebe Grüße
      Anne

  11. dunkelbunt sagt:

    Maismehl? So ein Quatsch! Maisstärke, wird im Bioladen als Speisestärke verkauft. 😀

  12. […] und die katastrophalen Folgen von Jenni & Bestandsaufnahme bezüglich Nachhaltigkeit von Anne im Bad und in der Küche & Mays Antwort auf die Frage, ob man Zoos verbieten […]

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