Im Fokus: das Future Log

20. Juli 2019- aktualisiert: 1. Dezember 2020 Organisation 5 Kommentare

Was ist ein Future Log im Bullet Journal?

Der Name klingt ja ziemlich spacig, oder? 😀

Das Future Log unterstützt dich dabei, längerfristig zu planen. Hier landen also nicht deine täglichen To Dos, sondern die Planung für die nächsten Wochen und Monate.

Der “klassische” Zeitraum für ein Future Log umfasst sechs Monate. Aber wie immer gilt: probier aus, was für dich persönlich am besten passt! Geburtstage sind übersichtlicher in einem Jahreskalender aufgehoben – nicht, dass du am Ende bloß deinem halben Freundeskreis gratulierst. 😉 Wenn du viele langfristige Projekte jonglierst, brauchst du vielleicht 18 Monate oder sogar zwei Jahre.

Was kommt alles ins Future Log?

Grob gesagt: alles, was du planen und nicht vergessen willst!

Das können Geburtstage sein, Termine, Abgabefristen, Erinnerungen wie “im Oktober Kontrolltermin beim Zahnarzt vereinbaren”, Urlaubstage, Projektphasen, und und und.

Wie sieht das Future Log aus?

Grob gesagt, gibt es zwei Ansätze – und dazu jede Menge kreativer Mischformen:

Klassisches Future Log ohne Kalender

Der Erfinder des Bullet Journalings, Ryder Carroll, kommt in seinem Future Log ohne Kalender aus. Für jeden Monat gibt es einfach einen Kasten. Anstehende Termine oder Erinnerungen werden mittels Rapid Logging eingetragen – wenn es ein bestimmtes Datum gibt, wird das einfach in der Zeile notiert. Du musst auf keine bestimmte Reihenfolge achten. So etwas ist völlig okay:

o Einladungen Sommerfeier verschicken
o 17. – Geburtstag Mia (’89)
o 3. – 9.15 – Zahnarzt
o Entwürfe für Umbau fertig haben

Es besteht aus einer Doppelseite, die horizontal gedrittelt wird. Dadurch ergeben sich sechs Kästen, mit denen du ein halbes Jahr abdeckst. Ich persönlich komme mit diesem Platz gut aus.

Future Log im Bullet Journal

Wenn du mehr oder weniger Monate brauchst oder dir die Kästen zu groß / zu klein sind, kannst du hier natürlich variieren. Nimm entweder eine weitere Doppelseite dazu oder gönne jedem Monat eine eigene Seite. Vielleicht reicht dir eine Doppelseite auch für ein ganzes Jahr?

Tipp: Nimm für den Anfang Ryder Carolls Ansatz und probier aus, ob er für dich passt. Diese Methode ist erprobt und hat sich bereits für Tausende von Menschen bewährt – ein guter Ausgangspunkt!

Future Logs mit Kalender

Vielleicht fühlst du dich wohler damit, auch gleich eine Übersicht über Daten und Wochentage an der Hand zu haben. Dazu gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Du widmest eine eigene Doppelseite der Jahresübersicht, die aus vielen kleinen Monatskalendern besteht.
  2. Du ergänzt die oben beschriebenen “Monatskästen” jeweils um einen solchen Minikalender.
  3. Du verwendest einen sogenannten Calendex: am linken Rand einer Doppelseite notierst du die Tage von 1 bis 31. Dann ziehst du für jeden Monat eine Spalte (bspw. sechs Spalten je Doppelseite) und kannst Termine somit gleich am jeweiligen Tag eintragen.
Future Log - Jahresübersicht im Bullet Journal
Minikalender können praktisch sein – seperat oder direkt mit einem Notizbereich

Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass ich im Future Log gut ohne Kalender auskomme, daher fahre ich gut mit dem klassischen Ryder Carroll-Ansatz.

Wie arbeitet ich mit dem Future Log?

Wie gesagt – du notierst hier alles, was über den aktuellen Monat hinaus ansteht.

Zu Beginn jeden Monats, wenn du dein Monthly Log anlegst, wirfst du einen Blick in das Future Log und überträgst alle entsprechenden Termine und Aufgaben.

Somit kannst du sicher sein, nie einen Eintrag zu vergessen.

Wann brauche ich kein Future Log?

Auch wenn das Future Log als so essentiell gilt, dass es meistens ganz vorne im Bullet Journal untergebracht wird: alles kann, nix muss!

Womöglich organisierst du deine Termine bereits an anderer Stelle und kommst damit gut zurecht kommst. Das kann der Familienkalender in der Küche sein oder die Kalendersoftware auf der Arbeit.

In dem Falle wäre ein Future Log potentiell doppelt gemoppelt und nur unnötiger Aufwand. Und das ist natürlich nicht Sinn der Sache!
Dein Bullet Journal soll dir das Leben erleichtern und deine ganz individuellen Anforderungen erfüllen – kein Modul ist “vorgeschrieben”!

Wichtig ist einfach, dass du all deine Termine und sonstige anstehende Dinge irgendwo auf einen Blick siehst, um sie nicht zu vergessen. Das gibt dir die Sicherheit, sie nicht ständig im Hinterkopf behalten zu müssen – und das wiederum ist unglaublich entspannend!


Führst du ein Future Log?
Wenn ja, wie sieht es aus?

Zu diesen Themen gibt’s noch mehr Artikel:

Im Fokus: das Future Log

20. Juli 2019- aktualisiert: 1. Dezember 2020 Organisation 5 Kommentare

Was ist ein Future Log im Bullet Journal?

Der Name klingt ja ziemlich spacig, oder? 😀

Das Future Log unterstützt dich dabei, längerfristig zu planen. Hier landen also nicht deine täglichen To Dos, sondern die Planung für die nächsten Wochen und Monate.

Der “klassische” Zeitraum für ein Future Log umfasst sechs Monate. Aber wie immer gilt: probier aus, was für dich persönlich am besten passt! Geburtstage sind übersichtlicher in einem Jahreskalender aufgehoben – nicht, dass du am Ende bloß deinem halben Freundeskreis gratulierst. 😉 Wenn du viele langfristige Projekte jonglierst, brauchst du vielleicht 18 Monate oder sogar zwei Jahre.

Was kommt alles ins Future Log?

Grob gesagt: alles, was du planen und nicht vergessen willst!

Das können Geburtstage sein, Termine, Abgabefristen, Erinnerungen wie “im Oktober Kontrolltermin beim Zahnarzt vereinbaren”, Urlaubstage, Projektphasen, und und und.

Wie sieht das Future Log aus?

Grob gesagt, gibt es zwei Ansätze – und dazu jede Menge kreativer Mischformen:

Klassisches Future Log ohne Kalender

Der Erfinder des Bullet Journalings, Ryder Carroll, kommt in seinem Future Log ohne Kalender aus. Für jeden Monat gibt es einfach einen Kasten. Anstehende Termine oder Erinnerungen werden mittels Rapid Logging eingetragen – wenn es ein bestimmtes Datum gibt, wird das einfach in der Zeile notiert. Du musst auf keine bestimmte Reihenfolge achten. So etwas ist völlig okay:

o Einladungen Sommerfeier verschicken
o 17. – Geburtstag Mia (’89)
o 3. – 9.15 – Zahnarzt
o Entwürfe für Umbau fertig haben

Es besteht aus einer Doppelseite, die horizontal gedrittelt wird. Dadurch ergeben sich sechs Kästen, mit denen du ein halbes Jahr abdeckst. Ich persönlich komme mit diesem Platz gut aus.

Future Log im Bullet Journal

Wenn du mehr oder weniger Monate brauchst oder dir die Kästen zu groß / zu klein sind, kannst du hier natürlich variieren. Nimm entweder eine weitere Doppelseite dazu oder gönne jedem Monat eine eigene Seite. Vielleicht reicht dir eine Doppelseite auch für ein ganzes Jahr?

Tipp: Nimm für den Anfang Ryder Carolls Ansatz und probier aus, ob er für dich passt. Diese Methode ist erprobt und hat sich bereits für Tausende von Menschen bewährt – ein guter Ausgangspunkt!

Future Logs mit Kalender

Vielleicht fühlst du dich wohler damit, auch gleich eine Übersicht über Daten und Wochentage an der Hand zu haben. Dazu gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Du widmest eine eigene Doppelseite der Jahresübersicht, die aus vielen kleinen Monatskalendern besteht.
  2. Du ergänzt die oben beschriebenen “Monatskästen” jeweils um einen solchen Minikalender.
  3. Du verwendest einen sogenannten Calendex: am linken Rand einer Doppelseite notierst du die Tage von 1 bis 31. Dann ziehst du für jeden Monat eine Spalte (bspw. sechs Spalten je Doppelseite) und kannst Termine somit gleich am jeweiligen Tag eintragen.
Future Log - Jahresübersicht im Bullet Journal
Minikalender können praktisch sein – seperat oder direkt mit einem Notizbereich

Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass ich im Future Log gut ohne Kalender auskomme, daher fahre ich gut mit dem klassischen Ryder Carroll-Ansatz.

Wie arbeitet ich mit dem Future Log?

Wie gesagt – du notierst hier alles, was über den aktuellen Monat hinaus ansteht.

Zu Beginn jeden Monats, wenn du dein Monthly Log anlegst, wirfst du einen Blick in das Future Log und überträgst alle entsprechenden Termine und Aufgaben.

Somit kannst du sicher sein, nie einen Eintrag zu vergessen.

Wann brauche ich kein Future Log?

Auch wenn das Future Log als so essentiell gilt, dass es meistens ganz vorne im Bullet Journal untergebracht wird: alles kann, nix muss!

Womöglich organisierst du deine Termine bereits an anderer Stelle und kommst damit gut zurecht kommst. Das kann der Familienkalender in der Küche sein oder die Kalendersoftware auf der Arbeit.

In dem Falle wäre ein Future Log potentiell doppelt gemoppelt und nur unnötiger Aufwand. Und das ist natürlich nicht Sinn der Sache!
Dein Bullet Journal soll dir das Leben erleichtern und deine ganz individuellen Anforderungen erfüllen – kein Modul ist “vorgeschrieben”!

Wichtig ist einfach, dass du all deine Termine und sonstige anstehende Dinge irgendwo auf einen Blick siehst, um sie nicht zu vergessen. Das gibt dir die Sicherheit, sie nicht ständig im Hinterkopf behalten zu müssen – und das wiederum ist unglaublich entspannend!


Führst du ein Future Log?
Wenn ja, wie sieht es aus?