Bullet Journaling

Übersicht

Ich bin ein Mensch, der gerne Dinge organisiert und optimiert… und ohne Notizbuch aufgeschmissen ist. :)
In der Vergangenheit habe ich verschiedenste Wege ausprobiert, um meine Termine und Aufgaben zu organisieren und nichts zu vergessen:  Filofaxklassische Kalender, Apps wie Todoist oder Trello, … seit einigen Monaten bin ich nun bei einer Technik namens Bullet Journaling hängengeblieben und weil die für mich unglaublich gut funktioniert, möchte ich sie dir hier vorstellen. :)

Was ist ein Bullet Journal?

Eine Kombination aus Kalender, To Do-Liste und Notizbuch. Ganz altmodisch auf Papier. :)
„Bullet“ deswegen, weil du alles in Form von Listen notierst („bullet“ ist der englische Begriff für „Aufzählungspunkt“).

Das Besondere am Bullet Journaling ist, dass es sehr minimalistisch ist – und dadurch unglaublich flexibel und mächtig.

Bullet Journaling ist eine Technik, kein Produkt. Du musst also nicht wer weiß wie viel Geld für einen speziellen Kalender ausgeben, sondern kannst so gut wie jedes beliebige Notizbuch dafür verwenden. Wichtig ist einzig und allein die Art und Weise, wie du dein Bullet Journal befüllst – diese nennt sich Rapid Logging.

Wie funktioniert Bullet Journaling bzw. Rapid Logging?

Rapid Logging basiert auf drei Komponenten:

  1. Listen
  2. Module
  3. Seitenzahlen

Listen

All deine Termine, Gedanken, To Dos, Geburtstage und so weiter schreibst du in Form von Aufzählungslisten auf. Notier das Datum des aktuellen Tages und liste alles auf, was ansteht und dir so in den Sinn kommt.

Dabei fängst du einfach vorne im Notizbuch an und füllst es im Laufe der Zeit Seite um Seite: du reservierst also nicht von vornherein eine bestimmte Anzahl von Seiten für irgendein Thema und zeichnest keine Wochenkalender für die nächsten paar Monate. Dadurch bekommt jeder Eintrag ganz genau so viel Platz, wie er benötigt. Du verschwendest keine Leerräume und musst umgekehrt an stressigen Tagen auch nie viele Termine in ein kleines Feld zusammenquetschen.

Der Clou dabei ist, dass du eine spezielle Notation für die Listenzeichen verwendest:

Bullet Journal

Mit diesen paar Icons hast du alles an der Hand, was du brauchst

  • To Dos bekommen einen einfachen Punkt
  • Notizen, die keine konkrete Aufgabe nach sich ziehen, notierst du mit einem Gedankenstrich
  • Ereignisse wie Termine, Geburtstage etc. kennzeichnest du durch einen Kringel
  • Erledigte Aufgaben und Termine werden durchgekreuzt
  • Wenn sich etwas von selbst erledigt hat oder ausfällt, wird die ganze Zeile mitsamt dem Aufzählungszeichen durchgestrichen
  • Falls du ein To Do nicht erledigt hast und es somit auf die Liste für den nächsten Tag wandert, kennzeichnest du es mit einem Dreieck als verschoben

Am Anfang klingt das erstmal kompliziert, geht dir aber schnell in Fleisch und Blut über. Und es ist unglaublich, wie übersichtlich das Ganze wird. :)

Morgen machst du das Gleiche und siehst nach, was von den Aufgaben des vorherigen Tages noch übrig ist.
Im Zweifelsfall musst du diese To Dos noch einmal notieren (und beim Vortrag entsprechend mit einem Dreieck kennzeichnen). Sobald du damit fertig bist, musst du also immer nur den aktuellen Tag ansehen und nicht seitenweit zurückblättern, ob nicht vielleicht doch noch irgendwo eine Aufgabe von vorletzter Woche auf dich wartet.

Tipp: Das kannst du jetzt noch weiter ausbauen, indem du einzelne Einträge durch zusätzliche Zeichen vor der jeweiligen Zeile kennzeichnest: beispielsweise ein * für besonders Wichtiges. Dabei sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt, aber ich würde dir empfehlen, das erstmal wegzulassen. Ansonsten wird es schnell zu kompliziert und das ist ja nicht Sinn der Sache.

Jetzt fragst du dich vielleicht, wie effizient das ist… To Dos mitunter x-mal neu aufzuschreiben. Aber das ist tatsächlich Absicht: das fordert dich jeden Tag von neuem auf, darüber nachzudenken, ob diese Aufgabe überhaupt noch wichtig ist oder nicht. Denn es gibt ja irgendeinen Grund, warum sie noch nicht erledigt ist. Wenn du feststellst, dass sie eigentlich unwichtig ist… dann kannst du sie auch einfach durchstreichen und brauchst somit kein schlechtes Gewissen zu haben, weil du sie unbewusst tagelang vor dir herschiebst.

Module

Neben diesen täglichen Listen („Daily Log“) gibt es außerdem unterschiedliche Sorten von Themenseiten / Modulen. Hier schnappst du dir die nächste freie Seite und notierst am oberen Rand das Thema. Darunter kannst du dann loslegen. Das Schöne ist ja: alles, was du aufgeschrieben hast, musst du dir nicht mehr merken und du hast den Kopf frei. :)

Themen können alles Mögliche sein: Notizen zu einem Meeting, Ideensammlungen für Blogeinträge oder die Wohnungsrenovierung, eine Liste mit Filmen, die du unbedingt sehen möchtest, und so weiter.

Eine besondere Art von Modulen sind die Kalenderseiten: ich finde es praktisch, auf einer Doppelseite eine Übersicht über alle Monate des Jahres zu haben, damit ich etwa auf einen Blick sehen kann, auf welchen Wochentag ein bestimmtes Datum fällt.

Bullet Journal

Die Jahresübersicht

Eine weitere Doppelseite ist das sogenannte Future Log: hier haben die wichtigsten Termine der nächsten 6 Monate Platz.

Zu Beginn eines Monats richtest du eine Doppelseite für den jeweiligen Monat ein: auf der linken Seite notierst du einen Tag pro Zeile, rechts ist Platz für die Ziele, die du dir für diesen Monat vornimmst. In diesem sogenannten Monthly Log kannst du die anstehenden Termine und Geburtstage übersichtlich auflisten. Hierbei überträgst du auch alles, was du vorher bereits im Future Log für diesen Monat notiert hattest.

Tipp: Die klassische Monatsübersicht bietet mit einer Linie pro Tag nicht allzu viel Platz. Wenn du ebenso wie ich relativ viele Termine koordinieren musst, ist es eine hilfreiche Alternative, zwei Zeilen pro Tag zu verwenden und den Monat auf der ganzen Doppelseite unterzubringen.

Die Tageslisten fängst du einfach unterhalb des Vortags an, Themenseiten beginnen jeweils auf der nächsten freien Seite. Und was machst du, wenn die Seite irgendwann voll ist und auf der folgenden Seite aber schon etwas anderes steht? Dann blätterst du einfach bis zur nächsten freien Seite, gibst ihr wieder eine Überschrift und führst das Thema dort fort.

Seitenzahlen

Damit das alles nicht in einem völligem Durcheinander endet, in dem du später nichts wiederfindest, ist ein Inhaltsverzeichnis wichtig. Du nummerierst jede Seite und notierst im Inhaltsverzeichnis eine Liste von Themen mit den jeweiligen Seitenzahlen dahinter.

Das kann dann etwa so aussehen:

  • Jahresübersicht 2016: 4/5
  • April 2016: 8/9
  • Gelesene Bücher 2016: 7,23, 56
  • Ideen für Blogartikel: 6, 11, 24, 34
  • Mai 2016: 36/37
  • Geburtstage: 26/27
  • Meeting zu Thema xyz: 13, 16, 20, 28

Das Inhaltsverzeichnis ist also ein besonders wichtiges Modul. :)

Tipp: wenn es dir zu doof ist, alle Seiten von Hand zu nummerieren, nimm von vornherein ein Notizbuch mit Seitenzahlen (ich verwende hier das Leuchtturm 1917 *).
Hier schreibe ich mir auf, welche Bücher ich gelesen habe. Solche, die ich nochmal lesen würde, bekommen ein * vorne dran

Hier schreibe ich mir auf, welche Bücher ich gelesen habe. Solche, die ich nochmal lesen würde, bekommen ein Sternchen * vorne dran

Was brauche ich für ein Bullet Journal?

Grundsätzlich ist Bullet Journaling auf keinen bestimmten Typ von Notizbuch festgelegt – egal ob kariert, liniert, blanko oder mit Punkteraster. Auch bei der Größe gibt es keine Vorgaben.
Allerdings solltest du darauf achten, dass die Seiten ausreichend Platz bieten, insbesondere für die Monatsseiten. Hier schreibst du ja jeden Tag in eine Zeile.

Ebenso kannst du natürlich jeden beliebigen Stift verwenden. Ich selber schreibe gerne mit den Finelinern von Pigma Micron *, meistens in den Stärken 08 und 03.

Linktipps rund ums Bullet Journal

Sehr schön gemacht ist die „offizielle“ Webseite zum Thema Bullet Journal, bulletjournal.com. Dort findest du eine ansprechende Erklärung, wie was funktioniert.

Jede Menge Inspirationen gibt es wie immer natürlich auf Pinterest, wenn du da einfach mal nach „bullet journal“ suchst.

Und auf bohoberry.com findest du unter anderem die Top 12 Bullet Journal Hacks.

Vor- und Nachteile

Wie so ziemlich alles im Leben, hat auch das Rapid Logging bzw. Bullet Journaling zwei Seiten.

Vorteile vom Bullet Journaling

  • Es ist preiswert. Du musst hier nicht in einen teuren Spezialkalender investieren, sondern kannst im Grunde genommen jedes beliebige Notizbuch verwenden.
  • Du verschwendest keine Ressourcen. Üblicherweise sind Kalender vorgedruckt, meistens mit einem gewissen Raum für Notizen pro Woche. Wenn du diesen Platz nicht benötigst, bleibt er leer und du blätterst halt zur nächsten Woche um. Wenn du viele Termine notieren musst, quetscht sich alles auf kleinstem Raum zusammen.
    Im Bullet Journal passiert das nicht. Hier nimmt jeder Tag exakt so viel Platz ein, wie du benötigst.
  • Es ist flexibel. Das ganze Setup mit den verschiedenen Sorten von Logs und mit den Notationszeichen ist ja keine in Stein gemeißelte Vorschrift, sondern ein Vorschlag. Wenn du für dich persönlich merkst, dass du bestimmte Elemente nicht brauchst oder dass du andere Icons verwenden willst – feel free!
Monthly Log

Monthly Log

Nachteile vom Bullet Journaling

  • Du schreibst relativ viel von Hand, was natürlich seine Zeit dauert. Und es setzt voraus, dass du deine Handschrift am nächsten Tag noch entziffern kannst. ;)
  • Termine musst du mitunter dreimal notieren: in der Jahresübersicht, wenn sie noch relativ weit in der Zukunft liegen. Dann in der Monatsübersicht, sobald der jeweilige Monat erreicht ist. Und ein drittes Mal in der Tagesübersicht.

Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass die Vorteile eindeutig überwiegen. :)

Last but not least… ein Wort zur Gestaltung

Ja, du kannst aus deinem Bullet Journal ein Kunstwerk machen. Die Überschriften im schicken Handlettering-Stil, die Seiten mit Washi Tapes dekoriert, thematisch passende Aufkleber dazu und so weiter. Pinterest ist voll von solchen stylishen Bullet Journals.

Du musst das aber nicht tun. Denn worum es im Kern geht, ist eine effiziente und effektive Organisation deiner ganzen Aufgaben. Und das funktioniert ganz hervorragend, wenn du einfach nur das aufschreibst, was du aufschreiben musst. ;)


Jetzt bin ich neugierig:
Hast du schon mal etwas von Bullet Journals gehört oder diese Technik vielleicht sogar schon selber eingesetzt? :)

33 Kommentare zu “Bullet Journaling”

  1. Alexandra

    Ich habe dem ganzen noch keinen Namen gegeben, aber im Prinzip mache ich das auch. Allerdings auf einem Block und der letzte Tag wird dann weggeschmissen. Nur die aktuellen Aufgaben sind auch da.
    Irgendwie interessant, wie alle alles mögliche durchprobieren und die meisten dann doch bei den ganz schnöden, von Hand geführten Listen landen.
    Todoist ist zwar auch weiterhin in Verwendung, aber eher für große Projekte in der Zukunft und als Erinnerung für Links. Tagesaktuell gibt es jeden Tag eine Liste :D

    Nutzt du nichts anderes mehr als dieses eine Notizbuch? Und trägst das dann immer mit der rum?

    1. Anne

      Todoist werde ich vermutlich demnächst wieder ausgraben, wenn ich sammle, wo wir unsere Anschrift nach dem Umzug überall ändern müssen. ^^ Das finde ich da tatsächlich übersichtlicher als in einem Notizbuch.

      Ansonsten habe ich tatsächlich nur zwei Bullet Journals in Verwendung, eines für die Arbeit und eines für zu Hause. :)

  2. Anne

    Ich bullet journale jetzt seit Januar und ich bin auch Fan. Für mich haben die klassischen Kalender nicht mehr so richtig funktioniert.
    Ich mache es inzwischen allerdings so, dass ich mir Wochenübersichten mache – ich muss meine Woche ein bisschen planen können und das ist für mich die beste Methode.

    1. Anne

      Wochenübersichten klingen auch gut – nutzt du die nur für Termine oder auch für To Dos?

  3. Sabrina

    Das hört sich echt interessant an, das werde ich für mich auch mal versuchen. Auch wenn ich den Filofax liebe, hasse ich, dass der Kalender teils Seiten leerstehen hat und dann wieder tage kommen wo nicht alles reinpasst.

    Nur ob ich nicht die Übersicht verliere. Da hätte ich Angst. da ich oft um planen muss und würde ich dann einen Tag überspringen müsste ich den an anderer stelle… mmh aber vielleicht fürs Bloggen gut :D mal austesten

    1. Anne

      Genau das hat mich beim Filofax bzw. allen vorgedruckten Kalendern auch so genervt… beim Filofax hab ich dann teilweise Notizzettel in die Wochenmitte eingeheftet, aber das sah auch immer blöd aus und war nicht gerade übersichtlich.

      Naja, wenn du deinen Tag oft umplanst, kannst du die Termine eventuell einfach mit Bleistift eintragen?

  4. Konzertheld

    Supergut – ich mach sowas ähnliches schon länger wenn ich mal wieder eine Woche nicht auf die Reihe kriege ohne Notizen. Die verschiedenen Marker und die Idee, das in ein Notizbuch zu packen, sind eigentlich bloß kleine Veränderungen dazu, aber ich glaube, das wird sehr viel mehr Ordnung reinbringen. Für Termine nutze ich sehr effizient Google Kalender – aber da gibt es sicher auch welche, die man abschreiben könnte in die Tages-To Do, und welche, bei denen das keinen Sinn ergibt, was ja ok ist. Typisches To Do z.B.: Mama anrufen weil sie Geburtstag (Termin!) hat. :)

  5. Rea

    Musste sehr über deinen Hinweis bezüglich „morgen noch lesen können“ schmunzeln … das fällt mir bisweilen sehr schwer. x( Ich schreibe auch ungern per Hand, aber Bullet Journaling macht einen guten Eindruck. Da ich momentan nicht viel zu koordinieren habe (seien wir ehrlich – eigentlich gar nichts :D) macht es für mich aber wohl erst in der nächsten Studienphase wieder Sinn. ;D

  6. Tabea

    Von Bullet-Journals habe ich jetzt schon so oft gelesen und jedes Mal finde ich sie auf’s Neue genial. Der einzige Grund, warum ich noch keins führe, ist die Angst, dass ich es schnell wieder aufgeben würde, weil ich z.B. spontane Einfälle für Blogideen immer in das ständig anwesende Handy tippe…

    Von den Icons lese ich aber gerade doch zum ersten Mal, obwohl das System ziemlich gut aussieht. Und die Vorteile leuchten mir auch alle ein – gerade das Platz-Sparen finde ich genial. Wirklich blöd, dass ich immer alles ins Handy tippe und dann zu faul zum Übertragen bin… meinst du, ich sollte es trotzdem mal probieren?

    Leuchtturm-Notizbücher mit Punkteraster sind einfach spitze :) Ich habe ein kleines für Blogideen und liebe es, obwohl ich viel zu selten rein schreibe :(

    Liebe Grüße

  7. Pingback: Gänseblümchen #36 - Hoffnungsschein
  8. Trackback: Gänseblümchen #36 - Hoffnungsschein
  9. Pingback: Meine Highlights im Juni 2016 - Himmelsblau.org
  10. Trackback: Meine Highlights im Juni 2016 - Himmelsblau.org
  11. Jo

    Oh wow. Dieses System hört sich ja toll an! Ich notiere mir immer sehr viel, aber bisher hatte es keine wirkliche Struktur. Ich werde das nun direkt ausprobieren!

    1. Anne

      Viel Spaß & Erfolg damit! :)

  12. Virginie

    Ich habe noch nie vorher ezwas vom begriff bullet journal gelesen, aber schon auf instagram gesehen. Damals fand ich die gestaltung total schick und eben mal etwas ganz anderes.
    Ich habe mir letztes jahr unbedingt einen filofax gewünscht, um meine termine usw zu koordinieren, aber im endeffekt ist er mir zu schmal und das seitendesign einfach altbacken.
    Gerade für tage mit vielen to dos und terminen finde ich mehr platz sehr nützlich. Ich brauche keinen bunten, fancy kreativ gestalteten kalender mit bildern. Verschiedene farben und symbole reichen mir. Wobei ich mit stempeln vermutlich die regelmäßigen dinge drucken würde, zb. wochentage.
    Ja es ist ziemlich viel zu schreiben, aber ich glaube das ist genau die entschleunigung und beruhigung die ich in meinem stressigen unileben brauche. :)
    Man kann das journal ja auch abends beim fernsehen ausfüllen :D

    Danke für den tollen artikel!
    Liebe grüße, Virginie

    1. Anne

      Das mit den Stempeln ist eine gute Idee. :) Ich glaube, es gibt da von Stampin‘ Up! aus der Project Life-Serie ein Set, was Wochentage und so weiter an Bord hat.

  13. Pingback: Monatsrückblick Mai und Juni - Habutschu! - Habutschu!
  14. Trackback: Monatsrückblick Mai und Juni - Habutschu! - Habutschu!
  15. Beauty and the beam

    Von dieser Methode habe ich noch nie etwas gehört. Aber finde sie wirklich gut. Ich habe mir im letzten Jahr einen Blog Planer nach meinen Vorstellungen selbst mit Excel zusammengebastelt. Er ist zwar mit Kalenderteil. Aber ansonsten recht ähnlich wie deine Methode aufgebaut :)
    Allerliebst
    Mona

    1. Anne

      Hallo Mona,

      ah, sowas in Excel selber zusammenzubauen, ist auch eine gute Idee. :)
      Nutzt du den Blogplaner denn dann am Rechner oder druckst du ihn dir aus?

      Liebe Grüße
      Anne

  16. Gina

    Liebe Anne,
    das ist wirklich super spannend! Ich suche auch noch, nach dem passenden Organisationstool für mich. In diesem Jahr habe ich mir einen Kalender von Moleskin gekauft und auch noch nach meinen Bedürfnissen gestaltet. Aber so richtig ideal ist es dennoch nicht. So ein Bullet Journal kling auf jeden Fall echt gut und ich bin auch immer beeindruckt von den tollen Gestaltungsmöglichkeiten. Leider bin ich da nicht so begabt ;)
    Danke auf jeden Fall für diesen informativen Beitrag!
    Liebe Grüße
    Gina von http://veganfooddiaries.de/

    1. Anne

      Hallo Gina,

      ja, den vorgedruckten Kalender von Moleskine hatte ich auch mal eine Zeitlang – die Variante, wo links die Wochentage standen und rechts Platz für Notizen war. Leider kam ich da mit der Aufteilung trotzdem nie so wirklich hin, manche Tagen blieben ganz leer und in anderen quetschten sich dann x Termine zusammen.

      Das Schöne beim Bullet Journal ist, dass du es ja nicht wer weiß wie aufwändig gestalten _musst. Klar, wenn du Spaß daran hast, sind dir da keine Grenzen gesetzt. Aber in allererster Linie soll das gute Stück ja eine Funktion erfüllen… wie ein Werkzeug, wo ja auch keine Bommeln dranhängen. ;)

      Liebe Grüße
      Anne

  17. Pingback: Link Love #04 - ANNA WASSMER
  18. Trackback: Link Love #04 - ANNA WASSMER
  19. Biggi

    Hallo Anne,

    ich bin wirklich begeistert von dem System und gerade dabei, mein eigenes zu erstellen. Auf Arbeit hilft es mir wirklich weiter. Nur – wie machst du das bei den Terminen, die für die nächsten Monate reinkommen? Wo schreibst du die auf?

    Liebe Grüße
    Biggi

    PS: Ich beneide dich um deine wirklich schöne Handschrift!

    1. Anne

      Hallo Biggi,

      für die nächsten paar Monate habe ich das Future Log, d.h. eine Doppelseite mit je 3 Monaten pro Seite. Bei mir ergeben sich die meisten privaten Termine immer erst recht kurzfristig, sodass ich da mit den paar Zeilen auskomme. In meinem Arbeits-Bullet Journal notiere ich da tatsächlich auch hauptsächlich nur grobe Zeiträume (bspw., dass ich das und das Meeting im übernächsten Monat ansetzen wollte) – eigentlich läuft in der Firma alles über den Outlook-Kalender.
      Wenn ich ein paar Tage vor Monatsende dann das Monthly Log für den neuen Monat erstelle, blättere ich zum Future Log zurück und schreibe die Termine auf, die ich bereits eingetragen hatte.

      So eine Doppelseite als Future Log ist halt schön übersichtlich. Andererseits spräche ja auch nichts dagegen, einfach schon mal für jeden Monat des Jahres ein Monthly Log anzulegen, wenn du viele Termine Wochen vorher schon kennst. :)

  20. Sarah

    Hallo Anne,
    wow – ich bin total beeindruckt von dieser simplen, aber total nützlichen Methode. Ich glaube es ist so minimal, dass die Gestaltungsmöglichkeiten fast unendlich sind. Jedenfalls spricht mich das total an und wenn mein Kalender von Moleskine demnächst voll ist, werde ich das einfach mal versuchen. Vielen Dank für die Inspiration und liebe Grüße, Sarah

    1. Anne

      Hallo Sarah,

      dann wünsche ich dir schon mal ganz viel Spaß damit! :)

      Liebe Grüße
      Anne

  21. nadine

    Hallo Anne, das ist eine super Idee. Bis dato habe ich davon noch gar keinen Wind bekommen. Ideal um alles zu komprimieren. Das werde ich unbedingt ausprobieren.
    Vielen Dank und viele liebe Grüße
    Nadine

  22. Regine

    Hallo Anne,
    das muss ich unbedingt mal ausprobieren. Bin auch ein Fan von Notizbüchern, obwohl mein Leben sonst vollkommen digitalisiert ist ;-)

    LG, Regine

  23. Pingback: Mein Bulletjournal ~ Material und Setup [VLOG] - Himmelsblau.org
  24. Trackback: Mein Bulletjournal ~ Material und Setup [VLOG] - Himmelsblau.org
  25. Pingback: Link Love #04 – Test
  26. Trackback: Link Love #04 – Test
  27. Pingback: verlinkt | Spurensuche
  28. Trackback: verlinkt | Spurensuche
  29. Pingback: verlinkt - Christliche Blogger Community
  30. Trackback: verlinkt - Christliche Blogger Community
  31. Dorena

    Hab schon davon gehört. Ich versuche es mit dem Kalender im elektronischen Postkasten.
    Und sonstige Notizen notiere ich mir mehr oder weniger in „Aktennotizen“ am Laptop.
    Gruß Dorena

  32. Pingback: Bullet Journaling für Pragmatiker - nicht perfekt, aber richtig hilfreich | vom Landleben
  33. Trackback: Bullet Journaling für Pragmatiker - nicht perfekt, aber richtig hilfreich | vom Landleben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mehr in Organisation
Moleskine vs. Leuchtturm 1917
Moleskine vs. Leuchtturm 1917

Wenn es um die Klassiker in Sachen Notizbuch geht, stehen sich zwei renommierte Marken gegenüber: Moleskine vs. Leuchtturm 1917. Aber welches Notizbuch ist besser? - Dieser Frage gehe ich in diesem...

Schließen