Stempel, Stanzen & Co.: mein Bastel-Equipment

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Mona fragte neulich in einem Kommentar zu einer Karte, ob ich nicht mal einen Beitrag über mein Bastel-Equipment schreiben könne. Na klar!
Ich warne allerdings: das wird ein laaaanger Artikel mit vielen Fotos. 😀

Vorwort, oder so.

Ich habe schon immer viel und gerne gemalt und gebastelt – Wasserfarben, Acryl, diese Perlenbilder aus Plastikperlen, die man später zum Zusammenschmelzen bügelt, Kohlezeichnungen, DIY-Projekte aus Holz, … Sticken und Nähen habe ich auch mal kurz ausprobiert… aber hängengeblieben bin ich letztlich bei allem, was mit Papier und Karton zu tun hat. Fotoalben, Project Life, Scrapbooking, Karten zum Geburtstag und zu anderen Anlässen, Sketchnotes, Filofaxing, …  =)

Im Laufe der Zeit hat sich eine ganze Menge angesammelt. Erst durch das Schreiben dieses Beitrags hier ist mir aufgefallen, wie viel Kram das eigentlich ist… und ich denk immer, ich hab eher wenig. 😀
Wie ich das alles aufbewahre, stelle ich demnächst auf jeden Fall mal in einem weiteren Post vor.
Update: mittlerweile kannst du hier nachlesen, wie ich Papier und Karton aufbewahre und wie ich Stempel und Stanzen  verstaue.

Cardstock: Papier & Karton

Wie gesagt, ich bastle hauptsächlich mit Papier und Karton, deswegen habe ich davon mehr als von anderen Materialien.
Der Einfachheit halber schreibe ich im Folgenden nur „Papier“, egal um welche Stärke es sich handelt.

Grob gesagt, unterteilt sich Papier ja in zwei Kategorien: einfarbig oder gemustert.
Beides bekommst du in drölfzighundert Farbtönen und Mustern von vielen verschiedenen Herstellern.

Ich besitze sowohl No Name-Papier, beispielsweise vom Discounter (Aldi und Lidl haben ja ein- oder zweimal im Jahr Bastelkram, und bei Tchibo gibt es ebenfalls häufig schöne Materialien), als unter anderem auch Papier von Stampin Up!. Bei SU! sind die Preise wirklich gesalzen, das muss man einfach mal sagen. Rund 12 € für 20 Bögen im Format 30x30cm… uff.
Dafür bietet SU! den Vorteil, dass die Farben von Papier und Stempelfarbe aufeinander abgestimmt sind.

Was ich gerne auch für Karten etc. verwende, sind Karten von Project Life. Da habe ich mir vor längerer Zeit mal ein großes Set gekauft („Midnight Edition“), und obwohl ich gefühlt dauernd irgendwelche Kärtchen davon verbastele, wird die Box einfach nicht leer. Das war also echt eine Investition für die Zukunft. 😀

Generell finde ich den Großteil der gemusterten Papiere leider unglaublich kitschig. *g* Daher bin ich immer froh, wenn ich irgendwo dezentere Muster wie Streifen oder Punkte finde.

Schneiden

Ob es jetzt beim Basteln von Karten ist, beim Gestalten meiner Fotoalben oder für eine Geschenkverpackung – Papier muss man dauernd zuschneiden.

Papierschneider

Mit einem Papierschneider geht das nicht nur deutlich schneller als mit der Schere, sondern es wird auch viel sauberer. Zumindest in der Theorie.

Eine Zeitlang hatte ich nämlich einen Papierschneider vom Discounter. Und was soll ich sagen – egal wie sorgfältig ich gearbeitet habe, das Ergebnis wurde immer schief. Das Fallbeil stand etwas windschief und ließ sich nicht gerade bekommen, und die Schiebeklinge hatte einen Spielraum von fast zwei Millimetern… das Ergebnis war, dass meine Zuschnitte nie akkurat waren. Karten lagen nach dem Falten nie sauber übereinander, Fotos waren immer leicht schräg abgeschnitten.

Ein paar Monate lang schob ich das auf meine Ungeschicklichkeit oder schlechtes Karma, dann investierte ich in einen Papierschneider von Stampin Up!. Das Ding, was in all diesen YouTube-Videos von Kartenbastlerinnen zu sehen ist, bei denen scheinbar mühelos perfekt ordentliche Zuschnitte gelingen. Und was soll ich sagen? – Dieser Papierschneider ist wirklich verdammt gut! Simpel zu bedienen, akkurate Ergebnisse, und platzsparend verstauen lässt er sich auch.

Mein Bastelequipment - Stampin Up! Papierschneider

Die Misere lag also nicht an meinem Karma, sondern an schlechtem Werkzeug. 🙂

Übrigens wird der Papierschneider von SU! mit zwei verschiedenen Schiebedubsis geliefert, einem zum Schneiden und einem zum Falzen.

Scheren

Das Basic-Tool schlechthin. 😉

Ich habe drei verschiedene Scheren in Gebrauch – eine große, um längere Stücke möglichst gerade abzuschneiden, sofern ich nicht den Papierschneider dafür nehme. Die mittlere Größe ist meine Standardschere, und für sehr fisselige Details verwende ich eine kleine Nagelschere.

Mein Bastelequipment - Scheren

Cuttermesser

Manchmal kommst du um einen Cutter nicht herum – beispielsweise, wenn du eine Karte nur an einer bestimmten Linie auf dem Cover einschneiden willst, um etwas hindurchstecken zu können.

Ich benutze ein simples Cuttermesser aus dem Baumarkt, was seine Zwecke gut erfüllt.
Zum Unterlegen verwende ich ein billiges Plastikbrett von Ikea, um meine normale Schreibtischunterlage nicht in Mitleidenschaft zu ziehen.

Kleben

Klebstoff und ich sind nicht unbedingt die besten Freunde.
Ich weiß nicht, warum das Zusammenkleben irgendwelcher Dinge auf YouTube immer so einfach und sauber aussieht – ich bin diejenige, bei der die fisseligen Dekoteilchen garantiert an den Fingern kleben bleiben, bis sie ringsum mit Kleber vollgematscht sind, bei der sich Uhu-Fäden plötzlich quer über die Karte ziehen und wo aufgeklebte Dinge am Ende irgendwie immer an ein expressionistisches Kunstwerk aus dem Kindergarten erinnern. 😐

Nun ja. Im Laufe der Zeit habe ich ein paar Mittel gefunden, mit denen auch Klebstoff-Legastheniker wie ich zurechtkommen. *g*

Fotokleber

Ich liebe sie! Kleine doppelseitige Klebestreifen. Lassen sich problemlos platzieren, matschen nicht, halten Papier und Karton zuverlässig zusammen.
Solange ich nicht irgendwelche winzigen Details ankleben muss oder eine Klebestelle wirklich viel aushalten muss (wie beispielsweise bei einer Schachtel), sind sie meine erste Wahl.

Naheliegenderweise klebe ich damit übrigens auch meine Project Life-Fotos ein.

Fotokleber - Bastelequipment

Der einzige Nachteil an diesen Fotoklebern ist, dass man eine Weile damit beschäftigt ist, das Schutzpapierchen von der Rückseite abzuziehen. Und diese Papierchen bleiben dann natürlich nicht auf dem Tisch liegen, sondern verteilen sich wie von Geisterhand im ganzen Raum… neulich habe ich nach einer ausgiebigen Bastelsession beim Abendessen eins in meinen Nudeln gefunden.  °_°

Tombow Mono Multi

Ja, ein Flüssigkleber. Aber oben hat die Flasche eine wirklich kleine Öffnung, sodass man sehr präzise arbeiten kann. Anders als Uhu bildet er keine Fäden, zudem wird der weiße Kleber beim Trocknen transparent.

Den Tombow verwende ich für alle kleinen Details, beispielsweise zum Aufkleben von filigranen Stanzteilen.

Bastelequipment - Kleber und Klebenand

snail adhesive

Definitiv mein schnellstes Klebewerkzeug: der snail hält gut und ist eine Alternative zu den Fotoecken. Ich habe ihn erst kürzlich gekauft und daher noch nicht allzu viel damit ausprobiert. Praktisch ist er sicherlich dann, wenn ein Papier nicht nur an den Ecken kleben soll, sondern entlang einer ganzen Seite befestigt sein muss.

Doppelseitiges Klebeband

Für Schachteln und sonstige Dinge, bei denen die Klebestellen die einigen Druck aushalten müssen, verwende ich schmales doppelseitiges Klebeband.

Nachteil: die Schutzfolie auf der Rückseite lässt sich nur mit einigem Gepiddel abziehen.

Dimensionals

Eine besondere Art von Kleber sind die sogenannten Dimensionals – gepolsterte kleine Klebepunkte, mit denen sich ein hübscher plastischer Effekt erzielen lässt.

Falzen

Wenn du etwas aus Papier bastelst, was an verschiedenen Stellen gefalzt werden will, dann kannst du dir die Markierungen natürlich mit Lineal und Bleistift abmessen. Damit der Falz anschließend ordentlich wird, solltest du diese Linie vor dem Knicken vorbereiten: dazu richtest du ein Lineal an der gewünschten Falzlinie aus und fährst mit einem spitzen Gegenstand, beispielsweise einem Scherenarm, vorsichtig daran entlang.

So habe ich das jahrelang gemacht und das Ergebnis war mehr oder weniger okay. Das Ganze geht allerdings auch einfacher und ordentlicher – mit einem sogenannten Falzbrett.

Falzbrett

Das Prinzip ist wirklich simpel: ein Plastikbrett mit lauter parallelen Rillen, das an den Seiten mit einer Maßskala versehen ist. Der Clou dabei ist, dass die Rillen mit den Maßeinheiten übereinstimmen. Du legst dein Papier auf die Rillen und gehst dann also an der Skala bis zur gewünschten Position, beispielsweise 3cm. Hier fährst du mit einer Art Stricknadel dann einfach die entsprechende Rille entlang und prägst sie somit ins Papier.
Anschließend kannst du die Karte hier ganz leicht falzen, wobei die Falz garantiert gerade wird (bei der Lineal-Methode bin ich öfters um ein, zwei Millimeterchen mit dem Lineal verrutscht und schon wurde es schief).

Stampin Up! - Simply Scored Falzbrett

Ich verwende das Falzbrett Simply Scored von Stampin Up!. Das hat allerdings den Nachteil, dass die Skala in Inch angegeben ist. Es gibt eine Ergänzung für das metrische System, ja, aber die war mir bislang zu teuer. Daher rechne ich mir meine Maße momentan um oder google von vornherein nach Anleitungen in Inch. Falls du dir ein Falzbrett neu kaufst, würde ich dir zu einer Angabe in cm achten (es gibt wohl auch welche, die beide Maße anzeigen).

Nach dem Falten solltest du den Falz noch einmal nachfahren, damit deine Kartenhälften wirklich plan aufeinander liegen. Dazu kannst du dir ein sogenanntes Falzbein kaufen – ich selber verwende dafür aber einfach den Griff einer Schere. Geht genauso gut.

Stanzen & Prägen

Meine BigShot habe ich ja vor einiger Zeit schon mal vorgestellt. Und was soll ich sagen – ich bin nach wie vor begeistert und benutze sie fast jeden Tag. 🙂

Sizzix Big Shot

Thinlits / Framelits & Prägefolder

Mittlerweile ist meine Sammlung von Stanzen und Prägefoldern ein bisschen angewachsen… *hüstel*

Embossing Folders / Prägefolder

So schick ich strukturierte Hintergründe finde, so verwende ich sie dann doch verhältnismäßig selten. Im Zweifelsfall würde ich also erstmal in Stanzen investieren, danach in einige Prägefolder.

Die Stanzen und Prägefolder von Sizzix sind ja relativ teuer. Auch wenn ich an der Qualität nichts auszusetzen habe, überlege ich da doch dreimal, ob ich drei Stanzen für 30 Euro wirklich brauche. Bis die sich mal rentieren, muss man schließlich verdammt viele Karten basteln. 😉

Thinlits & Framelits - Mein Bastelquipment

Allerdings habe ich vor einiger Zeit auch mal nach anderen Herstellern gesucht und mir einiges bei papiria.de bestellt – sowohl Stanzen, als auch Stempel. Und die sind von der Qualität her ebenfalls tiptop.

Es kommt halt in erster Linie immer auf die Motive an – es gibt unglaublich viel Kitsch, aber auch bei unbekannteren Herstellern finden sich richtig tolle Exemplare.

Handstanzen

Neben den Thinlits und Framelits, die man zum Stanzen mit der BigShot verwendet, besitze ich zudem verschiedene Handstanzen. Sowohl einige No Name-Exemplare aus dem Bastelladen, als auch zwei Stanzen von SU!. Letztere funktionieren tadellos und sind sehr massiv gearbeitet, aber sie haben eben ihren Preis.
Mit den Stanzen von Hema bin ich nur teilweise zufrieden – die Eckenstanze ist okay, die zum Ausstanzen von Kreisen war leider so fuppelig, dass sie das Papier größtenteils nur zerrissen hat und ich sie nicht behalten habe.

Handstanzen - Bastelequipment

Generell habe ich lieber erst einmal in universelle Formen wie die Kreisstanzen oder die Buchstaben und Zahlen investiert, ehe ich mir speziellere Stanzen zugelegt habe. Auch wenn es noch so hübsche Motive gibt – ich frage mich halt immer, wie oft ich etwas verwenden werde. (Jaah, dieses Jahr wird es viele Rentiere geben… ich konnte da bei so einem süßen Stempel nicht widerstehen. *g*)

Stempel

Ich besitze ganz verschiedene Sorten von Stempeln:

  • die klassischen Stempel, bei denen das Stempelgummi fest auf einem Holzblock montiert ist
  • Stempel, in die das Stempelkissen bereits integriert ist
  • Gummistempel, die auf einem Acrylblock gehalten werden (nach dem Stempeln zieht man das Stempelgummi einfach wieder ab)
  • transparente Gummistempel, die ebenfalls auf Acrylblöcke gelegt werden

Meine Stempel - von Stampin Up! und anderne

Die Holzstempel sind zumeist alte Stempel, die sich halt so angesammelt haben. Mit ihnen ist es natürlich schwierig, ganz exakt zu stempeln.
Am liebsten sind mir die Gummistempel und die transparenten Stempel.

Unmittelbar nach dem Benutzen wasche ich die Stempel unter fließendem Wasser ab und trockne sie dann – das klappt bei wasserlöslicher Stempelfarbe wunderbar.

Am häufigsten verwende ich übrigens das Stempelset Flower Shop von SU!. Und nachdem ich es Leid war, alle Naselang die gestempelten Blüten sorgfältig mit der Schere auszuschneiden, habe ich mir neulich dann auch endlich mal die entsprechende Handstanze gegönnt. 😀

Stempelkissen

Auch hier besitze ich sowohl einige verhältnismäßig teure Produkte von SU!, als auch billigere Stempelkissen.

Meine Stempelkissen

Einige Spezialtinten – beispielsweise Silberglitzer – habe ich mir mal so gekauft. Die Stempelkissen von SU! sind ziemlich groß und voller Tinte, bei billigen Stempelkissen hatte ich leider ein paar Mal das Problem, dass sie schon halb eingetrocknet waren.

Leider 😉 gibt es von SU! unglaublich viele Farbtöne. Und bei derzeit rund 8 Euro pro Stempelkissen wird mir schwindelig, wenn ich daran denke, wie viele Farben mir noch fehlen. ^^

Paper Piercing

Nee, diesmal meine ich nicht meine diversen eigenen Piercings. 😀

Beim Papier Piercing sticht man das Papier mit einer entsprechenden Nadel ein, um dabei mit den Löchern Muster zu bilden. Dafür verwendet man entsprechende vorgelochte Schablonen – sofern man es schafft, dass die Schablone nicht verrutscht, ist das also wirklich eine idiotensichere Technik.

Paper Piercing - Stampin Up!

(Ja, ich sagte „idiotensicher“. Und wie man sieht, ist mir das Papier da oben verrutscht. 😀 )

Entweder lässt du die Löcher so für sich wirken oder fädelst anschließend noch Garn durch, sodass es wie aufgenäht aussieht.

Ich habe mir das Paper Piercing-Tool von SU! zusammen mit einer entsprechenden Schaumstoffmatte und einem Schablonenset gekauft.

Schablonen

Neben den Piercing-Schablonen besitze ich noch ein paar „normale“ Schablonen mit verschiedenen Motiven.
Auch diese stammen aus allen möglichen Quellen – zum Beispiel birgt die Spielzeugabteilung von Kaufhof & Co. manchmal ungeahnte Schätze für kleines Geld. 😀

Natürlich kannst du die Motive einfach mit einem Bleistift abzeichnen und später colorieren oder ausschneiden. Was ich aber auch sehr gerne mache: sie bestempeln. Dafür habe ich mir bei SU! kleine „Fingerstempel“ gekauft, die man einfach über den Zeigefinger stülpt und dann vom Stempelkissen Farbe aufnimmt. Damit kannst du die Schablonen ausmalen, aber halt auch andere Dinge anstellen (beispielsweise vorsichtig die Ränder von Karten colorieren, oder einfach wild auf’s Blatt tupfen, oder oder oder).

Masking Tape

Davon habe ich natürlich auch die ein oder andere Rolle. 😉
Wobei ich nach einer Art Hamsterkauf in den letzten zwei, drei Jahren, als Masking Tape populär wurde und es plötzlich überall die tollsten Motive gab, dieses Jahr tatsächlich gar keins mehr gekauft habe und erstmal die Bestände aufbrauchen möchte.

Hier gibt’s natürlich auch Qualitätsunterschiede. Manche Bänder reißen extrem leicht ein oder sind schief bedruckt.
Die Sets von Tchibo und Ikea mag ich sehr, ansonsten habe ich auch einige Bänder aus dem Bastelladen oder Onlinebestellungen.

Stifte

Ich seh schon, der Beitrag wird wirklich lang. 😀
Damit es nicht zu sehr ausufert, fasse ich mich hier mal kurz:

Bastelequipment - Copics, Microns & Co.

Colorieren

Ich besitze ein Glas mit Copics – spezielle Filzstifte, bei denen man die verschiedenen Farben gut miteinander verblenden kann. Leider habe ich auch hier das chronische Gefühl, viel zu wenige Farben zu besitzen… gnah.

Schreiben & Outlines

Ich liebe die Microns! Am häufigsten kommen die Stärken 02, 05 und 08 zum Einsatz – zum Schreiben, zum Kritzeln, zum Konturieren, …

Akzente

… setze ich ab und an gern mit silbernen, kupfernen und goldenen Lackstiften.
Witzigerweise bin ich mit den Stiften vom Discounter zufriedener als mit denen von Edding.

Embellishments – der Kram zum Verzieren

Zu guter Letzt hat sich dann noch diverser Kleinkram angesammelt, der einem Layout oder einer Karte den letzten Schliff geben kann: Holzteile in diversen Formen, Brads, Stoffbänder und Kordeln, der Dymo, Aufkleber, Glitzerkleber, …

Manchmal ist in den Sets, die es so zu kaufen gibt, jede Variante nur einmal vorhanden – dann traue ich mich fast nicht, sie zu benutzen. Oder es gibt die Dinger nur im 100er-Pack, und ich bin für alle Zeiten mit Mini-Wäscheklammern und bunten kleinen „Happy birthday“-Schriftzügen ausgestattet. 😀

Bastelequipment - Embellishments

Fazit

Ja, es hat sich wirklich eine ganze Menge angesammelt. Auch wenn ich beim Stöbern in einschlägigen Katalogen und Shops immer noch auf’s Neue fündig werde und es noch eine ganze Reihe an Techniken gibt, die ich gerne ausprobieren würde, beispielsweise Embossing. 😀

Zusammenfassend würde ich sagen, die BigShot sowie der Papierschneider waren meine beiden besten Investitionen. Beide verwende ich unglaublich oft und sie sind einfach sehr vielseitig.Dinge wie das Paper Piercing sind hingegen eher Spielereien – nett, aber so oft braucht man’s nun nicht.

Bei Werkzeugen achte ich nach einigen Fehlkäufen mittlerweile sehr auf die Qualität und zahle lieber etwas mehr – „wer billig kauft, kauft zweimal“. Bei Papier & Co. gibt es aber auch abseits der großen Namen immer wieder viele schöne Funde.

Und du?

Auf welches Bastelequipment möchtest du nicht mehr verzichten?
Womit hast du gute Erfahrungen gemacht, und was hat sich eher als Flop entpuppt?

Dieser Beitrag wurde bereits 19mal kommentiert - was denkst du? Hau in die Tasten! 🙂

Anne Schwarz

Geschrieben von Anne Schwarz

Merry meet! Ich bin 31 Jahre alt und wohne mit meinem Mann, Hund und Katze in einem kleinen Dorf im Bergischen Land. Das ♥ schlägt für die Natur, die Fotografie & das Schreiben. Ich bin viel draußen unterwegs, baue unser eigenes Obst und Gemüse an und tobe mich gern kreativ aus - egal ob mit Papier oder Quellcode. » Magst du mehr erfahren?

19 Kommentare

  1. Das Teil, auf das ich nie mehr verzichten möchte, ist das Schneid-und Faltblatt von SU. Denn es hat cm und inch und somit kann man auch auf das Falzbrett verzichten.

    Unverzichtbar sind für mich auch die von SU auf die Stempelmotive abgestimmten Handstanzen. Ich mag nämlich auch nicht gerne mit der Schere ausschneiden.

    Und der Flüssigkleber Tombow. Denn ich bin auch so ein Klebelegastheniker. Daher verwende ich auch sehr oft doppelseitiges Klebeband.

    LG
    Dagmar

    Antworten

  2. Huhu,
    einen wirklich tollen Beitrag hast du da geschrieben. Eine schöne Übersicht für Anfänger (aber auch Fortgeschrittene).
    Ganz viele liebe Grüße
    Ela von Buntschwarzes

    Antworten

  3. Vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Ich habe mir (auch nachdem du schon ein paar Mal darüber berichtet hast) auch eine Big Shot gekauft und bin ganz happy damit. Eine günstige, aber ganz gute Schneidemaschine habe ich auch. Ich kenn das „Problem“, dass sich ganz viel Material ansammelt. Auf deine Aufbewahrung bin ich schon gespannt, bei mir ist noch nicht so wirklich eine perfekte Ordnung drin.
    Aber eine Frage hab ich noch. Du schreibst immer wieder von den Stampin´Up-Teilen. Bei wem kaufst du die denn? Wenn ich richtig verstanden hab, kann man Stampin´Up nicht im Laden kaufen, oder?

    Liebe Grüße
    Ines

    Antworten

    • Hallo Ines,

      genau, im Laden gibt es die Dinge von SU! nicht zu kaufen, sondern das läuft über Direktvertrieb. Also so ähnlich wie bei Tupper oder dem Thermomix. Es gibt die Möglichkeit, auf Stempelparties bei einer SU!-Verkäuferin zu bestellen – oder du machst das Ganze online. Google einfach mal nach „Stampin Up! Demonstratorin“, es gibt jede Menge Demonstratorinnen mit Blogs. Entweder bestellst du per Mail bei ihnen, wo du ggf. Fragen klären kannst und alle paar Wochen bei einer Sammelbestellung Versandkosten sparen kannst, oder du klickst dich vom jeweiligen Blog aus in den SU!-Shop und bestellst dort direkt.

      Antworten

  4. Hallo Anne,

    auf diesen Beitrag war ich schon gespannt.

    Ich gehöre seit August letzten Jahres auch zur Stempelfraktion. Vieles kaufe ich bei SU, allerdings nicht alles. Ich hab mich jetzt auf die Pastellfarben eingeschossen und mir davon die Stempelkissen im Set gekauft und auch den normalen Cardstock. Wenn es um Papier und Bänder geht, kaufe ich fast nur noch bei SU. Ich finde es toll, wenn die Stempelfarbe wirklich mit der Papierfarbe übereinstimmt.

    Stempel kaufe ich auch mal bei Idee oder bei stempelmuehle.de. Auf den ersten Blick ist dieser Onlineshop etwas unübersichtlich, da Produkte vieler Firmen verkauft werden, aber mittlerweile finde ich mich ganz gut zurecht. Bei SU kaufe ich Stempel eigentlich nur noch, wenn ich die passenden Handstanzen oder Thinlits dazubekomme.

    Für den Snail hab ich einen Tip für dich. Ich kaufe mir bei DM in der Fotoabteilung immer den Kleberoller. Ich finde ihn genauso gut wie den Snail, er kostet aber nur einen Bruchteil. Kleber ist für mich ein Verbrauchsmittel, da versuche ich immer recht günstig zu bleiben.

    Antworten

    • Hallo Lisa,

      ah, danke für den Tipp mit dem dm-Kleber. 🙂 Den werde ich dann auch mal probieren – mal gucken, wie lange ich mit dem Snail noch hinkomme.

      Antworten

  5. Hallo Anne!
    Mit einem Grinsen habe ich gelesen, wie du an mehreren Stellen darüber schreibst, dass man das Gefühl hat, man braucht noch alle anderen Farben oder Stanzen etc. Da erkenne ich mich selbst wieder und muss machtlos zugeben, dass die Verkaufspsychologie der Bastelzubehörfirmen ganz gut funktioniert.
    Was für mich gar nicht funktioniert, ist der Snail-Kleber, habe die Klebeschnecke von SU. Mal abgesehen vom Preis, hab ich manchmal schon Schwierigkeiten, den Anfang zu erwischen vom Klebefilm. Dann ist sie ratz-fatz leer. Außerdem gehen bei mir die meisten Klebestellen nach ein paar Tagen wieder auf, es klebt einfach nicht richtig, auch dort wo keine Spannung auf dem Papier ist (Briefumschläge).
    Interessant finde ich an deinem Beitrag auch, wie sich im Kapitel „Handstanzen“ der angebissene Apfel in der Sechseckstanze spiegelt… Zufall?

    Antworten

    • Hej,
      jaah, schlimm ist das… „ohne diese 10 verschiedenen Blautöne KANN ich einfach nicht weiterbasteln, einseinself!!11“ 😀

      Haha, das mit dem Apfel fällt mir gerade erst auf… war tatsächlich Zufall, ich hatte die Stanzen einfach auf meinen Schreibtisch hingestellt, einfach vor den iMac halt. 😀

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  6. Schööööner Beitrag.
    Und das Gefühl „das brauche ich und das auch noch und das da hinten..“ – das kennt, glaube ich, jeder von uns. <3

    Übrigens schließe ich mich Lisa an – der Kleberoller vom dm funktioniert super und ist um einiges günstiger als die Snail von SU!.

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  7. Wow, danke für diesen ausführlichen Post! Ich war heute bei den Kreativtagen Berlin und es gab sooo tolle Sachen. Ich war kurz davor ein neues Hobby für mich zu entdecken. Aber mein Freund würde da wohl nicht mitspielen, wenn ich plötzlich mit so einem kostenaufwendigen und platzeinnehmenden Hobby anfange. Und mit Klebe komme ich auch nicht so gut klar 😀
    Aber es gab da wirklich so viele Materialen, teilweise hätte ich nicht gewusst, wozu die gut sein sollen. Zumindest weiß ich jetzt dank deines Posts was das für durchsichtige Schablonen sind 🙂

    Antworten

    • Hej Mona,
      oha, so eine Kreativmesse will ich auch unbedingt mal besuchen… ich sollte nur besser meine EC-Karte daheim lassen. 😀

      Antworten

  8. Guten Morgen,

    bis eben dachte ich, dass ich allein wäre mit dem „eigentlich habe ich gar nicht so viel“ Gefühl, was dann aber schockartig weicht, wenn ich in meinen Schubladen was suche.

    Was den Kleberoller angeht, habe ich das Glück in der Nähe eines „Sonderpreisbaumarkts“ zu wohnen, da gibt es für den Tesa-Kleberoller die Nachfüller für einen Euro. Jedesmal wenn ich dort bin, decke ich mich da ein, weil man dort nie weiß, wie lange sie die Sachen noch vorrätig haben.

    Diese kleinen Stempelkissen auf deinem einen Bild hatte ich auch mal, allerdings zauberten sie meist keinen Stempelabdruck sondern nur einen Flatschen auf dem Papier, weswegen sie ausgezogen sind.

    Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche!

    Antworten

    • Hallo Mirjam,

      ja, die kleinen Stempelkissen sind von der Qualität her recht unterschiedlich. Mittlerweile weiß ich, bei welchen ich den Stempel wirklich nur ganz leicht auf das Kissen halten muss und welche sich „normal“ benutzen lassen. Silber zum Beispiel ist mit Vorsicht zu genießen, sieht aber sehr nett aus. Ich brauche definitiv noch einen Goldglitzerstempelkissen, fällt mir da gerade ein. 😀

      Antworten

  9. wow, was für eine Sammlung 🙂
    Mich interessieren total diese „Dimensionals“ – ich hab bei EBAY mal geguckt, aber entweder heißen die noch anders oder ich hab am falschen Ende gesucht.
    Wo bekommst du denn bitte diese „Dimensionals“, diese gepolsterten Klebepunkte her? Die brauche ich unbedingt auch …

    Antworten

    • Hej,

      die Dimensionals habe ich direkt bei Stampin Up! bestellt – dort heißen sie eben so.
      Allerdings gibt es die Dinger auch von anderen Herstellern. Beispielsweise habe ich vor einigen Jahren mal so „3D-Sticker“ beim Discounter gekauft – da trennt man verschiedene Ebenen eines Motivs aus einem Pappbogen heraus und klebt sie mit genau solchen gepolsterten Klebedubsies übereinander. Guck mal nach „Klebepads“, bei Amazon bin ich damit gerade fündig geworden.

      Antworten

  10. Hi Anne!
    Ich liebe deinen Blog!!
    Ich bin zwar kein Basteltiger, aber ich mache sämtliche Einlagen für meinen Filofax selber und schneide bisher alles mit einem Cutter. Das ist schon für den Kalender eine Heidenarbeit (bei ein Tag eine Seite)! Seit längerem überlege ich nun mir eine Schneidemaschine zuzulegen, höre aber immer diese (z.B.: von Tchibo o.ä. günstige Anbieter) schneiden nicht gerade.
    Dank diesem Post werde ich nun versuchen die SU! zu bekommen. Wie ist deine Erfahrung, sollte ich gleich Ersatzklingen mit bestellen? Ich schneide meist 80 oder 90g Papier.
    Liebe Grüße aus Österreich

    Antworten

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