{Roomtour} Wohnzimmer & Esszimmer

19 Kommentare

Liebe Leute,

es gibt endlich mal wieder eine Roomtour!
Diesmal nehme ich euch mit in unser kombiniertes Wohnzimmer / Esszimmer. Und weil gerade nun mal Adventszeit ist, wird’s die Special Edition mit einer gewissen Menge Weihnachtsdeko. 😀

Roomtour im Danhaus: Wohnzimmer und Esszimmer

Blick vom Esszimmer in die Diele. Rechts geht’s in die Küche

Von der Diele aus gelangt man ins Wohnzimmer, das zusammen mit dem Esszimmer einen großen Raum bildet. Von dort aus geht es in die Küche und über die Terrasse in den Garten.

Wohnküche: yay oder nay?

Im ursprünglichen Grundriss sieht Danhaus eine offene Wohnküche vor. Im Erdgeschoss hätte man dann also ein „L“, bei dem die lange Seite das Wohn-/Esszimmer bildet und die kurze Seite die Küche.

Wir standen im Musterhaus und grübelten: einerseits ist so eine Wohnküche ja schon gemütlich. Wer kocht, steht nicht isoliert in einem anderen Raum, es ist alles schön hell und die Bauherrin würde ihre schnieke Kücheninsel bekommen, von der sie schon seit Jahren träumt.
Andererseits: sonderlich viel Platz für Küchenschränke (und für Wohnzimmerschränke) hätten wir dann nicht. Küchengerüche, wie sie etwa beim Anbraten entstehen, würden unweigerlich bis ins Wohnzimmer ziehen. Und beim Essen müssten wir aus dem Augenwinkel immer das dreckige Geschirr sehen, was sich in der Küche stapelt…

Letzten Endes entschieden wir uns dafür, doch lieber eine zusätzliche Wand einzuziehen und die Küche als separaten Raum zu gestalten. Auch im Esszimmer haben wir dadurch mehr Stellfläche gewonnen – wo sonst hätte die blaue Kommode unterkommen sollen? 😉

Roomtour im Danhaus: Wohnzimmer und Esszimmer

Die Wand hinter der blauen Kommode war im ursprünglichen Grundriss nicht vorgesehen

Roomtour im Danhaus: Wohnzimmer und Esszimmer

Roomtour im Danhaus: Wohnzimmer und Esszimmer

Wir sind auf jeden Fall sehr zufrieden mit dieser Entscheidung.

Fenster & Türen

Was die Fenster angeht, sind wir ein bisschen vom Danhaus-Standard abgewichen. Ausnahmsweise aber mal in die günstigere Richtung. 😀

Die bodentiefen Fenster auf die Terrasse sind im Standard nämlich eigentlich beides Doppeltüren. Da wir aber wussten, dass in der Wohnzimmerecke ohnehin das Sofa davor stehen würde und außen der Gartentisch, führten wir hier ein Downgrade auf feststehende Fensterelemente durch.
Einziges Manko an der Geschichte, was dem Besten dann im Sommer auffiel: jetzt kann er nicht einfach auf der Terrasse sitzen und Fußball auf dem Fernseher im Wohnzimmer gucken & hören… 😀

Roomtour im Danhaus: Wohnzimmer und Esszimmer

Feste Fensterelemente, der Weihnachtsbaum… und Nalas „Körbchen“

Der Weihnachtsbaum ist übrigens aus Plastik, deswegen steht er schon, ohne bis Heiligabend sämtliche Nadeln verloren zu haben. Eigentlich vermeiden wir Plastik ja – aber Jahr für Jahr einen Baum abzuholzen, ist ja auch nicht gerade umweltfreundlich. Und da wir keine Tannen im Garten haben wollen, scheidet auch die Variante mit dem Auspflanzen aus.

Die Beraterin im Musterhaus in Frechen gab uns den hilfreichen Hinweis, bei der Terrassentür auf jeden Fall in das Modell mit Stulp zu investieren. Sprich: ohne so einen Pöller in der Mitte. Und das war eine verdammt gute Idee! Ohne diesen Pfosten sieht es nicht nur schicker aus, wenn wir beide Türflügel öffnen. Es entsteht dann halt auch ein breiter Durchgang, durch den wir nötigenfalls auch mal größere Möbelstücke ins Haus schaffen können.

Roomtour im Danhaus: Wohnzimmer und Esszimmer

Vom Esszimmer gelangt man auf die Terrasse

Die Türen in den Flur und in die Küche sind übrigens die einzigen beiden, wo wir von den Standardtüren abgewichen sind. Der Glaseinsatz ist schon schick (auch wenn ich dauernd Hundenasen-Abdrücke von der Scheibe abwische 😀 ).
Roomtour im Danhaus: Wohnzimmer und Esszimmer

Der Holzbalken an der Decke ist übrigens nicht nur urige Deko, sondern tatsächlich statisch relevant. Wir finden ihn in Naturoptik so schick, dass wir ihn einfach so belassen haben. 🙂

Steckdosen & Schalter

In jeder Ecke eine Steckdose zu platzieren und hinter dem Fernseher sogar mehrere, hat sich als sehr praktisch erwiesen. In der Sofaecke wollen wir beispielsweise noch eine Leselampe anbringen und es ist sehr angenehm, dafür kein unschönes Verlängerungskabel verlegen zu müssen.

Schalter haben wir im Wohn-/Esszimmer eine ganze Menge: sowohl die LEDs in der Decke, als auch die normalen Deckenlampen im Wohn- und Esszimmer können wir jeweils separat einschalten. Dazu kommen dann noch die Schalter für die Außenbeleuchtung und die Außensteckdose auf der Terrasse. Im Wohnzimmer befindet sich übrigens auch der Thermostat mitsamt Steuerung der Acalor, den ich neulich schon mal erwähnte.

Roomtour im Danhaus: Wohnzimmer und Esszimmer

Die Steuereinheit der Fußbodenheizung

Die Entstehung…

Vor ein paar Tagen saß ich an unserem Esstisch und dachte daran zurück, wie es hier während der Bauphase ausgesehen hatte. Die Türausschnitte wirkten riesig, weil noch kein Estrich drin war. Die Decke war noch unverkleidet und lauter Löcher klafften in den Wänden, wo mal Schalter und Steckdosen hinkommen sollten.
Wie wenig ich mir damals vorstellen konnte, dass aus dem Durcheinander wirklich mal ein ganz normales, wohnlicher Raum werden könnte… aber hey, es ist Wirklichkeit geworden. 😉

(Pssht – die übrigen schon vorgestellten Räume findet ihr alle hier!)

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Anne Schwarz

Geschrieben von Anne Schwarz

Merry meet! Ich bin 31 Jahre alt und wohne mit meinem Mann, Hund und Katze in einem kleinen Dorf im Bergischen Land. Das ♥ schlägt für die Natur, die Fotografie & das Schreiben. Ich bin viel draußen unterwegs, baue unser eigenes Obst und Gemüse an und tobe mich gern kreativ aus - egal ob mit Papier oder Quellcode. » Magst du mehr erfahren?

19 Kommentare

  1. Ahhh – darf ich bei euch einziehen? Ich glaube, so ein schönes Wohnzimmer habe ich noch nie gesehen. Und ich hätte mich an eurer Stelle auch gegen Küche in Wohnzimmer entschieden – es nervt schon allein in der ein Zimmerwohnung manchmal, wenn die Kartoffeln beim Kochen so Krach machen…

    Und Daumen hoch für den Weihnachtsbaum! Das jährliche Bäumeabholzen finde ich nämlich ähnlich bescheuert wie die Sache mit den Gänsen. Lieber ein Mal Plastik als jedes Mal ein Lebewesen tot!

    Liebe Grüße

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  2. Hübsch habt ihr´s 😉

    Als bei uns letztes Jahr hier oben umgerissen wurd vor´m Einzug,standen wir auch vor der Frage,Küche offen oder nicht. Eigentlich mag ich es ja wenn´s so schön offen ist,da es großzügiger wirkt. Gerad das Wohnzimmer ist winzig. Es waren halt hier oben alles Schlafzimmer. Entsprechend sind die Räume im Schnitt 15 m². Aber wegen der drei Katzen haben wir uns dagegen entschieden. Und wegen der Essensgerüche. Stattdessen hat Schwiegervater einen mittelgroßen Durchbruch zur Küche gemacht,der noch mit einer Scheunenschiebetür versehen wird. „Gerahmt“ mit offenen T-Trägern die super passen. Also halboffner Kompromiss mit hübscher Tür,durch die Gemütlichkeit gewinnt 🙂

    Bei uns gibt´s seit Jahren einen winzigen Tischbaum aus Plastik. Bis das ich einen hübschen mittelgroßen finde,der bezahlbar ist und nicht grauenhaft aussieht.
    Ich seh´s nicht ein für ein paar Tage ein Baum zu schlachten. Rauspflanzen könnten wir zwar,aber wollen wir nicht. In Planung sind Buchsbäumchen für den Straßenbalkon,die dann zu Weihnachten ihren Schmuck bekommen 😉

    L.G
    Blackmoon

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    • Ah, das klingt auch sehr praktisch & gemütlich bei euch! Stimmt, die Samtpfoten sind auch noch so ein Argument… Juli sperre ich ganz gerne mal aus der Küche aus, wenn wir beim Essen sitzen und da überall noch verführerische Schüsseln auf der Arbeitsplatte herumstehen. 😉

      Wir haben unseren Baum erst dieses Jahr im Baumarkt gekauft – der einzige, der uns gefallen hat und der relativ echt aussieht, und das war dann witzigerweise auch nur noch ein vom letzten Jahr übrig gebliebenes Ausstellungsstück. Daher haben wir den sogar nochmal reduziert bekommen und irgendwas um die 45€ dafür bezahlt. 😉

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      • 😀 Na sie turnen zum Glück nur auf der Fensterbank in der Küche rum. Aber wer weiß was sie tun,wenn man nicht guckt. Daher ist´s mir lieber wenn der Raum eine Türe hat und man auch mal etwas stehen lassen kann ohne ständig drauf achten zu müssen,womit sich Katz halb umbringen könnte. Am Tage dürfen sie in die Küche,gerade weil das Küchenfenster in den Garten zeigt und sie da einen herrlichen Blick bzw Katzenkino haben (Vögel,Eichhörnchen,andere Katzen etc.pp)

        Da muss man wohl einfach Glück haben. 45 Euro würd ich mir auch absolut gefallen lassen. Man kauft ihn eben nicht jedes Jahr. Meine Mutter hat auch so einen Glücksgriff getan vor ein paar Jahren und,ich meine,so um die 30 Euro bezahlt. Und der sieht auch absolut anständig aus.
        Ich hoffe ja das das Wohnzimmer nächstes Jahr endlich endlich mal fertig wird,so das ich dann absehen kann ob und wie ich einen etwas größeren Baum stellen könnte. Dann werd ich definitiv noch einmal gucken was sich finden lässt.

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        • Haha, ja… verräterisch sind nur diese kleinen Pfotentapser an den unmöglichsten Stellen. 😉
          Quietschen deine Katzen auch so lustig, wenn sie Vögel beobachten? Bei Juli könnt ich mich da jedes Mal beömmeln. 😀

          Toi toi toi für dein Wohnzimmer!

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  3. die geschlossene küche war denke ich wirklich eine gute idee. es macht schon sinn, da mal die tür zumachen zu können und so den wohnbereich von manchmal sehr hartnäckigen kochgerüchten abzuschirmen. sehr schön sieht es bei euch aus. nur einen christbaum aus plastik könnte ich mir gar nicht vorstellen – ich liebe den tannennadelgeruch so sehr, auch wenn ich sie beim wegräumen immer sehr verfluche ^.^

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    • Dafür haben wir frische Tannenzweige im Adventskranz, auf diesem kleinen Hocker neben dem Weihnachtsbaum und im Flur – den Duft liebe ich nämlich auch! <3

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  4. Die Eule ist total schön. Ich liebe Eulen. Aber auch sonst sieht es bei dir gemütlich aus. Wir selbst haben auch ein kombiniertes Wohn und Esszimmer. Das finde ich auch einfach gemütlich. Euer Hund hat auch einen sehr schönen Platz. Unserer schaut den ganzen Tag aus dem Fenster.

    Alles Liebe
    Freya

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    • Hallo Freya,

      dankeschön! 🙂
      Ja, Nala guckt hier auch gern in den Garten… vorher in der Wohnung hat sie leider nie etwas gesehen, weil das einzige bodentiefe Fenster auf den Balkon ging, wo sie nur die Betonbrüstung sehen konnte. Das ist hier schon spannender. 🙂

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  5. Das sieht richtig gemütlich aus bei euch und das der Hund seinen eigenen Platz hat, kenne ich doch irgendwo her^^ Bei uns stehen sogar zwei Körbchen im Wohnzimmer, jeder Hund hat seinen eigenen ;-D

    Und die blaue Kommode gefällt mir übrigens am besten. Nicht nur farblich, sondern auch wegen der vielen Schubladen – ich liebe sowas 😀

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  6. Wie unglaublich hübsch ist denn bitte die blaue Hemnes-Kommode?! Und der Holzbalken an der Decke ist mir als erstes aufgefallen, der ist wirklich toll. Wie praktisch, dass der sogar eine Funktion hat 😀

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    • Die haben wir schon ewig lange… und dieses Jahr haben wir die gleiche dann nochmal in Rotbraun fürs Schlafzimmer gekauft. 😀
      Eigentlich finde ich es ja total dömlich, zweimal das gleiche Möbelstück zu besitzen, aber die Kommode ist einfach unfassbar praktisch, sie gefällt uns beiden gut (deutlich besser als alles, was wir in anderen Möbelhäusern gefunden haben) und preislich auch okay.

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      • Ja hab ich mir schon gedacht, dass ihr die lange habt – die Farbe gibt es ja nämlich leider nicht mehr. Das finde ich echt doof an IKEA, dass die ständig die Farben so wechseln. Andererseits hat man dann auch nach ein paar Jahren was einzigartiges zu Hause herumstehen wenn man denn so eine besondere Farbe ergattern konnte.
        Ach, ist doch okay mit zwei gleichen Möbelstücken. Und ist ja auch in einem anderen Zimmer.
        Bei meinem Freund haben wir jetzt auch so eine Hemnes-Kommode hingestellt, momentan gibt es die in grau. Die gefällt uns auch super gut 🙂

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        • Oh, das ist ja schade, dass es die nicht mehr gibt. Mit nicht mehr produzierten Farben hatten wir damals bei der Hemnes-Schrankwand im Wohnzimmer so einen Ärger… wir hatten die vor Ort gekauft und nur bei einem Teil – einem horizontalen Verbindungsstück für über dem Fernseher – hieß es, dass es demnächst nachgeliefert würde. Ende vom Lied war, dass es das in der Farbe in ganz Europa (!) einfach nicht mehr gab – die Mitarbeiter in der Filiale schienen das entweder wirklich nicht zu wissen bzw. nicht im System sehen zu können, oder sie haben es verschwiegen… das war echt ärgerlich. Wir haben es dann Monate später zum Glück gebraucht am anderen Ende von Deutschland ergattern können.

          Grau kann ich mir für die Kommode aber auch gut vorstellen!

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