Das erste Mal Fußbodenheizung, und überhaupt: wie zufrieden sind wir mit Acalor?

Während es draußen kühler wird und ich mich auf der Hunderunde in meine Fleecejacke kuschele, genießen wir unser wunderbar muckelig warmes Danhaus. In der alten Wohnung habe ich ja dauernd gefroren – das hat hier endlich ein Ende. 🙂

Höchste Zeit für einen Beitrag darüber, wie wir hier eigentlich heizen und wie zufrieden wir mit unserer Entscheidung sind!

Mit welcher Energie heizen wir?

Gas, Öl, Erdwärme, Holzpellets, … es gibt ja zig verschiedene Möglichkeiten, ein Haus zu heizen.

Dass wir weder auf Gas, noch auf Heizöl angewiesen sein wollten, stand für uns von vornherein fest.
Erdwärme klang zunächst ganz interessant. Nach Erfahrungsberichten von Bekannten, deren Garten auf der Suche nach einem geeigneten Bohrloch quasi komplett perforiert wurde (und sie auf den durch die vielen Probebohrungen entstandenen Kosten sitzenblieben), nahmen wir davon aber wieder Abstand.
Eine Pelletheizung hat nicht nur den Nachteil, dass man sich regelmäßig um Nachschub kümmern muss – zudem ist das vermeintlich umweltfreundliche Heizen mit Holz aber gar nicht so ökologisch sinnvoll, wie man meinen könnte. Das schied für uns also auch aus.

Für uns neu war die Heizart, die bei Danhaus quasi serienmäßig verbaut wird: eine Luftwärmepumpe der Firma Acalor in Verbindung mit einer Fußbodenheizung. Deren Funktionsprinzip sagte uns zu, wir mochten das Raumklima im Musterhaus und lasen auch von anderen Bauherren nur Gutes über Acalor.

Acalor-Außengerät

Das Acalor-Außengerät steht neben dem Haus

Da wir keine Rollläden haben, kauften wir auch die Kühlfunktion dazu. Im Sommer sollen die Rohre im Fußboden das Haus herunterkühlen.

Wie wohnt es sich denn so mit einer Fußbodenheizung?

Vorher hatten wir noch nie eine Fußbodenheizung und waren sehr gespannt darauf.
Gleich zwei große Vorteile waren für uns ausschlaggebend:

  • Keine Heizkörper. Die Dinger gewinnen ja nun wirklich keinen Designpreis, nehmen Platz weg und sind umständlich zu putzen.
  • Warme Füße! Der Raum selber kann ja noch so gut geheizt sein; wenn der Boden kalt ist, sind das auch die Füße. Der Beste befürchtete, dass ihm die Wärme an den Füßen zu viel werden könnte… Männer! Kennen einfach dieses Problem mit den eiskalten Füßen nicht. 😀

Zu warm wird der Boden definitiv nicht. Wir haben als Temperatur in der Regel 21°C eingestellt, und da fühlt sich der Boden größtenteils „neutral“ an.
Es gibt nur einige wenige Stellen, die wärmer sind als andere: hier knubbeln sich die Leitungen im Fußboden. Genauer gesagt, liegen hier mehrere Zu- und Rückflüsse direkt nebeneinander. Während ich diese extrawarmen Stellen im Winter liebe, sollten sie im Sommer zu diversen Problem führen… na, dazu kommen wir weiter unten.

Da Wärme bekanntlich aufsteigt und dabei auch Staubteilchen transportiert, sollen Möbel & Co. in Häusern mit Fußbodenheizung angeblich schneller einstauben. Das kann ich so nicht unbedingt bestätigen… klar, ich muss etwa einmal in der Woche Staub wischen, aber das war in der alten Wohnung auch so. Und das dürfte viel mehr an Hund & Katze liegen als an der Fußbodenheizung.

Wie wird die Acalor gesteuert?

Bislang kannten wir es so, dass jeder Raum einzeln geheizt werden kann – Heizkörper aufdrehen und fertig. Acalor verfolgt ein anderes Konzept, hier gibt es nämlich nur einen zentralen Temperaturfühler im ganzen Haus. Er befindet sich bei uns im Wohn-/Esszimmer:

Acalor-Raumthermostat

Der Raumthermostat der Acalor hängt bei uns im Wohn-/Esszimmer

Vor der Bauphase mussten wir einen Referenzraum mitsamt Temperatur definieren (21°C) und davon ausgehend die Wunschtemperatur für die übrigen Räume nennen. Diese kann um zwei bis drei Grad vom Referenzraum abweichen. Dafür werden die Heizschlangen dann je nachdem dichter oder mit mehr Abstand verlegt.
Im Badezimmer und Gäste-WC liegen die Heizschlangen demzufolge enger als im Wohnzimmer, denn hier sollten es 23°C werden. Mehr Fotos von den Heizschlangen in den verschiedenen Räumen habe ich damals beim Verlegen gepostet.

Hausbau mit Danhaus: Fußbodenheizung

Im Gäste-WC sind die Heizschlangen enger verlegt, um eine höhere Raumtemperatur zu erreichen

Wie gut heizt die Acalor?

Wie wir lernen mussten, ist eine Fußbodenheizung unglaublich träge. Ein Grad hochzuheizen, dauert ungefähr 24 Stunden. Kein Vergleich zu einem Heizkörper, denn man halt mal eben auf 5 stellt und sich kurz darauf über wohlige Wärme freuen kann.

Im Normalfall ist das kein Problem, denn eine einmal erreichte Temperatur hält unser Danhaus durch die dicke Isolierung lange. Blöd war nur, als beim Einbau der Treppe und während des Umzugs die Haustür bei Temperaturen um den Gefrierpunkt lange offen stand – danach war es ziemlich kühl im Haus und es dauerte mehrere Tage, bis wieder normale Temperaturen erreicht waren.

Während der kalten Monate waren wir sehr zufrieden mit der Acalor. Sogar Schnee und Temperaturen im zweistelligen Minusbereich konnten dem Außengerät nichts anhaben.

Zweimal fiel die gesamte Heizung ganz am Anfang aus, weil es anscheinend ein Softwareproblem gab, aber da kam der Außendienst sehr flott und konnte es fixen.

Frieren im Gästebad

Alle Räume werden angenehm warm – bis auf das Gästebad. 23°C hatten wir hier als Zieltemperatur angegeben. Schließlich sollen unsere Gäste es ja genauso angenehm warm haben wie wir im großen Bad oben, wenn sie duschen gehen.
Oben klappt das. Unten nicht. Während Diele, Wohnzimmer und Co. zuverlässig ihre 21°C erreichten, kam das Gäste-WC gerade mal auf 17 Grad. Brrrrrr.

Tja, sagte Acalor. Der Raum ist ja recht klein und unter der Duschtasse sind zudem keine Heizschlangen verlegt. In Kombination mit der Tatsache, dass der aktive Entlüfter der Lunos im Gästebad angebracht ist und permanent warme Luft nach draußen zieht, reichen die Heizschlagen nicht aus, um die nachströmende Luft genügend aufzuwärmen.
Mangelnde Abstimmung zwischen Acalor und Lunos.

Ja, herrlich. Dabei haben wir das Gästebad im Vergleich zum Standard-Grundriss sogar schon etwas vergrößert.

Man schlug uns vor, doch einfach die Tür nicht zu schließen. Dadurch könne mehr warme Luft aus der Diele nachströmen. Ernsthaft?! Immer die Klotür auflassen, damit das das Erste ist, was man beim Betreten des Hauses sieht? Is‘ klar.

Gut, dann würde Danhaus jemanden schicken, der einen zusätzlichen Durchbruch schaffen würde. Wo wir ihn denn lieber hätten, unten in der Tür oder oberhalb der Tür in der Wand? – Da uns Lüftungsgitter in der Tür unwillkürlich an den Charme von Schulklos denken lassen, wählten wir die Wand. Tja. Sieht bescheiden aus und… die Temperatur kam trotzdem nicht über 19°C.

Zusätzliches Lüftungsgitter im Gäste-WC

Das Lüftungsgitter oberhalb der Tür von der Diele ins Gäste-WC

Hmm, hieß es. Vielleicht sei eine Öffnung unten doch besser, sonst würde die eingesogene warme Luft ja im Gästebad oben unter der Decke landen und dort auch bleiben bzw. von dort durch die Lunos direkt wieder rausgesogen werden… ach was. Auf den Gedanken hätte man ja mal gleich kommen können! Also wurde nochmal gebohrt.

Jetzt haben wir zwei Lüftungsgitter, unten in der Tür und oben in der Wand… und die Temperatur? Schafft knapp 20°C.
So viel zu den versprochenen 23°C… großartig. Zumal man ja dann und wann aus gutem Grund die Klotür hinter sich schließt, um gewisse Gerüche eben nicht in die Diele dringen zu lassen… was mit zwei Lüftungsgittern natürlich nicht mehr funktioniert, die entlüften in beide Richtungen.  :o)

Danhaus: Entlüftungsgitter in der Tür im Gäste-WC

… und noch ein Lüftungsgitter in der Klotür

Wir fragen uns, wieso in aller Welt wir die ersten Bauherren zu sein scheinen, denen das passiert. 😐

In der Vorratskammer haben wir übrigens das gleiche Problem – ein kleiner Raum mit wenigen Heizschlangen, und ausgerechnet in dem hängt der zweite aktive Entlüfter der Lunos. Nur stört es uns hier nicht so sehr, eine Vorratskammer kann ja ruhig etwas kühler sein. Aber auch in dieser Tür haben wir unten jetzt ein Lüftungsgitter.

Lüftungsgitter in den Türen im Danhaus

Das Lüftungsgitter in der Tür zur Vorratskammer

Und wie sieht es mit der Kühlfunktion aus?

Als die Außentemperaturen stiegen, nahmen wir gespannt die Kühlfunktion in Betrieb. Dazu stellt man eine gewünschte Zieltemperatur ein und entsprechend wird gekühlt.

Nun waren wir vorgewarnt, was Kondenswasser auf dem Boden bei zu großen Temperaturunterschieden angeht. Daher stellten wir als Zieltemperatur 23°C ein, während die bisherige Raumtemperatur etwas mehr als 25°C betrug. Kein allzu großer Unterschied. Uns fiel gleich auf, dass der Boden ungleichmäßig kalt wurde… da, wo es im Winter besonders warm war, waren jetzt eiskalte Stellen auf dem Boden. Das war schon richtig unangenehm an den Füßen.
Und dann dauerte es nicht lange – und an diesen Stellen bildeten sich Pfützen.

Kondenswasser auf dem Boden bei der Kühlfunktion der Acalor

Die Kühlfunktion der Acalor sorgte für Pfützen auf dem Boden

Morgens nach dem Aufstehen war es jedesmal unsere erste Handlung des Tages, diese Pfützen aufzuwischen, ehe der Boden aufquillen würde. Wobei, fast: die allererste Handlung war es, wohlbehalten aus dem Schlafzimmer in den Flur zu kommen und nicht in der Pfütze vor der Schlafzimmertür auszurutschen…

Restfeuchtigkeit vom Bau, hieß es. Wir maßen die Luftfeuchtigkeit: 50-55% – absolut im grünen Bereich also.

Wir kauften uns ein Gerät, das mittels Infrarot die Temperatur von Oberflächen messen kann. Die Ergebnisse waren… bemerkenswert: bei einer Raumtemperatur von 23°C betrug die Fußbodentemperatur an verschiedenen Stellen:

  • Mitte des Wohn-/Esszimmers: 21°C
  • Im Esszimmer vor der Terrassentür: 15°C
  • Vor dem Schlafzimmer: 12°C,
  • Im Flur an der Garderobe: 8°C

Wow. Bei so krass unterschiedlichen Bodentemperaturen muss es ja einfach zu Kondenswasser kommen… wtf.

Es kam dann ein Acalor-Techniker raus, guckte sich Fotos von den verlegten Heizschlangen an und maß dann selber noch mal. Tja, meinte er. Das würde ihn nicht wundern. Es gibt da ja zwei Sorten von Rohren – Zulauf und Rücklauf. Einfach gesagt: Zulauf macht warm, Rücklauf macht kalt. An manchen Stellen (genau denen, wo es besonders warm bzw. kalt wird und sich die Pfützen bilden) laufen mehrere Zu- oder Rückläufe parallel zueinander.
Es gäbe da zwei Techniken, die Dinger zu verlegen… entweder alle Zu- und Rückläufe nebeneinander oder eben immer abwechselnd ein Zu- und ein Rücklauf. Bei uns ist’s Variante A geworden. Er selber würde immer Variante B verlegen, weil sich dadurch die Wärme bzw. Kälte nicht so punktuell summieren würde… aber eine Vorschrift gäbe es da nicht… wir hätten halt Pech gehabt. Sehr schön.

Es wurden dann die Heiz- und Kühlzeiten verändert, sodass langsamer gekühlt und geheizt wird und wir auch eine größere Toleranz beim Überschwingen der Zieltemepratur haben. Mal sehen, wie viel das bringt; seitdem war es nicht mehr so warm, als dass die Kühlfunktion angesprungen wäre.

Nach dem ganzen Hin und Her sind wir mit Acalor so verblieben, dass wir jetzt noch den nächsten Sommer abwarten. Dann sollte wirklich keine etwaige Restfeuchtigkeit vom Bau mehr übrig sein.

Wie hoch ist der Stromverbrauch der Acalor?

Der normale Hausstrom und die Acalor laufen bei uns über zwei verschiedene Zähler. Daher wissen wir genau, wie viel Strom die Acalor verbraucht.

Sie läuft jetzt seit Anfang Januar, also rund 10 Monate, und hat bis dato 1883kWh verbraucht. Im Vergleich zu anderen Danhäusern scheint das moderat zu sein… Simon von wirbaueneindaus.de kommt beispielsweise auf rund 3.300kWh im Jahr, wohlgemerkt ohne Kühlfunktion.

Klar, jetzt kommen nochmal zwei kalte Monate, ehe wir ein erstes Jahresfazit ziehen können. Dafür hatten wir im Januar durch die restlichen Arbeiten und den Umzug lange bei Eis und Schnee die Türen offenstehen, was mehr Heizleistung als normal forderte.

Und wie zufrieden sind wir denn nun unterm Strich?

Hmmm. Ein wirklich endgültiges Fazit zum Thema Acalor möchte ich jetzt noch nicht ziehen, da wir mit den besagten Kühlproblemen eben erstmal noch ein paar Monate abwarten.

Was ich aber schon mal sagen kann: mit dem Raumklima und der Art und Weise, wie geheizt wird, sind wir auf jeden Fall glücklich. So eine Fußbodenheizung ist eine schnieke Sache! 🙂

Das Außengerät der Acalor wird ja oftmals als störend empfunden. Wir können damit gut leben – aber wir haben halt auch die teurere Variante mit der Edelstahlhaube genommen. Das Standardmodell wäre wirklich potthässlich gewesen.

Die Abstimmung zwischen Acalor und Lunos bzw. über Danhaus hätte definitiv besser sein können, und natürlich die Verlegeart mit den abwechselnden Zu- und Rückläufen… gnarf. Das lässt sich ja nie mehr rückgängig machen, denn wir reißen ganz bestimmt nicht den ganzen Fußboden mitsamt Estrich wieder raus.

Was gut funktioniert, ist der Notfalldienst – als die Heizung am Anfang zweimal ausfiel, war innerhalb kürzester Zeit ein Monteur da.

Alles in allem sind wir mit dem Heizen der Acalor zufrieden, die Kühlfunktion muss sich erst noch bewähren.

In diesem Sinne – nie wieder Heizkörper putzen ftw! 😀

Habt ihr auch eine Fußbodenheizung oder herkömmliche Heizkörper?

55 Kommentare

  1. Tabea sagt:

    Also das war jetzt echt interessant zu lesen – meine Mama heizt ja mit Gas und somit war das für mich immer normal. Bei mir steht eine e-Heizung und es ist gewöhnungsbedürftig, weil ich die Temperatur nachts noch absenken kann, da sie dann nicht auflädt und ich am nächsten Tag folglich nicht heizen kann. Doof, wenn man am liebsten 16 Grad zum Schlafen hat.

    Das mit der kühlfunktion klingt echt interessant – aber Pfützen?! Da hattet ihr dann ja echt enorm viel Pech… Und die Lüftungsgitter im Klo sind echt eher weniger toll.

    Nur um die warmen Füße beneide ich dich jetzt echt!

    Liebe Grüße

    • Anne sagt:

      Witzig, wir hatten nur in der Mietswohnung Gas und ich fand das immer ein bisschen unheimlich. „Normal“ war für mich Heizöl, weil damit mein Elternhaus geheizt wurde. 😉

      Das mit der e-Heizung klingt ja doof und super unpraktisch… wir lassen nachts immer das Fenster auf, aber weil wir dafür dann die Schlafzimmertür schließen, bekommt das der Temperaturfühler nicht mit und heizt demzufolge nicht mehr. Ich schlafe auch am liebsten in kühlen Räumen, aber dann bitte mit einer superkuscheligen warmen Decke. 😀

      Liebe Grüße

  2. FrauHeldin sagt:

    Puh, das klingt ja teilweise wirklich sehr unschön. Ich hoffe für euch, dass ihr das Pfützen-Problem in den Griff bekommt. 🙁

    Bei uns wird gerade auch eine Fußbodenheizung eingebaut. Wir bekommen allerdings verschiedene Heizkreise, damit man dann die Temperatur pro Raum einstellen kann. Es soll dann auch mit der Smarthome-Steuerung verbunden werden – ob das dann alles reibungslos klappt werde ich noch sehen 🙂

    Ich sehe aber auch den ganz großen Vorteil der Fußbodenheizung in der Tatsache, dass es keine Heizkörper mehr gibt. Außerdem freue ich mich auf warme Füße – das kenne ich nämlich zumindest schon aus dem Haus meiner Eltern.
    Dass die Fußbodenheizung träge ist, haben mir auch schon sehr viele Menschen gesagt, aber auch da bin ich der Meinung, dass das nicht so schlimm ist, wenn man mal die passende Temperatur gefunden hat. Und für die ganz kalten Abende kann man dann den Kaminofen anschüren 🙂

    Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es bei euch weiter geht.

    • Anne sagt:

      Ja, ich werde nächsten Sommer auf jeden Fall auch nochmal hier im Blog berichten, wie es mit den Pfützen weitergegangen ist… so wirklich kann ich mir ja nicht vorstellen, dass es an etwaiger Restfeuchte liegt und sich deswegen von selbst geben wird – aber gut, lassen wir uns überraschen.

      Einen Beitrag über euer Smarthome fände ich interessant! Wir haben uns ja bewusst dagegen entschieden, spannend finde ich das Thema aber allemal.

      Liebe Grüße
      Anne

      • Maren sagt:

        Hallo Anne,

        wie ist es mit eurer Acalorheizung Wärmepumpe mit Fußbodenheizung ausgegangen?
        Wir stehen kurz davor, dass System such in unserem Fertighaus verbauen zu lassen, aber dein Erfahrungsbericht weckt Zweifel. Noch haben wir sie nicht eingekauft. Wir werden überall Parkett verlegen, Pfützen wären tödlich.
        Und macht es euch nichts aus, dass die Schlafzimmer relativ warm sind oder kommt ihr so auf 18 Grad runter?

        Gruß Maren

        • Anne sagt:

          Hallo Maren,

          ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich mich nochmal für Acalor bzw. diese Art von Fußbodenheizung entscheiden würde. Zum einen wegen der Pfützenbildung bei der Kühlung, zum anderen, weil die Räume nicht separat angesteuert werden können. Im Großen und Ganzen ist das Raumklima im Haus schon angenehm gleichmäßig. Aber wenn man etwa im Winter durchgefroren nach Hause kommt, ist halt nix mit „mal eben schnell die Heizung auf 5 stellen“.

          Im Schlafzimmer lassen wir nachts in der Regel das Fenster auf Kipp (und die Tür zu), weil es sonst zu stickig wird. Neben meinem Mann und mir schlafen und atmen da halt auch noch Hund und Katze, was sich ebenfalls aufs Klima auswirkt.

          Zugutehalten muss ich der Acalor aber, dass sie seit den Startschwierigkeiten problemlos heizt und die Bedienung simpel ist.

          Ich hoffe, das hilft euch weiter!

          Viele Grüße
          Anne

          • Stephan sagt:

            Hallo Anne,

            ich habe auch die Acalor Heizung und konnte daher Deine. Bericht gut nachvollziehen! Aber wie ist es denn mit der Pfützenbildung bei der Kühlung weitergegangen, hattest Du hier wieder Probleme im Folgejahr? Ich bin nämlich am überlegen die Kühlfunktion nachzurüsten, da unser Dachgeschoss bei 30 Grad einfach unbewohnbar ist. Allerdings macht mir das Thema mit den Pfützen echt Angst! Wie ist denn ansonsten Deine Erfahrung mit der Kühlfunktion, wirklich genauso wirkungsvoll wie bei einem Klima Splitgerät beispielsweise? Tausend Dank schon mal für Deine Antwort!

            Liebe Grüße
            Stephan

          • Anne sagt:

            Hallo Stephan,

            dieses Jahr haben wir die Kühlfunktion seit einigen Tagen wieder eingeschaltet (seit es draußen knapp 30°C hat).
            Wunder oh Wunder – es gab keine Pfützen! Allerdings war es bislang erst einen Tag lang wirklich heiß, wir behalten das mal im Auge. Sollte die Acalor jetzt tatsächlich pfützenfrei kühlen, update ich das oben im Artikel.

            Mit anderen Kühlsystemen habe ich keine Erfahrung, daher kann ich das nicht vergleichen.
            Im Dachgeschoss ist es trotz Kühlung schon recht warm… 8 Stunden Home Office haben einen gewissen Sauna-Effekt. 😀
            Es hilft, in den kühlen Morgen- und Abendstunden durchzulüften und die Fenster tagsüber geschlossen zu halten. Die beiden Dachflächenfenster haben wir im Sommer dauerhaft mit einem halbtransparenten Sonnenschutzrollo versehen, im Schlafzimmer verdunkeln wir denn Raum zusätzlich komplett.
            Man merkt aber auf jeden Fall, dass es im Haus deutlich angenehmer ist, wenn man zur Haustür reinkommt.

            Viele Grüße
            Anne

  3. Boah, ich würde ausrasten. Ich hatte immer so super schlecht zu lüftende Wohnungen und Schimmelprobleme, und dann im neuen Haus Pfützen von der Kühlfunktion? Zum Kotzen. Ich habe immer wieder den Eindruck, bei eurem Hausbau hat vieles gut funktioniert und ihr seid mit vielem zufrieden, aber sobald irgendwo Fäden zusammenlaufen sollten, hat’s nicht funktioniert…

    Das mit den Durchbrüchen hätten z.B. beide betroffenen Firmen auch wissen sollen. Wir haben auf Arbeit so ein mobiles Klimagerät und mussten in die Tür zum gekühlten Raum auch so einen Durchbruch machen, weil sonst zu wenig Luft verfügbar ist zum Kühlen. Will heißen: Der Luftstrom ist bei Kühl- und Heizthemen immer wichtig und eine Firma, die sowas baut, sollte das wissen…

    Ansonsten ist es sehr interessant, hier zu verfolgen, wie das alles bei euch funktioniert. Hätte z.B. gar nicht gedacht, dass man die Heizschlangen zum Kühlen verwendet. Und auch der Stromverbrauch ist mal eine interessante Information, darüber redet bei Fußbodenheizung selten jemand. Für wieviel Quadratmeter ist das jetzt noch gleich?

    • Anne sagt:

      Mhm, das stimmt… bei dem Thema Acalor/Lunos finde ich das besonders ärgerlich, weil Danhaus immer mit diesen beiden Firmen baut und die ja auch von Danhaus orchestriert wurden. Die haben wir uns ja nicht selber ausgesucht und mit ins Boot geholt.

      146 Quadratmeter heizen wir damit, also Erdgeschoss und Dachgeschoss. Im Keller haben wir keine Heizung.

  4. Barbara sagt:

    Oh man… das ist ja Mist! Ich hoffe wirklich sehr, dass es „nur“ an der Restfeuchte liegt und sich bis nächstes Jahr dann erledigt hat. Rein logisch gesehen, wäre ich davon ausgegangen, dass sie die Rohre abwechselnd legen, das macht für mich auch irgendwie mehr Sinn, als jene Variante die ihr jetzt habt. Sowas ärgerliches. Wie gesagt! Ich drücke euch die Daumen, dass sich das alles wieder regelt und ihr dann keine Probleme mehr damit habt. Ansonsten würde ich schauen ob ihr nicht einen Teil eures Geldes wieder zurück bekommt, wenn sich da überhaupt nichts bessert.

    Ansonsten klingt es eigentlich nach einer guten Alternative und euer silberner Kasten ist jetzt nicht so schlimm. Also mich würde das auch nicht unbedingt stören.

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Fußbodenheizung wirklich sehr vermisse. Ich bin damit aufgewachsen und kannte es eigentlich nicht anders. Allerdings meine ich mich zu erinnern, dass es bei uns nicht so lange gedauert hat, bis ein Raum wärmer wurde. Aber meine Eltern haben auch eine andere Heizung. Seit ich mit dem Prinzen zusammen gezogen bin, gibt es auch keine Fußbodenheizung mehr und ich bin seitdem eine ganz schöne Frostbeule. -.-“ Also ja, ich vermisse es sehr und kann gut verstehen, dass ihr es eigentlich mögt. Auch die Freiheit überall etwas hinstellen zu können ohne sich Sorgen zu machen ob man damit die Heizung verdeckt, hat enorme Vorteile! 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Barbara

    • Anne sagt:

      Hallo Barbara,

      danke für’s Daumendrücken! Ich bin wirklich sehr gespannt auf den nächsten Sommer.

      Uh, du Arme… ich bin in der alten Wohnung immer mit Socken + Kuschelsocken herumgelaufen, oder direkt mit Schuhen… wobei ich zu Hause am liebsten barfuß oder auf Socken laufe. Schuhe sind so… ungemütlich. 😀

      • Barbara sagt:

        Hallo Anne,
        ja genau so läuft das auch. Und ich persönlich mag auch lieber „barfuß“ (also mit Socken) rumlaufen. Ich finde Hausschuhe einfach ungemütlich. Schon alleine, weil ich selten welche finde, die mir tatsächlich passen und bequem sind. -.-“
        ABER wenn wir mal Eigentum haben, dann DEFINITIV mit Fußbodenheizung. 😀

  5. Eine Fussbodenheizung ist wirklich das allerbeste – wenn sie denn dann auch funktioniert! Hatte in meinen bisherigen Mietwohnungen Glück und Pech. Wenn die Heizung auf 30 Grad steht aber es im Raum immer noch nur 17 Grad sind, läuft halt irgendwas schief 😀

  6. Hallo Anne, ich bin gerade bei meiner Recherche auf deinen Blog gestossen und musste herzlich lachen. Du schreibst so, wie ich denke…. einfach herrlich… und das von dir beschriebene Problem, tja, das haben wir leider auch.
    Wir haben und kurzentschlossen 2015 für ein (kleines) Danhaus (inkl. ACALOR-Heizung) entschieden und der Baubeginn war 09.2016. Am 15.12. konnten wir einziehen und waren bzw. sind darüber sehr glücklich. Endlich kein Stress mehr mit Vermietern.
    Die Baumängel, die so gut wie bei jedem Bauherr für Kopfaua sorgen, sind bei uns nahezu ausgeblieben. Was blieb, waren kleine, kosmetische Mängel, die auch recht zeitnah von Danhaus beseitigt wurden.
    Einzig und allein die Heizanlage von ACALOR macht uns erhebliche, wenn auch nicht bedrohliche Kopfschmerzen. Wir haben uns für die Anlage MIT Kühlfunktion entschieden und sind voller Hoffnung gewesen, dass im Sommer 2017 das Haus angenehm temperiert ist. Hier wurden wir leider sehr enttäuscht. Als es draussen so um die 35 Grad warm wurde, stieg auch im Haus die Temperatur an und mein Thermometer im Wohnzimmer zeigte mir kuschelige 27 Grad an. Bei 26 Grad startete dann die Kühlfunktion der ACALOR Anlage… es wurde etwas kühler und auch angenehmer… ABER! Tja, wie soll ich es ausdrücken… als meine Frau gegen Abend ins Bad (OG) ging, hörte ich ein Aufschrei. Ich lief natürlich sofort nach oben und meine Frau zeigt wild gestikulierend auf den Fussboden, auf dem sie beinahe ausgerutscht wäre. Eine große Wasserlache lag direkt am Eingang und zog sich bis vor die Dusche (ungefähr ein halber Quadratmeter). Perfekt, dachte ich, jetzt haben wir wohl ein Rohrbruch oder ähnliches…. „WTF“
    Als ich kurz danach hinunterging um Tücher zu holen, bemerkte ich im Flur (EG) eine ähnlich große Fläche, die ebenso feucht war… und mächtig kalt… Dies haben wir erst gar nicht bemerkt … hmmm… also doch kein Rohrbruch o. ä. Na Klasse…
    Also Kontakt mit ACALOR aufnehmen und das Problem erörtern. Leichter gesagt als getan. Nach gefühlten Wochen des Hin- und Herrschreibens erklärte man uns, dass das wohl an den falsch verlegen Kupferrohren liege und das kann man ja nicht wieder rückgängig machen. Ja ne – is klar….
    Wir verhandeln noch… Und was die Temperatur im Gäste-WC (EG) betrifft, absolut identisches Problem mit dem Euren…. Wir warten mal wieder auf den Kundendienst. Bin gespannt, ob es diesen Jahr noch etwas wird. Letzte Woche sollte ich zu Testzwecken die Lüftungsanlage (Lunos) komplett für drei Tage abschalten. Gebracht hat es nix…
    Der Kundendienst will zum nächsten Termin eine Wärmebildkamera mitbringen – wir sind gespannt.

    So, jetzt habe ich mehr geschrieben als ich wollte, aber bei diesem Thema läuft es einfach so aus meinem Kopf und die Finger fliegen nur so über die Tastatur… sorry 😉

    Vielleicht schreiben wir uns ja mal wieder… bis dahin, alles Gute und weiterhin viel Freude mir eurem Danhaus. Wir sind jedenfalls soweit zufrieden und hoffen, dass das mit der ACALOR Anlage bald erledigt ist.

    Viele liebe Grüße aus Niedersachsen, Königslutter am Elm.
    Axel Leidecker

  7. Ragnar sagt:

    Moin Axel,
    tja, die liebe Acalor…
    Ich befürchte ja, dieses Problem mit der Kühlung wird sich nicht lösen lassen. Wie mir ein Mitarbeiter von Acalor sagte, gibt es zwei „Verlegephilosophien“ für die Rohrleitungen. Abwechselnd immer Zu- und Ablauf, was mehr Knotenpunkte bedeutet, oder bündelweise, was gleichmäßigere Abstrahlung bewirkt. Wie man es macht ist scheinbar der jeweiligen Truppe vor Ort überlassen, da gibt es keine Vorschrift von Seiten der Firma und somit auch kein „richtig“ oder „falsch“. Wohl aber, für uns, die wir damit leben müssen, ein „gut“ und ein „schlecht“. Da aber alles auf Nimmerwiedersehen unter Estrich, Bodenbelag und Einrichtung verschwunden ist, werden wir wohl darauf sitzen bleiben. Es ist mittlerweile echt nervig, dass man uns gegenüber immer verzweifelter nach möglichen Erklärungen sucht, warum es nächstes Jahr vielleicht besser klappt. Da werden Heizzyklen verändert, das Überschwingen verlängert (es werden größere Abweichungen von den Zieltemperaturen toleriert und die Gegenregulierung verläuft langsamer – was aber auch die Heiz- und Kühlzeiten verlängert), da wird mit Wasserbindungskurven argumentiert (ach, kalte Luft kann weniger Wasser halten als warme? wer hätte das gedacht ^^) und auf mögliche Restfeuchte verwiesen die im ersten Jahr noch auftreten kann (ach? bei einem Trockenbau in Holzständerbauweise mit gemessenen 48% Luftfeuchtigkeit?), undundund, nur eines will man sich nicht eingestehen: auch wenn ein weiteres Jahr vergangen ist, wird die Physik die selbe sein: haben wir zum Teil 8 Grad kalte Stellen auf dem Fußboden bei 24 Grad Raumtemperatur, wird es da nass werden. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Ich habe schon mal einfließen lassen, das wir, wenn es keine technische Lösung gibt und Acalor sicher nicht die Kosten für einen aufgerissenen Fußboden übernehmen will, man sich doch bitte Gedanken über eine Entschädigung machen soll, wenn wir die Kühlfunktion schlicht nicht nutzen können. Da springen aber alle schnell zurück, neinneinnein, das bekommen wir schon hin. Na, da bin ich mal gespannt, wir haben uns jedenfalls auf den nächsten Sommer geeinigt, um der ganzen Sache noch eine Chance zu geben.
    Zu dem Kühlen Gästebad: weil ich nicht immer in den Keller laufen und die Sicherung der Lunos rausdrehen wollte, und auch nicht im ganzen haus die Lüftung lahm legen wollte, habe ich den Kasten im Gästebad mit einem Schalter versehen. Lüftung an: 19,8 Grad, Lüftung aus 20 Grad – lohnt also nicht wirklich, einzig die unansehnlichen Lüftungsgitter in Wand und Tür brachten hier einen Schritt nach vorne. Dennoch, die vereinbarten 23 Grad bekommen wir bei weitem nicht. Im Hauptbad im OG klappt das tadellos, unten ist da kein herankommen. Man möchte doch meinen dass wir nicht die ersten sind die im Gästebad eine Dusche haben, und dass irgendein schlauer Mensch berücksichtigt hätte, dass das Verhältnis von Abluft durch die Lunos und verfügbarer Heizfläche auf einander abgestimmt wird. Wie ist es denn bei euch mit den Temperaturen in den anderen Räumen mit aktiver Lunos? Wir haben noch eine in der Vorratskammer, da ist es immer schön kühl, und da ist das sogar praktisch ;o)
    Viele Grüße,
    Ragnar

    • Hallo Ragnar,
      wenn ich deinen Kommentar so lese, ich weiss nicht ob ich lachen oder weinen soll 😉
      Aber ich weiss eines, ich komme meiner Einschätzung, dass ich wohl das falsche Heizsystem gekauft habe, immer näher – leider.
      Da die inkludiert Heizung von ACALOR kaufentscheidend für den Kaufvertrag des Hauses war, wird es in naher Zukunft sehr klare Gespräche mit ACALOR geben.
      Ich mag hier nicht weiter ins Detail gehen, da auch MA von Acalor hier mitlesen. Aber eines ist sicher, auch unsere Geduld hat ein Ende….

      Was die Temperaturen angeht, habe ich im Protokoll (welches für die Berechnungen und Montage von Nöten ist) folgende Temperaturen vermerkt: EG-Wohnen/Küche: 22°, HTR: 19°, Diele: 22°, WC: 22°. DG-Schlafen: 19°, beide Kinderzimmer: 21°, Flur 22°, Bad: 22°.
      Wobei die Temperaturen vom WC(EG) und Bad(DG) die des Referenzraumes annehmen sollen und nicht extra eingetragen wurden. Der Referenzraum ist der Flur im EG.
      Das Gäste-WC bei uns erreicht auch nicht die Referenztemperatur von 22° und bleibt immer etwas „frischer“, so um die 19°.
      Ich bin gespannt, was der avisierte Kundendienst mit der Wärmebildkamera aufspürt und wie sie dieses Problem in den Griff kriegen wollen.
      Bei diesem Besuch wollen die Herren Techniker auch gleich die Taktung der Kühlfunktion ändern. Was das genau bedeutet und im Ergebnis bringt, werde ich wohl erst im kommenden Frühjahr erfahren.

      Die Tatsache, dass ich im Baugewerbe arbeite, ist eher hinderlich für mich als nützlich. Ich erkenne oft Fehler bevor etwas in Betrieb genommen wird und laufe Gefahr als „Dummschwätzer“ betitelt zu werden. Ich weiss, wie man recherchiert und mit welchen Leuten man reden muss. So wie bei diesem aktuellen Thema. Hier habe ich z.B. mit der Zentrale von Lunos gesprochen und, nachdem ich den Richtigen gefunden, erfahren habe, dass hier zum Teil die falschen Lüfter (Abluft) verbaut wurden sind.
      Auf Nachfrage bei ELKO, ob man da über Austausch verhandeln könne, wurde mir nur gesagt, dass sich alles dem konzipierten Lüftungskonzept von Danhaus anpassen muss. äh, wie bitte…

      Ich habe herausgefunden, dass die Kommunikation zwischen Danhaus, Lunos und Acalor wohl nicht einwandfrei funktioniert und der Bauherr ist hinterher der Blöde???!!! Ne, aber nicht mit mir….
      Ich habe mir darauf das Programm von Lunos zur Konzeptionierung der Abluft und Frischluftzufuhr besorgt und die Daten unseres Hauses eingegeben. Was soll ich sagen, ich habe zum Teil ganz andere Zahlen in der Auswertung als die, die mir von Danhaus vorgelegt wurden. Fehler über Fehler??? *Kopfschüttel*
      Nach meiner Auswertung können auch im Gäste-WC elektronische und veränderbare Lüfter eingebaut werden um z.B. einen Unterdruck zu vermeiden. Wir haben aber ein älteres Modell mit festem Ansaugvolumen (30m3/Std.) eingebaut bekommen. 15 würden hier rechnerisch vollkommen reichen.
      Es nervt einfach, dass man sich mit allem, was einem umgibt oder verkauft wird, fachlich und sachlich auseinandersetzen muss. Wie auch zum Beispiel bei dem Thema Auto. Die Werkstätten setzen meist auch hier voraus, das der Kunde zu blöd ist um etwas nachvollziehen zu können.

      Ehrliche, zuverlässige und mitdenkende (auch um die Ecke denkende) Verkäufer, Monteure, Techniker und und und, scheint es nicht mehr zu geben. Also tun wir uns den Stress an und lernen, lernen, lernen und lernen…. zeigen es denen am Ende vielleicht Fehler auf oder wie es richtig geht und werden dann oft nicht einmal für voll genommen… schöne heile Welt 🙁

      Es ist nicht leicht damit umzugehen. Den (nervlichen) Stress zu unterdrücken und ruhig zu bleiben, bei allem was wir die letzten 4 Jahre durchmachen mussten wie z.B. die Räumungsklage des ehem. Vermieters, die Konsequenz zu erleben ausziehen zu müssen (nach 20 Jahren) und ein anderes und bezahlbares Objekt zu finden, die Grundstückssuche – weil man sich entschlossen hat, ein eigenes Haus haben zu wollen, Geld, Finanzierung usw. usw.
      Einzig und allein die Suche nach dem passenden Haus fiel aus, da ich immer gesagt habe (bin da vorbelastet 😉 ) wenn ich ein eigenes Haus baue bzw. bauen lasse, dann ein skandinavisches Eigenheim. Die Vorzüge habe ich in Dänemark und Schweden kennen und schätzen gelernt.

      Von dem Heizsystem ACALOR hatte ich vor Jahren schon einmal gelesen und war echt begeistert. Jetzt, im Jahr 2016/17 sollten die „Kinderkrankheiten“ beseitigt sein und damit dieses System nahezu konkurrenzlos erscheinen lassen – leider ist dies eine Fehleinschätzung.
      Es reicht nunmal nicht, etwas genial zu projektieren und zu entwickeln. Es braucht auch Menschen, die es verstehen aufzubauen und fehlerfrei in Betrieb nehmen. Letzteres ist mutmasslich ein Fehlbestand im Hause ACALOR. Aber das ist nur meine persönliche Meinung…. 😉

      Fazit:
      Es könnte Vieles einfacher sein. Wenn Jeder das tut, wofür er verantwortlich ist.

      Viele Grüße
      Axel

      • Anne sagt:

        Hallo Axel,

        oha – bemerkenswert, dass sich das bei euch fast 1:1 so liest wie bei uns… halte uns da mal auf dem Laufenden (gern auch via Mail), wie es bei euch mit Acalor weitergeht…

        Liebe Grüße und gute Nerven!

        • Axel Leidecker sagt:

          Hallo Anne, hallo Ragnar,

          ich wollte mich wieder melden und euch mitteilen, dass es in die nächste Runde geht.
          Nachdem Acalor im Dezember 2017 die Parameter (Taktung) der Anlage geändert hat, sollten wir ja den kommenden Sommer bzw. die kommenden heissen Tage abwarten und schauen, ob es im Flur und im Bad wieder Rutschbahnen gibt.
          Was soll ich sagen …. ja, es gibt sie weiterhin, leider. Zwar nicht mehr ganz so kalt, weil ja durch die Änderung der Taktung die Anlage mit längeren Pausen läuft, dennoch sind im Bad die Flächen am Eingang und direkt vor der Dusche die Fliesen so kalt (ca. 15 Grad) dass die Oberfläche kondensiert. Der Hammer ist ja, nur eine Fliese weiter ist der Boden 23 Grad warm …. unfassbar. Im Flur das gleiche, nur ärgert es mich dort nicht so sehr …
          Der Lüfter im Gäste-WC verrichtet weiterhin seine ihm aufgetragene Arbeit und zieht die Luft in viel zu großer Menge nach draussen. Jetzt, wo es so warm ist, fällt es nicht negativ auf. Was negativ auffällt, sind die mittlerweile sinnfreien Gespräche mit Danhaus. Denn dort wird der „schwarze Peter“ nur von einem zum anderen geschoben.
          Wir sind also noch lange nicht am Ziel …

          to be continued …

          • Anne sagt:

            Hallo Alex,

            danke für das Update!
            Puh, das klingt ja auch nicht doll bei euch…

            Wir wurschteln auch noch herum. Just dieser Tage war Acalor nochmal vor Ort, um etwas anderes zu justieren… so richtig funktioniert das bei uns auch immer noch nicht.

            Toi toi toi und gute Nerven!

  8. […] kurz am Tag die Sonne herein (bedingt durch Bäume und das Nachbarhaus) und da bei uns die Kombination aus Acalor und Lunos ja nur so semi-funktional ist, beträgt die Temperatur auch nur um die 19°C. Weit entfernt also von den 25-28°C, […]

  9. Nino Rodrigues sagt:

    Mich würde noch sehr interessieren was die Wärmepumpe an Service regelmäßig verursacht (Inspektion). Falls Ihr da schon Erfahrungen gesammelt habt.

    • Anne sagt:

      Hallo Nino,

      bis jetzt hatten wir noch keinen regulären Wartungstermin – ich müsste mal raussuchen, wie oft der stattfinden sollte.

      Viele Grüße
      Anne

      • Nino Rodrigues sagt:

        Hallo Anne,

        Das wäre sehr nett 🙂

        Viele Grüße

        • Anne sagt:

          Hallo Nino,

          also: eigentlich ist die Acalor soweit wartungsfrei.
          Wir haben allerdings einen Vertrag mit einer verlängerten Garantiedauer abgeschlossen (10 statt 5 Jahre). Diese ist an die Bedingung geknüpft, im 4. und 7. Jahr jeweils einen kostenpflichtigen Wartungstermin durchzuführen (wie viel der kostet, weiß ich nicht).
          Wenn es soweit ist, werde ich im Blog darüber berichten, das dauert aber noch ein paar Jährchen. 😉

          Ich hoffe, das hilft dir weiter. 🙂

          Viele Grüße
          Anne

  10. Josephine sagt:

    Oh wie schade, dass ihr solchen Kummer mit dem Gäste WC und der Kühlung habt.
    Vor allem bei dem WC scheint es doch ein wirklich grober Planungsfehler zu sein. Einer Fachkraft hätte die Kollision mit der Lüftung auffallen müssen.

    Ich hoffe, ihr findet für beides noch eine zufrieden stellende Lösung.

    Beste Grüße aus Berlin!
    Josephine von ichbauemitdir.de

  11. Timo sagt:

    Hallo Anne,
    meine Frau und ich möchten neu bauen und befinden uns grade in der Findungsphase.
    Genau wie ihr haben auch wir uns in einer Fertighauswelt über unterschiedliche Anbieter informiert. Genau wie ihr sind wir auf Danhaus aufmerksam geworden und sind total begeistert über das Design und die Gestaltungsmöglichkeiten. Also habe ich meine Recherche gestartet um Erfahrungen über das Bauen mit Danhaus in Erfahrung zu bringen – So bin ich auf deinen Blog gestoßen und habe gebannt verfolgt wie es bei euch lief. Wir stehen grade an dem Punkt, dass standmäßig bei Danhaus eine dezentrale Lüftungsanlage verbaut wird. Nun wollten wir eigentlich ohne Lüftungsanlage bauen, da wir Angst haben, dass die Lüfter störende Geräusche von sich geben und auch optisch auffallen.
    Wie sind denn deine Erfahrungen mit den verbauten Lunos Geräten hinsichtlich Betriebsgeräusche, Luftbewegung im Raum, Optik (innen/außen)?
    Viele Grüße aus Hannover

    • Anne sagt:

      Hallo Timo,

      generell sind die Lüfter recht dezent. Optisch stören sie nicht, finde ich – in den normalen Wohnräumen sind es ca. 18x18cm große flache, weiße Kästchen an der Wand. Auf dem Foto bspw. in meinem Arbeitszimmer zu sehen: https://vom-landleben.de/wp-content/uploads/2017/03/roomtour-danhaus-arbeitszimmer-vom-landleben-3.jpg
      Die aktiven Entlüfter, die die Luft nach draußen ziehen, sind größer (empfinde ich aber nicht als störend): https://vom-landleben.de/wp-content/uploads/2017/06/badezimmer-danhaus-vom-landleben.jpg Wir haben sie im Bad, Gäste-WC und in der Abstellkammer. In den Bädern haben sie einen Feuchtigkeitssensor, d.h. nach dem Duschen laufen sie mit mehr Leistung. Da ist dann schon ein deutliches Rauschen zu hören (also im Raum selber – wenn man die Tür zumacht, hört man es nicht mehr).

      Von außen sind runde Lüftungsschlitze zu sehen, so wie hier jeweils neben den Fenstern: https://vom-landleben.de/wp-content/uploads/2018/12/vorgarten-entsteht-vom-landleben-6.jpg

      Vom Raumklima her sind wir mit der Anlage definitiv zufrieden. Nach dem Duschen, scharfem Anbraten o.Ä. muss man trotzdem mal kurz das Fenster aufreißen, aber sonst ist die Luft immer angenehm. Man merkt in der Regel keinen Durchzug; nur wenn es draußen richtig kalt ist, schließen wir die Lüftungsklappe über dem Sofa. Da zieht es einem sonst im Nacken.

      Alles Gute für euren Hausbau! 🙂
      Anne

      • Timo sagt:

        Hey super!
        Vielen Dank für die schnelle Antwort! 🙂 Das hilft schon mal sehr!
        Ist ja gut zu wissen, dass man die Lüftungsklappen manuell schließen kann.
        Wo wart ihr zur Bemusterung? Muss man dafür nach Flensburg fahren?
        Eure Fliesen sind sehr schick, wie ist die Auswahl generell bei der Bemusterung? Gibt es solche Fliesen als Standard Programm oder ist das Sonderausstattung mit Mehrpreis?
        Deine Seite ist übrigens richtig klasse.

        • Anne sagt:

          Na klar, gerne. Freut mich, wenn ich euch da weiterhelfen kann – ich hab mir damals auch die Finger wundgegoogelt nach Danhaus-Erfahrungen. 🙂

          Die Bemusterung fand in der Fertighauswelt statt. Nur für die Fliesen wurden wir zum Fliesenfachmarkt geschickt (war direkt um die Ecke) und für die Sanitärausstattung zu Neugart (ebenfalls in der Nähe). Für die Fliesen hat man ein gewisses Budget – entscheidet man sich für teurere Fliesen oder mehr Quadratmeter, zahlt man drauf, ansonsten bekommt man die Kosten zurückerstattet. Das finde ich fair geregelt. Unsere Fliesen waren ziemlich erschwinglich, allerdings haben wir mehr gefliest als im Standard vorgesehen (weil wir in den Bädern Teile der Wände mitgefliest haben). Daher hatten wir hier etwas Aufpreis.
          Bei den Sanitäranlagen haben wir die Waschbecken bei Danhaus rausgenommen und die lieber selber besorgt, weil die Standard-Waschbecken wirklich hässlich sind und alle anderen Modelle über Danhaus exorbitant teuer gewesen wären. Da lohnt es sich immer, mal im Baumarkt oder Möbelhaus die Preise zu vergleichen und manches in Eigenregie zu machen. Unsere Duschwände bspw. haben wir auch selber so gekauft und aufgebaut.

  12. Bernd sagt:

    Hallo Anne, Hallo Timo!
    Ich habe kürzlich den Blog entdeckt und möchte meine Erfahrungen mit der Acalor-Heizung bei Bedarf teilen. Wir (meine Frau und ich) haben 2011 gebaut. Bei uns stand auch die Entscheidung welches Heizsystem wir denn nehmen. Wir haben das Haus mit einem Architekten zusammen konzipiert und dann von hier ansässigen Firmen bauen lassen. Zur Heizung, ursprünglich wollten wir eine ganz einfache Gasheizung haben, ging aber nicht. Bei Neubau mussten im Land Brandenburg 30% mit erneuerbaren Energien gearbeitet werden. Das bedeutete bei einer Gasheizung zusätzlich Warmwasseraufbereitung mit Solarthermie oder Photovoltaik. Auf Anraten unseres Architekten haben wir uns dann für eine Heizung von Acalor entschieden.
    Unsere Wohnfläche beträgt knapp 90 qm ebenerdig ohne Keller, mit einem Satteldach.
    Wir haben uns gegen eine Kühlfunktion entschieden, weil in unserer alten Wohnung ebenfalls eine Fußbodenheizung mit Kühlfunktion verbaut war und uns dieses nicht überzeugt hat.
    Zur Heizanlage von Acalor. Sie ist träge, wie schon vorn berichtet. Aber ich kann sagen das bei mir der Temeraturanstieg um ein Grad ca. 6 Stunden dauert. Die Energiekosten sind doch höher als versprochen. Unser Verbrauch liegt im Jahr bei knapp 4000 kWh, macht bei meinem Tarif ca.1000 Euro.
    Was ich zu Acalor sagen kann, der Service war schnell. Termine wurden eingehalten.
    Reparaturen hatte ich in den ersten drei Jahren und seitdem ist Ruhe.
    Mir wurde gesagt die Anlage sei Wartungsfrei und da halte ich mich auch dran.
    Ich führe Buch über den Verbrauch , um Schäden die man nicht gleich mitbekommt zu erkennen. Man kann ja nicht in die Wärmepumpe reinschauen.
    Also bis hierhin erstmal

    • Anne sagt:

      Hallo Bernd,

      ah, danke für das Teilen deiner Langzeiterfahrungen. 🙂
      Da hast du aber wirklich ganz schön krasse Heizkosten… bei uns ist es für knapp doppelt so viel Fläche die Hälfte der Kosten (die kWh hab ich gerade nicht im Kopf, es sind aber rund 550€ im Jahr für den Wärmepumpenstrom).

      Viele Grüße
      Anne

  13. Nele sagt:

    Hallo Anne,

    Deine Beiträge zu Acalor habe ich gerade aufgesaugt, wie ein Schwamm. Mein Mann und ich haben im Jahr 2011 auch mit Danhaus gebaut und es wurde eine Heizung von Acalor eingebaut. Leider haben wir nur negative Erfahrungen gemacht. Wir sind im September/Oktober 2011 in das Haus eingezogen und im Winter 2011/2012 gab es eine Kälteperiode von nicht ganz zwei Wochen mit Temperaturen um die -13/-14 Grad. Leider hat hier bereits die Anlage versagt und ich saß mit zwei Kleinkindern (3 Jahre und 3 Monate) in einem Neubau mit sage und schreibe 15 Grad. Ein Monteur hat sich bei uns nicht blicken lassen. Erst im Juli/August, wo die Temperaturen weit über dem Nullpunkt lagen kam ein Monteur und stellte fest, dass die Anlage von Anfang an defekt gewesen sei … Softwareproblem hieß es. Dann bekamen wir die Mitteilung, dass die Anlage Mängelfrei sei.

    Die Anlage hat niemals einwandfrei funktioniert und wenn ich gewusst hätte, dass die Firma keine Service Standorte in unserer Nähe hat, hätte ich diese auch nie beauftragt! Jede Anfahrt kostet jetzt ein halbes Vermögen und mit schnell geht da gar nichts.

    Jedes Jahr hatten wir Aussetzer und auch der in der Anlage verbaute Speicher zeichnet nichts auf, was man auswerten könnte. Auch diesen Umstand hat man nicht abgestellt.

    Auch dieses Jahr hatten wir im Januar einen Ausfall und seit dieser Woche verrichet die Anlage gar keinen Dienst mehr. Bei einer Außentemperatur von 6 Grad haben wir im Haus 18 und im Übrigen auch nur noch kaltes Wasser!

    Ich kann diese Anlage so leider nicht empfehlen und bedauere den Einbau der Anlage sehr.

    Wenn Sie denn so funktionieren würde, wie versprochen, dann wäre es mit Sicherheit eine schöne Sache!

    Herzliche Grüße aus der Wetterau
    Nele

    • Anne sagt:

      Hallo Nele,

      puh, wie blöd, dass ihr so schlechte Erfahrungen machen musstet. Und das auch noch im Winter… brrrr.
      Abgesehen von dem Pfützendilemma im Sommer läuft unsere Acalor soweit stabil, toi toi toi…

      Liebe Grüße
      Anne

    • Carsten sagt:

      Hallo Nele,

      Wir haben auch mit Danhaus gebaut und eine Acalor Heizung gewaehlt (installiert im Dez. 2011).

      Auch wir hatten 6-9 Monate „Softwareprobleme“, aber nach dem diese endlich beseitigt waren, lief die Anlage gut. Dann ist der Kompressor defekt geworden. Zu heiss, da ein Waermesensor zu niedrig dimensioniert wurde. Immerhin keine Mehrkosten, da in Garantie.

      Bis vor einiger Zeit. Jetzt, nach Ablauf, streite ich mich mit Acalor ueber die Anfahrtskosten von jedesmal 230.- Euro. Die letzte Mail von Acalor war ehrlich gesagt sehr frech und kundenunfreundlich. Seit Wochen haben wir kein warmes Wasser, da die Anlage nur noch kuehlt, aber nicht mehr heizt. Ok, im Moment ist Sommer, es koennte schlimmer sein und irgendwann gewoehnen wir uns wahrscheinlich daran kalt zu duschen..

      .. aber jedes Mal fuer einen Service tagelang telefonieren, ein Angebot erhalten und 50% zahlen BEVOR (irgendwann einmal) ein Techniker kommt, der dann nichts machen kann; wieder anrufen, selber nach Anweisung am Telefon im Schaltschrank Leitungen rausziehen, testen, Daten der SIM Karte schicken, nichts funktioniert, wieder Angebot, wieder 230.- Euro Anfahrt .. Bin mal gespannt wie lange das noch so gehen soll.

      Du hattest geschrieben „wenn ich gewusst hätte, dass die Firma keine Service Standorte in unserer Nähe hat, hätte ich diese auch nie beauftragt!“ .. leider kann ich dem nur zustimmen!!

  14. Nadine sagt:

    Liebe Anne,
    vielen Dank für Deinen Blog! Hier finden sich viele nützliche Informationen für künftige Häuslebauer.
    Wir haben ebenfalls einen Vertrag mit Danhaus incl. Fußbodenheizung mit Luftwärmedirektpumpe abgeschlossen. Nach langem Suchen haben wir endlich das Grundstück zum Haus gefunden und sind aktuell am Planen des Grundriß und der technischen Ausstattung. Wir möchten gern Solarthermie einbauen, was zu mehreren e-mails mit bröckchenweiser undetailierter Information mit Acalor führte. Unser Danhaus-Vertreter hat da auch kaum Ahnung von und verweist dann wieder auf Acalor…Dé­jà-vu….? Hat was von den oben beschriebenen Erfahrungen.
    Nun bin ich am überlegen, ob es wirklich sinnvoll ist mit Acalor zu bauen, bevor es zu spät ist.
    Wärst Du so gut noch mal ein Update für den Stromverbrauch der Wärmepumpe und Euren übrigen Verbrauch durchzugeben?
    Ich bin noch nicht komplett durch Deine Seite gestöbert, habt ihr auch PV und/oder Solarthermie installiert?

    Viele Grüße aus Berlin
    Nadine

    • Anne sagt:

      Hallo Nadine,

      wie ärgerlich, dass die Kommunikation bei euch so zäh ist. Da Danhaus so oft mit Acalor baut, sollte das wirklich besser sein.

      Wir haben zuletzt 2.240kWh jährlich für unsere Wärmepumpe verbraucht – in dem Dreh liegen auch andere Danhäuser (bspw. hier: https://hausnummer79.wordpress.com/2014/09/06/energieverbrauch-danhaus-glucksburg-2013/). Eine PV oder Solarthermie haben wir nicht verbaut, da sich das bei uns nicht gerechnet hätte (durch die Ausrichtung des Hauses bzw. dadurch, dass wir durch zwei große Dachfenster auf der einen sowie die gaube auf der anderen Seite bereits relativ viel Dachfläche anderweitig verbraten). Bei PV schreckt es mich auch ab, dass sich die Häuser im Falle eines Falles nur kompliziert löschen lassen (da ja weiterhin Strom produziert wird).

      Liebe Grüße
      Anne

  15. BO sagt:

    Interessanter Blog. Ich kann nur jedem Nutzer empfehlen eine Jährliche Wartung durch zuführen zu lassen und evtl. Kältemittelverlust vorzubeugen, damit nicht das gleiche wie in Berlin Staaken passiert. Unkontrollierter Kältemittelaustritt und Explosion der FB Heizung.
    LG Bo

    • Anne sagt:

      Hallo Bo,

      krasse Sache, was da in Berlin passiert ist.
      Wir haben mit Acalor eine 10jährige Garantiezeit mit Wartungsvertrag abgeschlossen, in denen es zwei Wartungstermine gibt, und zudem einen Gaswarner installiert.

  16. Paule sagt:

    Hallo,

    wir heizen auch mit Acalor und sind etwas unzufrieden mit den Temperaturen in den Bädern.
    Im Temperaturprotokoll, in dem wir unsere Wunschtemperaturen eintragen sollten haben wir die Bäder mit 24°C angegeben.
    Nur leider erreichen diese nicht einmal die Temperaturen der entsprechenden Referezräume.
    Zwar steht unter dem Temperaturprotokoll etwas mit * gekennzeichnet mit der Aussage “ Gleiche Temperatur wie Referenzraum …“ diese Referenzraumtemperaturen wären zwischen 20°C und 22°C. Auf telefonischer Rückfrage von uns, bekamen wir die Auskunft das es Garantierte Badtemperaturen sind, welche bei von -14°C und weniger von Acalor garantiert werden können.

    Wie ist mit den Temperaturen bei euch in den Bädern?

    Erwähnt werden sollte noch, das Acalor die Planung für die Heizung hatte. Da wäre es von Acalor gut gewesen, uns drauf hinzuweisen ( nicht mit * Untertexten) wieviel Watt an Wärme noch zusätzlich in den Bädern eingebracht werden muss, um die gewünschten Temperaturen zu erreichen.

    Wir nutzen 4 Kompaktanlagen mit Kühlfunktion von Acalor

    MfG Paule

    • Anne sagt:

      Hallo Paule,

      wie ärgerlich, dass es bei euch in den Bädern nicht wirklich warm wird!

      Im normalen Bad funktioniert bei uns alles wunderbar, der Raum wird angenehm warm. Allerdings ist unser Bad mit 8,9qm auch deutlich größer als das Gäste-WC (4,4qm)… und in dem wurde es bei uns auch nicht warm. Das habe ich ja oben im Artilel ausführlicher beschrieben.
      Mittlerweile haben wir im Gäste-WC deswegen eine zusätzliche Wandheizung montiert. Das bedeutet zwar zusätzliche Energiekosten, immerhin frieren wir jetzt aber auch im Winter nicht mehr an der Kloschüssel fest.

      Toi toi toi!

      Anne

  17. Paule sagt:

    Hallo Anne,

    danke für deine Antwort.
    Hattet ihr in eurem Temperaturprotokoll auch diese * in den Zeilen für die Bädertemperaturen?

    Da es mit der Heizung noch anderen Ärger gibt zb. lautere Geräusche aus den Heizkreisverteilen, so das man zb. wach wird. Acalor meint, das es normale Geräusche sind, nur komisch das Acalor versucht hat diese zu beseitigen. Warum wenn es nur „normale“ lauf/ fließgeräusche sein sollen?

    Wenn wir jetzt noch andere Heizungen in den Bädern betreiben würden, dann haut die Berechnung für die EneV für nicht mehr hin, müssten auch mehr Primärenergie aufwenden und somit die KfW-Förderung gefährden, welche mit den Daten der Heizung von Acalor stammen.

    Wie verhält es sich Rechtlich in der Hinsicht?

    MfG Paule

    • Anne sagt:

      Hallo Paule,

      hmm, das weiß ich gar nicht mehr… ich finde das Dokument gerade nicht.

      Das mit den Geräuschen ist ja komisch – das haben wir gar nicht.

      Das mit den EnEV und KfW kann ich dir leider nicht sagen… hmm.

  18. Kiefer sagt:

    Hallo, ich habe bei mir Acalor im Jahr 2013 (in der Nähe von Stuttgart) eingebaut. Ich bin zufrieden, die Räume erreichen in etwa die gewünschte Temperatur, Stromverbrauch, ca. 30 KW pro qm, ist gut, die Heizleistung ist auch o.k.,aber nun nach 6 Jahren ist ein Fühler kaputt, der kostet ca. 10 €. Was mich an der Firma stört, ist die Tatsache, dass ich für den Austausch des Fühlers 400 € zu bezahlen habe, Fahrtkosten mit 300 € eingerechnet. Das ist Abzocke, u.a. auch,weil ich weiß, dass der Techniker einen anderen Kunden in Stuttgart besucht hat. Wie sind eure Erfahrungen?
    Viele Grüße Heinz

    • Anne sagt:

      Hallo Heinz,

      das ist ja ärgerlich. Wir sind mit unserer Acalor ja noch in der Garantiezeit, daher hatten wir noch keine Extrakosten und kann dir da leider nichts zu sagen.

      Viele Grüße
      Anne

  19. Heike Schmidt sagt:

    Hallo, wir wohnen in Berlin und unsere Acalor-Heizung wurde 2005 eingebaut. Leider mit Warmwasserbereitung. Die vereinbarten Temperaturen wurden im Keller und im 2. Stock nie erreicht, wir befinden uns seit Jahren in der rechtlichen Auseinandersetzung. Heute ist das Wasser wieder kalt, die Warmwasserbereitung ist ausgefallen, die Ferndiagnose war nicht erfolgreich, wir haben wohl ein größeres Problem, sie schicken erst mal ein Angebot morgen, dann muss ich eine Anzahlung leisten und vielleicht kommt dann nächste Woche ein Monteur, vielleicht aber auch nicht, weil sie leider einen hohen Krankenstand haben… Jeder einzelne Mitarbeiter ist nett und bemüht, die Firma allerdings gar nicht kulant und die Servicezeiten sind eine Katastrophe, da jedesmal eine weite Anfahrt erfolgen muss, von den Kosten ganz zu schweigen. Ich bereue deshalb die Entscheidung für Acalor und würde nur noch eine Heiztechnik wählen, bei der ich nicht auf Gedeih und Verderb an eine einzige Firma und deren Gedchäftsgebahren gebunden bin, so gut die Technik im Prinzip auch ist. Das ist so unglaublich schade.
    Herzliche Grüße
    Heike Schmidt

    • Anne sagt:

      Hallo Heike,

      oh Mann, das ist ja ärgerlich… tut mir Leid, dass ihr so heftige Probleme habt. Und ich drücke euch die Daumen, dass das Problem hoffentlich schnell behoben werden kann!

      Viele Grüße
      Anne

  20. Heike Schmidt sagt:

    Nachtrag zu meinem Bericht gestern: Ich habe heute meinen Kostenvoranschlag bekommen, bestätigt, angerufen und am Montag soll schon der Monteur kommen… Termin vereinbart, ohne Vorschuss. Na also, geht doch.
    Gruß
    Heike Schmidt

    • Anne sagt:

      Whoohoo, na das klingt doch schon mal gut. Magst du dann mal berichten, wie der Termin gelaufen ist?

      • Heike Schmidt sagt:

        Ja klar mach ich. Der Monteur kam pünktlich, arbeitete zweieinhalb Stunden, tauschte den Verdichter aus und danach liefen die Heizung und die Warmwasserbereitung wieder. Gott sei Dank ist die Heizung so träge, dass die Temperatur im EG nur auf 18 Grad gefallen war, das war noch gut auszuhalten. Auf lange Sicht werde ich nun doch nicht darum herumkommen, mir eine extra Wärmepumpe für die Warmwasserbereitung zuzulegen… Acalor macht mir ein Angebot, mal gucken… Diesmal ist jedenfalls alles gut gegangen.

        • Anne sagt:

          Ah, ein Glück, dass das Problem wenigstens flott behoben werden konnte – der Winter soll jetzt ja so richtig losgehen und dann wird es ohne Heizung doch schnell ungemütlich. *brrr*
          Ich drück dir die Daumen, dass du jetzt erstmal Ruhe hast!

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