DIY: Ollas selber bauen & weniger gießen!

16. April 2020- aktualisiert: 16. April 2020 Gartentipps 14 Kommentare

In den warmen Monaten brauchen die Pflanzen im Garten unsere Unterstützung, um nicht zu verdursten. Je nach Gartengröße dauert die Gießrunde dabei ganz schön lange und verbraucht viel Wasser.

Vor einiger Zeit bin ich auf eine supergute Idee zur Beetbewässerung gestoßen, die Zeit und Wasser spart – nämlich sogenannte Ollas.

Was sind Ollas?

Ollas (gesprochen Ojas) sind Bewässerungshilfen aus durchlässigem Ton. Du vergräbst die Gefäße in deinem Beet und gießt oben Wasser hinein. Dieses sickert dann nach und nach langsam ins Erdreich.

Auf diese Weise gelangt das Gießwasser direkt an die Wurzeln der Pflanzen, statt einfach an der Oberfläche zu verdunsten. Gerade in Hinblick auf Dürresommer ist das unheimlich clever! Du musst weniger gießen und deine Pflanzen werden besser versorgt. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Oberfläche dadurch trocken bleibt und weniger Schnecken anlockt. Yay. 🙂

Ich war neugierig, wie viel Wasser durch den Tontopf dringt und wie lange das dauert. Daher habe ich eine gefüllte Olla auf die Terrasse gestellt. So sieht das dann aus – nach und nach bilden sich auf der Außenseite kleine Wassertropfen:

Olla: Wasser sickert durch den Tontopf

Es gibt fertige Ollas zu kaufen, die aber gerade in größeren Ausführungen ziemlich teuer sind. Daher habe ich nach einer DIY-Alternative gesucht & sie gefunden! 🙂

So kannst du deine Ollas einfach selber herstellen:

So geht’s: Ollas selber bauen

Pro Olla benötigst du zwei Tontöpfe, einen Korken und einen kleinen Untersetzer.

DIY: Ollas selber bauen - Bewässerungshilfe
Den Untersetzer habe ich auf dem Foto vergessen 🙈

Das Material

Die ganz einfachen Tontöpfe (die mit dem Loch unten – keine Übertöpfe!) aus dem Baumarkt sind großartig. Sie kosten nicht viel, sodass du auch in Massenproduktion gehen kannst. 😉

Nimm am besten einen größeren und einen etwas kleineren Topf. Dadurch kannst du die Töpfe gut ineinander stecken.

Der Untersetzer dient am Ende als Abdeckung für das Gießloch.

Die Tontöpfe müssen unglasiert sein, damit das Wasser durch die Poren dringen kann. Der Untersetzer hingegen sollte möglichst glasiert sein.

Schritt für Schritt-Anleitung

  1. Organisiere einen Weinkorken

    Wichtig ist, dass du das Loch im unteren, größeren Topf gut verschließt. Schließlich soll das Wasser nicht direkt wieder rauslaufen. Hierzu eignet sich ein Korken ganz wunderbar.
    Als ersten Schritt leerst du also eine Flasche Wein. Von wegen „Saufen für den Regenwald“ – Trinken für den Garten! 😎

    Falls der Korken nicht direkt in das Topfloch passt, schnitz ihn mit einem Messer etwas zurecht.Ollas mit Korken abdichten

  2. Steck die Töpfe ineinander und verbinde sie gegebenenfalls

    In einigen DIY-Anleitungen für Ollas werden die beiden Töpfe mit Silikon verbunden. Allerdings ist nicht ganz sicher, ob Silikon wirklich unbedenklich ist. Weil sich die Plastikteilchen ablösen und in der Erde (und somit auch in unserer Nahrung) landen können, habe ich darauf verzichtet.
    Zement ist eine Alternative… oder unser guter alter Lehmboden. 😉 Selbstgebaute Olla - Bewässerungshilfe aus Tontöpfen

  3. Grab die Olla ein

    Der obere Topf mitsamt Gießloch sollte noch ein paar Zentimeter weit aus der Erde gucken.
    Bei meinen Beeten bin ich allerdings davon limitiert, wie tief ich dank Lehmboden überhaupt komme.DIY: Ollas selber bauen - Bewässerungshilfe

  4. Befüll die Olla

    Mit einer Gießkanne befüllst du die Olla. Ich bin sehr gespannt, wie lange sich das Wasser bei welchen Temperaturen hält und wie oft ich nachfüllen muss.
    Aus einem Korken (… oh, wieder Wein! 😀 ) und einem Stück Draht kannst du dir einen kleinen Schwimmer basteln, um den Füllstand zu messen. Das steht noch auf meiner To Do-Liste.

  5. Verschließ die Gießöffnung

    Das obere Loch solltest du nach dem Befüllen verschließen – andernfalls könnten durstige Insekten hineinfallen und ertrinken.

    Ein kleiner, glasierter (d.h. wasserundurchlässiger) Untersetzer bildet eine perfekte Abdeckung. Beim Gießen oder wenn es regnet entsteht hier eine „barrierefreie“ Insektentränke. 🙂Olla mit Untersetzer abdecken

Ich habe bislang drei Ollas gebaut und meine Hochbeete damit bestückt. Mehr passende Töpfe gab es aktuell leider nicht im Baumarkt (und ich hatte keine Lust, in einen anderen Baumarkt zu fahren und Corona-bedingt nochmal 20 Minuten in der Schlange am Eingang zu warten. 😉 ).

Wenn du keine so kleinen Untersetzer aus glasiertem Ton findest, kannst du alternativ auch welche Plastik nehmen. Mit einem Stein beschwert, werden sie nicht weggeweht.

Ollas im Winter bitte ausgraben

Achtung, Tontöpfe sind nicht frosthart! Wenn sie sich mit Wasser vollsaugen und dann der Frost kommt, platzen sie auf. Grab sie daher vor dem Winter aus.


Zu diesen Themen gibt’s noch mehr Artikel:

DIY: Ollas selber bauen & weniger gießen!

16. April 2020- aktualisiert: 16. April 2020 Gartentipps 14 Kommentare

In den warmen Monaten brauchen die Pflanzen im Garten unsere Unterstützung, um nicht zu verdursten. Je nach Gartengröße dauert die Gießrunde dabei ganz schön lange und verbraucht viel Wasser.

Vor einiger Zeit bin ich auf eine supergute Idee zur Beetbewässerung gestoßen, die Zeit und Wasser spart – nämlich sogenannte Ollas.

Was sind Ollas?

Ollas (gesprochen Ojas) sind Bewässerungshilfen aus durchlässigem Ton. Du vergräbst die Gefäße in deinem Beet und gießt oben Wasser hinein. Dieses sickert dann nach und nach langsam ins Erdreich.

Auf diese Weise gelangt das Gießwasser direkt an die Wurzeln der Pflanzen, statt einfach an der Oberfläche zu verdunsten. Gerade in Hinblick auf Dürresommer ist das unheimlich clever! Du musst weniger gießen und deine Pflanzen werden besser versorgt. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Oberfläche dadurch trocken bleibt und weniger Schnecken anlockt. Yay. 🙂

Ich war neugierig, wie viel Wasser durch den Tontopf dringt und wie lange das dauert. Daher habe ich eine gefüllte Olla auf die Terrasse gestellt. So sieht das dann aus – nach und nach bilden sich auf der Außenseite kleine Wassertropfen:

Olla: Wasser sickert durch den Tontopf

Es gibt fertige Ollas zu kaufen, die aber gerade in größeren Ausführungen ziemlich teuer sind. Daher habe ich nach einer DIY-Alternative gesucht & sie gefunden! 🙂

So kannst du deine Ollas einfach selber herstellen:

So geht’s: Ollas selber bauen

Pro Olla benötigst du zwei Tontöpfe, einen Korken und einen kleinen Untersetzer.

DIY: Ollas selber bauen - Bewässerungshilfe
Den Untersetzer habe ich auf dem Foto vergessen 🙈

Das Material

Die ganz einfachen Tontöpfe (die mit dem Loch unten – keine Übertöpfe!) aus dem Baumarkt sind großartig. Sie kosten nicht viel, sodass du auch in Massenproduktion gehen kannst. 😉

Nimm am besten einen größeren und einen etwas kleineren Topf. Dadurch kannst du die Töpfe gut ineinander stecken.

Der Untersetzer dient am Ende als Abdeckung für das Gießloch.

Die Tontöpfe müssen unglasiert sein, damit das Wasser durch die Poren dringen kann. Der Untersetzer hingegen sollte möglichst glasiert sein.

Schritt für Schritt-Anleitung

  1. Organisiere einen Weinkorken

    Wichtig ist, dass du das Loch im unteren, größeren Topf gut verschließt. Schließlich soll das Wasser nicht direkt wieder rauslaufen. Hierzu eignet sich ein Korken ganz wunderbar.
    Als ersten Schritt leerst du also eine Flasche Wein. Von wegen „Saufen für den Regenwald“ – Trinken für den Garten! 😎

    Falls der Korken nicht direkt in das Topfloch passt, schnitz ihn mit einem Messer etwas zurecht.Ollas mit Korken abdichten

  2. Steck die Töpfe ineinander und verbinde sie gegebenenfalls

    In einigen DIY-Anleitungen für Ollas werden die beiden Töpfe mit Silikon verbunden. Allerdings ist nicht ganz sicher, ob Silikon wirklich unbedenklich ist. Weil sich die Plastikteilchen ablösen und in der Erde (und somit auch in unserer Nahrung) landen können, habe ich darauf verzichtet.
    Zement ist eine Alternative… oder unser guter alter Lehmboden. 😉 Selbstgebaute Olla - Bewässerungshilfe aus Tontöpfen

  3. Grab die Olla ein

    Der obere Topf mitsamt Gießloch sollte noch ein paar Zentimeter weit aus der Erde gucken.
    Bei meinen Beeten bin ich allerdings davon limitiert, wie tief ich dank Lehmboden überhaupt komme.DIY: Ollas selber bauen - Bewässerungshilfe

  4. Befüll die Olla

    Mit einer Gießkanne befüllst du die Olla. Ich bin sehr gespannt, wie lange sich das Wasser bei welchen Temperaturen hält und wie oft ich nachfüllen muss.
    Aus einem Korken (… oh, wieder Wein! 😀 ) und einem Stück Draht kannst du dir einen kleinen Schwimmer basteln, um den Füllstand zu messen. Das steht noch auf meiner To Do-Liste.

  5. Verschließ die Gießöffnung

    Das obere Loch solltest du nach dem Befüllen verschließen – andernfalls könnten durstige Insekten hineinfallen und ertrinken.

    Ein kleiner, glasierter (d.h. wasserundurchlässiger) Untersetzer bildet eine perfekte Abdeckung. Beim Gießen oder wenn es regnet entsteht hier eine „barrierefreie“ Insektentränke. 🙂Olla mit Untersetzer abdecken

Ich habe bislang drei Ollas gebaut und meine Hochbeete damit bestückt. Mehr passende Töpfe gab es aktuell leider nicht im Baumarkt (und ich hatte keine Lust, in einen anderen Baumarkt zu fahren und Corona-bedingt nochmal 20 Minuten in der Schlange am Eingang zu warten. 😉 ).

Wenn du keine so kleinen Untersetzer aus glasiertem Ton findest, kannst du alternativ auch welche Plastik nehmen. Mit einem Stein beschwert, werden sie nicht weggeweht.

Ollas im Winter bitte ausgraben

Achtung, Tontöpfe sind nicht frosthart! Wenn sie sich mit Wasser vollsaugen und dann der Frost kommt, platzen sie auf. Grab sie daher vor dem Winter aus.


Zu diesen Themen gibt’s noch mehr Artikel:

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  1. Konzertheld 17. April 2020 um 00:06- Antworten

    „Als ersten Schritt leerst du also eine Flasche Wein.“ Prost. *plopp

    Ollas habe ich immer wieder mal gesehen, wusste nur nicht, wie sie heißen. Prinzipiell sehr cool. Allerdings denke ich, da wird man ziemlich viele brauchen, bei der Menge Beete, die wir beide so haben. 😀 Weißt du etwas darüber, was die für eine Reichweite haben sollen? Und: Wenn ich den unteren Topf eh am Loch verschließe, wieso dann kein Übertopf, weil die glasiert sind?

    Vielleicht baue ich sowas für das Gewächshaus. Da passt das platzmäßig gut hin und die Bewässerung da ist eh immer etwas schwierig. Dann könnte ich den Perlschlauch, der bisher dort drin lag, woanders verwenden, und müsste weniger über Regner machen (die ja in der Tat immer eine große Fläche nass machen und dadurch zum einen etwas Wasser verschwenden, zum anderen aber vor allem tatsächlich Schnecken anlocken).

    • Anne 17. April 2020 um 08:12- Antworten

      Ja, ich muss mal schauen, welche Beete ich noch damit ausstatte. Die Hochbeete werde ich noch vervollständigen und für das Gewächshaus habe ich sie tatsächlich auch geplant – da ist der Wasserverbrauch durch die Temperaturen einfach ziemlich hoch. Bei den Staudenbeeten und dem Bauerngarten werd ich wahrscheinlich dieses Jahr erstmal keine Ollas reinsetzen.

      Wenn du einen unglasierten Übertopf findest, kannst du den natürlich nehmen. Ich hab hier immer nur glasierte bekommen (was ja eigentlich logisch ist – der Übertopf soll ja gerade verhindern, dass das Wasser rausläuft und eine Sauerei anrichtet 😀 ).

      Wie zufrieden bist du denn mit dem Perlschlauch? Hatte darüber für das Gewächshaus auch mal nachgedacht, allerdings liegt da unten kein Wasseranschluss und dann müsste ich da dann doch entweder immer den normalen Gartenschlauch quer durch den Garten legen oder eine richtige Zuleitung buddeln… auch irgendwie umständlich.

      • Konzertheld 17. April 2020 um 12:40- Antworten

        Der Perlschlauch ist super. Ich habe einen von Gardena, weiß nicht, ob andere auch was taugen bzw ob die noch jemand herstellt. Nicht zu verwechseln mit einem Sprühschlauch, das hatte ich auch mal bzw habe ich noch, fand ich total doof. Aber der Perlschlauch macht sich ganz hervorragend, man kommt halt wirklich besser an die Pflanzen ran, die Blätter werden nicht mehr nass und ich habe so einen Wasserdurchflussmesser und habe mir das damit, einem langem Schlauch und einer Pumpe an der Regentonne ganz gut eingestellt. Dieses Jahr nehme ich dann vielleicht Ollas im Gewächshaus und den Perlschlauch draußen bei den Tomaten, die ja so ungern Wasser von oben kriegen.

        • Anne 21. April 2020 um 08:03- Antworten

          Cool, das klingt ja wirklich gut. Vielleicht fasse ich das für das Gewächshaus für nächstes Jahr dann doch mal ins Auge… halt genau aus dem gleichen Grund für die Tomaten. 😀

  2. […] Damit das Gießwasser direkt an die Wurzeln gelangt, kannst du Töpfe oder Ollas als Wasserreservoir neben die Tomatenpflanzen eingraben (hier habe ich eine einfache DIY-Anleitung für dich, wie du Ollas selber bauen kannst!). […]

  3. Lena 19. April 2020 um 08:51- Antworten

    Dankeschön Anne für den interessanten Artikel 🙂 Nun weiß ich auch die genaue Bezeichnung für die Toneule, welche unsere Zimmerpflanze ziert.

    • Anne 21. April 2020 um 08:07- Antworten

      Ah, dass es die Ollas in Tierform gibt, wusste ich auch nicht. Eine nette Idee. 🙂

  4. Gabriele Kebschull 17. Mai 2020 um 22:10- Antworten

    Hallo, des klingt sehr interessant, hast du schon eine erfahrung, für wieviel Fläche so eine olla ausreichend ist?

    • Anne 18. Mai 2020 um 07:54- Antworten

      Hallo Gabriele,

      so richtig kann ich das noch nicht sagen. Seit ich die Ollas eingesetzt habe, war es nicht allzu heiß und zudem wurzeln die Pflanzen daneben noch nicht so tief, ziehen also weniger Wasser als später mal. Auf einem anderen Blog habe ich die Angabe gefunden, dass 6-7 Liter für einen Quadratmeter Hochbeet reichen sollen – aber das hängt halt auch immer von vielen Faktoren ab (Wasserbedarf der Pflanzen, Temperatur, Konsistenz der Erde, …).
      Ich werde das im Sommer weiter verfolgen und berichten. 🙂

      Viele Grüße
      Anne

  5. Julia 27. Mai 2020 um 00:00- Antworten

    Hallo! Danke fur die Idee mit dem Korken! Mich stört ein bißchen, dass die selbstgebauten ollas so eine kleine Öffnung zum einfüllen haben, ich kann nicht so gut zielen. Aber ich habe mir gedacht, dass es ja auch mit einem großen Tontopf gehen müsste, unten Korken rein, oben als Deckel einen alten lasierten Teller drauf… Nicht optimal, aber man muss auch nicht kleben. Das will ich mal ausprobieren:)

    • Anne 28. Mai 2020 um 07:18- Antworten

      Hallo Julia,

      ja, das ist auch eine gute Idee! 🙂
      Berichte mal, ob du damit zufrieden bist.

    • Peter 5. Juni 2020 um 14:19- Antworten

      Das Handycap des kleinen Loches lässt sich umgehen, indem man einfach nur Befüllen einen einfachen Haushaltstrichter mit nimmt.
      Deckel von der Olla nehmen, Trichter in das Loch stellen, befüllen bis die Olla voll ist, Trichter wieder raus nehmen und Deckel wieder drauf legen. 🙂 🙂
      Trichter zur nächsten Olla mitnehmen und das das ganze Spiel wieder von vorne.
      So habe ich jedenfalls das „kleine Loch Problem“ zufriedenstellend gelöst. 🙂

  6. Peter 5. Juni 2020 um 14:25- Antworten

    Sorry. Das sollte natürlich heissen: „indem man einfach ZUM Befüllen einen einfachen Haushaltstrichter mit nimmt.“

    • Anne 14. Juni 2020 um 07:44- Antworten

      Hallo Peter,

      stimmt, das ist eine gute Idee – danke fürs Teilen! 🙂

Ich freue mich über jeden ehrlichen Kommentar und gebe mein Bestes, zeitnah zu antworten! Ein Hinweis an die Spam-Fraktion: ich überprüfe die Kommentare vor dem Freischalten. Wer etwa scheinheilig schreibt, dass er einen guten Malerbetrieb sucht, nur um selber einen ebensolchen als Link anzugeben – der kann sich seine Mühe sparen.

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  1. Konzertheld 17. April 2020 um 00:06- Antworten

    „Als ersten Schritt leerst du also eine Flasche Wein.“ Prost. *plopp

    Ollas habe ich immer wieder mal gesehen, wusste nur nicht, wie sie heißen. Prinzipiell sehr cool. Allerdings denke ich, da wird man ziemlich viele brauchen, bei der Menge Beete, die wir beide so haben. 😀 Weißt du etwas darüber, was die für eine Reichweite haben sollen? Und: Wenn ich den unteren Topf eh am Loch verschließe, wieso dann kein Übertopf, weil die glasiert sind?

    Vielleicht baue ich sowas für das Gewächshaus. Da passt das platzmäßig gut hin und die Bewässerung da ist eh immer etwas schwierig. Dann könnte ich den Perlschlauch, der bisher dort drin lag, woanders verwenden, und müsste weniger über Regner machen (die ja in der Tat immer eine große Fläche nass machen und dadurch zum einen etwas Wasser verschwenden, zum anderen aber vor allem tatsächlich Schnecken anlocken).

    • Anne 17. April 2020 um 08:12- Antworten

      Ja, ich muss mal schauen, welche Beete ich noch damit ausstatte. Die Hochbeete werde ich noch vervollständigen und für das Gewächshaus habe ich sie tatsächlich auch geplant – da ist der Wasserverbrauch durch die Temperaturen einfach ziemlich hoch. Bei den Staudenbeeten und dem Bauerngarten werd ich wahrscheinlich dieses Jahr erstmal keine Ollas reinsetzen.

      Wenn du einen unglasierten Übertopf findest, kannst du den natürlich nehmen. Ich hab hier immer nur glasierte bekommen (was ja eigentlich logisch ist – der Übertopf soll ja gerade verhindern, dass das Wasser rausläuft und eine Sauerei anrichtet 😀 ).

      Wie zufrieden bist du denn mit dem Perlschlauch? Hatte darüber für das Gewächshaus auch mal nachgedacht, allerdings liegt da unten kein Wasseranschluss und dann müsste ich da dann doch entweder immer den normalen Gartenschlauch quer durch den Garten legen oder eine richtige Zuleitung buddeln… auch irgendwie umständlich.

      • Konzertheld 17. April 2020 um 12:40- Antworten

        Der Perlschlauch ist super. Ich habe einen von Gardena, weiß nicht, ob andere auch was taugen bzw ob die noch jemand herstellt. Nicht zu verwechseln mit einem Sprühschlauch, das hatte ich auch mal bzw habe ich noch, fand ich total doof. Aber der Perlschlauch macht sich ganz hervorragend, man kommt halt wirklich besser an die Pflanzen ran, die Blätter werden nicht mehr nass und ich habe so einen Wasserdurchflussmesser und habe mir das damit, einem langem Schlauch und einer Pumpe an der Regentonne ganz gut eingestellt. Dieses Jahr nehme ich dann vielleicht Ollas im Gewächshaus und den Perlschlauch draußen bei den Tomaten, die ja so ungern Wasser von oben kriegen.

        • Anne 21. April 2020 um 08:03- Antworten

          Cool, das klingt ja wirklich gut. Vielleicht fasse ich das für das Gewächshaus für nächstes Jahr dann doch mal ins Auge… halt genau aus dem gleichen Grund für die Tomaten. 😀

  2. […] Damit das Gießwasser direkt an die Wurzeln gelangt, kannst du Töpfe oder Ollas als Wasserreservoir neben die Tomatenpflanzen eingraben (hier habe ich eine einfache DIY-Anleitung für dich, wie du Ollas selber bauen kannst!). […]

  3. Lena 19. April 2020 um 08:51- Antworten

    Dankeschön Anne für den interessanten Artikel 🙂 Nun weiß ich auch die genaue Bezeichnung für die Toneule, welche unsere Zimmerpflanze ziert.

    • Anne 21. April 2020 um 08:07- Antworten

      Ah, dass es die Ollas in Tierform gibt, wusste ich auch nicht. Eine nette Idee. 🙂

  4. Gabriele Kebschull 17. Mai 2020 um 22:10- Antworten

    Hallo, des klingt sehr interessant, hast du schon eine erfahrung, für wieviel Fläche so eine olla ausreichend ist?

    • Anne 18. Mai 2020 um 07:54- Antworten

      Hallo Gabriele,

      so richtig kann ich das noch nicht sagen. Seit ich die Ollas eingesetzt habe, war es nicht allzu heiß und zudem wurzeln die Pflanzen daneben noch nicht so tief, ziehen also weniger Wasser als später mal. Auf einem anderen Blog habe ich die Angabe gefunden, dass 6-7 Liter für einen Quadratmeter Hochbeet reichen sollen – aber das hängt halt auch immer von vielen Faktoren ab (Wasserbedarf der Pflanzen, Temperatur, Konsistenz der Erde, …).
      Ich werde das im Sommer weiter verfolgen und berichten. 🙂

      Viele Grüße
      Anne

  5. Julia 27. Mai 2020 um 00:00- Antworten

    Hallo! Danke fur die Idee mit dem Korken! Mich stört ein bißchen, dass die selbstgebauten ollas so eine kleine Öffnung zum einfüllen haben, ich kann nicht so gut zielen. Aber ich habe mir gedacht, dass es ja auch mit einem großen Tontopf gehen müsste, unten Korken rein, oben als Deckel einen alten lasierten Teller drauf… Nicht optimal, aber man muss auch nicht kleben. Das will ich mal ausprobieren:)

    • Anne 28. Mai 2020 um 07:18- Antworten

      Hallo Julia,

      ja, das ist auch eine gute Idee! 🙂
      Berichte mal, ob du damit zufrieden bist.

    • Peter 5. Juni 2020 um 14:19- Antworten

      Das Handycap des kleinen Loches lässt sich umgehen, indem man einfach nur Befüllen einen einfachen Haushaltstrichter mit nimmt.
      Deckel von der Olla nehmen, Trichter in das Loch stellen, befüllen bis die Olla voll ist, Trichter wieder raus nehmen und Deckel wieder drauf legen. 🙂 🙂
      Trichter zur nächsten Olla mitnehmen und das das ganze Spiel wieder von vorne.
      So habe ich jedenfalls das „kleine Loch Problem“ zufriedenstellend gelöst. 🙂

  6. Peter 5. Juni 2020 um 14:25- Antworten

    Sorry. Das sollte natürlich heissen: „indem man einfach ZUM Befüllen einen einfachen Haushaltstrichter mit nimmt.“

    • Anne 14. Juni 2020 um 07:44- Antworten

      Hallo Peter,

      stimmt, das ist eine gute Idee – danke fürs Teilen! 🙂

Ich freue mich über jeden ehrlichen Kommentar und gebe mein Bestes, zeitnah zu antworten! Ein Hinweis an die Spam-Fraktion: ich überprüfe die Kommentare vor dem Freischalten. Wer etwa scheinheilig schreibt, dass er einen guten Malerbetrieb sucht, nur um selber einen ebensolchen als Link anzugeben – der kann sich seine Mühe sparen.