Estrich – wir stehn drauf!

Am Sonntag sind wir zur Baustelle gefahren, um zweierlei zu erledigen:

  • Nachdem ich ja bereits Fotos von der Fußbodenheizung im Erdgeschoss gemacht hatte, wollte ich nun noch Aufnahmen vom Dachgeschoss anfertigen, Man weiß ja nie, ob man später nicht doch mal wissen will, wo genau da was verläuft. Das wäre dann jetzt die letzte Chance, da montags der Estrich gegossen werden sollte.
  • Außerdem stand noch eine lustige Aktion an: wir haben ja einen Abfallcontainer. In dem sind Styropor-Reste von der Fußbodendämmung gelandet. Aaaaber Styropor gilt ja seit Oktober 2016 als Sondermüll und daher nimmt der Containerdienst das nicht mehr an. Gnah. Nach einem Telefonat versprach die Estrichfirma, die ja die Dämmung gelegt hat, das Styropor daher am Montag wieder mitzunehmen. Wir sollten es einfach neben den Container legen. Also los.

Tja.

Und dann kamen wir zum Grundstück und waren dezent irritiert, wie chaotisch es in der Einfahrt mittlerweile aussieht. 😀

Baustellenchaos... November 2016

Klar, die Klinker, der Mörtel und der Container nehmen schon mal einigen Platz in Anspruch. Daneben befindet sich jetzt ja das riesige Garagenfundament, für das sogar unser Dixiklo versetzt wurde. Dazwischen leere Paletten und Müllsäcke voller Dämmmaterial-Reste, die ebenso wie der Styropor gesondert entsorgt werden müssen… man kommt kaum noch bis zur Haustür.

Aber was ist das da vorne? Sand?! Vermutlich ein Rest vom Garagenfundament? Nun ja. Wir wussten ja, dass der Estrichbauer auch nochmal rund zwei LKW-Ladungen voll Sand abkippen würde. Ob die da überhaupt hinpassen würden…?

Das Streifenfundament für die Garage ist fertig betoniert

Das Streifenfundament für die Garage ist fertig betoniert

Während wir noch guckten, gesellte sich eine Nachbarin zu uns: “Oh, gestern war der Sandhaufen noch viel größer!” Hä? Gestern? Sollte der Estrichbauer den Sand samstags schon mal vorbeigebracht haben, um Montagfrüh direkt starten zu können? Aber wo zur Hölle war dann jetzt der ganze Sand geblieben?! Der lag ja offensichtlich verführerisch unmittelbar an der Straße… sollte den etwa jemand geklaut haben?! Samstagnacht? OMG.

Der Beste Bauherr und ich wechselten einen Blick und beschlossen, erstmal ins Haus zu gehen. Und was sahen wir nach dem Aufschließen der Haustür?! – Estrich! Der gesamte Estrich war bereits fertig gegossen! =)

Hausbau mit Danhaus: Estrich

Wir haben erstmal vorsichtig mit dem Finger auf den Boden draufgestippt, ehe wir uns ins Haus getraut haben – nicht dass wir nachher noch im Estrich versinken würden. Aber der war bereits knochenhart. Ein Hoch auf Schnellbinderestrich. 😀

Hausbau mit Danhaus: Estrich

Der Estrich ist sehr schön glatt und ordentlich geworden. Da werden wir unter den Vinylplanken hoffentlich nicht allzu viel Ausgleichsmasse brauchen.

Was den Rest der Baustelle betrifft… hmm. Wir sind bisher ja wirklich verwöhnt von allen anderen Handwerkern, die die Baustelle immer tiptop aufgeräumt hinterlassen haben. Da fallen die Hinterlassenschaften des Estrichtrupps schon auf – insbesondere der Sandhaufen in der Einfahrt ist natürlich blöd. Der ist nämlich nicht nur beim Parken im Weg, sondern an der Stelle soll auch der Kran stehen, der die Garage ablädt. Und der will nunmal auf Schotter stehen, nicht in einem Sandkasten.

Der Beste Bauherr spuckte heute früh dann also in die Hände und machte sich daran, den Sandhaufen wegzuschippen. Was wohl eine ziemlich undankbare Plackerei war, weil da ordentlich Nässe drin war und das Ganze gefroren war. 😐

Der Klinkertrupp, der heute früh loslegte, wies uns dann noch auf etwas anderes hin: der Deckel des Hydranten sei kaputt. Da ist halt eine Metallöse dran, mit der man den Deckel anheben kann. Die sei abgebrochen. Möglich, dass das dem Estrichtrupp passiert ist… vorher hat sich darüber auf jeden Fall niemand beschwert. Eine entsprechende Info hätten wir in dem Fall natürlich schon gern bekommen…

Und so sehr wir uns natürlich freuen, dass ein Gewerk früher als vereinbart eingebaut werden konnte: wir hatten mit der Estrichfirma nun mal vereinbart, dass sie die Styroporreste mitnehmen würden, wenn sie montags kämen. Die wollten wir sonntags aus dem Container rausfischen – nun war der Estrichtrupp schon samstags da und wird auch nicht mehr wiederkommen. Hrmpf, da müssen wir nochmal Kontakt aufnehmen.

Hausbau mit Danhaus: Estrich

Aber genug gemeckert – der Estrich selber sieht super aus und lässt das ganze Haus gleich viel wohnlicher wirken! Die Fenster und Fensterbänke haben endlich die richtige Höhe, und auch die blöde Schwelle an der Haus- und Terrassentür ist jetzt ebenerdig. Allmählich könnte man fast schon einziehen. 😉

Zu diesen Themen gibt’s noch mehr Artikel:

Estrich – wir stehn drauf!

Am Sonntag sind wir zur Baustelle gefahren, um zweierlei zu erledigen:

  • Nachdem ich ja bereits Fotos von der Fußbodenheizung im Erdgeschoss gemacht hatte, wollte ich nun noch Aufnahmen vom Dachgeschoss anfertigen, Man weiß ja nie, ob man später nicht doch mal wissen will, wo genau da was verläuft. Das wäre dann jetzt die letzte Chance, da montags der Estrich gegossen werden sollte.
  • Außerdem stand noch eine lustige Aktion an: wir haben ja einen Abfallcontainer. In dem sind Styropor-Reste von der Fußbodendämmung gelandet. Aaaaber Styropor gilt ja seit Oktober 2016 als Sondermüll und daher nimmt der Containerdienst das nicht mehr an. Gnah. Nach einem Telefonat versprach die Estrichfirma, die ja die Dämmung gelegt hat, das Styropor daher am Montag wieder mitzunehmen. Wir sollten es einfach neben den Container legen. Also los.

Tja.

Und dann kamen wir zum Grundstück und waren dezent irritiert, wie chaotisch es in der Einfahrt mittlerweile aussieht. 😀

Baustellenchaos... November 2016

Klar, die Klinker, der Mörtel und der Container nehmen schon mal einigen Platz in Anspruch. Daneben befindet sich jetzt ja das riesige Garagenfundament, für das sogar unser Dixiklo versetzt wurde. Dazwischen leere Paletten und Müllsäcke voller Dämmmaterial-Reste, die ebenso wie der Styropor gesondert entsorgt werden müssen… man kommt kaum noch bis zur Haustür.

Aber was ist das da vorne? Sand?! Vermutlich ein Rest vom Garagenfundament? Nun ja. Wir wussten ja, dass der Estrichbauer auch nochmal rund zwei LKW-Ladungen voll Sand abkippen würde. Ob die da überhaupt hinpassen würden…?

Das Streifenfundament für die Garage ist fertig betoniert

Das Streifenfundament für die Garage ist fertig betoniert

Während wir noch guckten, gesellte sich eine Nachbarin zu uns: “Oh, gestern war der Sandhaufen noch viel größer!” Hä? Gestern? Sollte der Estrichbauer den Sand samstags schon mal vorbeigebracht haben, um Montagfrüh direkt starten zu können? Aber wo zur Hölle war dann jetzt der ganze Sand geblieben?! Der lag ja offensichtlich verführerisch unmittelbar an der Straße… sollte den etwa jemand geklaut haben?! Samstagnacht? OMG.

Der Beste Bauherr und ich wechselten einen Blick und beschlossen, erstmal ins Haus zu gehen. Und was sahen wir nach dem Aufschließen der Haustür?! – Estrich! Der gesamte Estrich war bereits fertig gegossen! =)

Hausbau mit Danhaus: Estrich

Wir haben erstmal vorsichtig mit dem Finger auf den Boden draufgestippt, ehe wir uns ins Haus getraut haben – nicht dass wir nachher noch im Estrich versinken würden. Aber der war bereits knochenhart. Ein Hoch auf Schnellbinderestrich. 😀

Hausbau mit Danhaus: Estrich

Der Estrich ist sehr schön glatt und ordentlich geworden. Da werden wir unter den Vinylplanken hoffentlich nicht allzu viel Ausgleichsmasse brauchen.

Was den Rest der Baustelle betrifft… hmm. Wir sind bisher ja wirklich verwöhnt von allen anderen Handwerkern, die die Baustelle immer tiptop aufgeräumt hinterlassen haben. Da fallen die Hinterlassenschaften des Estrichtrupps schon auf – insbesondere der Sandhaufen in der Einfahrt ist natürlich blöd. Der ist nämlich nicht nur beim Parken im Weg, sondern an der Stelle soll auch der Kran stehen, der die Garage ablädt. Und der will nunmal auf Schotter stehen, nicht in einem Sandkasten.

Der Beste Bauherr spuckte heute früh dann also in die Hände und machte sich daran, den Sandhaufen wegzuschippen. Was wohl eine ziemlich undankbare Plackerei war, weil da ordentlich Nässe drin war und das Ganze gefroren war. 😐

Der Klinkertrupp, der heute früh loslegte, wies uns dann noch auf etwas anderes hin: der Deckel des Hydranten sei kaputt. Da ist halt eine Metallöse dran, mit der man den Deckel anheben kann. Die sei abgebrochen. Möglich, dass das dem Estrichtrupp passiert ist… vorher hat sich darüber auf jeden Fall niemand beschwert. Eine entsprechende Info hätten wir in dem Fall natürlich schon gern bekommen…

Und so sehr wir uns natürlich freuen, dass ein Gewerk früher als vereinbart eingebaut werden konnte: wir hatten mit der Estrichfirma nun mal vereinbart, dass sie die Styroporreste mitnehmen würden, wenn sie montags kämen. Die wollten wir sonntags aus dem Container rausfischen – nun war der Estrichtrupp schon samstags da und wird auch nicht mehr wiederkommen. Hrmpf, da müssen wir nochmal Kontakt aufnehmen.

Hausbau mit Danhaus: Estrich

Aber genug gemeckert – der Estrich selber sieht super aus und lässt das ganze Haus gleich viel wohnlicher wirken! Die Fenster und Fensterbänke haben endlich die richtige Höhe, und auch die blöde Schwelle an der Haus- und Terrassentür ist jetzt ebenerdig. Allmählich könnte man fast schon einziehen. 😉

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