{Weihnachtswerkeln} Ein Fotobuch mit euren liebsten Rezepten

9 Kommentare

Los geht es mit der ersten Geschenkidee für alle, die zu Weihnachten (oder anderen Anlässen) gerne etwas Persönliches verschenken. 🙂

Hier lesen ja doch so einige Foodbloggerinnen und Küchenfeen mit – wie wäre es mit einem selbstgestalteten Buch, in dem ihr eure liebsten Rezepte festhaltet? Damit verschenkt ihr im wahrsten Sinne des Wortes etwas Geschmackvolles. 😉 Und vielleicht habt ihr ja auch zusammen mit Freunden gekocht und könnt ein paar Bilder von diesem Abend als schöne Erinnerung mit einkleben?

Ein selbstgestaltetes Kochbuch hatte ich ja vor einiger Zeit schon mal vorgestellt: da hatte ich ein Smashbook verwendet. Die Smashbooks sind ziemlich hübsch, weil jede Doppelseite in einem ganz anderen Stil gestaltet ist – dafür allerdings auch recht teuer.

DIY: Kochbuch

DIY: Kochbuch

Eine preiswertere, aber dennoch hübsche Alternative habe ich im Papershop bei Ikea entdeckt:

Fotoalbum vom Ikea-Papershop

Fotoalbum vom Ikea-Papershop

Hier ist mehr Platz für größere Fotos und das Album wird auch bei vielen eingeklebten Bildern nicht „unförmig“.

Die Texte könnt ihr zum Beispiel mit Dymo-Labels auflockern oder mit bunten Streifen Masking Tape hinterlegen. Masking Tape finde ich übrigens auch zum Einkleben und Einrahmen von Fotos sehr schick. 🙂
Oder wie wäre es, wenn ihr passend zum Rezept einige der Zutaten mit einklebt – beispielsweise ein getrocknetes Lorbeerblatt?

Alternativ zu so einem gebastelten Kochbuch ist ein gedrucktes Fotobuch die elegantere Variante: hier könnt ihr die Fotos und Texte nach Belieben gestalten, ganz ohne klebrige Uhu-Finger zu bekommen. 😉 Und natürlich lassen sich davon auch gleich zwei oder drei Exemplare auf einmal bestellen.

Die Idee zu diesem Geschenk kam mir übrigens, als ich eine Anfrage für eine Kooperation mit prentu.de erhielt. Prentu ist ein Online-Fotoservice, bei dem man neben normalen Papierabzügen auch diverse andere Fotoartikel anfertigen lassen kann, unter anderem eben Fotobücher.

Ich war ganz angetan von dem Vorschlag, ein Fotobuch für meine Rezepte und Foodfotos zu testen und euch anschließend hier vorzustellen. Der Mailkontakt lief sehr nett ab und so setzte ich mich sonntags dann hin und stellte eine Liste mit einem Dutzend Rezepten zusammen, die sich im Laufe des Jahres so zu unseren Favoriten gemausert hatten. Die meisten davon hatte ich hier im Blog festgehalten, sodass ich die Zubereitungshinweise nur kürzen musste, damit sie auf eine Seite passen würden. Ich suchte für jedes Rezept zwei bis drei Fotos heraus und optimierte sie für den Druck, ehe es an die Gestaltung des Fotobuchs ging.

Das macht man direkt über die Webseite und mit dem Hochladen und Anordnen der Bilder sowie dem Einfügen und Formatieren der Texte war ich gute vier Stunden beschäftigt.

Schließlich war ich mit dem Fotobuch fertig, ich legte es in den Warenkorb und wollte die Bestellung aufgeben. Tja. Auf die Übersicht über meinen Warenkorb folgte die Eingabe meiner Lieferadresse. Ein Klick auf „Weiter“ brachte mich – zurück zum Warenkorb. Wtf? Dort also nochmal auf „Weiter“ geklickt, nochmal das öhsige Formular ausgefüllt, „Weiter“ und – Warenkorb. %D

Ganz ehrlich, hätte ich bis dahin nicht schon soviel Zeit mit dem Erstellen des Fotobuchs zugebracht, hätte ich an diesem Punkt den Bestellprozess eigentlich einfach genervt abgebrochen und mir meine Fotos woanders drucken lassen. Nun gut, stattdessen schrieb ich eine Mail an die Dame, die mich wegen der Kooperation angesprochen hatte, und schilderte ihr das Problem. Am nächsten Tag hatte ich noch keine Antwort, am übernächsten auch nicht und am Tag 3 war es mir dann zu doof. Ich habe ihr dann noch eine weitere Mail geschickt, dass ich es schade fände, von ihr so gar keine Antwort zu erhalten, dass ich den Shop anbetrachts dieser Erfahrung nicht weitermpfehlen könne und dass ich mich über die vergeudeten vier Stunde ärgere. Tja… keine Reaktion, bis heute nicht.

Wenn ich einen Onlineshop führe und auf einmal keine Bestellungen mehr reinkommen, dann sehe ich doch schleunigst nach, ob es einen Bug im Bestellprozess gibt? Erst recht, wenn mich ein Kunde auf den Fehler hinweist? Und wenn dieser Kunde obendrein ein Blogger ist, mit dem ich zusammenarbeiten will, dann betreibe ich doch keine Vogel-Strauß-Politik?!

Urgh. Den Laden kann ich also eindeutig nicht empfehlen…

Hingegen habe ich vor einem guten Jahr ein Fotobuch bei Saal Digital drucken lassen – damit war ich sehr zufrieden.

Wie gefällt euch die Idee, eure Lieblingsrezepte in einem Buch zusammenzustellen und zu verschenken?

Anne Schwarz

Geschrieben von Anne Schwarz

Merry meet! Ich bin 31 Jahre alt und wohne mit meinem Mann, Hund und Katze in einem kleinen Dorf im Bergischen Land. Das ♥ schlägt für die Natur, die Fotografie & das Schreiben. Ich bin viel draußen unterwegs, baue unser eigenes Obst und Gemüse an und tobe mich gern kreativ aus - egal ob mit Papier oder Quellcode. » Magst du mehr erfahren?

9 Kommentare

  1. Die Idee ist toll; und der Hinweis auf den Papershop vom Möbelschweden kommt mir gerade recht. Das Buch muss ich mir mal näher anschauen, ein Kochbuch wollte ich nämlich für mich allein machen, damit die Zettelwirtschaft ein Ende hat. <3

    Schade, dass die Kooperation nicht geklappt hat. So gar keine Reaktion, das finde ich auch nicht so prickelnd. :/

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    • Letzlich ist das ein „normales“ Fotoalbum, aber ich finde es halt außen viel schöner als die Alben, die man sonst so zu kaufen bekommt. Und es lädt eher dazu ein, auch die Außenseite selber zu gestalten. 🙂

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  2. Oh wirklich, das mit Prentu ging bei dir so schief? Ich hatte vor einiger Zeit sehr positive Erfahrungen mit dem Shop und meiner Ansprechperson. Da ging alles total fix und ohne Probleme!

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  3. Finde ich eine super Idee. Wenn ich ein bisschen mehr Erfahrung mit Kochen hätte wäre das garaniert eine gute Idee als Geschenk. 🙂

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  4. Pingback: Mein Rezepte-Fotobuch von Prentu - Teil 2 der Geschichte | vom Landleben

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