Unser Gartenguckloch im Februar 2019

1. März 2019- aktualisiert: 21. April 2019 Unser Garten 6 Kommentare

Der Februar hat uns so richtig verwöhnt – mit einem dicken Paket Frühlingsstimmung! Pünktlich zu meinem Geburtstag wurde es Mitte des Monats wunderbar warm und sonnig… einfach nur traumhaft. Nur nachts ist es noch bitterkalt.

Ich konnte nicht anders und musste die Gartensaison einläuten. 😀 In den Beeten habe ich begonnen, das Gras herauszuzupfen und unter der Schicht aus Laub zu schauen, wo sich denn schon neues Leben regt. Und jaaah, meine Mom und ich konnten einem Besuch im Pflanzenmarkt nicht widerstehen… 😀

Rund ums Haus habe ich einige Töpfe und Kästen mit farbenfrohen Primeln, Narzissen & Co. bestückt.

Frühjahrsblüher im Topf
Das hintere ist eine Schachbrettblume, auf deren Blüte ich sehr gespannt bin

Im Mittelgarten

Ganz schön kahl ist es hier ja, seit die Beetflächen durch das Pflastern größer geworden sind. Zwei Nelken und eine Winterheide durften einziehen. Von den vielen Blumenzwiebeln, die ich im Herbst vergraben habe, sind die ersten grünen Spitzen zu sehen.

Hinten im Garten

Auf dem Rasen blühen jede Menge Krokusse und die ersten Gänseblümchen, und in den Randbereichen leuchten Schneeglöckchen, Ehrenpreis und Taubnessel miteinander um die Wette! 🙂

Die Lupinen und die Schafgarbe zeigen schon das erste Grün:

Lupinen im Februar 2019
Lupinen

Entlang der Terrasse wird ja ein langes Beet entstehen. Ganz links kommt die Treppe in den Garten hin (die laut GaLa-Truppe im März oder April gesetzt werden soll), an zwei weiteren Stellen lege ich ein paar Trittplatten durch das Beet. Die ersten Pflanzen habe ich schon gesetzt: eine rot blühende Pfingstrose (Tree Peony), eine gelbe Kaukasus-Gämswurz, ein Spindelstrauch (auch bekannt als Pfaffenhütchen, Sorte Harlequin) sowie eine weiß blühende Schleifenblume.

Von der Terrassen- und Treppengeschichte abgesehen, schmieden wir Pläne für eine weitere Veränderung: wir legen einen Bauerngarten an! 🙂 Also so ein klassisches Quadrat mit vier Beeten, die von einem Wegekreuz unterteilt werden. Dann wirkt die Rasenfläche nicht mehr so langweilig und außerdem habe ich dann mehr Platz fürs Gemüse, unter anderem für eine zweite Sorte Kartoffeln zum Einlagern. 😀

Das Areal (grob 5m x 5m) haben wir schon mal abgesteckt und dann mit dem Spaten ringsum abgestochen. Dieser Tage besorgen wir den Zaun – mir schwebt so ein rustikaler Staketen-Rollzaun vor, damit sich das Hundemädchen nicht selbst bedient – und dann kann das Anlegen der Beete losgehen. 🙂

Wie man sieht, hat sich unser Maulwurf anscheinend vorgenommen, bei uns eine alpine Berglandschaft zu erschaffen. Sehr ambitioniert, der kleine Kerl! Aber sorry, Mauli. Bitte kein Mont Blanc auf unserem Rasen. 😀

Im Gewächshaus

Nachdem der Spinat und die Radieschen über den Winter leider gar nicht gewachsen sind, legen sie sich jetzt ins Zeug. 🙂

Radieschen im Gewächshaus
Feldsalat

Im Gemüsegarten

Hier schaut es ziemlich wüst aus – die Zwiebeln, Erdbeeren und der Knoblauch bilden neben etwas Salat und diversem Unkraut das einzige Grün.