(Kein) Pflastern, Teil 3: der Hof

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Pflastern: der Vorgarten entsteht

Zwar noch keine Pflastersteine, aber jede Menge neuer Beetflächen! 🙂

Upsi, long time no blog. Um Weihnachten herum kam ich einfach nicht dazu. Währenddessen hat sich draußen aber tatsächlich noch jede Menge getan und verändert: nämlich der Hof!

Nach der Terrasse und dem Weg an der Haustür war damit der größe und aufwändigste Bereich dran. Weil dort so viel zu tun war, sind die Jungs auch noch nicht fertig: das Pflastern selber fehlt noch. Aber auch die ganzen Vorarbeiten sind spannend, daher gibt’s dazu heute schon mal einen Beitrag.

Unser Hof im September 2018
So sah’s noch im September aus

Mehr Kies!

Zunächst wurde der Kiesstreifen am Haus fertig gestellt. Dieser Spritzschutz verläuft auf zwei Seiten des Hauses – an der Haustür und vorne am Hof. Auf der Terrasse brauchen wir den Spritzschutz aufgrund der Überdachung nicht und auf der Seite vom Gemüsegarten steht der Keller so weit aus der Erde heraus, dass keine Feuchtigkeit an die Holzteile des Hauses gelangen kann.

Pflastern: Kiesstreifen an der Hauswand

Endlich, endlich ist damit unsere „Kloschüssel“ aka Lichtschacht vom Kellerfenster kaschiert! 🙂

Einfassung des Lichtschachts mit Kantsteinen
Pflastern: Kiesstreifen an der Hauswand

Hier am Durchgang zwischen Garage und Haus kommen irgendwann noch ein Törchen und eine berankte Pergola / Überdachung hin.

Neue Beete – der „Heckengarten“ entsteht

Der Bereich zwischen Garage und Straße war bislang ziemlich vernachlässigt. Die Mülltonnen wohnen dort und letztes Jahr hatte ich die Hecke gepflanzt… das war es dann auch schon. Der Hang war weitestgehend mit Unkraut bewachsen und insgesamt war das definitiv keine Zierde.

Heckengarten im September 2018
Der Heckengarten im September 2018

Immerhin beschloss ich, diesen Bereich lieber „Heckengarten“ zu nennen als „Mülltonnengarten“. 😀

Auf dem Foto oben sieht man, dass der Hang insbesondere im hinteren Teil recht flach abfällt und dadurch viel Platz wegnimmt. Wir beschlossen, den Hang abzutragen und dadurch Raum zu schaffen für einen Baum – hier wird im Frühjahr eine Kupferfelsenbirne gepflanzt. 🙂

Vor den L-Steinen, die den Hang zur Weide hin abstützen, wünschte ich mir zudem noch einen breiteren Beetstreifen, um die graue Wand mit bunten Pflanzen aufzulockern.

Zunächst wurde der Hang weggebaggert und die Kantsteine verlegt. Ein Vorteil unseres Lehmbodens ist, dass wir keine Pflanzringe oder ähnliches brauchen, das hält auch so. 😉

Kantsteine im Heckengarten

Durch die Form unseres Grundstücks bzw. den Verlauf der Straße verjüngt sich dieser Bereich nach vorne hin. Zwischen Hang und Garage ist gerade so viel Platz, dass die großen Mülltonnen durchpassen.

Kantsteine im Heckengarten

Bei der Planung der Garagenposition hatten wir damals mit einem Meter Durchgangsbreite kalkuliert… und nicht auf dem Schirm gehabt, dass auch die Garage einen Spritzschutzstreifen benötigt. An der vorderen Ecke haben wir diesen Streifen etwas früher enden lassen, damit es nicht ganz so eng wird.

Kantsteine im Heckengarten
Nala begutachtet alles ganz fachmännisch

Anschließend wurde der Hang mit Mutterboden anmodelliert…

Das neue Beet im Heckengarten

… der neue Beetbereich hergestellt…

Das neue Beet im Heckengarten
Das neue Beet im Heckengarten

… und der Kiesstreifen befüllt:

Pflastern: Spritzschutz an der Garage

Der ganze Bereich sieht schon jetzt deutlich größer und nicht mehr so gammelig aus!

Heckengarten im Dezember 2018
Die L-Steine mache ich im Frühjahr sauber 😀

Unser Vorgarten entsteht

Der Vorgarten gilt gemeinhin als die „Visitenkarte des Hauses“ – und so etwas hatten wir bislang gar nicht, nur ganz viel graue Schotterfläche. Damit ist jetzt endlich bald Schluss!

Seitlich vorm Haus wird unser Vorgarten entstehen. Hier wird ein Kugelahorn zu stehen kommen und den Rest bepflanze ich als Staudenbeet – der Beste seufzt schon herzzerreißend, weil ich damit nächstes Jahr ja wieder einen Grund habe, zum Pflanzenmarkt zu pilgern. 😀

Pflastern: der Vorgarten entsteht
Baustellen-Flair…

Als erstes suchten wir unsere Grenzsteine. Merke: bei Regenwetter macht es gleich doppelt so viel Spaß, im Matsch herumzuwühlen. 😀

Anschließend wurde der Verlauf unserer Grenze mit Schnüren abgespannt, ebenso wie eine gerade Verlängerung der Hauswand.

Pflastern: Hof und Einfahrt
Pflastern: der Vorgarten entsteht

Entlang der Schnüre wurden dann wieder einmal Kantsteine gesetzt. Hier brachte die seltsame Geometrie unseres Grundstücks so ihre Tücken mit sich… die Jungs wollten mit den vorderen Kantsteinen, die entlang der Straße verlaufen, gern den etwas höher gelegenen Schachtdeckel kaschieren.
Das führte dann aber dazu, dass die beiden Kantstein-Reihen mit einem krassen Höhenunterschied aufeinander stießen – und das wiederum fanden wir nicht sonderlich schick gelöst.

Pflastern: der Vorgarten entsteht
Ursprünglich stießen die Kantsteine mit einem ordentlichen Höhenunterschied aufeinander

Mit einem etwas schlechten Gewissen baten wir daher darum, die vordere Reihe nochmal herauszunehmen und tiefer zu setzen. Lieber guckt der Schachtdeckel etwas heraus, als dass das vorne so schief aussieht. So gefällt es uns deutlich besser:

Pflastern: der Vorgarten entsteht

Danke nochmal für die Extraarbeit an dieser Stelle, hat sich gelohnt. 🙂

Das somit neu entstandene Beet wurde anschließend mit Mutterboden angefüllt. Ganz fertig ist das noch nicht, da kommt demnächst noch etwas dazu.

Pflastern: der Vorgarten entsteht

Die vordere Reihe Kantsteine verläuft entlang unserer Grundstücksgrenze. Zwischen ihr und der Straße wird die Verrohrung des Grabens noch zurückgebaut, hier entsteht also noch eine Böschung mit Burggraben. 🙂

Bemerkenswert finde ich ja, wie „schief“ der ganze Vorgarten wirkt – vorher fiel das Gefälle gar nicht so sehr auf. Wenn das Beet aber erstmal bepflanzt ist, wird das sicher nicht mehr so krass aussehen.

Pflastern: der Vorgarten entsteht
Pflastern: der Vorgarten entsteht

Wann & womit geht es weiter?

Aktuell sind Betriebsferien bis zum 7. Januar. Sofern das Wetter mitspielt, kann die Truppe dann wieder anrücken. Die Verrohrung über den Graben muss noch zurückgebaut werden, der restliche Mutterboden im Vorgarten will angefüllt werden und dann kommt natürlich noch das Pflastern des Hofs als krönender Abschluss. 🙂

Dieser Beitrag wurde bereits 7mal kommentiert - was denkst du? Hau in die Tasten! 🙂

Anne Schwarz

Geschrieben von Anne Schwarz

Merry meet! Ich bin 31 Jahre alt und wohne mit meinem Mann, Hund und Katze in einem kleinen Dorf im Bergischen Land. Das ♥ schlägt für die Natur, die Fotografie & das Schreiben. Ich bin viel draußen unterwegs, baue unser eigenes Obst und Gemüse an und tobe mich gern kreativ aus - egal ob mit Papier oder Quellcode. » Magst du mehr erfahren?

7 Kommentare

  1. Wahnsinn, was das für ein Aufwand ist.
    Wenn man ein fertiges Haus kauft und nur so Stück für Stück etwas umändert, fällt das gar nicht so auf.
    Ich finde das total spannend, das bei euch alles zu verfolgen. Bin gespannt, wie es am Ende ausschaut. 🙂

    Liebe Grüße
    Ulli

    Antworten

    • Jaaah, früher habe ich mir auch nie Gedanken darüber gemacht, was alles nötig ist, bis so ein Haus mal fertig ist. 😀

      Antworten

  2. Pingback: Unser Gartenguckloch im Dezember 2018 | vom Landleben

  3. Hallo Anne,
    da fühle ich mich ins Jahr 1991 zurück versetzt, als ich damals meinen Neubau bezog und das Grundstück noch ein leerer Acker war. Bei Euch geht es gut voran!
    Viele Grüße
    Karen

    Antworten

  4. Pingback: Pflastern, Teil 4: der Hof | vom Landleben

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