Selbstgemachte Pizza

Neulich haben wir ja mal wieder Pizza selber gemacht und nachdem wir es bei den ersten Versuchen mit Quark-Öl-Teig probiert hatten, sind wir jetzt bei Hefeteig angelangt und restlos überzeugt. 😉
Die Konsistenz beim Ausrollen ist viel angenehmer, der Teig reißt nicht dauernd ein und klebt auch nicht am Nudelholz fest.

Für zwei Pizzen benötigst du:

  • 500g Mehl
  • 250ml Wasser oder Bier
  • 5 EL Olivenöl
  • 25g Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • ~ 1/2 TL Salz

Ich habe den Teig im Thermomix vermengt, aber das sollte auch so gehen.

Teile die Masse anschließend in zwei Klumpen, die du jeweils nochmal gut durchknetest.
Ziehe den Teigklumpen leicht auseinander, sodass er schonmal rund und platt ist, und platziere ihn in der Mitte des Backpapiers. Mit dem Nudelholz rollst du ihn dann von der Mitte zum Rand hin aus, bis er schön dünn ist. Wir haben uns dafür mittlerweile übrigens eine Mini-Teigrolle zugelegt, die nur etwa 8cm breit ist – damit finde ich es viel einfacher, den Teig auszurollen.

Pizzateig selber machen

Der Beste musste schuften, während ich die Fotos gemacht habe. *lach*

Während sich deine Kreativität beim Belegen nach Herzenslust austoben kann, darf der Backofen schonmal auf 200°C Umluft vorheizen.

Für mich ist eine Pizza ja perfekt, wenn sie mit ganz viel Ananas belegt ist. 😀 Gerne auch ein paar Zwiebelstückchen und grüne Oliven dazu… und Oregano sollte natürlich auch nicht fehlen. <3

Pizza selber machen

Ungefähr eine halbe Stunde ab in den Backofen – wir haben zwei Bleche gebacken (eins vegetarisch, eins für die Carnivorenfraktion) und gute Erfahrungen damit gemacht, ein Blech oben im Backofen einzuhängen und eins unten und dann nach einer Viertelstunde einfach zu tauschen.

Pizza selber machen

Vor dem Servieren dürfen noch ein paar Blätter frisches Basilikum dazu…

Basilikum

So, und wenn die Pizza endlich dampfend auf dem Teller liegt, kommt eine Spezialität des Besten:

Rezept: Knoblauchöl

Selbstgemachtes Knoblauchöl!

Schäle und hacke ein paar Knoblauchzehen, gib sie in eine kleine Schale und begieße sie mit Olivenöl. Dann zerdrückst du den Knoblauch mit einer Gabel und würzt das Ganze ordentlich mit Salz und Pfeffer ab.
Am besten bereitest du das schon ein paar Stunden vorher oder am Vortag dazu, damit es gut durchziehen kann.
Sehr zu empfehlen, wenn du dich am nächsten Morgen wieder in hoffnungslos überfüllte öffentliche Verkehrsmittel zwängen musst und da endlich mal Platz haben willst… *g*

Hast du auch schon mal Pizza selber gemacht?
Welches ist deine Lieblingspizza?

8 Kommentare

  1. Täbby sagt:

    Wir machen die Pizza eigentlich immer selbst. Ich lieeebe Pizza einfach.
    Unsere ist immer mit Tomaten, Paprika, Oliven, viel Oregano und einer Menge Käse 😀
    Liebe Grüße

  2. Ulli sagt:

    Wir machen auch gerne mal Pizza selbst. 🙂
    Rezept wollte ich auch dringend mal verbloggen. xD
    Das Knobi-Öl klingt gut. Ich bekomme ja nicht genug von Knoblauch. 😉

  3. Chrissy sagt:

    Hat der Thermo-Mix das mit den „Hefe gehen lassen“ übernommen?

    Ansonsten habe ich seitdem ich nicht mehr bei Mutti wohn keine Pizza selber gemacht. Und hier hab ich gestern einen Laden entdeckt der fantastische Pizza macht – also werd ich wohl das nicht daheim machen 😀

    • Anne sagt:

      Nein, damit habe ich den Teig nur zwei Minuten lang geknetet. Diesmal haben wir den Teig ohne Gehenlassen direkt ausgerollt und belegt, das hat gut geklappt. Einmal haben wir aber für das Schnippeln des Belags so lange gebraucht, dass er ungeplant Zeit zum gehen hatte, dadurch wurde der Boden dann eben dicker. Ich fand beides gut.

  4. Susann sagt:

    Wir machen auch sehr gerne Pizza selbst.
    Meine Lieblingspizza:
    – Petrella
    – Feigen
    – Ziegenkaese
    – Walnuesse

    LG Susann

  5. Ninjutsu sagt:

    Selbstgemachte Pizza schmeckt einfach immer noch am Besten. Und wenn man statt der Hefe in Tütchen die Hefe in Würfeln nimmt, schmeckt das Ganze sogar noch besser. 🙂
    Liebe Grüßchen,
    Nina

    • Anne sagt:

      Genau, die habe ich auch. Und nehme mir jedesmal, wenn ich etwas damit mache, vor, herauszfinden warum es eigentlich 42g sind. So, ich google das jetzt mal…
      … aha: früher bekamen die Bäcker ihre Hefe in 500g-Blöcken. Die haben sie dann in zwölf Stücke aufgeteilt… voilà, 42g. 🙂

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