Unser Gartenguckloch im März 2019

2. April 2019- aktualisiert: 21. April 2019 Unser Garten7.6 min read 10 Kommentare

Tja… nachdem uns der Februar mit frühlingshaften Tagen verwöhnte, ließ der März nochmal so richtig den Winter raushängen. Nasskalt und ungemütlich. Mitte des Monats hatten wir erst Regen, dann einen Orkan, danach Gewitter und daraufhin schneite und hagelte es sogar. Iiiiiiieeeeeeeeh. Pünktlich zum Frühlingsbeginn am 20. März wurde es dann aber für einige Tage wirklich schön. Zack, war ich im Garten! 😀

Übrigens war das Wetter im März damit ziemlich genau so wie letztes Jahr. Man vergisst das ja schnell und ohne mein Gartenguckloch vom März 2018 hätte ich gedacht, dass es letztes Jahr viel früher frühlingshaft wurde.

Also, was tut sich im Garten? 🙂

Im Vorgarten

Ein schmaler, mit Rindenmulch abgestreuter Weg schlängelt sich jetzt durch den Vorgarten. Aktuell sieht er noch ein bisschen bescheiden aus und erinnert an eine Formel 1-Rennstrecke im Miniaturformat, aber mei. Der Plan ist, dass der ganze Vorgarten mit verschiedenen Stauden begrünt wird und man den Weg dann auch nicht mehr komplett einsehen kann.

Mein Farbkonzept für die Blüten im Vorgarten sieht Gelb, Lila und Pink vor – bunt und einladend soll es werden. 🙂

Narzissen
Narzissen

Gepflanzt habe ich bislang:

  • zwei Heucheras, die bislang in Töpfen wohnten
  • einige Narzissen
  • Johanniskraut
  • Gemswurz
  • Schafgarbe
  • Eisenkraut
  • Lupinen
  • eine Hortensie, der es am Laubengang letztes Jahr zu heiß war
  • einige Akeleien, die sich wild hinter dem Gewächshaus ausgesät hatten
  • irgendwelche pink blühenden kleinen Pflanzen, deren Namen ich vergessen habe 😀 Gab es für kleines Geld als 10er-Tray beim Discounter… falls jemand den Namen weiß, würde ich mich freuen 🙂
Vorgarten im März 2019
Die namenlosen Blümchen 😉

Parallel zur Straße montieren wir dieser Tage noch einen kleinen Zaun. Dieses Kapitel stellte sich als umständlicher heraus, als erwartet:

Schon vor Wochen hatte ich für den Vorgarten einen einfachen kleinen Steckzaun besorgt, der so ähnlich ausschaut wie unser Holzzaun hinten an der Terrasse. Das Schöne an Steckzäunen ist ja, dass man sie einfach in die Erde steckt und ganz flexibel wieder herausnehmen kann. Ich habe das Ding also liebevoll abgeschliffen, lasiert, trocknen lassen, nochmal lasiert (ihr kennt meine eigentlich nicht vorhandene Geduld bei sowas? 😀 )… bloß um dann festzustellen, dass ich den Plan mit dem Stecken gepflegt vergessen kann: der Vorgarten ist ja mit Kantsteinen eingefasst. Und diese Kantsteine haben eine Rückenstütze aus Beton, die wenige Zentimeter unterhalb der Erdoberfläche beginnt und so breit ist, dass der Zaun jottwehdeh stehen würde. Eeeeeek.

Ergo haben wir im Baumarkt Winkel und Schrauben besorgt und werden den Zaun jetzt auf dem Kantstein montieren.

Den Hang am Graben habe ich begonnen, mit Vinca Minor zu bepflanzen. Ich brauche noch ein paar mehr Pflanzen, aber es wird:

Vorgarten im März 2019

Auf der anderen Seite der Einfahrt habe ich Teppichphlox und Akeleien (ebenfalls hinten aus dem Garten) gepflanzt.

Vorgarten im März 2019

Bei unseren beiden neuen Bäumen warte ich gespannt auf das erste Grün. Die Kupferfelsenbirne ist schon etwas weiter als der Kugelahorn:

Kupferfelsenbirne im März 2019
Kupferfelsenbirne

Im Mittelgarten

… schaut es derzeit etwas wüst aus. Noch gibt es viele kahle Flächen durch die ganze Erde, die beim Pflastern neu angeschüttet wurde.

Mittelgarten im März 2019

Viele Pflanzen treiben aber bereits neu aus – unter anderem die Hortensie, Frauenmantel, Ziersalbei, Storchenschnabel, … auf die Hostas muss ich noch ein paar Wochen warten. Dann wird sich zeigen, ob sie das Gebuddel beim Pflastern überlebt haben.

Am Wochenende haben wir den Baumstamm, der bislang neben dem Gewächshaus lag und dort etwas unpraktisch war, nach hier vorne geschafft. “Wir” heißt: mein bärenstarker Wikinger hat ihn transportiert und ich habe gesagt, wo er hin soll. 😀 Den werde ich hier in die Beetgestaltung integrieren, wo er einfach besser zur Geltung kommt.

Von den Nachbarn haben wir netterweise ein paar Baumscheiben erhalten, die auch noch auf ihre endgültige Platzierung warten.

Hinten im Garten

Zwei große Veränderungen hat es im März hier hinten im Garten gegeben: wir haben jetzt ja eine Treppe von der Terrase runter in den Garten – und wir sind dabei, den Bauerngarten anzulegen. 🙂 Über den Bauerngarten blogge ich demnächst nochmal separat.

Die ersten zwei von vier Beeten im Bauerngarten sind soweit fertig, hier habe ich Spinat, Möhren, Zwiebeln, Frühlingszwiebeln und Erbsen ausgebracht.

Der Beste entdeckt allmählich ja seine Liebe zum Gärtnern. 😉 Er hat mir nicht nur beim Anlegen des Bauerngartens geholfen, sondern auch seinen ersten Strauch gepflanzt: eine Scheinhasel.

Direkt am Stamm des alten Apfelbaums wuchs ein Kirschlorbeer. Der wurde mir dort zu groß und durfte jetzt umziehen an die Treppe:

Hinten im Garten im März 2019

Hinten am Zaun sprießen Bärlauch und Minze um die Wette – letztere muss ich ein bisschen in ihre Schranken verweisen:

Minze und Bärlauch

Das neu entstandene Beet an der Terrasse schaut noch etwas kahl aus – es wird aber allmählich. Für rote und gelbe Farbkleckse sorgt der Islandmohn:

So, und ohne noch viele Worte zu verlieren, lasse ich jetzt einfach mal einige Impressionen für sich sprechen: