Die Elektrobemusterung

Unser Keller ist nicht der Einzige, dem das lausige Wetter zugesetzt hat – auch die Bauherrin wurde krank und vorübergehend schachmatt gesetzt. So wirklich auf dem Damm bin ich noch nicht, Rotz’n’Hust ist also das neue Rock’n’Roll.
Gut dass ich für solche Fälle immer ein paar fertig vorbereitete Beiträge auf Lager habe, damit es hier trotzdem etwas Neues zu lesen gibt.

Ich hatte ja schon mal am Rande erwähnt, dass wir in den letzten Wochen mit der Elektrobemusterung beschäftigt waren. Die hatten wir lange gespannt erwartet – immerhin waren wir mit der normalen Danhaus-Bemusterung, der Bad- und der Fliesenbemusterung bereits seit letztem Jahr durch. Aber Elektro sollte es erst ein paar Wochen vor dem Richttermin geben.
Weil wir selber dazu im Vorfeld auch eine Unmenge Fragezeichen im Kopf hatten, berichte ich hier mal, wie das Ganze vonstatten geht:

Wie funktioniert die Elektrobemusterung?

Die von Danhaus für die Elektrogewerke vermittelte Firma ist Elku aus Berlin.

Im Gegensatz zu den anderen Bemusterungen, bei denen wir uns jeweils vor Ort trafen und gemeinsam mit einem Experten die verschiedenen Optionen und Modelle begutachteten,  läuft die Elektrobemusterung ausschließlich per Mail und Telefon ab. Davon kann man nun halten, was man will. Sicherlich würde es Vieles einfacher machen, sich direkt mit jemandem über einen Plan beugen zu können. Aber auch so haben wir zum Glück das Gefühl, dass die Kommunikation ziemlich gut funktioniert.

Zunächst hatten wir von Elku eine Liste der Leistungen erhalten, die bei Danhaus inklusive sind. Denn auch in Sachen Elektro gibt es wieder einen gewissen Standard, der ohne Aufpreis aufkommt, und Extrawünsche werden entsprechend zusätzlich berechnet. Verzichten wir hingegen auf etwas, das im Danhaus-Paket enthalten wäre, gibt es eine entsprechende Gutschrift. Das ist also wieder sehr schön transparent geregelt.

Uns wurde ein ausführliches Telefonat angeboten, um unsere Wünsche und Vorstellungen zu besprechen. Da wir dazu nicht gleich Zeit hatten, erstellten wir in der Zwischenzeit schon mal Pläne von allen drei Etagen und zeichneten munter Lichtschalter, LEDs, Steckdosen & Co. ein. Diese Pläne schickten wir Elku als Vorbereitung für die weitere Planung, und das machte tatsächlich Vieles einfacher. 🙂
Hilfreich war dabei, dass wir im Vorfeld eine Zeichenlegende erhalten hatten – es gibt natürlich spezielle Symbole, mit denen Einzel-, Doppel- und Dreifachsteckdosen auf den Plänen eingezeichnet werden, ebenso wie einfache Lichtschalter, Wechselschaltungen, Dimmer und so weiter.

Elektrobemusterung

Tipp: ich verwende Photoshop, um die ganzen Pläne rund um das Haus zu zeichnen. Natürlich gibt es spezielle Software dafür, mir reicht aber Photoshop: ich mache einen Screenshot von den Plänen, die wir schon bekommen haben, und zeichne darin dann halt herum. Für die Elektrobemusterung habe ich mir anhand der Zeichenlegende von Elku für jedes Symbol eine Pinselspitze (Brush) erstellt und konnte dann ganz easy-peasy unsere Schalter und Lampen platzieren und verschieben. 🙂

Seitdem haben wir ungefähr ein Dutzend Mails und Telefonate durch den Äther sausen lassen, alles sehr nett und kompetent. 🙂

Was sucht man da überhaupt aus?

Logisch, es geht um Strom und Licht. Im Detail bedeutet das:

  • Steckdosen: an welche Position? Einfach, doppelt oder dreifach? Außensteckdose, sinnvollerweise von innen abschaltbar?
  • Lampen: ganz normale Lichtauslässe, sprich, aus der Decke hängende Kabel? Oder LED? Wo platziert? Dimmbar? In Wechsel-, Kreuz- oder Serienschaltung? Ist beispielsweise im Flur sinnvoll, wo man die gleiche Lampe von verschiedenen Positionen aus ein- und ausschalten möchte. Wer beleuchtete Spiegel im Bad plant, braucht hier auch einen Lichtauslass.
  • Lichtschalter: wohin? Sinnvollerweise so platziert, dass man sich unnötiges Hin- und Herlaufen spart, nur um etwa am anderen Ende der Diele das Licht auszuschalten. Und nicht hinter der Tür. 🙂
  • Telefon, TV und CAT: auch diese Anschlüsse sollten tunlichst nicht vergessen werden. :o)
  • Klingel: links oder rechts von der Haustür? Welches Modell? Welcher Ton?
  • Bewegungsmelder: sind ja eine praktische Sache
  • Stromzufuhr für Garage, Schuppen, Gartenbeleuchtung usw.: hier kann Elku ein entsprechendes Kabel verlegen

Nicht zuletzt: die Farbe der Schalter und Steckdosen. Standardmäßig war hier altweiß vorgesehen. Im Baumarkt habe ich mir das angesehen – urgh. Altweiß sieht von vornherein vergilbt aus wie aus einer Raucherbude… wir nehmen dann mal polarweiß.

Wie teuer wird der Spaß? Was ist bei Danhaus Standard?

Wie gesagt, eine gewisse Grundausstattung ist im Danhaus-Paket bereits enthalten. Jeder Raum verfügt über eine Lampe samt Lichtschalter, je nachdem mindestens eine oder auch mehrere Steckdosen. Die Küche war zum Beispiel bereits sehr großzügig mit vier Doppelsteckdosen plus Anschlüssen für Kühlschrank, Dunstabzugshaube, Geschirrspüler und Herd ausgestattet. Insgesamt zwei TV- und ein Telefonanschluss waren schon vorgesehen, die Klingel natürlich ebenfalls. Auf der Terrasse waren zwei Lichtauslässe für Lampen sowie eine Außensteckdose inklusive.
Damit steht die Elektroausstattung schon mal auf soliden Füßen.

Dennoch wurde von Anfang an klar kommuniziert, dass wir einen gewissen finanziellen Puffer für die Elektrobemusterung einplanen sollten. Danhaus sprach von rund 10.000 €, die erfahrungsgemäß obendrauf kommen, und dies bestätigten auch andere Bauherren, mit denen wir sprachen.

Das klingt erstmal nach einem Haufen, aber da wir das von vornherein auf dem Schirm hatten, traf es uns jetzt nicht so unvorbereitet wie etwa der Aufpreis bei der Baudausstattung, sofern wir die komplett über Danhaus bezogen hätten.

Tatsächlich haben wir es aber geschafft, mit einem ganzen Ecke weniger Mehrkosten hinzukommen. Rund 8.500 € fallen da bei uns jetzt an.

Welche Zusatzleistungen braucht man denn so?

Allem voran: mehr Steckdosen! Die Dinger machen den Braten aber wirklich nicht fett. Eine einfache Steckdose liegt bei knapp 27€ netto, eine Doppelsteckdose bei 38€.

Wir haben in fast jedem Raum in allen Stecken Steckdosen platziert, teilweise auch Doppel- oder Dreifachsteckdosen. Rund um Fernseher und Schreibtisch braucht man erfahrungsgemäß viele Stecker, und in der Küche sowieso. Ich hab mir auch die Mühe gemacht, das Staubsaugerkabel auszumessen und zu gucken, ob man in alle Ecken kommt. 😀

Licht & Lichtschalter

Ein paar zusätzliche Lichtschalter sind nicht nur in Diele und Flur sinnvoll, sondern gegebenenfalls auch an der Balkon- und Terrassentür. Mein Arbeitszimmer geht ja auf die Loggia, und die Deckenbeleuchtung kann ich sowohl an der Zimmertür ein- und ausschalten, als eben auch beim Rausgehen auf die Loggia. Das Gleiche haben wir im Erdgeschoss an der Terrassentür gemacht, wo sich die Beleuchtung im Essbereich ausschalten lässt. So kann man im Sommer schön im Dunkeln draußen sitzen, ohne beim Betreten des Hauses auf der Suche nach dem Lichtschalter erstmal irgendwo dagegen zu rennen. 😀

Was wirklich reinhaut, sind LEDs. Leider geil…!
Wir haben uns LEDs in der Diele, im Wohn-/Esszimmer, in der Küche, im Flur oben, in meinem Arbeitszimmer sowie vor der Haustür gegönnt. Und im Falle des Wohn-/Esszimmers und des Flurs oben sind die auch noch dimmbar… nobel geht die Welt zugrunde, ne? Damit es auch wirklich hell wird und nicht nur eine funzelige Beleuchtung ist, haben wir uns innen zudem für 8W statt 3W entschieden.
Statt einer einzigen Normalo-Lampe in der Diele sind das dort halt mal eben fünf LED-Spots, im Wohn- und Esszimmer je sechs… Die Dinger schlagen leider auch mal eben mit gut 100 € plus Märchensteuer pro Stück zu Buche… urgh.
Die LEDs über der Haustür sind übrigens mit einem abschaltbaren Bewegungsmelder gekoppelt.

Klingel & Gong

Nachdem wir just dieser Tage bei Bekannten im Garten saßen und diese ein Paket verpassten, weil man die Klingel hinter dem Haus einfach nicht hört, haben wir einen zusätzlichen Gong für die Terrasse geordert. Sprich, wenn man an der Haustür klingelt, läutet es ganz normal im Flur und bei Bedarf außerdem auf der Terrasse. Dieser zweite Gong lässt sich ausschalten, wenn man ihn nicht braucht.

À propos Klingel: hier sollte man tunlichst nach dem verbauten Modell fragen. Standardmäßig sah Elku einen silbernen, quadratischen Schalter vor, der leider so überhaupt gar nicht zu unserem skandinavischen Häuschen passen würde. Wir hatten eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie unser Klingeltaster aussehen sollte. Da Elku einen solchen aber nicht im Programm hat, haben wir ihn selber besorgt und Elku verbaut ihn. Ta-daa:

Unsere Klingel

Die Farbe nennt sich „Messing brüniert“, das gute Stück stammt von elektroland24 (nein, kein Affiliate-Link 😉 ).

Da die Bauherrin neulich im Baumarkt eine ganze Reihe von Klingeltönen Gongs durchprobiert hat und einer dabei gruseliger war als der andere, sprachen wir unseren Wunsch nach einem klassischen Ding-Dong  bei Elku an. Hier bekamen wir eine Aufnahme von einem wunderbaren Ding-Dong per WhatsApp. 😀

Strom für die Garage

Unsere Garage wird ja eine Fertiggarage der Firma Zapf. Hier haben wir ein Elektropaket geordert, was für Licht und Steckdosen in der Garage sorgt. Auch die elektrischen Tore benötigen natürlich Strom. Hier wird Elku entsprechende Leitungen verlegen.

SAT

Da das Internet auf dem Land bekanntlich nicht allzu flott ist und kein Kabelanschluss verfügbar ist, haben wir uns für eine Satellitenschüssel entschieden. Hier montiert Elku die Schüssel und liefert die entsprechende SAT-Anlage.

Wie geht’s jetzt weiter?

Bis Elku bei uns auf der Baustelle auftaucht, dauert es auch gar nicht mehr so lange:
Am 23. August kommt ja das Haus, und schon in der Woche darauf soll es mit Elektro und Sanitär losgehen. Wir sind natürlich gespannt wie die Flitzebogen! 🙂

23 Kommentare

  1. Jenny sagt:

    Ich würde in dem Punkt glaube ich auch sehr großzügig sein, nicht das man sich später ärgert das man zu wenig Steckdosen hat.
    Meine Mutter hat damals darauf bestanden, dass oben an den Fenstern auch Steckdosen hinkommen, für die Weihnachtsdeko 🙂

    LG Jenny

    • Anne sagt:

      Haha, ich hab auch eine Steckdose in der Gaube (im Dachgeschoss über der Haustür) eingeplant. Da in das Fenster will ich in der dunklen Jahreszeit nämlich unbedingt irgend ein nett leuchtendes Dingelchen hinplatzieren, was man dann schon sieht, wenn man durchgefroren von der Hunderunde nach Hause kommt und die Straße entlang den Hügel runter läuft. 😀

  2. Tabea sagt:

    Ach Mensch, so ein Hausbau ist doch echt facettenreicher als ich dachte. Und ganz ehrlich – Steckdosen und so würde ich auch mal gern selbst planen dürfen 😉 Denn ich hatte schon Zimmer mit nur 2 Steckdosen (Wo sollen da Wecker, Radio, Laptop, und ein Platz zum Laden von Kamera und Handy hin?)
    Außerdem ist die Lage der Steckdosen in meiner neuen Wohnung auch gewöhnungsbedürftig – ich krabbele nicht so gern unter den Tisch.

    Dass Elektrokram so viele Zusatzkosten verursacht, hätte ich allerdings nicht erwartet…

    Aber von schrecklichen Klingeltönen kann ich auch ein Lied singen – etwas Autohupen-ähnliches und eine Fanfare oder so hatten wir schon 😉

    Liebe Grüße

    • Anne sagt:

      Ja, in der aktuellen Wohnung (und eigentlich allen, in denen ich bisher gewohnt habe) sind auch meist nur 2 Steckdosen pro Zimmer vorhanden. Wir haben hier unheimlich viele Mehrfachsteckdosen und Kabel, die hinter den Schränken durch den halben Raum laufen… so richtig praktisch ist das nicht.

      Fanfaren als Klingel? Ach du liebe Güte, ich würde mich jedesmal wer weiß wie erschrecken. 😀

  3. Anabela sagt:

    Oha, das sieht aber nach Arbeit aus. Du machst es aber auch besonders gründlich. Ich kann mich noch daran erinnern, als meine Wohnung gebaut worden ist, da war nicht so viel Lametta, ist aber auch schon wieder 20 Jahre her. Und Steckdosen in den Fensterrahmen? Da wär ich nie drauf gekommen, ist aber gar nicht so verkehrt. 🙂

    Dass LEDs so teuer sind , hätte ich nie gedacht. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

    Danke, Anne, dass du uns teilhaben lässt bei diesem spannenden Projekt.

    LG, ana

    • Anne sagt:

      Jaaah, beim Hausbau sind wir wirklich so, dass wir uns lieber zu viele als zu wenig Gedanken machen – wenn’s einmal steht, wird’s teuer oder gar unmöglich, Fehler zu revidieren. ^^
      Die Steckdosen sind bei uns ganz normal in der Wand, aber in der Gaube halt in Fensternähe. Ich glaube, im Fensterrahmen selber geht das gar nicht. 😉

  4. Jule sagt:

    Hallo Anne,

    wir bauen auch bald ein Danhaus, ebenfalls Stockholm. Kannst du mir verraten welchen Ausstattungsgard ihr hattet?
    (Premium, Standard, …)

    VG Jule

    • Anne sagt:

      Hallo Jule,

      cool, willkommen bei den Häuslebauern! 🙂

      Mh, bei uns gab es da keine pauschale Unterscheidung zwischen Standard oder Premium. Wir haben pro Gewerk geschaut, ob uns der Danhaus-Standard ausreicht oder ob wir auf kostenpflichtige Zusatzleistungen bzw.hochwertigere Alternativen „upgraden“.

      Viele Grüße
      Anne

    • André sagt:

      Hallo Jule,

      unser Danhaus steht auch in den Startlöchern und Ende des Monats geht es los.
      Wichtig ist eigentlich vorallem die Bauleistungsbeschreibung. Hier steht auf wenigen Seiten sehr viel und wichtiges drin. Die kann bei jedem von uns anders aussehen.
      Auch wenn man sie hundert mal gelesen hat, findet man immer wieder neue Sachen.
      Und…, ja auch wenn man denkt man hat vieles berücksichtigt, gibt es immer wieder neues zu Lernen 😉

      z.B. der Punkt „Erhöhung des Bewehrungsgrades auf bis zu 20kg/qm“ bei der Bodenplatte im Keller bedeutet nicht, wie auch wir gelernt haben, dass das für euer Vorhaben auch ausreichend ist. 😉
      Auch bei uns werden einige Kilo an Mehrstahl erforderlich werden 😉

      Selbiges gilt für die Elektroausstattung, wobei ich finde dass hier schon eine ganz solide Basis enthalten ist.
      Ich bin mal auf unseren Aufpreis nach der Elektroplanung gespannt.

      Das Bauvorhaben wächst, man setzt sich damit auseinander und dann kommen farbige Fenster, farbige Rolläden, farbige Rollädenschienen usw. usw…
      Wir konnten bisher alles dynamisch anpassen und Sachen dazunehmen oder herausnehmen.

      Hat eigentlich einer von euch wie wir die Massivholzdecke geordert?

      @ Anne: eine super Information zu diesem Thema.
      Am Wochenende haben wir unsere Elektroplanung für den Keller gemacht.
      PS: auch hier gab es im Anschluss knapp 600€ Aufpreis für weitere 11 Elektro- Unterputz- Leerdosen/ Rohre

      Wisst ihr schon womit ihr euer Holz im Aussenbereich streichen oder streichen lassen wollt?
      Wir werden Osmo Landhausfarbe 2101 weiß nehmen.

      LG und gutes Gelingen aus Bayern

      • Anne sagt:

        Hallo André,

        die Massivholzdecke gab es noch gar nicht, als wir bemustert haben… wir haben uns für die ganz normale Verplankung mit Fermacell entschieden.

        Die Außenhölzer… ich kann’s dir grad nicht sagen. Wir werden das auf jeden Fall jemanden machen lassen, der dafür nicht ewig und drei Tage braucht, wie es bei uns selbst der Fall wäre 😀 – ebenjener Mensch erwähnte auch schon mal, welche Farbe er da verwenden würde, und der familieneigene Maler hat die für top befunden. Weiß nur gerade leider nicht mehr, welche das war, da wir uns jetzt erst demnächst wegen eines offiziellen Angebots zusammensetzen. Werd ich dann aber im Blog erwähnen. 🙂

        • André sagt:

          Hallo Anne,
          wir werden die Aussenhölzer selbst streichen.
          Klar ist es eine stattliche Arbeit, aber ich freu mich irgendwie schon drauf.
          Ein schöner Ausgleich für einen sonst eher theoretisch arbeitenden Bauherren, der gern werkelt :-).
          LG

  5. Annika sagt:

    Anne, das ist ein super Beitrag zur Elektrobemusterung! Danke!
    Allerdings ist mir kurz schwindelig geworden, dass euch gesagt wurde da kommen nochmal 10T€ oben drauf???!!! Uns wurde gesagt das hält sich sehr in Grenzen, was da noch kommt… Wir haben das Ding am Anfang durchgeschaut und dann kalkuliert was wir zusätzlich brauchen, da kamen wir auf nicht viel. Hmmm… ich bin gespannt.

    Von dieser Massivholzdecke hab ich auch noch nie gehört!! Entweder war unser Berater echt doof oder ich habs vergessen.

    Ich hoffe du bist wieder fitter und dann bereit für die Baustelle! Gute Besserung weiterhin!

    • Anne sagt:

      Mh, die größten Posten waren bei uns rund 6.000 € für die LEDs (*hust*) und ca. 650€ für die SAT-Anlage, der Rest läpperte sich dann mit Steckdosen, Dimmschaltern usw. zusammen… sofern ihr keine LEDs plant, kommt ihr da sicherlich mit einer deutlich kleineren Hausnummer aus.

      • Annika sagt:

        Aaaah ja, das erklärt den Preis 😉 Puh, da bin ich jetzt etwas erleichtert. Wir werden wenig bis keine LEDs verwenden, sondern ganz old school Lampen hin hängen 🙂

      • André sagt:

        Hallo Anne,
        danke für deinen Nachtrag.
        Da wir wahrscheinlich auch weitestgehend auf LED Spots verzichten werden, dürfte unser Aufpreis auch etwas geringer ausfallen und sich hauptsächlich, wie bereits kalkuliert, auf Steckdosen und Schlater beschränken. Die Spots schlagen richtig zu Buche, aber was solls, so hat jeder seine Verwirklichungen. Die sehen ja wirklich auch toll aus. So bald man aus dem Standard ausbricht, wird es eben an manchen Positionen spürbar 😉
        Bei uns waren die farbigen Fenster & die Eingangstür ein ähnlicher Posten.
        Hier gibt es Ca. 10% der Gesamtfensterkosten als Aufschlag.
        Nun gut aber da wir auch Rolläden in Anthrazit haben und keine weiße Rolladenleiste vor unseren Fenstern in Anthrazit haben wollten, kam nochmal ein ähnlicher Aufschlag für die Leisten hinzu.
        Nun ja…, wir wollten nun mal farbige Fenster…

  6. André sagt:

    Hallo Annika,

    die Decke ist ganz neu bei Danhaus im Programm. So neu, dass es bei uns kaum, fast garkeine Informationen hierzu gab. Die ersten Häuser mit diesen Decken werden jetzt erst gebaut.
    Da wir die Idee sehr interessant fanden und ich mich beim Hersteller storaenso informiert habe, haben wir uns für diese Decke entschieden.

    Hierbei handelt es sich um eine Ca. 15cm starke CLT (Cross Laminated Timber) Holzdecke.
    Der Vorteil für Danhaus ist, dass sie nur die, ich glaube bei uns 3 Platten auf unser EG legen und schon geht es im DG weiter mit der Wandmontage. Danhaus spart hier einiges an Zeit beim Aufstellen, da hier keine Sparren, Fermacell Platten usw. benötigt werden.
    Auf diese Decke kommt dann im DG der klassische Fußbodenaufbau wie bei euch auch.
    Unser erhofter Vorteil ist, dass die Decke nicht spachteln müssen und wahrscheinlich beim Trittschall noch einen Vorteil wegen der Masse haben. Wie gesagt wir mögen Holz und wollen diese Decke weiß lasieren.
    Unsere Freunde haben in ihrem Danhaus eine Woche an der Decke im EG gespachtelt und geschliffen.
    Hier hoffen wir zusätzlich etwas Zeit zu sparen. ;-)))

    Nachteil: man muss sich im Vorfeld schon, sofern man Deckenspots haben will, genau für die Position entscheiden, da die Löcher hierfür im Werk gefertigt werden.

    Der Hersteller baut mit diesem Holz ganze Häuser.

    LG

    • Annika sagt:

      Das klingt ja sau cool! Das hätten wir auch genommen, weil wir auch total auf das Holz stehen! Ist das denn teurer als die normale Decke?

      • André sagt:

        Bei uns war sie kostenneutral und es war uns freigestellt welche Decke wir haben wollen.
        Die Decke ist zwar teurer aber es fällt deutlich weniger Arbeitszeit an.
        Aus diesem Grund ist es eine win – win Situation für beide 😉

        Wenn du nach Dr. Google nach „CLT storaenso“ fragst, erfährst du hierzu mehr.
        Ich weiß nicht ob ich hier verlinken darf.

        Ihr habt doch noch viel Zeit bis zu eurem Richttermin, frag doch einfach mal nett bei Danhaus an, ob ihr nicht auch diese Decke haben könntet? ;-))

  7. Simon sagt:

    Es geht auch billig bei der Elektrobenusterung:

    Wir sind mit gerade mal 975,19€ davon gekommen,

    Wirklich was vermisse ich nicht, Steckdosen sind ausreichend vorhanden.
    Im Nachhinein würde ich nur noch einenzusätzliche KabelTV buchse ins Schlafzimmer bauen. Eigentlich wollten wir dort keinen TV mehr, jetzt schon wieder ?.

    LG

    Simon

  8. […] hilfreich, dass wir beide vor Ort waren und diverse Fragen klären konnten. Denn obwohl wir in die Elektrobemusterung ja viel Hirnschmalz gesteckt hatten, wiesen uns die Monteure auf so manche […]

  9. André sagt:

    Hallo Anne,
    wir befinden uns jetzt auch gerade in der Elektro- Bemusterungs- Phase.

    Kann es sein, dass deine genannten Preise alle netto sind?

    Wir haben auch unsere Gedanke und Elku hat nach einem längeren Telefonat unsere Wünsche gleich in eine erste Zeichnung eingeplant.
    Das sieht schon mal garnicht so schlecht aus.
    Klar, ein paar Sachen werden noch geändert,
    da wir z.B. mehr als 4 TV Dosen benötigen, werden wir die „große“ Sat Anlage für bis zu 10 Teilnehmer nehmen.
    Klar hat man WLAN aber eine CAT Dose in fast allen Zimmern hat auch etwas.

    Was wir noch nicht ganz sicher wissen ist, ob unser Schornsteinfeger einen Differenzdruckwächter fordern wird. Hier hat er beim letzten Gespräch etwas herum geeiert. Dieses Teil kostet schon einen stattlichen Betrag.
    Elku bietet hierfür auch alternativ eine Vorbereitung zu einem moderaten Preis an.
    Nur nicht das diese Vorbereitung den Schornsteinfeger zu diesem Wächter erst bewegt…

    Liebe Grüße

    André

    • Anne sagt:

      Hallo André,

      ah – ja, das sind die Nettopreise – hatte ich vergessen, dazuzuschreiben. Ist ergänzt, danke für den Hinweis. 🙂

      Wir verlassen uns auch nicht nur auf’s WLAN und haben zumindest eine CAT-Dose pro Etage genommen, im Dachgeschoss zwei (in meinem Arbeitszimmer sowie im Zimmer des Besten Bauherren).

      Hmm, da wir keinen Schornstein haben, kann ich zum Thema Differenzdruckwächter leider nichts sagen. Toi toi toi, dass ihr vielleicht ohne auskommt und einen Batzen Geld sparen könnt…

      Liebe Grüße
      Anne

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