Unser Gartenguckloch im Februar 2021

Schneeglöckchen

Was für ein verrücktes Auf und Ab des Thermometers wir im Februar hatten – mit rund 30°C Temperaturunterschied binnen weniger Tage! 😳

Die ersten paar Februartage verwöhnten uns mit fast frühlingshaften Temperaturen um die 10°C. Dann ging es aber steil bergab: Eisregen, Schnee und Temperaturen, die nachts bei -12°C lagen und tagsüber bei höchstens -6°C. Brrrrrrr.

Eiszapfen
Der Eisregen glasierte alles und sorgte für Eiszapfen an den Blättern

Im letzten Monatsdrittel wurden wir dann aber mit einigen richtig traumhaften Frühlingstagen entschädigt: Sonnenschein und 17°C – herrlich!

Im Vorgarten

Wie überall im Garten, habe ich auch hier angefangen, die vertrockneten Teile der Stauden zu entfernen. Mittlerweile treiben die nämlich kräftig neu aus.

Neben ein paar Primeln leuchten in Lila und Gelb jede Menge Krokusse – da folgen gleich auch noch mehr Fotos aus den anderen Gartenbereichen. Die ersten dicken Hummeln und Bienen freuen sich über diesen gedeckten Tisch, waren aber fotoscheu. 😉

Krokus
Krokus

An dem steilen Hang hinter unserer Hecke habe ich Huflattich entdeckt. 🙂 Ich freue mich ja immer sehr, wenn sich neue Pflanzen wild in unserem Garten ansiedeln. Erst recht, wenn es sich um essbare Wildkräuter oder, wie in diesem Fall, um Heilpflanzen handelt!
Eine Besonderheit des Huflattichs ist übrigens, dass sich die Blätter erst dann bilden, wenn die Pflanze verblüht ist.

Huflattich
Huflattich – nicht gerade die beste Fotoqualität, sorry

Im Mittelgarten

Noch kahler als ohnehin nach dem Winter schaut es hier aus, seit ich die vertrockneten Teile meiner “Frauenmantel-Allee” am Wegesrand und der anderen Stauden zurückgeschnitten habe.

Mittelgarten im Februar 2021

Man muss schon genauer hinschauen, um die ersten Blüten zu entdecken.

Krokusse – natürlich…

Gelber Krokus
Krokus
Krokus
Krokus

… Ehrenpreis mit seinen kleinen blau-lilafarbenen Blüten…

Ehrenpreis
Ehrenpreis

… und im Hintergrund flankiert von einem Haselnuss-Strauch:

Haselnuss-Blüte
Haselnuss

Hinten im Garten

Der Bauerngarten erinnert aktuell an ein wüstes Schlachtfeld, auf dem die letzten vertrockneten Stängel Mais Seite an Seite mit dem Palmkohl kämpfen.

Bauerngarten im Februar 2021

Im Kräuterbeet, das ich letztes Jahr außen vor dem Bauerngarten angelegt habe, haben erfreulich viele Pflanzen den Winter und eine vehemente Belagerung durch Maulwurfshügel überstanden.

Hier blüht etwa das Lungenkraut, das ich vergangenes Jahr ausgesät hatte:

Die Vogelmiere kommt von alleine – anstatt sie als Unkraut herauszureißen, nutze ich sie als Bodendecker und werfe immer mal wieder etwas davon in die Salatschüssel.

Vogelmiere
Vogelmiere

Unter den Himbeersträuchern sind zuverlässig wieder unsere Schneeglöckchen aufgetaucht.

Schneeglöckchen

Der Rasen wächst, wenn auch stellenweise etwas zögerlich. Dass ich auch im Winter regelmäßig mit dem Hühnermist quer übers Gras zum Kompost gelaufen bin, hat Spuren hinterlassen. Hier werde ich demnächst also nachsäen.

Gras
Gänseblümchen
Gänseblümchen

Ach so, und natürlich gibt es auch hier jede Menge Krokusse! 😀

Unsere Bäume tragen alle Knospen und wir hoffen so sehr, dass sie nicht schon wieder durch späten Frost gebeutelt werden. Insbesondere die Magnolie ist da ja sehr frimschig und hat letztes Jahr gar nicht geblüht.

Als wir bei dem schönen Wetter das erste Mal den Sonnenschirm aufspannten, weckten wir übrigens ein paar Übernachtungsgäste in ihrem Winterquartier – lauter Marienkäfer jedweder Couleur. 🙂

Marienkäfer

Der Blick zurück

2017 begannen wir damit, den Garten anzulegen – erstmal wurde alles hundesicher eingezäunt:

Gartenzaun um unser Danhaus: Doppelstabmattenzaun in Anthrazit

Hier findest du die Gartengucklöcher aus den vorigen Jahren:

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