Sankt Martin & selbstgebackene Weckmänner

11. November 2018- aktualisiert: 22. November 2020 Rezepte 18 Kommentare

Ein Sankt Martins-Umzug auf dem Dorf sieht ganz anders aus als in der Stadt. Außerdem verrate ich dir ein Rezept für leckere Weckmänner.

Sankt Martins-Umzüge gehören für mich zum November dazu, seit ich denken kann. Als Kinder haben wir uns früher jedes Jahr auf die Laternen und die Süßigkeiten gefreut – heute mag ich die Stimmung und die Lieder immer noch sehr gerne. 🙂

St. Martins-Umzüge auf dem Dorf

Während des Studiums habe ich zufällig mal einen Sankt Martins-Umzug in Köln mitbekommen – herrje, der unterschied sich doch krass von dem, wie ich die Umzüge kenne. Da zog ein riesiger Pulk von Menschen durch die Straßen, begleitet von einer richtigen, lauten Musikkapelle mit allem Drum und Dran und flankiert von etlichen Polizei-Fahrzeugen.

Auf dem Dorf läuft das anders! Je nach Größe der Ortschaft gibt es hier auch „professionelle“ Umzüge mit Ankündigung im Gemeindeblättchen, organisiert von Kindergärten oder Grundschulen. Aber ich komme ja nun aus einem winzigen Dorf und wohne auch jetzt wieder in einem ebensolchen – da sieht das so aus:

Die Kinder des Dorfs treffen sich, begleitet von einem Elternteil, bei Anbruch der Dunkelheit. Jeder hat eine selbstgebastelte Laterne mit dabei, insgesamt sind es meist so 10 bis 20 Kinder und ebenso viele Erwachsene. Wenn man Glück hat, findet sich eine musikalische Begleitung (etwa jemand, der Trompete spielen kann) und vielleicht sogar ein verkleideter St. Martin auf seinem Pferd.

Die Truppe zieht dann von Haus zu Haus und klingelt an jeder Haustür. Dort singen die Kinder dann ein, zwei Lieder – meistens nur jeweils eine Strophe: von Laterne, Laterne über Ich geh mit meiner Laterne hin zu Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind. Besonders mag ich ein Lied in Mundart: 

D’r hellije Zinter Mätes, dat wor ne joode Mann,
dä joof de Kinder Kääzcher un stoch se selver an

Als Dankeschön überreichen die Hausbewohner dann Süßigkeiten, die in einer großen Tüte gesammelt werden. Am Ende des Umzugs trifft man sich am Martinsfeuer, das ein paar Erwachsene in der Zwischenzeit vorbereitet haben. Ebenso übrigens wie große Töpfe mit heißem Kakao und Glühwein, nach so einem Umzug ist man meistens ziemlich durchgefroren. 

Die Kinder bekommen einen Weckmann (manchmal gibt es auch welche für die Großen 🙂 ), mehr oder weniger chaotisch werden die gesammelten Süßigkeiten aufgeteilt. Während die Kinder nach und nach ins Bett gebracht werden und sich heimlich den Bauch mit den gesammelten Schätzen vollschlagen, bleiben die Erwachsenen noch ein paar Stunden am Feuer und freuen sich, dass es mal wieder eine Gelegenheit für einen gemeinsamen Umtrunk gibt. 😀

Heute am 11.11. ist zwar offiziell Sankt Martin, unser Umzug findet aber erst nächstes Wochenende statt. Ich freu mich schon drauf. Die Landleben-Variante von Sankt Martins-Umzügen ist einfach viel schöner als in der Stadt. 🙂

Selbstgebackene Weckmänner

Weckmänner sind ein traditionelles Muss! Hier im Rheinland werden sie, wie gesagt, klassischerweise am 11.11. zu Sankt Martin verschenkt. In anderen Regionen gibt es sie erst zu Nikolaus Anfang Dezember. 

Beim Bäcker sind sie mir mit über 2€ aber ehrlich gesagt zu teuer – daher habe ich gestern kurzerhand selbst Weckmänner gebacken! 🙂

Rezept für 6 Weckmänner

Die Zutaten

  • 500g Weizenmehl
  • 15g Hefe
  • 300ml Milch plus ein bisschen zum Einpinseln
  • 50g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 75g Butter (weich)
  • Rosinen und Mandeln zum Dekorieren

Zubereitung

Benötigte Zeit: 2 Stunden.

Du brauchst ein bisschen Vorlaufzeit, weil der Hefeteig zwischendrin eine Stunde lang gehen möchte.

  1. Verrühre die Hefe in der Milch, bis sie sich aufgelöst hat.

    Im Thermomix: 2 Minuten Rührstufe bei 37°C.

  2. Gib das Mehl, Salz und Zucker dazu und knete die Mischung.

    Thermomix: 2 Minuten Teigstufe.

  3. Füge die Butter hinzu und knete weiter.

    Thermomix: 1 Minute Teigstufe.Hefeteig vor dem Gehen

  4. Lass den Teig abgedeckt eine Stunde lang gehen.

    Anschließend sollte er sich ungefähr verdoppelt haben.Aufgegangener Hefeteig

  5. Heize den Backofen vor.

    18ß°C Ober-/Unterhitze.

  6. Die Weckmänner vorbereiten

    Mehle deine Arbeitsplatte ein und teile den Teig in sechs Klumpen auf.Rezept: selbstgebackene Weckmänner

  7. Jetzt geht der spaßige Part los: den Weckmann formen!
    Teile von jedem Klumpen ein kleines Stück ab (für den Kopf). Aus dem großen Klumpen formst du eine Art Kegel, mit dem dicken Teil oben.

    Du kannst dafür nur die Hände nehmen oder auch mit einem Nudelholz nachhelfen.Rezept: selbstgebackene Weckmänner

  8. Schneide mit einem scharfen Messer zwei Schlitze an der Körperseite und zieh die Arme leicht nach außen. Ebenso teilst du den Teig unten, um die Beine zu erhalten.

  9. Leg den Weckmann vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Bestreiche ihn mit etwas Milch, dann drück die Rosinen und / oder Mandeln für die Augen und Knöpfe in den Teig.

    Bei mir haben drei Weckmänner auf ein Backblech gepasst, ich habe also zwei Chargen gebacken.Rezept: selbstgebackene Weckmänner

  10. Lass die fertig geformten Weckmänner nochmal 15 Minuten gehen.

  11. Ab in den Backofen für etwa 25 Minuten.
    Kurz abkühlen lassen und am besten frisch genießen!

    Rezept: selbstgebackene Weckmänner

Ich fand es gar nicht so einfach, die Kerlchen zu formen. Und manche gucken irgendwie ganz schön grimmig drein… lecker sind sie aber alle. 😀

Klassischerweise haben die Weckmänner ja eine kleine Pfeife unter den Arm geklemmt. Die habe ich weggelassen, erstens weil ich keine hatte und zweitens weil man die ja eh meistens einfach wegwirft. Stattdessen habe ich ein paar Kerlchen einfach eine dekorative Kordel umgebunden, das schaut auch nett aus.

Wie laufen denn die Sankt Martins-Umzüge bei dir in der Ecke ab? Und gibt es bei dir Weckmänner?

Hat dir dieser Beitrag gefallen? Dann nimm ihn doch mit auf Pinterest und speichere ihn, damit du ihn später wiederfindest und auch andere Leute ihn entdecken! 🙂

Zu diesen Themen gibt’s noch mehr Artikel:

Sankt Martin & selbstgebackene Weckmänner

11. November 2018- aktualisiert: 22. November 2020 Rezepte 18 Kommentare

Ein Sankt Martins-Umzug auf dem Dorf sieht ganz anders aus als in der Stadt. Außerdem verrate ich dir ein Rezept für leckere Weckmänner.

Sankt Martins-Umzüge gehören für mich zum November dazu, seit ich denken kann. Als Kinder haben wir uns früher jedes Jahr auf die Laternen und die Süßigkeiten gefreut – heute mag ich die Stimmung und die Lieder immer noch sehr gerne. 🙂

St. Martins-Umzüge auf dem Dorf

Während des Studiums habe ich zufällig mal einen Sankt Martins-Umzug in Köln mitbekommen – herrje, der unterschied sich doch krass von dem, wie ich die Umzüge kenne. Da zog ein riesiger Pulk von Menschen durch die Straßen, begleitet von einer richtigen, lauten Musikkapelle mit allem Drum und Dran und flankiert von etlichen Polizei-Fahrzeugen.

Auf dem Dorf läuft das anders! Je nach Größe der Ortschaft gibt es hier auch „professionelle“ Umzüge mit Ankündigung im Gemeindeblättchen, organisiert von Kindergärten oder Grundschulen. Aber ich komme ja nun aus einem winzigen Dorf und wohne auch jetzt wieder in einem ebensolchen – da sieht das so aus:

Die Kinder des Dorfs treffen sich, begleitet von einem Elternteil, bei Anbruch der Dunkelheit. Jeder hat eine selbstgebastelte Laterne mit dabei, insgesamt sind es meist so 10 bis 20 Kinder und ebenso viele Erwachsene. Wenn man Glück hat, findet sich eine musikalische Begleitung (etwa jemand, der Trompete spielen kann) und vielleicht sogar ein verkleideter St. Martin auf seinem Pferd.

Die Truppe zieht dann von Haus zu Haus und klingelt an jeder Haustür. Dort singen die Kinder dann ein, zwei Lieder – meistens nur jeweils eine Strophe: von Laterne, Laterne über Ich geh mit meiner Laterne hin zu Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind. Besonders mag ich ein Lied in Mundart: 

D’r hellije Zinter Mätes, dat wor ne joode Mann,
dä joof de Kinder Kääzcher un stoch se selver an

Als Dankeschön überreichen die Hausbewohner dann Süßigkeiten, die in einer großen Tüte gesammelt werden. Am Ende des Umzugs trifft man sich am Martinsfeuer, das ein paar Erwachsene in der Zwischenzeit vorbereitet haben. Ebenso übrigens wie große Töpfe mit heißem Kakao und Glühwein, nach so einem Umzug ist man meistens ziemlich durchgefroren. 

Die Kinder bekommen einen Weckmann (manchmal gibt es auch welche für die Großen 🙂 ), mehr oder weniger chaotisch werden die gesammelten Süßigkeiten aufgeteilt. Während die Kinder nach und nach ins Bett gebracht werden und sich heimlich den Bauch mit den gesammelten Schätzen vollschlagen, bleiben die Erwachsenen noch ein paar Stunden am Feuer und freuen sich, dass es mal wieder eine Gelegenheit für einen gemeinsamen Umtrunk gibt. 😀

Heute am 11.11. ist zwar offiziell Sankt Martin, unser Umzug findet aber erst nächstes Wochenende statt. Ich freu mich schon drauf. Die Landleben-Variante von Sankt Martins-Umzügen ist einfach viel schöner als in der Stadt. 🙂

Selbstgebackene Weckmänner

Weckmänner sind ein traditionelles Muss! Hier im Rheinland werden sie, wie gesagt, klassischerweise am 11.11. zu Sankt Martin verschenkt. In anderen Regionen gibt es sie erst zu Nikolaus Anfang Dezember. 

Beim Bäcker sind sie mir mit über 2€ aber ehrlich gesagt zu teuer – daher habe ich gestern kurzerhand selbst Weckmänner gebacken! 🙂

Rezept für 6 Weckmänner

Die Zutaten

  • 500g Weizenmehl
  • 15g Hefe
  • 300ml Milch plus ein bisschen zum Einpinseln
  • 50g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 75g Butter (weich)
  • Rosinen und Mandeln zum Dekorieren

Zubereitung

Benötigte Zeit: 2 Stunden.

Du brauchst ein bisschen Vorlaufzeit, weil der Hefeteig zwischendrin eine Stunde lang gehen möchte.

  1. Verrühre die Hefe in der Milch, bis sie sich aufgelöst hat.

    Im Thermomix: 2 Minuten Rührstufe bei 37°C.

  2. Gib das Mehl, Salz und Zucker dazu und knete die Mischung.

    Thermomix: 2 Minuten Teigstufe.

  3. Füge die Butter hinzu und knete weiter.

    Thermomix: 1 Minute Teigstufe.Hefeteig vor dem Gehen

  4. Lass den Teig abgedeckt eine Stunde lang gehen.

    Anschließend sollte er sich ungefähr verdoppelt haben.Aufgegangener Hefeteig

  5. Heize den Backofen vor.

    18ß°C Ober-/Unterhitze.

  6. Die Weckmänner vorbereiten

    Mehle deine Arbeitsplatte ein und teile den Teig in sechs Klumpen auf.Rezept: selbstgebackene Weckmänner

  7. Jetzt geht der spaßige Part los: den Weckmann formen!
    Teile von jedem Klumpen ein kleines Stück ab (für den Kopf). Aus dem großen Klumpen formst du eine Art Kegel, mit dem dicken Teil oben.

    Du kannst dafür nur die Hände nehmen oder auch mit einem Nudelholz nachhelfen.Rezept: selbstgebackene Weckmänner

  8. Schneide mit einem scharfen Messer zwei Schlitze an der Körperseite und zieh die Arme leicht nach außen. Ebenso teilst du den Teig unten, um die Beine zu erhalten.

  9. Leg den Weckmann vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Bestreiche ihn mit etwas Milch, dann drück die Rosinen und / oder Mandeln für die Augen und Knöpfe in den Teig.

    Bei mir haben drei Weckmänner auf ein Backblech gepasst, ich habe also zwei Chargen gebacken.Rezept: selbstgebackene Weckmänner

  10. Lass die fertig geformten Weckmänner nochmal 15 Minuten gehen.

  11. Ab in den Backofen für etwa 25 Minuten.
    Kurz abkühlen lassen und am besten frisch genießen!

    Rezept: selbstgebackene Weckmänner

Ich fand es gar nicht so einfach, die Kerlchen zu formen. Und manche gucken irgendwie ganz schön grimmig drein… lecker sind sie aber alle. 😀

Klassischerweise haben die Weckmänner ja eine kleine Pfeife unter den Arm geklemmt. Die habe ich weggelassen, erstens weil ich keine hatte und zweitens weil man die ja eh meistens einfach wegwirft. Stattdessen habe ich ein paar Kerlchen einfach eine dekorative Kordel umgebunden, das schaut auch nett aus.

Wie laufen denn die Sankt Martins-Umzüge bei dir in der Ecke ab? Und gibt es bei dir Weckmänner?

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  1. Dany 11. November 2018 um 19:06- Antworten

    Weckmänner sind ja leider gar nicht so meins (generell süßes Hefegebäck) aber die Lieder mag ich auch sehr gerne. 🙂 Ich wohne ja jetzt auch auf dem Land, mal sehen wann ich so einen Umzug mal mitbekomme. Gebürtig komme ich ja aus einer kleinen Stadt, so richtig kann ich mich an die Umzüge aber auch nicht mehr erinnern. Ich weiß nur noch, dass ich es geliebt habe meine Laterne herumzutragen. <3 In Köln bin ich auch noch nie in einen Umzug gestolpert und das obwohl ich immerhin 9 Jahre da gelebt habe. 😀

    • Anne 13. November 2018 um 06:54- Antworten

      Für dich müsste man wohl einen Pizzaweckmann erfinden. 😉

      Den Umzug in Köln habe ich mal mitbekommen, als ich aus der Uni kam und an der Haltestelle Dasselstraße stand… immerhin hat er kein Verkehrschaos ausgelöst. 😀

  2. NoHeroIn 11. November 2018 um 23:45- Antworten

    Hey,

    hier im Pott wird nicht an den Türen geklingelt sondern einfach ein Umzug gemacht. Ot wird dann noch die Szene von Sankt Martin und dem Bettler nachgestellt. Weckmänner gibt’s auch eher um Weihnachten rum, zu Sankt Martin sind’s eher Martinsbrezel: dicke, süße Brezel mit haufenweise Hagelzucker drauf.

    • Anne 13. November 2018 um 06:56- Antworten

      Spannend – diese Martinsbrezeln kenne ich gar nicht. Beziehungsweise nur so ein ähnliches Gebäck als Neujahrsbrezeln / -kranz / -zopf, aber nicht schon um diese Jahreszeit herum. Diese unterschiedlichen regionalen Traditionen finde ich total interessant. 🙂

  3. Blackmoon 12. November 2018 um 03:53- Antworten

    Also sobald ich glutenfreien Hefeteig hinbekomme,back ich die auch. Hab Weckmänner ewig nicht mehr gegessen und ansich hab ich die als Kind geliebt 🙂
    Weiß jetzt nur nicht mehr ob sie hier in der Ecke auch so heißen oder doch etwas anders.

    Bei uns hier ist nichts mit Martinssingen irgendwie. Klar,vom Kindergarten gibt´s einen kleinen Umzug. Aber so wie früher ist das schon seit Jahren nicht mehr.
    Sonst sind die Kinder und auch noch Jugendliche scharenweise durch die Straßen. Heute ist da nichts mehr von zu sehen. Ab und an sieht man mal ein paar kleine Stöpsel mit ihren Laternen rumlaufen 😉

    • Fussel 12. November 2018 um 12:53- Antworten

      Hallo Blackmoon,
      mit der Mehlmischung, die ich hier für Brötchen zusammengestellt habe, geht jeder beliebige Hefeteig, man kann dafür die ganz normalen Rezepte verwenden:
      https://brotbackforum.iphpbb3.com/forum/77934371nx46130/glutenfreie-ecke-f58/glutenfreie-broetchen-t5867.html

      Wenn Du es ausprobiert hast, sag mal Bescheid, wie es geklappt hat 🙂

      • Anne 13. November 2018 um 06:59- Antworten

        Danke für das Rezept, das ist bestimmt für den ein oder anderen hilfreich! 🙂

      • Blackmonn 14. November 2018 um 02:55- Antworten

        Danke Fussel,
        ich hab es mir mal rauskopiert 🙂
        Eigentlich hatte ich jetzt zumindest wunderbar essbare Brötchen hinbekommen mit einer Mehlmischung. Die waren mit Hefe.
        Da schlug die Experimentierfreude zu,ich könnte ja mal mich ans Rezept halten und genau das Mehl kaufen was drin steht. Zwei Versuche leider für die Tonne. Es stank und schmeckte nach Käsefüßen,Hefe hat beim ersten Versuch nicht gearbeitet,beim zweiten nur minimal.
        Nu steht der Dezember/Winter erst einmal an und ich tüftel aktuell an einem Teig für Kekse bzw. Spekulatius der essbar ist 😉 Hefeteig probier ich danach dann weiter.

        L.G
        Blackmoon

    • Anne 13. November 2018 um 06:58- Antworten

      Schade, dass diese Tradition bei euch eingeschlafen ist. Aber es braucht halt auch immer jemanden, der das organisiert… ich bin echt froh, dass das hier im Dorf gut funktioniert und sich immer diverse Freiwillige finden, wenn solche Veranstaltungen anstehen. Selbstverständlich ist das nicht.

      Teilweise heißen die Weckmänner auch Stutenkerle, bin mir aber gerade nicht sicher, in welchen Regionen sie wie genannt werden.

  4. Lexa 12. November 2018 um 13:56- Antworten

    Bei uns gibt es gar keine St. Martins-Umzüge. Habe davon ehrlich gesagt das erste Mal im letzten Jahr durchs Internet was mitbekommen xD
    In Norddeutschland sind es „einfache“ Laternenumzüge, die irgendwann im Herbst, meist von der örtlichen Feuerwehr organisiert, stattfinden. Und da wirklich so gut wie jedes kleine Dorf eine FF hat, gibt es auch dementsprechend viele davon. Selbst in meinem Heimatdorf mit um die 200 Einwohner, gibt es jedes Jahr einen Umzug mit Blaskapelle. An Türen geklingelt wird dabei aber nicht. Würde auch nichts bringen, sind ja alle auf der Straße 😉
    Also keine Süßigkeiten bei uns, dafür Laternen, Musik und hinterher Wurst für alle und Alkohol für die Erwachsenen.
    LG Lexa

    • Anne 13. November 2018 um 07:02- Antworten

      Ah, das ist ja interessant, wie unterschiedlich (und doch teilweise gleich) das bei euch oben läuft. 🙂

  5. Tabea 12. November 2018 um 19:39- Antworten

    Ich kenne nur die Dorf-Variante vom Martinsumzug. Allerdings gab es bei uns zwar Laternen und weckMänner, aber keine Süßigkeiten. Spaß gemacht hat es trotzdem.

    Liebe Grüße

    • Anne 13. November 2018 um 07:04- Antworten

      Die Laternen und Weckmänner sind auch viel wichtiger als die anderen „normalen“ Süßigkeiten, finde ich. Das ist halt einfach etwas Besonderes, was es nur einmal im Jahr gibt.

  6. Franzi 18. November 2018 um 15:08- Antworten

    Hmmm…sehen die lecker aus ;). Könnte ich jetzt auch drauf, habe die auch letztes Jahr in Köln gegessen die waren richtig gut 😉
    Liebe Grüße

    • Anne 21. November 2018 um 05:33- Antworten

      Selberbacken ist ja zum Glück kein großer Aufwand, wenn es die bei dir in der Ecke nicht gibt. 🙂

  7. […] schon in meinem Beitrag über die selbstgebackenen Weckmänner erwähnt, fand hier im Dorf der Sankt Martins-Umzug statt. Es war ein richtig netter Abend. […]

  8. Charlotte 10. November 2019 um 21:27- Antworten

    Hierzulande in Berlin Südwest meine ich feiert man mit St. Martin auf dem Pferd, mindestens einer Posaune und einem Tross, der hinterdreinläuft. Kirchlich oder nicht.

    Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal zum Laternenumzug geladen. Die Weckmänner nach Deinem Rezept haben den Nachmittag für Eltern und Kinder und Erwachsene rund gemacht. Meine waren allerdings deutlich süßer mit 90g Zucker. Die Ersten probegebackenen waren mir zu neutral. Nächstes Jahr probiere ich es irgendwo dazwischen. Danke!

    Selbst gefeiert, weil das Kind noch keinen Kita-Platz hat und wir umgezogen sind und sich so eine Gelegenheit zur Einweihung und Krabbelgruppen-Verlängerung bot.

    • Anne 19. November 2019 um 12:55- Antworten

      Hallo Charlotte,

      es freut mich, dass ich dir mit meinem Rezept weiterhelfen konnte – und klar, die einen mögen es mit mehr Zucker, die andere mit weniger. 🙂

      Liebe Grüße
      Anne

Ich freue mich über jeden ehrlichen Kommentar und gebe mein Bestes, zeitnah zu antworten! Ein Hinweis an die Spam-Fraktion: ich überprüfe die Kommentare vor dem Freischalten. Wer etwa scheinheilig schreibt, dass er einen guten Malerbetrieb sucht, nur um selber einen ebensolchen als Link anzugeben – der kann sich seine Mühe sparen.

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  1. Dany 11. November 2018 um 19:06- Antworten

    Weckmänner sind ja leider gar nicht so meins (generell süßes Hefegebäck) aber die Lieder mag ich auch sehr gerne. 🙂 Ich wohne ja jetzt auch auf dem Land, mal sehen wann ich so einen Umzug mal mitbekomme. Gebürtig komme ich ja aus einer kleinen Stadt, so richtig kann ich mich an die Umzüge aber auch nicht mehr erinnern. Ich weiß nur noch, dass ich es geliebt habe meine Laterne herumzutragen. <3 In Köln bin ich auch noch nie in einen Umzug gestolpert und das obwohl ich immerhin 9 Jahre da gelebt habe. 😀

    • Anne 13. November 2018 um 06:54- Antworten

      Für dich müsste man wohl einen Pizzaweckmann erfinden. 😉

      Den Umzug in Köln habe ich mal mitbekommen, als ich aus der Uni kam und an der Haltestelle Dasselstraße stand… immerhin hat er kein Verkehrschaos ausgelöst. 😀

  2. NoHeroIn 11. November 2018 um 23:45- Antworten

    Hey,

    hier im Pott wird nicht an den Türen geklingelt sondern einfach ein Umzug gemacht. Ot wird dann noch die Szene von Sankt Martin und dem Bettler nachgestellt. Weckmänner gibt’s auch eher um Weihnachten rum, zu Sankt Martin sind’s eher Martinsbrezel: dicke, süße Brezel mit haufenweise Hagelzucker drauf.

    • Anne 13. November 2018 um 06:56- Antworten

      Spannend – diese Martinsbrezeln kenne ich gar nicht. Beziehungsweise nur so ein ähnliches Gebäck als Neujahrsbrezeln / -kranz / -zopf, aber nicht schon um diese Jahreszeit herum. Diese unterschiedlichen regionalen Traditionen finde ich total interessant. 🙂

  3. Blackmoon 12. November 2018 um 03:53- Antworten

    Also sobald ich glutenfreien Hefeteig hinbekomme,back ich die auch. Hab Weckmänner ewig nicht mehr gegessen und ansich hab ich die als Kind geliebt 🙂
    Weiß jetzt nur nicht mehr ob sie hier in der Ecke auch so heißen oder doch etwas anders.

    Bei uns hier ist nichts mit Martinssingen irgendwie. Klar,vom Kindergarten gibt´s einen kleinen Umzug. Aber so wie früher ist das schon seit Jahren nicht mehr.
    Sonst sind die Kinder und auch noch Jugendliche scharenweise durch die Straßen. Heute ist da nichts mehr von zu sehen. Ab und an sieht man mal ein paar kleine Stöpsel mit ihren Laternen rumlaufen 😉

    • Fussel 12. November 2018 um 12:53- Antworten

      Hallo Blackmoon,
      mit der Mehlmischung, die ich hier für Brötchen zusammengestellt habe, geht jeder beliebige Hefeteig, man kann dafür die ganz normalen Rezepte verwenden:
      https://brotbackforum.iphpbb3.com/forum/77934371nx46130/glutenfreie-ecke-f58/glutenfreie-broetchen-t5867.html

      Wenn Du es ausprobiert hast, sag mal Bescheid, wie es geklappt hat 🙂

      • Anne 13. November 2018 um 06:59- Antworten

        Danke für das Rezept, das ist bestimmt für den ein oder anderen hilfreich! 🙂

      • Blackmonn 14. November 2018 um 02:55- Antworten

        Danke Fussel,
        ich hab es mir mal rauskopiert 🙂
        Eigentlich hatte ich jetzt zumindest wunderbar essbare Brötchen hinbekommen mit einer Mehlmischung. Die waren mit Hefe.
        Da schlug die Experimentierfreude zu,ich könnte ja mal mich ans Rezept halten und genau das Mehl kaufen was drin steht. Zwei Versuche leider für die Tonne. Es stank und schmeckte nach Käsefüßen,Hefe hat beim ersten Versuch nicht gearbeitet,beim zweiten nur minimal.
        Nu steht der Dezember/Winter erst einmal an und ich tüftel aktuell an einem Teig für Kekse bzw. Spekulatius der essbar ist 😉 Hefeteig probier ich danach dann weiter.

        L.G
        Blackmoon

    • Anne 13. November 2018 um 06:58- Antworten

      Schade, dass diese Tradition bei euch eingeschlafen ist. Aber es braucht halt auch immer jemanden, der das organisiert… ich bin echt froh, dass das hier im Dorf gut funktioniert und sich immer diverse Freiwillige finden, wenn solche Veranstaltungen anstehen. Selbstverständlich ist das nicht.

      Teilweise heißen die Weckmänner auch Stutenkerle, bin mir aber gerade nicht sicher, in welchen Regionen sie wie genannt werden.

  4. Lexa 12. November 2018 um 13:56- Antworten

    Bei uns gibt es gar keine St. Martins-Umzüge. Habe davon ehrlich gesagt das erste Mal im letzten Jahr durchs Internet was mitbekommen xD
    In Norddeutschland sind es „einfache“ Laternenumzüge, die irgendwann im Herbst, meist von der örtlichen Feuerwehr organisiert, stattfinden. Und da wirklich so gut wie jedes kleine Dorf eine FF hat, gibt es auch dementsprechend viele davon. Selbst in meinem Heimatdorf mit um die 200 Einwohner, gibt es jedes Jahr einen Umzug mit Blaskapelle. An Türen geklingelt wird dabei aber nicht. Würde auch nichts bringen, sind ja alle auf der Straße 😉
    Also keine Süßigkeiten bei uns, dafür Laternen, Musik und hinterher Wurst für alle und Alkohol für die Erwachsenen.
    LG Lexa

    • Anne 13. November 2018 um 07:02- Antworten

      Ah, das ist ja interessant, wie unterschiedlich (und doch teilweise gleich) das bei euch oben läuft. 🙂

  5. Tabea 12. November 2018 um 19:39- Antworten

    Ich kenne nur die Dorf-Variante vom Martinsumzug. Allerdings gab es bei uns zwar Laternen und weckMänner, aber keine Süßigkeiten. Spaß gemacht hat es trotzdem.

    Liebe Grüße

    • Anne 13. November 2018 um 07:04- Antworten

      Die Laternen und Weckmänner sind auch viel wichtiger als die anderen „normalen“ Süßigkeiten, finde ich. Das ist halt einfach etwas Besonderes, was es nur einmal im Jahr gibt.

  6. Franzi 18. November 2018 um 15:08- Antworten

    Hmmm…sehen die lecker aus ;). Könnte ich jetzt auch drauf, habe die auch letztes Jahr in Köln gegessen die waren richtig gut 😉
    Liebe Grüße

    • Anne 21. November 2018 um 05:33- Antworten

      Selberbacken ist ja zum Glück kein großer Aufwand, wenn es die bei dir in der Ecke nicht gibt. 🙂

  7. […] schon in meinem Beitrag über die selbstgebackenen Weckmänner erwähnt, fand hier im Dorf der Sankt Martins-Umzug statt. Es war ein richtig netter Abend. […]

  8. Charlotte 10. November 2019 um 21:27- Antworten

    Hierzulande in Berlin Südwest meine ich feiert man mit St. Martin auf dem Pferd, mindestens einer Posaune und einem Tross, der hinterdreinläuft. Kirchlich oder nicht.

    Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal zum Laternenumzug geladen. Die Weckmänner nach Deinem Rezept haben den Nachmittag für Eltern und Kinder und Erwachsene rund gemacht. Meine waren allerdings deutlich süßer mit 90g Zucker. Die Ersten probegebackenen waren mir zu neutral. Nächstes Jahr probiere ich es irgendwo dazwischen. Danke!

    Selbst gefeiert, weil das Kind noch keinen Kita-Platz hat und wir umgezogen sind und sich so eine Gelegenheit zur Einweihung und Krabbelgruppen-Verlängerung bot.

    • Anne 19. November 2019 um 12:55- Antworten

      Hallo Charlotte,

      es freut mich, dass ich dir mit meinem Rezept weiterhelfen konnte – und klar, die einen mögen es mit mehr Zucker, die andere mit weniger. 🙂

      Liebe Grüße
      Anne

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