Was ist eigentlich mit #12xkreativ?

9. November 2018- aktualisiert: 10. November 2018 Selbermachen 15 Kommentare

Manchmal schiebt man Dinge ganz unnötig ewig vor sich her – und wird dann positiv überrascht. Das gilt auch für meinen Zwischenstand bei diesem Projekt:

Seit etlichen Monaten habe ich schon kein Update mehr dazu geschrieben, wie es denn eigentlich mit meinem Kreativprojekt #12xkreativ läuft. Der Plan war ja, mich über das Jahr verteilt in 12 neuen kreativen Techniken zu erproben und regelmäßig darüber zu berichten. 

Am Anfang lief das noch recht flüssig – und dann kam seit Mai kein neuer Beitrag mehr.
Was ist los?

Keine Zeit & keine Lust im Sommer

In der warmen Jahreszeit habe ich meine Freizeit naheliegenderweise viiiieeel lieber draußen verbracht als drinnen am Werkeltisch oder an der Werkbank im Keller! Daher sind in diesen Monaten nur relativ wenige kreative Projekte entstanden.

Eigentlich ist das ja vollkommen nachvollziehbar (und ich hatte damit auch fast schon gerechnet), uneigentlich kekste es mich trotzdem an. 

Weil da so wenig Neues bei rumkam, hatte ich nämlich ein chronisch schlechtes Gewissen und erst recht keine Lust, darüber auch noch im Blog zu berichten.

Gedanklich legte ich #12xkreativ also erstmal auf Eis und schob auch diesen Beitrag hier ganz schön vor mir her. Ehrlich gesagt schwebte mir ein Artikel vor à la “blöd gelaufen, hat nicht so funktioniert wie geplant, schaffe keine 12 Disziplinen bis zum Jahresende, das sind die Gründe” – nicht gerade ein Beitrag, den es Spaß macht zu tippen.

Aaaaaber! Jetzt habe ich mich trotzdem endlich mal ans Schreiben gemacht und mir gedacht, dass ich zumindest mal aufzählen könnte, was denn so an kreativen Dingen entstanden ist. Ich rechnete so mit fünf, sechs Projekten – immerhin rund die Hälfte vom eigentlichen Vorhaben. Tja, und wie ich so durch die vergangenen Beiträge geblättert habe… ist mir dann doch die Kinnlade runtergeklappt. Ich habe viel mehr gemacht, als ich dachte! 🙂

Nur eine kleine Regeländerung gab es:

Neue Techniken vs. bereits bekannte Techniken

Wie gesagt, ursprünglich hatte ich mir zwölf für mich neue Techniken vorgenommen. Relativ bald stellte ich aber fest, dass mich das zu sehr einschränken würde – das meiste hatte ich nämlich irgendwann schon mal ausprobiert.

Für einige der Techniken, die tatsächlich neu gewesen wären und die ich eigentlich ausprobieren wollte, hatte ich hingegen keine Lust, Geld auszugeben – Töpfern zum Beispiel. Das wären dann am Ende wieder angefangene Materialien, deren Reste wahrscheinlich im Schrank verschwinden.

Daher lockerte ich meine “Regeln” und zähle alles Kreative, also beispielsweise auch Backen oder Kartenbasteln.

Der aktuelle Zwischenstand bei #12xkreativ

Bislang habe ich tatsächlich schon eine ganze Menge “Disziplinen” oder Projekte geschafft – whoohoo! 🙃

1 Im Januar habe ich viel mit Handlettering herumexperimentiert. Die schwungvoll verschnörkelten Schriftzüge finde ich insbesondere beim Kartenbasteln prima, das spart schließlich das Geld für entsprechende Stempel. 🙂 Auch in meinem Fotoalbum mit den 2017er-Bildern habe ich die einzelnen Monatsnamen mit Handlettering eingefügt.

2 Mit Aquarellfarben habe ich als Jugendliche öfter hantiert. Anfang des Jahres versuchte ich mich dann nochmal darin. Bei den “richtigen” Bildern war ich zugegebenermaßen zu ungeduldig, um mir erst Vorlagen herauszusuchen oder das Bild zwischendrin auch entsprechend trocknen zu lassen. Mehr Spaß hat mir das Gestalten von Hintergründen für die Kartenbastelei bereitet.

3 Basteln mit Holz wollte ich definitiv ganz viel. Das hat soweit auch gut geklappt: ein Flaschenhalter für Sodastream-Flaschen ist entstanden, eine einfache Rankhilfe für meine Erbsen und zusammen mit dem Besten kam dann im Oktober die Rankhilfe für das Garagendach dran.

4 Backen zählt zu den Dingen, die ich zwar “kann” und auch alleweil mache – gefühlt aber viel zu selten. Und weil ich erfahrungsgemäß ausgerechnet in der Weihnachtszeit gar keinen Nerv dafür habe, gab es zu Ostern selbstgebackene Kekse. 🙂